Ein Januar voller Forschung

Derzeit untersuche ich die Interaktionen an Wahlkampfständen im Rahmen eines Seminars zur qualitativen Sozialforschung. Dabei möchte ich herausfinden, was passiert an einem Wahlkampfstand? Warum gehen die Menschen da hin (es gibt ja auch andere Möglichkeiten zu diskutieren oder sich Informationen zu beschaffen) oder geht es um ganz andere Dinge? Frust ablassen? Sich vergewissern, alte Bekannte treffen, …

Deshalb werde ich in den Tagen bis zum Bürgerentscheid Menschen befragen, die sich gerade an Wahlkampfständen aufgehalten haben.

zwei Wahlpkate zum Bürgerentscheid in Freiburg am 1.2. aufgenommen in der Kartäuserstrasse.
zwei Wahlpkate zum Bürgerentscheid in Freiburg am 1.2. aufgenommen in der Kartäuserstrasse.

Und ich untersuche die Wirkung von Wahlplakten beim Bürgerentscheid zum neuen Stadion für den SC Freiburg. Wahlplakate gehören zu jeder Wahl. Wie sie genau wirken, weiß man aber nicht. Daher frage ich: Was nehmen Menschen von Wahlplakaten war? Erinneren sie sich an diese?

Dazu werden sie hier bald den Link auf eine Online Umfrage finden.

Zudem haben wir ein Miniexperiment mit den Wahlplakaten von Junges Freiburg gestartet um zu sehen inwieweit diese Menschen auf die Website von Junges Freiburg bringen.

Ich weiß, das ich mich bei der Forschung mit meiner politischen Meinung zurückhalten muß. Dennoch habe ich eine. Kurz, ich bin für das neue Stadion. Sicher werde ich aus meiner Sicht noch einmal die Argumente darlegen und auch was ich von den Wahlplakten der Befürworter und Gegner halte.

Obama Anak Menteng

Obama war ja vor einiger Zeit in Indonesien. Zunächst war der Besuch ha viel früher geplant und zu diesem Zeitpunkt hatte ein Indonesier Regiseur auch gleich einen Film über Obamas Kindheitsjahre im Jakartaer Vorort Menteng gedreht. Ein Ausschnitt dazu habe ich hier verlinkt. Ich hoffe dass ich nun auch eine DVD bekommen habe, so dass ich mir den ganzen  Film einmal ansehen konnte. Das ist nicht ganz leicht, es gibt ihn nicht auf Amazon.com und Gramedia scheint nicht nach Deutschland zu liefern.

„Obama Anak Menteng“ weiterlesen

2 eating places in Freiburg

Yeah so for all english followers of this blog who plan to visit Green City in the future there are two downtown eating places I want to recommend:

The Frei Burger in Schiffstrasse

https://www.facebook.com/www.derfreiBurger.de?fref=ts

The thing called „Salädchen“ in the Rempartstrasse near the Uni Mensa, that just sells salads.

einige Begriffe aus dem Lernen aufs Examen

Während ich so auf das Staatsexamen lernte, kommen mir immer wieder so einige Begriffe vorbeigeflogen. Leider habe ich damals vergessen, die in schöne Blogartikel zu packen. Das will ich jetzt mal in so einer Art öffentliche Notiz wiederholen:

Service Learning oder Lernen durch Engagement – http://de.wikipedia.org/wiki/Service_Learning

Empowerment – http://de.wikipedia.org/wiki/Empowerment also der Prozeß Menschen mithilfe ihrer eigenen Resourcen dazu in die Lage zu versetzen ihre Probleme selbst zu lösen. Zitat Wikipedia: „Empowerment bildet in der Sozialen Arbeit einen Arbeitsansatz ressourcenorientierter Intervention. Im Umfeld politischer Bildung und demokratischer Erziehung wird Empowerment als Instrument betrachtet, die Mündigkeit des Bürgers/der Bürgerin zu erhöhen. Empowerment ist auch ein Schlüsselbegriff in der Diskussion um die Förderung des bürgerschaftlichen Engagements. Empowerment als Konzept, das sich durch eine Abwendung von einer defizitorientierten hin zu einer stärkenorientierten Wahrnehmung auszeichnet, findet sich zunehmend auch in Managementkonzepten, in der Erwachsenen- und Weiterbildung, in der narrativen Biografiearbeit und der Selbsthilfe.“

children’s participatory budgeting – http://www.participatorybudgeting.org.uk/models/cyp

Politikdidaktik 2

Nachdem die Politikprüfung ganz gut gelaufen war, hier noch ein alter Blog Artikel. Den ich aus irgendwelchen Gründen 2012 nicht fertig publiziert hatte.

