Unterschriftenübergabe „Rettet die Sternwaldwiese

Presseeinladung: Unterschriftenübergabe „Rettet die Sternwaldwiese“

Die Vollversammlung der Studierenden der Pädagogischen Hochschule hatte in einer Resolution ihre Besorgnis über Pläne ausgedrückt, das Grillen auf der Sternwaldwiese zu verbieten.

Während der Semesterferien wurden bereits über 300 Unterschriften gesammelt. Außerdem organisierten sich über 400 Menschen in einer Facebookgruppe, die den Erhalt der Sternwaldwiese als Grill- und Treffpunkt fordert.

Nun eine Woche nach dem Beginn des Semesters werden die Unterschriften am

Mittwoch, 25.04.12, 11.30 – 12.00 h

Raum 315, Technisches Rathaus

Fehrenbachallee 12, 79106 Freiburg

Baubürgermeister Dr. Haag übergeben.

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Links

Wegen Staatsexamensbelastung nur mal eine kleiner Blogbeitrag

Till Westermeyer plädiert brilliant für eine Fusion von FDP und Piraten: http://blog.till-westermayer.de/index.php/2012/03/25/fdp-und-piraten-jetzt-fusionieren-10-grunde/

Felix Neumann, der auch seine Magisterarbeit über die Piraten geschrieben hat, erklärt uns was zu Piratenpartei als Spaßpartei: http://fxneumann.de/2012/03/25/spass-und-protest/

Britain destroyed records of colonial crimes form the Guardian:  http://www.guardian.co.uk/uk/2012/apr/18/britain-destroyed-records-colonial-crimes

Reading

Some words to the books I have been reading in the past weeks, despite the heavy preparations for the exams, but of course some of the books I will use for my exams anyway.

State of Mind – „Where will the 99%, America, and the world be in twenty years? “State of Mind” is a future thriller that is relevant today.“ says the LA Times, the book is using cross media heavily. What would happen if chips for the mind would be available? Not only for accessing the internet but for controlling our bodies as well? Well written and a good thriller.

But to some more serious reading:

Pakistan: A Hard Country: A Hard Country – a very insightful book about one of the most troubling and interesting countries on the globe, which will be important to our future.

War of Words: Language Politics and 9/11 – How did the use of language prepare the (american) nation (or us) for the post 9/11 wars? Why did we hear phrases like „Global War on Terror“? A very interesting book.

Skateboarding, Space and the City: Architecture and the Body, Iain Borden –  writes about why skateboarding is important, why it is a counter consumerist discurse and why skate spaces in the city have to be built. I hope we can manage to get Mr. Borden to the city of Freiburg for a lecture, the city planners would love him.

update Sternwaldwiese

Nachdem gestern fudder.de einen kleinen Artikel gebracht hat und nicht nur den Anwohnern eine Stimme gegeben hat, hat nun auch die Badische Zeitung angerufen, die auch was dazu bringen will. (Artikel ist verlinkt)

Inzwischen haben wir ca. 400 Unterschriften auf Papier und mehr als 200 auf der Facebookgruppe. Vielen Dank an alle die Unterschriften gesammelt haben und dies auch noch immer tun. Die Listenvordrucke gibt es hier (als PDF).

Die Unterschriftenübergabe zum Erhalt der Sternwaldwiese wird übrigens am Dienstag, den 25.04.12, 11.30 – 12.00 h – im Technischen Rathaus – stattfinden.

Anrufe vom Chef

Im Zweifel rechts
Im Zweifel rechts abbiegen

Es ist 22:50, eine Uhrzeit zu der rechtsschaffende junge Menschen wie ich, bereits im Bett liegen um bei einem Buch von Habermas oder über Paktistan noch ein wenig Ruhe zu finden, bevor man schläft. Doch plötzlich reisst einen ein klingelndes Handy (eigentlich nie ein Telefon) aus der Präschlafphase. Im moment in dem man abhebt hat man bereits verloren.

In einer verwegenen Mischung aus Telefonmarketing: „Interessante Schicht“, „spannende Fahrten“, „Motivierte FSJler“, werden einem die wildesten Versprechungen gemacht. Von denen schon beide Seiten im Moment des Mundverlassens wissen, dass diese nicht wahr sein können. Gleichzeitig werden die teuflischen Konsequenzen beschworten wenn man die offerierten Schichten nicht annehmen sollte, diese liegen meist zwischen sofortigem und dauerhaftem Ende jedweder Freundschaft und Zusammenbruch des öffentlichen Rettungsdienstes in Süddeutschland, oder so.

