Für mein Speicher von AlphaESS hat es zum Ende Oktober, wie versprochen, eine Software Update gegeben. Meinen Shelly 3 EM im Sicherungskasten findet es immer noch nicht. Ich habe das Gerät dann ein wenig umgestellt auf „Smart Mode“.
Screenshot aus der App von Alpha ESS
Der ist so eingestellt, das er sich tagsüber von den Solarpannels lädt und zwischen 17:00 und Mitternacht mit 50 W entlädt.
Screenshot beim entladen
Das ganze scheint, wenn genug Sonne scheint auch gut zu funktionieren.
Der Update scheint zumindest mal geklappt zu haben, damit wird der Speicher durchaus nutzbarer. Spricht der Vorgang eines „Time Shift“ Systems scheint zu funktionieren und ich kann tagsüber laden und abends entladen.
ScreenshotScreenshotScreenshot
Übersicht aus der App.
Was mir gefällt, ist das man den Speicher zum entladen auf 50 W runterstellen kann, das reicht für meine Wohnung aus.
Für alle denen der Artikel zu lang ist: Ich war bei der Anti-Windkraft-Desinformations-Veranstaltung in Günterstal. Den Leuten wurde mit geschickten Weglassen, seltsamen Reihenfolgen, rhetorischen Fragen die Dinge suggeriert. Und massiv gegen Nachbargemeinden geätzt. Es war alles dabei: Lärm, Infraschall besonders gefährlich für Kinder, Bodenverdichtung, Schröpfen der Bürger. Immerhin wurde der Klimawandel nicht direkt geleugnet, aber Deutschlands (historische) Rolle darin schon. Niemand bietet Alternativen an zum Strom aus Windkraft. Umweltprobleme, wie Versiegelung, Einsatz von SF6, Beton, Lärm, Infraschall, Mikroplastik scheint es nur bei Windrädern zu geben, dass diese andere und viel größere Ursachen haben, wird ausgeklammert.
Wir sitzen in der Sporthalle der Schule in Günterstal, die gerade renoviert wird, aber scheinbar kann man doch Veranstaltungen abhalten. Der Anti-Windkraft Verein hat eingeladen, die Bürger:innen zu “informieren”. Gekommen sind sie nicht nur aus Günterstal, sondern auch aus der Umgebung bis hin zur Schweiz. Gefühlt waren alle Stühle voll am Abend und sicher mehr als 100 Leute da. Aber bei ca ? der Leute, die da waren hatte ich nicht den Eindruck, dass sie bei Anti-Windkraft Aussagen geklatscht haben.
Seilbahan stört keinen, Windrad ganz schlimm
Andreas Leipold-Weißenfels
Dort spricht etwa einer der Vorsitzenden: Andreas Leipold-Weißenfels. Ganz vieles von dem, was er über seine persönliche Situation sagt, kann man nachvollziehen. Er ist noch immer dabei, sein Häuschen in Günterstal abzuzahlen und für ihn sei Günterstal ein Refugium: Auf seiner Terrasse sei es in er Regel nur zwischen 30 und 35 Dezibel laut. Eine Windkraftanlage sei aber 105 Dezibel laut. Was er verschweigt: 105 Dezibel misst man am Rotor bzw. am Flügelende, weswegen es ja Abstandsregelungen gibt. (Mehr dazu)
Denn:“Unter Volllast entstehen an der Nabe in 100 Meter Höhe bis zu 105 Dezibel (dB), das entspricht der Lautstärke eines Baggers. In 250 Meter Entfernung sind es dann noch rund 45 dB. Das entspricht der Lautstärke eines rauschenden Waldes oder einer ruhigen Wohnung.”
“Dem Gewummer wird man sich nicht entziehen können, das wird durch die Tallage noch schlimmer, der Schall wird sich im Tal sammeln.”, ist sich Leipold-Weißenfels ganz sicher.