Bis auf die seltsame Frage: „Welche Methode ist ein Vergleich?“ will ich hier noch eine kleine Beobachtung teilen. Oben sieht man den sogennanten Politikzyklus, ein Modell um politische Probleme zu analysieren. Wie alle Analysemodelle hat auch dies seine Schwächen. Interessant ist aber das ein stark vereinfachtes schema auch in der Führungslehre bei der Feuerwehr auftaucht.

kommunaler Ordnungdienst, es bewegt sich was

Langsam kommt Bewegung in die Sache mit dem kommunalen Ordnungsdienst.

Fudder.de berichtet über den gemeinsamen Vorstoss von drei Fratktionen, diesen Abzulehnen und auch über Alternativen nachzudenken. Erstmals werden in der medialen Debatte auch die polizeilicehn Befugsnisse klar bennant.

Auch die Badische Zeitung berichtet über den Vorstoss und zeigt sich erstmals seit sie die Berichterstattung aufgenommen hat, nicht nur pro KOD. Auch RDL berichtet.

Das Thema Lärm ist auch in anderen Städten ein Dauerbrenner wie dieser Beitrag aus dem ARD Morgenmagazin zeigt.

Und nochmal zwei sehr griffig formulierte Beiträge von dem Prof mit der blauen DDR Jacke.

Lärm als Hauptproblem der kommunalen Debatte?

In der Zeit, in der ich politischen Freiburg aktiv bin, habe ich zunehmend den Eindruck, dass es viele Menschen gibt, welche die Vorteile einer Großstadt (Unterhaltungsangebot, Arbeitsplätze, Medizinische Einrichtungen, Bildungsangebote, Kinderbetreuung,…) gerne nutzen möchten, aber nicht bereit sind, auch deren negativen Begleiterscheinungen (Randständige Menschen, Menschen die nicht dem Bürgerlichen Lebensvorstellung entsprechen, Lärm, …) mitzutragen.

Von diesen negativen Begleiterscheinungen ist nun Lärm, der scheinbar bedeutendste. Bzw. das wichtigste Problem der kommunalen Debatte: Sei es nun der Lärm welcher vom Verkehr ausgeht, oder möglicherweise durch Stadien, Veranstaltungen, Kinder oder anderes verursacht wird.

In der öffentlichen Debatte scheinen sich viele politische oder stadtplanerische Fragestellungen nur noch auf eine Frage des Lärms zu reduzieren. Eigentlich fast schon ein erfreuliche Entwicklung, bedenkt man, dass wir tatsächlich Zeit für diese Diskussionen finden, dann kann es eigentlich nur ein Zeichen dafür sein, dass es in unserer Gesellschaft den Menschen sehr, sehr gut geht.

Sollten wir uns aber vielleicht den wirklich bedeuten Problemen zuwenden? Freiburg hätte da im Angeobt: Flüchtlinge, Wohnungsnot, Sanierungsbedürftige Infrastruktur, vielleicht sogar Kriminalität?

Bisher hat auch niemand behauptet am Augustinerplatz gebe es ein besonderes Gewalt Problem. Ich verweise dazu auf die entsprechenden Aussagen von Herrn Hochuli bei diversen Veranstaltungen. Sicherlich gibt es die gleichen Erscheinungen, die auf einem Platz anzutreffen sind auf dem sich viele Menschen aufhalten. Explizit kein Problem mit Schlägereien oder Drogen, ist das leider in anderen Plätze in unserer Stadt gibt.

 

Zum Thema Lärm in der Stadt: