Heinrich Röder ist (oder war) Geschäftsführer (oder Prokurist) mehrerer GmbHs, die dem Namen nach mit der Entwicklung von Erneuerbaren Energien Geld verdienen, etwa der Bavaria Solar, DGE Projektentwicklungs GmbH (Windenergie), Das Grüne Emissionshaus GmbH und vielen mehr. 2021 bezeichnete er sich als „Grüner Stammwähler“.

Eine der Firmen, die “Horizontwerke GmbH” hat 50.000 EUR an das Bündnis Sarah Wagenknecht gespendet.

Nun es darf jeder Geld an das Bündnis Sarah Wagenknecht spenden. Das man dies als Geschäftsführer diverser Firmen macht, die zumindest dem Namen nach ihr Geld mit erneuerbaren Energien verdienen, ist ein wenig ungewöhnlich. BSW ist schließlich nicht die Partei, die an der vordersten Front des Erneuerbare Energien Ausbau steht, sondern gerne wieder und weiter Gas aus Russland hätte.
Zu einer seriösen Klima- und Umweltpolitik gehört aber Ehrlichkeit: Die Energieversorgung Deutschlands lässt sich im Rahmen der heutigen Technologien nicht allein durch erneuerbare Energien sichern. Blinder Aktivismus und undurchdachte Maßnahmen helfen dem Klima nicht, aber sie gefährden unsere wirtschaftliche Substanz, verteuern das Leben der Menschen und untergraben die öffentliche Akzeptanz von sinnvollen Klimaschutzmaßnahmen. Der wichtigste Beitrag, den ein Land wie Deutschland zur Bekämpfung von Klimawandel und Umweltzerstörung leisten kann, ist die Entwicklung innovativer Schlüsseltechnologien für eine klimaneutrale und naturverträgliche Wirtschaft der Zukunft.
Zitat aus der Website des BSW. Könnte auch von der FDP stammen. (Wagenknecht fordert Verbot von Windkraft im Wald oder „Das „Bündnis Sahra Wagenknecht“ lehnt Emissionshandel, Verbrenner-Aus und den vollständigen Umstieg Deutschlands auf Erneuerbare ab.„)
Der Unternehmensverbund rund um das Grüne Emissionshaus verdient sein Geld seit 25 Jahren vorrangig mit Windenergie.
Dass sie jetzt Geld spenden an eine Frau die gegen Windenergie zu Felde zieht ist schon bemerkenswert.
Heinrich Röder ist auch Vorstand des Vereins Freiburger Diskurse, das Veranstaltungen zum BSW und Ukrainekrieg durchführt. Auch sonst scheinen viele der auf der Website des Vereins aufgeführten Mitglieder durchaus geschäftlich mit ihm verbandelt zu sein bzw. seine Angestellten. Ob die dabei freiwillig mitmachen oder er sie etwa dafür bezahlt die Vereinsarbeit (Orga der Vorträge, Werbung, …) zu machen und ihr Gesicht herzugeben, ist unklar.
Nahezu alle scheinen Verbindungen in das Erneuerbare Energien Geschäft zu haben.

Schaut man sich jetzt mal ein bisschen die Videos an, dann findet man auch beim Verein Vorträge und Referenten die schon in Richtung der politischen Positionen des BSW gehen.
Im BSW Veranstaltungs Video (eine Veranstaltung zum Europawahlprogramm des BSW) ist Martin Höpner mit Vortrag zu Gast, der war Teil der “Aufstehen” Bewegung von Sarah. Das war das erste mal, als Sarah Zahrenknecht eine eigene Partei gründen wollte, was aber in die Hose ging.
Die schrägen klimapolitischen Attacken des BSW folgen dem bekannten populistischen Muster, mittels polemisch angeheizter Halbwahrheiten und Fake-News Ressentiments zu schüren. In einer immer komplexeren Welt der Multikrisen will das BSW das Erregungslevel unzufriedener Bevölkerungsteile weiter hochjazzen. Wichtigstes Ziel ist die Verächtlichmachung von Regierung und Institutionen selbst dort, wo ihr Handeln im Kern unterstützenswert ist, wie etwa beim Klimaschutz. Mit dieser Strategie sitzt das BSW in einem Boot mit der AfD, auch wenn Wagenknecht nicht den Klimawandel leugnet.
Uwe Witt (Referent für Klimaschutz und Strukturwandel, Rosa-Luxemburg-Stiftung)
Höpner hat schon viel Verständnis für das BSW, denen er auch rechte Tendenzen abspricht, das Video entstand zur Europawahl. In den Vorträgen ist viel von Repräsentationslücke die Rede, wenig aber von den dadurch entstehenden Anknüpfungspunkten zur AfD oder auch der Russlandoffenheit oder der Rolle die bereits prominente Querdenken Akteuere bei der BSW spielten.
„Firma vom Vorstand von Freiburger Diskurse e.V. spendet 50.000 EUR an Sarah Wagenknecht“ weiterlesen


















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