Er kommt zum Thema Infraschall: “Infraschall, ein sehr strittiges Thema, es wird kontrovers diskutiert und seriöse Menschen fordern eine Verbesserung der Studienlage.” Er fragt das Publikum: “Gibt es hier Zuhörer, die Kinder haben? Die Minderjährige Kinder haben?” Der Saal ist eher Silbersee als Fridays for Future und es melden sich nur etwa fünf bis zehn Personen. “Wenn die Studienlage so uneindeutig ist, sind sie dann unbesorgt, dass Kinder nicht besonders krass betroffen sind?”, die Frage stellt er so in den Raum.
Irgendwie seien Kinder und Jugendliche für Außenreize und Schall besonders empfindlich, Wenn dem so wäre müßte man sofort Discos verbieten und Kitas, in denen Kinder laut toben. Wie sich das auf Infraschall überträgt, wurde nicht erwähnt.
Als ich danach ein Mitglied der BI auf diese Art der Rhetorik anspreche, muß ich ihm dog whistle erklären. Der ganz bezaubernde Herr ist auch der Meinung, ich werde von der “Ökostromgruppe finanziert”, das kann ich jedoch ausräumen. “Die seien ja inzwischen größer als Shell oder Esso”.
Aber zurück zu Andreas Leipold-Weißenfels. Der hat auch den Grund gefunden, warum die Stadt Freiburg pro Windkraft ist: Die Pachtgebühren für die Windkraftanlagen sind horrende 200.000 EUR im Jahr – soviel werde am Illenberg gezahlt – dazu käme noch Steuereinnahmen und dann der Gewinn, denn die Badenova gehöre ja auch der Stadt. (Kleiner Hinweis: ca ? und der Überschuss der Badenova wird verwendet um das VAG Defizit zu decken).
Und überhaupt die Regierung: Die habe zahlreiche Gesetze ausgehebelt: Artenschutz, Wasserschutz, auch die guten alten Abstandsregeln von 10 H (galt in Baden-Württemberg nie) und das, wo die neuen “Monsterwindräder” ja 230 – 250 m hoch sind. Sowieso, “Wir” – das muss der kleine Mann mit Haus in Günterstal sein oder die Gruppe mit SUV, die von der Veranstaltung davonfuhr – werden nicht nur über die Strompreise geschöpft, sondern auch über Steuern. Da im Moment der Strompreis niedrig ist, muss die Bundesregierung so viel in das EEG-Ausgleichskonto reinbuttern, geplant wären 10 Mrd EUR, aber dieses Jahr seien vielleicht 20 Mrd realistischer.
Sodann kam Leipold-Weißenfels zu seinem persönlichen Fazit: Windkraftanlagen machen den Wald kaputt, das Landschaftsbild kaputt, den Dorfcharakter kaputt und lassen uns Günterstäler bezahlen! Wegen Optik, Schlagschatten, Schall, Infraschall, sinkende Immobilienpreise und Mikroplastik Eintrag. Das nur, um sich die eigenen Taschen vollzustopfen. (Applaus und Buhrufe) Und um sich politisch gut darzustellen.
