Stil im Wahlkampf

Claudia Gerride ist die Geschäftsführerin einer Influencer Werbeagentur und eines Coworking Space. Letztes sicher nicht anrüchig. Als solche betreut sie, nach der eigenen Instabio gleich vier Accounts: @womenscreativestudio, @coworking_zasius, @febiznetwork und ihren eigenen @claudiagerride. Mit mindestens 3 postet sie gleich mal Jubelposts unter Martin Horn Beiträge. Kann man machen.

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Claudia Gerride ist auch auf den „Gemeinsam gestalten“ Plakaten drauf, die derzeit in Freiburg hängen.

Gemeinsam gestalten mit der Leiterin der Werbeagentur, die ich angestellt habe.

Das Video von der Gewalt gegen Frauen Demo

Martin Horn hat sich lange nicht zu den Vorfällen an der Universität, an der ein Mitarbeiter angeblich 800 Frauen gefilmt haben soll.

„Ein Studienberater der Universität Freiburg hat über 15 Jahre hinweg mehr als 800 Frauen heimlich in intimsten Situationen gefilmt – in WG-Badezimmern, auf Uni-Toiletten und sogar während vertraulicher Beratungsgespräche.“ (Badische Zeitung)

Jetzt ist es veilleicht so, dass man als Mann sich bei sowas zurück halten sollte. Auch das geschenkt. Der Skandal wurde am 16.3.2026 öffentlich. Das sind etwa 12 Tage bis sich Martin Horn äußerte und zwar indem er zu einer Demo gegen diese Vorgänge ging und obwohl die Organisatoren nicht wollten, dass die Demo für Wahlkampf genutzt wird, diese nutzte um ein Wahlkampfvideo aufzuzeichnen.

Und da wäre natürlich noch die Sache mit dem von der Stadt bezahlten Instagram. Nach Nachfrage der FAZ zur Nutzung von Instagram schrieb das Regierungspräsidium an die Stadt: „„In der ‚heißen Phase‘ des Wahlkampfes ist äußerste Zurückhaltung geboten, die den Verzicht auf jegliche Öffentlichkeitsarbeit in der Form sogenannter Arbeits-, Leistungs- und Erfolgsberichte erfordert.“ Worauf dieser erklärte: „Der Rechtfertigungsdruck, die intensive rechtliche Begleitung und das stete Abwägen unserer Inhalte auf Social Media erschweren unsere Arbeit sehr.“ Und kommentiert weiter: „Recht und Gesetz begleiten jedermann im Land, insbesondere die Mächtigen. Horn mag auch eine Pflicht zum „ständigen Abwägen“ beklagen, doch macht nicht genau dieses Abwägen gute Verwaltungstätigkeit aus? (…) Amtsblatt und die Websites informieren weiter. Dort steht die Stadt Freiburg im Mittelpunkt, nicht Martin Horn.“

Macht Schiffman Werbung für Horn?

Etwas befremlich wirkt ein von der Plakatierfirma mutmaßlich geponsortes Foto auf dem Martin Horn und die Leiterin des Essentstreffs trauf ist.

Update: Schiffmann hat geantwortet: Es handle sich um “ Selbstkosten die ausschließlich von Schiffmann getragen werden.“

Das KI Kinderbuch

Immer wieder weisen Kreative aus unterschiedlichen Branchen darauf hin, dass ihre Lebensgrundlage durch KI bedroht wird. Wenn jeder durch ein paar Prompts Dinge herstellen kann, dann ist eben der Graphiker arbeitslos. Kultur ist eben auch eine Leistung.

Immerhin wurde nach Auskunft des Herder Verlags das Buch von der Maritn Horn Wähervereinigung bezahlt.

Stein oder Horn, wie stehen die Gruppen im Gemeinderat

Für viele kann es eine Hilfe sein, zu wissen wie der Gemeinderat, der mit dem/der Obürgermeister:in zusammen arbeiten soll, sich so positioniert.

Monika Stein wird von Grünen Fraktion, Eine Stadt Für alle + @R4U (- die Partei) unterstützt

  • MartinHorn von SPD und FDP
  • Achim Wiehle von der CDU
  • Karl-Adolf Schwarz von der AfD
  • Martin Borgman von der Partei

Unentschieden scheinen bisher Teile der Freien Wähler, die Kulturliste und Inklusion zu sein

Junges Freiburg unterstützt als Wählervereinigung keine Kandidatin. Der JF Stadtrat in der SPD Fraktion ist wohl Pro-Horn.

Die OB Kandidaten Florian Braune, Jürgen Mattutis, Vinzent Bothe und Claudio Probst werden von keiner Gemeinderatsgruppierung unterstützt.