Kompetenz
Kompetenz

Besonders bei den Versprechungen „Interessante Schicht“ und „spannende Fahrten“ werde ich ja persönlich sehr skeptisch. Sollte es sich heraustellen, dass es dabei nicht nur um leere Versprechungen handelt sondern um kommende Wahhaftigkeiten, wäre ja der Betreffende Anrufer entweder mit Präkognition ausgestattet – wüßte also was am kommenden Donnerstag zwischen 17:00  – 23:00 passiert. Oder er würde selber gar für die spanennde Schicht (Explosion eines Tanklastzuges, Versorgung eines erkrankten Ailens, neuer Superbazillus) sorgen, wäre irgendwie noch bedenklicher.

Eine weitere Variante des Anrufs, allerdings noch dramatischer, ist es Samstags morgens gegen 8:30 anzurufen.

„Hab ich dich geweckt?“
„Nein, das klingelde Handy wars“
„Ah gut. Sonst hätte ich ein schlechtes gewissen. Du uns sind Leute krank geworden, kannst du kommen?“

Es gibt übrigens auch eine schöne Serie aus Australien, die das Leben und Streben der dortigen „Paramedics“ beschreibt:

Das habe ich übrigens von einem sehr schönen Blog, irgendwo aus der Schweiz: http://alltagimrettungsdienst.wordpress.com/

The ANNALS of the American Academy of Political and Social Science

The ANNALS of the American Academy of Political and Social Science has devoted its entire issue No. 633 form November 2011 to the topic of youth participation.

Some of the articles I found very interesting and I wish to summarize them here a little bit:

Daniel Hart and Robert Atkins: „American Sixteen- and Seventeen-Year-Olds Are Ready to Vote“ To quote from the abstract: „American 16- and 17-year-olds ought to be allowed to vote in state and national elections. This claim rests upon a line of argument that begins with an exegesis of legal and philosophical notions of citizenship that identify core qualities of citizenship: membership, concern for rights, and participation in society. Each of these qualities is present in rudimentary form in childhood and adolescence. Analyses of national survey data demonstrate that by 16 years of age—but not before— American adolescents manifest levels of development in each quality of citizenship that are approximately the same as those apparent in young American adults who are allowed to vote. The lack of relevant differences in capacities for citizenship between 16- and 17-year-olds and those legally enfranchised makes current laws arbitrary, …“

They argue that by the age of 16 most indicators that stand we use to look on to judge that someone is ready to be a citizen like knowledge about politics, the feeling of political efficacy, the skills needed for political action, the interest in politics and tolerance are comparable to adults or even exceeding some adult groups. Therefore this youth should be given the right to vote. The study is based on a survey conducted by the authors.

In Participatory Niches for Emergent Citizenship in Early Adolescence: An International Perspective Judith Torney-Purta and Jo-Ann Amadeo write about different perspectives and argue that rather then lowering the voting age, campaigns to involve children and youth should be focused on every day participatory niches and that those niches should be expanded: „we argue for promoting “emergent participatory citizenship” during the adolescent years. Directing serious attention to enhancing the politically and civically relevant niches that those between ages 10 and 18 occupy in their everyday lives, in our view, has greater potential for positive effects than does a campaign to lower the voting age worldwide.“ (All the quotes in this section are taken from the article)

The Authors conceptualize the terms as you can see her and try to give us an overview of the factors that help to built citizenship. „The ANNALS of the American Academy of Political and Social Science“ weiterlesen

Praxisforum Jugendbeteiligung, Grade der Partizipation

Vor einigen Tagen war in Freiburg das Praxisforum Jugendbeteiligung. Da waren Jugendliche, Jugendzentrumsmitarbeiter, Stadtplaner, Frau Barth von der LpB und viele andere, die auf diesem Gebiet tätig sind. Neben der alten und leidigen Diskussion warum es in Freiburg mit dem stadtweiten Jugendbeteiligugnsgremium nicht so klappt (wir erinnern uns an „schöne“ Diskussionen zwischen offener Jugendarbeit: „unsere Jugendlichen sind nicht beteiligungsgeignet“ und Politik / Verwaltung: „ihr arbeitet nicht genug“)

Nun ist das Freiburger Konzept bereits 6 Jahre alt, gerade im Jugendbereich eine Ewigkeit, es hat aus verschiedenen Gründen nicht richtig funktioniert und hat auch wichtige Akteure wie die Schulen draussen gelassen. Wie man nun ein funktionieriendes Konzept verwirklichen kann und nicht über die Fehler der Vergangenheit, darüber sollten wir uns unterhalten. (Die Grafik stammt von Freiburg Extra) Von den angedachten Hearings gab es lediglich eins bisher, der Schüllerat ist im moment recht schwach, beim Stadtjugendring ist Politik, wie schon lange, Nebensache und die Probleme der offenen Jugendarbeit habe ich oben geschildert. Lediglich die Projektbezogene Beteiligung durch das Jugendbüro scheint zu arbeiten.

Walter Spiess aus Flensburg hat Vorgestellt welche Grade der Beteiligung es gibt und jeden aufgerufen selbst zu prüfen wie er diese bei sich in seinen Zusammenhängen (Jugendzentrum, Schule, Verwaltung, …) verwirklicht.