„Die Befürchtungen sind immer gleich. Durch die Versiegelung des Bodens rund um eine Anlage würde das Regenwasser abgeleitet und könnte nicht mehr im Berg versickern. Ergo trockneten die Quellen aus. Hinzu kommt die Sorge vor Kontamination des Grundwassers, sei es durch auslaufende Schmiermittel oder durch Abrieb von Mikropartikeln der Windräder.“
Der Artikel geht dann weiter unter es wird ein Freiburger Hydrologoe zitiert:
„Jens Lange hat dort die Professur für Hydrologie inne, ist Experte für Mikroschadstoffe im Wasser und die Trinkwasserqualität. Dass eine Windkraftanlage eine Quelle beeinträchtigen könnte, hält er für unwahrscheinlich. Bei einer Anlage würden um die 500 bis 600 Quadratmeter Betonfundament verbaut. „Im Vergleich zu einem Quelleinzugsgebiet, das typischerweise um die zehn Hektar umfasst, ist das nur ein Bruchteil.“ Die Quelle bekäme auch nicht zwingend weniger Wasser ab. „Was passiert denn auf so einem Betonfundament? Dann läuft das Wasser etwas entlang und sickert danach in den Waldboden“, ist sich Lange sicher. Und das gelte auch für asphaltierte Zufahrtswege. Und die giftigen Stoffe, Schmiermittel oder Mikropartikel im Grundwasser? „Lokal begrenzt kann es das schon geben – aber im großen Stil sehe ich diese Gefahr nicht“, sagt Lange. Zumal diese Gefahr dann ja auch alle Straßen durch den Schwarzwald in viel größerem Maße betreffe. Auch unter denen verliefen Quellen und würden durch Unfälle, auslaufendes Öl oder Reifenabrieb nicht kontaminiert.
Auch in Günsterstal scheint das ein neues Thema zu werden: Angst um Quellen.
Dort hat man jetzt die zweite Anti-Wind Veranstaltung organisiert.
„LANA-Vorstand Werner Wojtaschek gilt als Handlungsreisender in Sachen Windkraftverhinderung. Der ehemalige Geschäftsführer der S-Bahn Hamburg tingelt seit Jahren als vermeintlicher Experte für Rotortechnik von einer Protestveranstaltung zu nächsten. Bei einer amtlichen Erörterung zu einem Windkraftprojekt im Schwarzwald-Baar-Kreis im vergangenen Dezember outete sich der Aktivist zusätzlich als Brandexperte und malte ein bis dato unbekanntes Bedrohungsszenario durch Nano-Partikel aus. Bislang hatten Windkraftgegner immer nur auf Infraschall als Gefahrenquelle für die menschliche Gesundheit verwiesen.“
„Der Vortrag der Basler Professorin Christine Alewell als Fachreferentin bei der Bürgerinfoveranstaltung zum Thema Windkraft in Malsburg-Marzell am 25. Juli hat gemischte Reaktionen hervorgerufen. Ihr Vortrag zum Thema „Bodenschutz und Bodenökologie“ bestand über weite Strecken aus einer Aufzählung von Gründen, die aus Sicht der Referentin gegen den Bau von Windenergieanlagen im Wald sprechen. Einige Beispiele: Die Versiegelung und Verdichtung von Waldboden setze dessen Funktionen als Wasserspeicher außer Kraft, Windräder verursachten eine „Durchmischung atmosphärischer Grenzschichten“ und damit eine „erhöhte Temperatur“. Veränderte Luftströme durch offene Flächen und „die breiten Forst-Straßen“ sorgten für trockene Böden. (…) Alewells Vortrag mündete in einer grundsätzlichen Ablehnung von Windrädern, zumindest im Schwarzwald. Nach Ende des Vortrags sagte Freitag, dass man kein Problem damit habe, Aktivisten als Referenten einzuladen. Alewell sei aber eigentlich als Fachreferentin angekündigt gewesen.“
Der wissenschaftliche Dienst des Bundestags hat das Thema „Durchmischung atmosphärischer Grenzschichten“ und damit eine „erhöhte Temperatur“, 2020 untersucht bzw. die Studien die es dazu gibt zusammengestellt.