Auf der Bürgermeisterbank scheint es so, dass sich Bürgermeisterin Christine Buchheit (Grüne), der scheidende Finanzbürgermeister Stefan Breiter und Baubürgermeister Martin Haag sollen wohl Pro-Stein bzw. gegen Horn sein.

Stefan Breiter hat heute in einem vielsagenden BZ Interview sich so geäußert: „Ich sag‘ mal so: Die Jahre 1 bis 4 waren wirklich schwierig. Die Jahre 5 und 6 waren gut und professionell. Wir haben eine Ebene gefunden, auf der wir – auch wenn wir inhaltlich manchmal nicht immer einer Meinung waren – Wege fanden, nicht ständig öffentlich gegeneinanderzustehen. Die letzten zwei Jahre waren sehr gut und vertrauensvoll.“

Aus meiner Sicht ist es bezeichnend, wenn ein Kandiat 8 Jahre lang OB war und dann wening Unterstüztzung von den Leuten bekommt mit denen er regiert hat. Auch bei den Fraktionen soll Martin Horn angefragt haben und auch da fand er außerhalb der SPD die ihn damals nach Freiburg brachte, nur bei der Gruppe aus FPD und Bürger für Freiburg (quasi auch FDP) Unterstüzung.

Martin Horn und die kostenlosen Kitas

Im Wahlkampf 2018 hat Martin Horn vollmundig versprochen, dass er sich für kostenlose Kitas einsetzen will, schon damals sagten alle Expert:innen, dass das ein gewichtiges Unterfangen sein würde und vielleicht sogar unrealistisch. Egal, das Versprechen wurde immer wieder wiederholt.

Nicht nur als Video, sondern auch auf Wahlkampfflyern.

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Und was passierte nach der Wahl? Nun, erstmal nichts. Kein Einsatz für günstigere Kitas. Kein Brief an die Landesregierung, keine Studie mit Experten, keine Vorschläge, wie man das als Komune machen könnte oder irgendwelche Vorstöße im Städtetag.

Ich habe auch befreundete und verfeindte örtliche Landtagsabgeordnete befragt, keine konnte sich an Gespräche, E-Mails oder sonstige Vorstöße von Martin Horn bei ihnen oder in ihrer Gegenwart zu diesem Thema erinnern. Auch beim Besuch von Olaf Scholz schien es kein Thema gewesen zu sein – der war ja Bundeskanzler und man hätte es ganz oben anbringen können.

Zur ganzen Vorlage: https://ris.freiburg.de/meeting?id=ni_2023-GR-250&agenda_item=ni_2023-GR-250%7C4890510100226%7C1

Nein 2022 gab es dann sogar eine von „der Verwaltung“, also dem Oberbürgermeister verantwortete Vorlage, mit der der Gemeinderat die Kosten für Kitas erhöhte und entsprechende Diskussionen im Gemeinderat und Aktionen der Eltern.

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Aber als es dann tatsächlich krass wurde, hat Martin Horn am
25. Juli 2023 – also weit nachdem er die Gebühren erhöht hatte – einen Brief als Alibi an die Landesregierung geschrieben.

„Daher appelliere ich an die Landesregierung, zumindest zu festen Teilen in die Übernahme der Gebühren für die Bildungsangebote in den Kindertagesstätten – wie auc die Mehrzahl der anderen Bundesländer – einzusteigen. Bildung sollte für alle frei zugänglich sein, unabhängig von den persönlichen finanziellen Möglichkeiten. Nicht zuletzt kann dadurch auch dem bestehenden Fachkräftemangel entgegengewirkt werden; im Zuge der Debatte um die Anpassung der Kita-Gebühren in Freiburg erreichten mich mehrfach Schreiben vorwiegend von Müttern, die mit Blick auf die Höhe der Beiträge in Erwägung zogen, ihre Berufstätigkeit zu reduzieren oder (vorübergehend) komplett aufzugeben.“

Das kam dann aber reichlich spät und vorher schien ihn das nicht zu interssieren und seither hat er auch nichts dazu gemacht.

Einmal ein Alibi Brief ist für einen hauptamtlichen Oberbürgermeister, mit Mitarbeitern, Budget aus meiner Sicht eben kein Einsatz. Stadt Podcaster, TV Moderatoren oder Talkshowhosts einzuladen, hätte man sich auch mit Finanzexperten oder Profs treffen können, die ein kostenloses Kita Konzept ausarbeiten.

