Octopus und Raspberry Pi

by

Immer wieder gibt es Fragen: Kann ich die spezielle ArduBlock Umgebung auch auf dem Raspberry Pi nutzen? Die gute Nachricht: Ja es geht. Michael Mattern vom Innovationslabor Digitalisierung (INNODIG), dem Makerspace am Umweltcampus Birkenfeld hat eine spezielle Version der Arduino IDE zusammengestellt. Gerade wenn wir eine CO2 Ampel bauen wollen, kann uns das helfen.

Was brauche ich?

Der Imager

Als erstes Laden wir von Raspberry.org den Raspberry Raspberry Pi Imager herunter. Das ist ein kleines aber schönes Programm, in dem wir schon alle notwendigen Betriebssysteme angeboten bekommen.

Wir wählen Rasypberry Pi Os (32 Bit) aus

Der Imager ist total komfortabel. Sobald wir im gesagt haben auf welche SD Karte wir das „flashen“ sollen, schreibt er das Betriebsystem auf diese. Beim ersten Mal muß er die ca 1 GB nochmal runterladen, das kann also ein wenig dauern.

Da wir den Pi nicht „headless“ betreiben wollen, sondern mit Bildschirm und Tastatur und Maus, brauchen wir auch keine weiteren Einstellungen zu ändern. Was wir einstellen, können wir direkt am Pi über dessen grafische Benutzeroberfläche. Also Pi anschließen und starten. Der erste Start-Up dauert dann etwas länger.

Auf dem Pi werden wir dann durch ein Set-Up Menü geleitet. Einfach den Schritten folgen, man macht es sich durchaus einfacher, wenn man eine deutsche Tastatur auswählt und auch die Sprache auf Deutsch stellt. Der Pi wird auch versuchen sich upzudaten, auch das kann wiederrum ein wenig dauern.

Die Weltkugel ist der Browser

Wenn das alles soweit ist, dann gehen wir auf die kleine Weltkugel neben der Himbeere und starten den Chromium Browser.

Im Browser öffnen wir diesen Artikel und laden uns die spezielle Arduino IDE mit der Blockly Erweiterung von der TU Trier herunter.

Dann doppelklicken, die Datei wird entpackt. Ich würde nicht das Verzeichnis TMP auswählen wie vorgeschlagen, sondern mir den Inhalt einfach aufs Desktop legen.

ich habe es mir ins Verzeichniss Downloads entpackt.

Zum Starten der Arduino IDE einfach auf die Datei namens „arduino“ doppelklicken. Auch hier offnet sich die Arduino IDE, die wir vielleicht schon kennen.

In der Arduino IDE gehen wir „Werkzeuge“, dort finden wir im Menü „ArduBlocks“, klicken wir drauf geht die bekannte Ardublocks Oberfläche auf und wir können hier mit den Blöcken unser Programm zusammenschieben. Bei mir hat es so sofort funktioniert. Lediglich der BoschBSEC Block geht derzeit noch nicht.

Bei Boards wählen wir in der Regel „Generic ESP 8266“ aus und bei Port ging es bei mir mit /dev/ttyUSB0 ggf. kann es auch ein anderer Port sein, das müßte man einfach durchprobieren

Bekommt man auf dem Pc oder Mac, die Oberfläche nicht zum laufen, dann lohnt es sich das ganze mal mit dem Pi auszuprobieren.

Weitere Artikel über den Octopus

4 Responses to “Octopus und Raspberry Pi”

  1. Tim Says:

    Der Link zur TU Trier funktioniert leider nicht 🙁

Comments are closed.


%d Bloggern gefällt das: