Grundsätzlich betont die Stadtverwaltung an LoRaWan interessiert zu sein, sowie die damit zusammenhängenden Chancen(für Verwaltung und Stadtpolitik) und will das Thema konzeptionell und zukunftssicher angehen. Daher wohl auch die Dauer bis der Brief beantwortet wurde und innerhalb der Verwaltung mit sehr vielen Stellen und Töchtern gesprochen wurde. Derzeit bewirbt sich Freiburg im Landeswettbewerb „Zukunftskommune@bw“ um Förderung und erstellt eine digitale Agenda. Auch wenn die Bewerbung nicht erfolgreich sein sollte, will die Stadt das Thema LoRa weiter verfolgen und die Diskussion mit den Gesellschaften und mit der The Things Network Community Freiburg will die Verwaltung fortführen. Besonders fördern wird da die Badenova:
Der entscheidende Satz kommt am Ende des Briefs: Die Stadtverwaltung begrüßt unsere Aktivitäten und das Engagement. Sie will eine IoT Strategie entwickeln und LoRaWan nutzen:
Ich bin über diese sehr konstruktive Antwort aus der Verwaltung froh und gehe davon aus, dass wir darauf gemeinsam in den kommenden Monaten aufbauen können. Unser gemeinsames Ziel sollte es sein aus Freiburg eine „Smart Green City“ zu machen.
Beim diesjähringen Hackaton, den die Open Data Stelle der Stadtverwaltung veranstaltet, werden auch Smart City und LoRaWan berücksichtigt.
Auch in ihrer Antwort auf die Anfrage ist die Stadtverwaltung gegenüber dem Thema sehr offen und sieht große Chancen für die Stadtpolitik:
Am 24.4. 19:00 kommt Lukas Haas aus Basel zu uns ins Freilab
und bastelt mit uns LoRa Feinstaub Sensoren.
Die Badenova wird ein wenig Sponsoren aber bitte bringt einen Umkostenbeitrag von 40€ mit.
Dank The Things Network Freiburg, können dann auch Bürger*innen an Stellen Feinstaub messen, an denn sie wegen mangelendem WLAN bisher keine Sensoren aufstellen konnten.
Es handelt sich wie immer um experimentelles Gerät für Bastel- und Versuchszwecke. Betrieb und Anwendung erfolgt auf eigene Gefahr!
Gerne kann man auch selber das Material mitbringen. Die Bestellanleitung findest du hier. Auch die Anleitung zum Selberbasteln findest du hier.
Wir werden Löten müssen (aber es gibt Hilfe).
Bitte auch Laptop mitbringen.
Wir schaffen inzwischen eine gute Abdeckung im Stühlinger, der Innenstadt, Vauban, Gutleutmatten, Mooswald und rund um die Bahnhofsachse. Derzeit bestehen noch Abdeckungslücken in Zähringen, Herdern, dem Rieselfeld, der Wiehre, Littenweiler, St. Georgen, Kappel, Ebnet, den Tuniberg Gemeinden und Günterstal.
Von der 15. Fakultät und dem Haufe-Verlag liegen zusagen über den Aufbau eines Gatways vor. Daneben haben der Chaos Computer Club, erklärt nach seinem Umzug ins Grethergelände einen Gateway aufzustellen. Auch das Freilab, bei dem wir immerwieder zum Basteln waren (und sein werden) ist interessiert und wird einen Gateway aufstellen.
Die Stadtverwaltung hat inzwischen eine Zwischennachricht über den Eingang meines Briefs an den Oberbürgermeister und die Anfrage der Grünen und JPG zugesandt. Dort ist man in vielen internen Runden beschäftigt miteinander zu klären wie das mit der Unterstützung aussehen könnte. Aber in einer Verwaltung braucht das. Aber es gibt politischen Druck. Bei der FWTM war die neue Geschäftsführerin Frau Böhme sehr interessiert und hat das Thema auch verstanden.
links oben: Gateway der bald ein Gehäuse bekommt. Daneben der IMST Gateway im Alugehäuse, dahinter verdeckt der Lairdtech Sentrius und ein Gehäuse im LGB Gartenbahn Wagen. Im Vordergrund: LoPy Sensor, Citizen Sensor, Mülleimer Testsensor.