Nominiert gewesen für den Umweltheld des Jahres

Bei der deutschen Umwelthilfe fand man meine Tätigkeit für den BalkonSolar Verein so gut, dass man mich nominiert hatte für den Bürgerschafts- und Engagementpreis „DRUCK MACHEN – Für die Umwelt! und zwar in der Kategorie „Umweltheld:in des Jahres“.

Nun gewonnen habe ich nicht, sondern Angelika Linckh die kämpft seit mindestens 2009 als prägende Stimme im Widerstand gegen Stuttgart 21 und für den Erhalt des Stuttgarter Kopfbahnhofs. Aktuell ist ja wiederum nicht klar, wann Stuttgart 21, also der tolle Tunnelbahnhof mit seinen Kelchstützen überhaupt in Betrieb gehen wird.

Das ist also durchaus verdient – und nein die Verzögerungen liegen nicht daran, dass so viel protestiert wird, sondern es bewahrheiten sich einfach die Vorraussagen, die die S21 Gegner schon immer gemacht haben. Und es ist auch ein Engagement, das schon viel länger vor sich geht, als mein Einsatz für Steckersolar. (Einer der ersten Beiträge vom 3. Dezember 2019, gabs noch auf dem alten Blog).

Eine der Mitarbeiterinnen der Umwelthilfe hatte einen Infrarot Scanner dabei mit dem man herausfinden kann aus was welche Kleidung gemacht ist. Leider zu teuer für einen Partygag, kostet nämlich 15.000 EUR das Gerät und geht über Spektrum.

Dem Harvey Rosenfield habe ich gleich mal angehauen, dass er sich für BalkonSolar einsetzen soll, er wußte gar nicht was das ist! Mal schauen ob das hilft. Gibt übrigens ne schöne Übersichtsseite, wie das gerade in den USA darum bestellt ist: https://pluginsolarguide.com/

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Rede Fridays Freiburg 6.3.26

Der Ausbau von erneuerbaren Energien ist eine Erfolgsgeschichte

Über 4 Mio Steckersolargeräte, ca 10% der Haushalte haben so ein Gerät. Leider noch zu wenige Mieter- und Eigentumshaushalte in Mehrfamiliengebäuden.

Inzwischen ist über 55 % des Stroms aus Erneuerbaren Energien (und fast ? des in Deutschland erzeugten Stroms) und gleichzeitig haben wir die Kernenergie abgeschaltet

Quelle: https://www.energy-charts.info/charts/energy_pie/chart.htm?l=de&c=DE&interval=year&year=2025&source=public

Ja, wir importieren Strom (Also Export-Import), 2% des deutschen Bedarfs, Großteil ist Windstrom aus Dänemark und nur ¼ dieser 2% ist Franz Atomstrom.

https://www.youtube.com/shorts/JgKWp5Nkncs

Mit dem Erneuerbare Energien Gesetz waren und sind wir Vorbild und haben es geschafft viele Menschen einzubinden und mitzunehmen. Mit Balkonsolar noch mehr.

Erneuerbare Energie bieten viele Vorteile:

  • Sie sind leise
  • Keine Abgase
  • Sie sind Versorgungssicher 
  • Und mit ihnen werden wir unabhängiger 
  • Elektro Autos sind etwa im Betrieb deutlich billiger als vergleichbare Benzinautos

Klar, wenn man die größte Umstellung der Energieversorgung seit der industriellen Revolution vornimmt, dann gibt es viel zu diskutieren und beachten und auch zu justieren.

Ich will jetzt nicht über das sog. „Heizungsgesetz“ groß sprechen – klar ist, um die geforderte Beimengung von Biogas zu erreichen, bräuchten wir große Anbauflächen, die dann in Konkurrenz zum Nahrungsmittelanbau stehen. 

Apropos Heizung und BaWü: Die Bundesländer dürfen strengere Vorgaben für Heizungen machen als der Bund. BaWü hat ein EEWärmeG, das Erste seiner Art. Verbindliche Vorgaben, Wärmeplanung schon fertig. Jetzt ratet mal, wer es aufheben will.

Nein, ist nicht egal, wer regiert

Klar ist auch: Die Beimengung von Wasserstoff ins Gasnetz wäre sehr teuer — das Gesetz macht vor allem den Weg frei für teures Heizen. 

Wer clever rechnet, baut eine Wärmepumpe ein und übrig bleiben Mieter, die nicht selbst bestimmen können, wie sie heitzen und von steigenden Gaspreisen betroffen sind.

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HomeAssistant Energie Preis Dashboard

Strompreise zu sehen und den Benzinpreis im Blick zu behalten, war das Ziel einer kleinen Fingerübung mit HomeAssistant.