„In der Umgebung von Windkraftanlagen kommt es nach derzeitigem Kenntnisstand nachts zu Temperaturerhöhungen in den unteren Luftschichten. Dies wird als ein mikroklimatischer Wechsel bezeichnet, ist aber noch keine Dürre. Wie oben ausgeführt, hat auch C. Archer in Bezug auf ihre Arbeit zum Präzipitationseffekt in Onshore-Gebieten in der Nähe von Offshore-Windkraftanlagen betont, sie wolle ihre Ergebnisse nicht dahingehend interpretiert wissen, dass Windkraftanlagen Dürren erzeugten. Auch L. Miller äußert eine Vermutung, dass es ggf. einen Niederschlagseffekt Präzipitationseffekt) geben könne, dies sei aber nicht Gegenstand seiner Arbeiten.Wissenschaftler führen die bestehende Dürreproblematik (in Deutschland) auf den Klimawandel zurück“
Grundsätzlich gibt es die Thematik wohl Effekte, also nachts eine Durchmischung der kalten Luft die weiter oben ist mit der warm bodennahen Luft. Die Studien die referenziert werden, sind aber teils aus Wüsten oder Küstennahnen Gebieten, also nicht ganz klar wie stark der Effekt im Gebirge oder Wald auftritt. Auch entziehen die Windturbinen dem Wind ja Energie.
Sollte Ihr Vortrag ungefähr das enthalten, was schon an anderer Stelle erzählt wurde dann wird sie ungefähr das ausführen (Quelle ist ein Windenergie kritisches Blog der Vorsitzenden einer Anti-Windkraft-Gruppe):
Das Volumen des Fundaments nimmt ca. 1470 Kubikmeter Boden in Anspruch (an anderer Stelle sogar 3000! und Rodung von bis zu 2 Hektar Wald pro Windrad). Wenn man einen Zylinder rechnet. Jedoch weniger, wenn man einen Kegel rechnen würde.
Für die Zuwegung entstehen dauerhaft verfestigte oder versiegelte Fläche
der bestehende „natürliche“ Wald wird zum Industriewald.
Der Rückbau der Fundamente sei finanziell und technisch nicht möglich, die Bodenbildung kaputt
Die Versiegelung von 1,5 bis 2 Hektar pro Windrad würde hier ein erhöhter Abfluss bei Starkregen
Auf den Zuwege geht das typische Waldklima verloren
Die tiefe Baugruben schaffen Begehrlichkeiten um Fremdboden einzutragen
Da dieses Blog gerne Aussagen überprüft, hier einige Hinweise dazu:
Das sind die Überreste des Fundaments an der Holzschlägermatte.
Selbst die größten Anlagen, die zur Zeit geplant sind, haben einen Fundamentdurchmesser von 25 Metern und eine Fundamenthöhe von maximal 2,90 Metern, die aber nach außen hin abfällt. Wenn ich jetzt mal von einem Zylinder 25 x 3 m ausgehen würde, dann käme ich auf 75 Kubikmeter und nicht auf 2800.
Die Zuwegung findet auf Straßen und bestehenden Waldwegen statt, mit geringen zusätzlichem Wegebau, der vom Gesamtbestand der Waldwege noch nicht einmal den Promillebereich erreicht. Übrigens wird sogar von einen Förstern derzeit kritisiert, das unser Wald „übererschlossen“ sei und es dort zu viele Wege gäbe.
Wenn in einer ausgewiesenen Vorrangfläche Windmühlen gebaut werden, bleiben mindestens 95 % des bestehenden Waldes unberührt. Industriewald ist ein Schlagwort, es gibt Wälder die wurden bewußt als Monokulturen angelegt und sind dann ökolgisch wenig Wert. Warum sich durch ein Windrad der Wald in Industriewald verwandelt, erschließt sich mir nicht.
Die Fundamente vollständig zurückgebaut (siehe Bild von der Holzschlägermatte). Der Rückbau dauert weniger als eine Woche und kostet, je nach Standort 25.000 € – 50.000 €, die Daten stammen von einem Windkraftentwickler. Selbst 50.000 währen bei der Investitionssumme eines Windrades (je nach Quelle irgendwo bei 3 Mio EUR) keine besonderes große Summe.
Versiegelt wird nur die Fläche für das Fundament. Der Kranstellplatz und die Zuwegung sind geschottert, weswegen auch die Hydrologen der Uni Freiburg weder von einer Beeinflussung oder Gefahr von Hochwassern noch von Grundwasser ausgehen.
