(Titelbild) Der Autor bekommt „Comirnaty“ (BNT162b2, Biontech / Pfizer) mRNA Impfstoff, im Impfzentrum Freiburg gespritzt. Als Mitarbeiter im Rettungsdienst war er in Priorität eins. Daraufhin hatte er drei Tage lang Schmerzen an der Einstichstelle im Oberarm, aber keine weiteren Nebenwirkungen. (Bericht über die Impfung)
Impfstoffe gibt es seit 1796. Seither haben sich Wissenschaft und Forschung weiterentwickelt.
Der genetische Code von Lebewesen und Viren kann heute in Stunden entschlüsselt werden. Das Internet und Computer helfen Wissenschaftler immer schneller zu forschen. In die Entwicklung von Impfstoffen gegen das Corona-Virus haben Regierungen auf der ganzen Welt hohe Summen investiert.
An Impfungen gegen Corona-Viren wird seit der SARS Epidemie 2003 geforscht. Das ermöglicht es schnell mehrere Impfstoffe gegen das SARS-COV-2 Virus zu entwickeln und ausführlich zu testen.
In den Zulassungsstudien wurde über 21.000 Personen der Impfstoff und 21.000 ein wirkungsloses Mittel verabreicht und die Wirkungen und Nebenwirkungen mehrere Monate beobachtet.
Zurzeit haben in der EU zwei Impfstoffe eine normale Zulassung, bei der das Verhalten des Impfstoffs weiter beobachtet wird. Bis zum 18.12021 wurden alleine in Deutschland 1,25 Mio. Impfungen verabreicht.
Nebenwirkungen sind bei beiden, wie bei vielen Impfstoffen: Schmerzen an der Einstichstelle, berichtet wurde auch von Kopfweh und Müdigkeit. In sehr sehr seltenen Fällen kommt es bei Menschen die unter schweren Allergien leiden zu einer kurzen Allergischen Reaktion.
Beide zugelassenen Impfstoffe verringern die Wahrscheinlichkeit an SARS-Cov-2 zu erkranken um 95%. Sie reduzieren auch die Möglichkeit das Virus zu übertragen. Bei denjenigen, die dennoch erkrankten, wurden die Verläufe als mild beschrieben.
Sicherer Schutz gegen Krankheit
Am Sars-Cov-2-Virus verstirbt im Durchschnitt 1% der Angesteckten. Ca. 1/3 der Erkrankten hat langfristige Schäden, wie Verlust des Geruchs- und Geschmackssinns.
Bei den neuen mRNA-Impfstoffen werden keine Krankheitserreger oder deren Bestandteile (Antigene) in den Körper gespritzt. Durch die Impfung wird den Zellen im Muskelgewebe nur die Information für die Herstellung einzelner Antigene, also Erkennungszeichen für das Corona-Virus, übertragen. Die Zelle stellt dann nach dem Bauplan, der sogenannte mRNA Eiweiße, her die dem Immunsystem gezeigt werden.
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