Das Theme ist https://community.home-assistant.io/t/graphite-theme/796390

Benzinpreis

Ich habe zwei Datenquellen. Für die Benzinpreise ist das „Tankerkoenig“ https://www.home-assistant.io/integrations/tankerkoenig/ welches seine Daten aus https://www.tankerkoenig.de bezieht. Für die API muss man sich lediglich mit einer E-Mail Adresse registrieren.

Ich habe mir einfach drei zufällige Tankstellen in Freiburg ausgesucht und als Sensoren angelegt. Von denen beziehe ich die Daten für Diesel, Super und Super E10. Ob das repräsentative Daten sind, weiß ich nicht, sicherlich könnte man auch im Hintergrund mehrere Sensordaten zu einem Durchschnitt verarbeiten – wenn jemand ein Beispiel dafür hat, gerne melden.

Die Daten fließen einmal die bereits im HomeAssistant enthaltene „Statistikdiagramm“ Karte.

Wenn die Tanke zu ist, fließen auch keine Daten. Ich bin mal gespannt wie sich hier Preise über den Tag entwickeln – dazu gibt es sicher auch schon Daten.

Im Code sieht das so aus:

chart_type: line period: hour type: statistics-graph entities: – sensor.aral_engesserstrasse_13_super – sensor.esso_sundgauallee_25_diesel – >- sensor.freie_tankstelle_union_tankhof_heinrich_von_stephan_str_10_12_super_e10 stat_types: – mean title: Benzin Preise days_to_show: 30

Hier sollen sich die Daten der letzten 30 Tage sammeln, dann würde es genauso aussehen wie die Strompreise.

Die zweite Anzeige ist, die so aussieht wie eine Tankstellenanzeige – ich wollte ursprünglich die ganze Seite so aussehn lassen, als ob es das Foto einer Tanke wäre – nennt sich „Andy Segment Displaycard Card“: https://github.com/maglerod/andy-segment-display-card

Die habe ich so konfiguriert, das es den Dot-matrix mode verwendet. Nun kann man zwei Größen haben. Setzt man „Size (px)“ auf 0 so wie vorgegeben, dann sind die Anzeigen recht groß.

Setzt man sie auf 1, dann sind sie kleiner.

Das finde ich sieht besser aus.

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Für jede neue Vorschrift, zwei alte abbauen!

„Wir von der CDU wollen, dass wenn eine neue Vorschrift eingeführt wird, zwei alte abgebaut werden!“, sagte Kathrin Kern CDU Landtagskandidatin bei der Diskussion des Kolpingwerks in Freiburg St. Georgen.

„Man traut mir als Polizistin zu mit einer 9 mm zu schießen, aber für das Steigen auf eine Leiter, brauche ich eine jährliche Einweisung.“
Katrin Kern.

Das Publikum applaudierte und alle anderen Kandidaten auf dem Podium pflichteten bei. Bürokratieabbau sei notwendig und wichtig.

Nach Karin Kern waren noch Nadyne Saint-Cast von den Grünen und Viviane Sigg von der SPD dran, keine hat nachgefragt was das bedeutet, so rein praktisch. Heißt dass, wenn jetzt bei der Polizei der Taser eingeführt wird und dazu gibt es eine Vorschrift, dass dann zwei Vorschriften gestrichen werden? Wenn ja welche? Die neue Taser Vorschrift ist vielleicht zehn Seiten lang, die beiden alten nur zwei, ist das dann OK? Kann das Umweltministerium zwei Vorschriften streichen und die dann dem Innenministerium „verkaufen“? Gibt es zwischen den „Vorschriften“ auch Hierarchien, daher wenn ich es schaffe Art 104 (2) Satz 2 „Die Polizei darf aus eigener Machtvollkommenheit niemanden länger als bis zum Ende des Tages nach dem Ergreifen in eigenem Gewahrsam halten.“, der sicherlich hinderlich für die Polizei ist, aus dem Grundgesetz streichen zu lassen, kann ich dann zwei neue Vorschriften erlassen?

Ich habe Frau Kern dann in der Tischhopping runde gefragt welche fünf Vorschriften sie denn streichen würde, egal wo, so als Vorschlag – da hat sie keine nennen können. Die einzige Vorschreibt die sie nach etwas nachdenken fand, war das sie es unnötig findet einmal im Jahr auf die Benutzung der Leiter eingewiesen zu werden.