Dass durch den Zuwegungsausbau das typische Waldklima verloren gehen soll, erscheint kaum .
Außer der Fundamentgrube, die mit Beton verfüllt wird, gibt es keine weiteren Gruben.
Ablehnung hängt mit Verschörungsideologischem Weltbild zusammen
Passend zu dieser Veranstaltung und der Frage die damit aufkommt: Warum sind Ärzte und Professoren, wichtige Akteure in der Anti-Windkraft-Bewegung? Ist jetzt eine Studie der Uni Hohenheim erschienen.
„Die Studienergebnisse zeigen weiterhin, dass die Zustimmung zu Falschinformationen über Windräder vor allem von den Weltanschauungen der Befragten abhängt. Als besonders zentral erwies sich eine verschwörerische Weltsicht: Wer generell dazu neigt, Verschwörungen hinter gesellschaftlichen Ereignissen zu vermuten, stimmt den Falschinformationen eher zu. Ausgeprägte wissenschaftliche Kenntnisse hingegen verringern die Zustimmung kaum, der Bildungsgrad der Befragten spielt überhaupt keine Rolle“
So die Pressemitteilung. Wer aglaube, Windräder hätten einen schädlichen Einfluss auf die Gesundheit, stimme beispielsweise auch eher der Behauptung zu, Windräder seien ökonomisch ineffizient. Oder wie es die Studie direkt schreibt:
„Conspiracy mentality was the strongest predictor of agreement with misinformation in all of our samples, in each case explaining more than ten times the variance of education.“
Ein Tag lang lief der Speicher und wir bemerkten eines: Wenn wir den Herd einschalten, dann haben wir nach Shelly3EM plötzlich 3 kW Einspeisung. Das kann nicht sein. Also angeschaut und gemerkt in der Shelly Einbau Anleitung muß ein Fehler sein:
Oben die alte Shelly Anleitung vom Gerät bei mir im Sicherungskasten. Unten die Anleitung vom neuen Shelly, den ich vor zwei Wochen bei Amazon gekauft habe. Man sieht L <- K oder K -> L wird unterschiedlich eingezeichnet. Mark Schammel hat es nach Anleitung – neuer Anleitung – eingebaut.
Daher haben wir heute, die Klemmen ausgebaut und umgedreht und siehe da, die angezeigten Werte machen irgendwie Sinn.
Die zweite Stufe ist dann: die Anzeige im Shelly mit der im Marstek Messegerät zu vergleichen.
Anzeige im ShellyAnzeige in der Marstek App
Bisher wundert es uns Power 1 in der Marstek App steht immer auf 0 VA (Voltampere) das ist dann Watt. Das ist etwas anders als, dass was der Shelly anzeigt.
Nachdem mir das Shelly 3EM installieren zu schwierig war, habe ich den Erfinder des Solarhook eingeladen und gebeten den Einbau von Marstek Messgerät zu optimieren und einen Shelly 3EM zu installieren. Auf denVideoserscheint das leichter.
So sah der Sicherungskaten fast am Ende aus
Nun ja letztlich war die Einrichtung von beiden Geräten im Sicherungskasten dann ca 1,5 h Arbeit für den Elektromeister, konfiguriert habe ich den Shelly 3 EM dann in ca 5 min mit der App. Das Marstek Meßgerät war etwas hackeliger und ging in ca 10 min.
Das Marstek Meßgreät (bei mir war es im sehr günstigen Paket dabei, sonst entweder ausverkauft oder ab 49 EUR) brauche ich um die Abgabe aus dem Marstek Speicher genau auf den Energieverbrauch abzustellen. Daher der Speicher soll Nachts immer so viel Energie abgeben, wie das Haus gerade braucht und nicht mehr.
Das finde ich dann auch ein Manko an den Geräten: Eigentlich sollte das Marstek Messgerät offen sein, so dass ich es zb. mit Home Assistant verbinden kann und damit die Daten auslesen, aber auch Anzeigen ob ich gerade Strom aus dem Netz verbrauche, Strom einspeichere oder mein Haus auf Solarstrom läuft. Das wäre für mich als Verbraucher ganz nützlich und sinnvoll. (Scheint da derzeit nur eine Bastellösung mit ESP32 zu geben).
Daher muß nun noch ein Shelly 3EM her, der das System überwacht, damit auch sieht was darin passiert.
Beim Marstek ist die Anleitung etwas seltsam. Während bei den Shelly Split-Core-Stromwandler auf dem Gerät durch K –> L klar gemacht wird wie man die anzubringen hat, ist es bei den schwarzen Klammern von Marstek unklar in welche Richtung die gehören. Dazu kommt auch noch das Problem, dass Anleitug zwei wiedersprüchliche Zeichnungen sind.
Es also nicht ganz klar ist, wo jetzt A,B,C rein gehört.
Das nächste Problem mit dem Marstek Messgerät scheint zu sein, dass das WLAN im Sicherungskasten – sind ja aus Metall, wo in der Regel Funk nicht so gut durchgeht – nicht geht. Beim Shelly schon. Daher muß man vier Kabel – 3 x Transformatoren, 1 x USB C – raus führen und das Messgerät draußen anbringen. Dadurch geht dann der Sicherungskasten nicht mehr so richtig gut zu. Und es ist auch nicht immer so viel Platz im Sicherungskasten, daher war es es etwa notwendig in dem einiges an Sicherungen umzusetzen.
So ganz einfach und übersichtlich ist das aus meiner Sicht nicht. Und man braucht um die Informationen anzuzeigen immer ein Smartphone und das haben nicht alle Leute oder nutzen es kompetent.
Wenn ich schon sowas wie das Marstek Messgerät – macht durchaus einen stabilen Eindruck, Gehäuse ist aus Metall – baue, dann wäre es gut wenn man flache Kabel hätte, die nach außen rausgeführt werden könnten und am Messgerät ein kleines Display, dass etwa Solarerzeugung, Hausverbrauch, etc… anzeigt.
nicht ganz so schön die Darstellung: man sieht jetzt nicht ob da geladen wird oder entladen
Anzeige im Shelly:
Screenshot
Noch nicht so ganz klar ist mir wie gut die Entladung nun wirklich auf den Verbrauch des ganzen Hauses reagiert. Kann auch sein, dass die Tatsache das wir neben dem Steckersolargerät mit Speicher noch ein weiteres angeschlossen haben.
Screenshot
Soviel zum Marstek Speicher. Ich habe ja noch einen Speicher von Alpha ESS bekommen, den ich teste. Da hoffe ich jetzt auf das Software Update, denn derzeit macht der Speicher Dinge.
Ich kam etwas zu spät, weil ich noch in einer dringlichen und auch sehr lustigen Mitarbeitervertretungsangelegenheit mit Kollegen telefonieren musste. Leider darf ich nicht schreiben was genau – Deshalb bekam ich die Einleitung beim DKP Freiburg nicht mit. Die hatte den stellvertretenden Verdi Stuttgart Bezirksvorsitzenden eingeladen um über „Gewerkschaften gegen Aufrüstung und Krieg – Friedensfähigkeit statt Kriegstüchtigkeit zu“ zu diskutieren.
Norbert Heckl leitete ein und berichtete, den 10 Anwesenden – unklar ob das alles Veteranen der hiesigen kommunistischen Bewegung waren oder auch nur Friedensbewegte, 7 alte Männer, ein jüngerer Herr, zwei Frauen, über die Schwierigkeiten der „Friedensarbeit“. Man habe zusammen mit der Rosa-Luxenburg-Stiftung zwei Gewerkschaftliche Friedenskongresse gemacht. Auftreten tun da Leute wie Reiner Braun, Özlem Demirel und haufenweise Gewerkschafter, irgendwelche Menschen die Anti-Thesen vertreten, lädt man nicht ein.