Ich habe mal nachgeschaut wo diese Vorschrift herkommt – das ist als Mitarbeitervertretung quasi Fortbildung, so sind wir halt auch für Arbeitssicherheit zuständig – das Arbeitsschutzgesetz verpflichtet den Unternehmer zur Sicherheit und konkretisiert wird dies dann in den Technische Regeln für Betriebssicherheit (TRBS 2121). Die werden übrigens von einem Gremium aus Industrie, Gewerkschaft, Wissenschaft, Unfallversicherung und Länderbehörden gemacht.

Letztlich ist das eine Arbeitnehmerschutzvorschrift! Die Unfälle und Verletzungen vorbeugen soll und damit auch Unternehmer entlastet, die sonst ggf. bei mangelnder Einweisung haften und dem Querschnitsgelähmten Bauarbeiter ohne Einweisung die Lebenslange Rente bezahlen müssten.

Es ist eigentlich logisch, dass in einer komplexer werdenden Welt auch die Zahl der Regeln komplexer wird. Wenn man so Krams wie Computer, Internet, KI dazu bekommt, ist es logisch, dass diese neuen Bereiche Regeln benötigen. leichzeitig gibt es auch nur wenige Bereiche, die so vollkommen obsolet geworden sind, dass man die Regulierungen komplett streichen könnte. Natürlich könnte man die Gesetze zum Betrieb von Dampflokomotiven oder Pferdefuhrwerken streichen, aber diese haben sich jahrzehntelang bewährt und es gibt immer noch Dampflokomotiven und Pferdefuhrwerke, die man auch nicht völlig entregulieren sollte.

Und je länger ich darüber nachdenke und schreibe, desto dümmer und schlimmer finde ich das Beispiel. Und desto schwieriger finde ich, dass da keiner was gesagt hat und sich diesem plumpen Populismus, der dann auch bei Palantir raus kam, nichts entgegen setzte.

Es ist halt absurd, wenn die CDU Kandidatin was von Kinderschutz erzählt, wenn gleichzeitig ein Video vom Spitzenkandidaten kursiert, in dem er Realschülerinnen sexualisiert.

Nochmal zurück zum Taser. Ich war bei der Info Veranstaltung für Rettungskräfte. Da hat die Polizei genau erläutert, wann dieser eingesetzt werden darf und wann nicht. Die Notärzte haben die medizinischen Folgen erläutert. Es gibt immer die Möglichkeit von Kollateralschaden und da ist es doch für den Beamten nachher gut wenn er sagen kann: Ich habe genau nach Vorschrift gehandelt und ist so doch erstmal entlastet.

Leserbrief zu Artikel: “Das sind die Kandidaten der kleinen Parteien im Wahlkreis 47 Freiburg II” und “Die kleinen Parteien und die mühsame Suche nach Aufmerksamkeit vor der Landtagswahl”

Sehr geehrte Damen und Herren,

Im Artikel wird der Spitzenkandidat des BSW zitiert: “(er) sieht das BSW „linkskonservativ“ sowie „konsequent kompromisslos bei Friedens- und sozialen Themen“. In einem weiteren Artikel beschreibt sich der Freiburger Kandidat Rainer Büttner: “Wir sind gegen Cancel Culture und für den Mut zur Debatte,”. 

Ich war in den vergangenen Wochen bei zwei Veranstaltungen des BSW in Freiburg und bin entsetzt über die Inhalte dieser Partei. Was ich in den Veranstaltungen erleben konnte, waren verschwörungsideologische Beiträge, dumpfer Populismus gegen “die da oben” und Dog-Whistling, sowohl zur Corona Pandemie, Impfungen oder der Rolle und Bedeutung der WHO. Es wurde dazu eine Referentin eingeladen, die ihre Gegner versuchte juristisch – glücklicherweise erfolglos – Mundtot zu machen. 

Auf einer Veranstaltung mit dem stellvertretenden Bundesvorsitzenden behauptete dieser: “Die “Hilfssekretärin von Trump ruft im Kanzleramt an und gibt die Regieanweisungen”. Raunend deutete er an, dass die wahren Entscheidungen sowieso auf einer anderen Ebene gefällt würden. Er unterstellte ebenso – ohne Belege – Epstein sei eng mit dem Mossad liiert gewesen. Ich empfinde dies als mindestens implizit antisemtisch. 

Die national-pazifistische Verharmlosung des russischen Angriffskriegs gegen die Ukraine, ist da noch der aus meiner Sicht kleinste Kritikpunkt. 

„Leserbrief zu Artikel: “Das sind die Kandidaten der kleinen Parteien im Wahlkreis 47 Freiburg II” und “Die kleinen Parteien und die mühsame Suche nach Aufmerksamkeit vor der Landtagswahl”“ weiterlesen