Friedensdeo in Freiburg nur echt mit Querdenker Beteiligung
Allerdings so geht der Bericht weiter, sind die Meinungen wie man mit dem Krieg, mit Waffenlieferungen, etc… umgehen soll. Viele wissen gar nicht was man davon halten soll. Auch da würde ich sicher nicht wiedersprechen, deshalb mache ich ja zum einen diesen Blog oder Helfe bei einer Sendung bei RDL, die sich immer wieder mit dem Thema auseinandersetzt. Und würde auch für mich in Anspruch nehmen, mich dazu breit zu informieren, auch gerade bei der „Friedensbewegung“.
In diesem Zusammenhang würde ich auf den Artikel von Thorsten Benner in „Internationale Politik“ verweisen, der argumentiert: Während viele politische Akteure Bundeskanzler Scholz für die sinkende Untersütztung der Ukraine in Deutschland verantwortlich machen, weist der Autor darauf hin, dass auch die größten Unterstützer der Ukraine ihre eigene Rolle kritisch hinterfragen sollten und bemerkt: „Viele Bürgerinnen und Bürger erfahren im Alltag ein marodes Land, das dringende Investitionen in die öffentliche Infrastruktur benötigt. Und immer mehr Menschen sehen Ausgaben für die Ukraine und Verteidigung in direkter Konkurrenz zu den Ausgaben für Soziales und die öffentliche Infrastruktur.“
Nach dieser ganz sachlichen Analyse durch Heckl l, das man es halt in gewerkschaftlichen Kreisen schwer hat, die junge Leute gar nicht so sehr „für den Frieden“ sind, kam dann der unvermeidliche Ukraine Rant: „Die Ukraine ist kein Hort der Demokratie“, wenn das was in der Ukraine die Werte des Westens sind, die a verteidigt würden, dann gute Nacht.
Dann gab es noch ein paar strategische Überlegungen von Heckl, nämlich das Thema Aufrüstung und Sozialabbau oder Tarifauseinandersetzungen und Aufrüstung miteinander zu verbinden – ob das zieht und angesichts der Tatsache, das Verdi ja auch die Bundeswehrbeschätfigten vertritt und in der IG Metall Rüstungsbetriebsmitarbeiterinnen organisiert sind, keine Ahnung.
Not for Peace…
Vortrag war vorbei und es meldete sich dann Werner Siebler zu Wort: Dramatisch wie sich Gewerkschaftsjugend auf dem letzten Bundeskonkgress positioniert habe: Die waren nicht gegen Krieg und sondern für Aufrüstung. Das Wort „Geschichtsvergessenheit“ fällt. Das IG Metal Papier sei schwierig gewesen, in der Gewerkschaftszeitung habe es auch einen Artikel über Gewerkschaften in der Ukraine gegeben und man wolle auch nicht, dass sich die Mitglieder spalten. Inwzischen sie die Diskussion aber einfacher zu führen als vor zwei Jahren.
Das Friedensforum Freiburg hat eine Veranstaltungsreihe organisiert, bei der „hochkarätige“ „Experten“ uns Gaza, Propaganda und Chinas neue Stellung in der Welt erklären sollen.
Sabine Schiffer
Sabine Schiffer, kandidierte 2021 für „die Partei“ für den Bundestag und ist laut Wikipedia: „Jan-Philipp Hein bezeichnete das Institut für Medienverantwortung im Kölner Stadtanzeiger als „Ein-Frau-Institut“, da Schiffer bis auf eine Bürokraft nur freie Mitarbeiter aufführt und das Institut nach eigenen Angaben „im Wesentlichen“ als „ein Netzwerk“ betreibt.[24]„
Zuletzt viel sie durch einen Tweet auf indem sie „eine veraltete Karte, die die Zahl weltweiter US-Militärbasen nach Ende des Zweiten Weltkrieges zeigte. Diese kommentierte sie mit der Fragen, was die Vereinigten Staaten „eigentlich da überall“ machten. Kritiker wiesen neben dem suggestiven Post auf den Kontrast zwischen der genannten Quelle und der Rolle Schiffers als Expertin für „Medienverantwortung“ und Professorin für Journalismus hin.“
Andreas Zumach
Zumachs Äußerungen wurden bereits 2022 auf RDL.de kritisch eingeordnet: „Am 19.09.2019 wurde im Morgenradio ein Interview mit Andreas Zumach ausgestrahlt, in dem diese die Ansicht vertrat, die EU und die NATO haben Russland provoziert und Russland habe erst deshalb die Krim besetzt und annektiert sowie den Krieg im Donbass begonnen. Dabei führte er viele Annahmen zu Russland an, die in deutschen linken und Friedensbewegungskreisen weit verbreitet sind und sich hartnäckig halten, und garnierte sie auch mit so manchen Falschinformationen.“
Wolfram Elsner
Der hat zumindest schon mal über China Bücher geschrieben und (Wikipedia)„engagiert sich in der Bremer Ortsgruppe der von Sahra Wagenknecht initiierten Bewegung Aufstehen eröffentlicht in den Mitteilungen der Kommunistischen Plattform der Partei Die Linke[3] und gehört zu den Interviewpartnern von Neues Deutschland und Milena Preradovic. Das kommunistische China verdient nach seiner Ansicht „kritische Solidarität“. Nur etwa fünf Prozent der Publikationen „im Westen“ habe sich „eine objektive, rationale und redlich-suchende Haltung zu China bewahrt“.[4] In den 1970er Jahren engagierte er sich in der DKP.[5]„
Perradovic: „Medienwoche.ch zählte sie Mitte Juli 2021 zu den „prominenten Knotenpunkten“ im deutschsprachigen Pendant des Intellectual Dark Web.[15]„
In der Ankündigung wird auch der Begriff „Pax Sinica“ verwendet, das ist nach der Auskunft von Sinologen ein chinesicher Propaganda Begriff.
Fazit
Die Veranstaltungsreihe wird sicher spannend, wenn man sich mal so richtig gepflegt vollschwurbeln lassen will. Ob man dadurch China, Propaganda oder aktuelle Fragen der Weltpolitik versteht, ist eher unwahrscheinlich. Wiedermal zeigt das Freiburger Friedensforum, dass es eine im Grunde verschwörungsideologische und rechtsoffene Gruppe ist.
Viel dramatischer sind aber die Veranstalter dieser Desinformationsreihe: Neben dem Friedensforum auch Attac Freiburg, DFG-VK, IPPNW, DGB und Ver.di Ortsverein, Farbe e.V. und Georg Lösers Ecotrinova Verein.
Es windete stark und ich dachte, ich könnte mal dieses Quellcode mit ChatGPT erstellen ausprobieren und da ein paar interessante Parameter zusammenfassen.
Stromstatus und Energiemarkt Übersicht
Stromstatus und Energiemarkt Übersicht
Awattar Markt – Strompreis Traffic Light
Lade Energiepreise…
Aktueller Stromstatus für Freiburg
Lade Stromstatus…
Aktuelle CO2-Intensität der Stromerzeugung
Lade CO2-Intensität…
Aktueller Anteil Erneuerbarer Energien
Lade Anteil Erneuerbarer Energien…
Also habe ich ChatGPT folgendes gesagt: Nimm die Daten aus dem Attawar, aus der Strom Gedacht App und aus electricitymaps.com und mache mir für Freiburg eine Übersichtsseite mit Ampeln und Werten.
Der Strompreis an der Strombörse, Quelle Attawar
Aus der Stromgedacht App ob der Strom in Freiburg gerade gut verfügbar ist oder nicht
Aktuelle CO2-Intensität der Stromerzeugung von Electrictiy Maps in ganz Deutschland
Aktueller Anteil Erneuerbarer Energien auch von Electricity Maps. Blau ist alles über 80%.
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