Die Grüne Partei hat versprochen auf ihrem Balkon einen Gateway zu hosten (ob sie sich einen Gateway leisten können, wissen sie noch nicht) und eine privat Person in der Wiehre hat auch versprochen ihr Dach zur Verfügung zu stellen.
Philipp Schandelmaier, Lea Treicks (beide Badennova) und Sebastian Müller im Grünhof.
Von der IHK kam erst eine Absage, aber nachdem die Stadtverwaltung wohl rumfragt, ist man auch dort aufgewacht und wir haben demnächst Gesprächstermin. Vielleicht kann man sie ja umstimmen.
Auch von der VAG kam zunächst eine Absage, aber hier ist ein Grünen Stadtrat dran und ich ich habe nochmal einen Brief geschrieben. Die VAG hat mir ihrem Antennenbaum auf der Bergstation, scheinbar von den Funkamateuren verwaltet, die uns leider auch eine Absage erteilt haben, einen sehr attraktiven Standort.
Um einen Standort mit gutem Blick über die Stadt zu bekommen sind wir auch im Gespräch mit den Besitzern des Greiffeneggschlößle, des Dattler und des Jesuitenschloß.
Die ASF hat versprochen in einem ihrer Müllautos einen Mapper mitfahren zu lassen, so das wir die Stadt abmappen können.
Mach mit
Wir werden in den kommenden Monate viele spannende Mitmachmöglichkeiten bieten. Nach unserem ersten Basteln für Wetterstationen, wird es viele spannende Termine geben:
Jetzt erklärt Leander Hartenberg das Lörracher #Feinstaub Projekt mit dem er den regional Wettbewerb von #Jugendforscht gewonnen hat. Er hat auch #TTN Feinstaub Sensoren gebaut. Bald wird es auch in Freiburg ein Basteln von LoRa Feinstaub Sensoren geben pic.twitter.com/JIzoId7Fqt
Lea Treicks und Philipp Schandelmeier, die bei der Badenova arbeiten, erläutertern zunächst warum die Badenova die Community so aktiv unterstüzt: Sie wollen neben ihrem eigenen Netz, den Aufbau eines offenen Netzes fördern, weil in ihr Netz nur bestimmte Hardware für bestimmte Anwendungen hineindarf. Neben diesem geschlossenen Netz muß es dann auch ein offenes Netz für Bastler, Bürger, Innovatoren, Institutionen und Start-Ups geben, mit denen sie Anwendungen ausprobieren können.
Das Thema Bienchen scheint nicht nur bei unseren Community Mitgliedern auf Interesse zu stoßen (siehe Veranstaltung), sondern die Badenova wird auch in Lahr bei der Gartenschau Bienenstöcke per TTN überwachen. Daneben betonten beide, das man immer über die Daten und die Anwendungen nachdenken müße. Überwacht man nun die eigene Mülltone, so muß ich darüber nachdenken: sendet mir die Mülltonne einfach alle 12h ihren Stand oder wenn sie bestimmte Füllmengen überschreitet. „Mit TTN auf in die Smart (Green) City“ weiterlesen
Kürzlich war die Debatte wieder da: Freiburg werde immer krimineller und man brauch um die schlimmsten Auswüchse zu bekämpfen einen Kommunalen Ordnungsdienst, dessen Aufgabe ja Ordnungswiedrigkeiten sind und nicht Straftaten. Schauen wir doch einfach mal was die Statistik hergibt und auf die Kennzahl die gerne von Kriminologen verwendet wird: Morde.
Zunächst mal die absoluten Zahlen: 1974, 1993 und 2016 gab es in Freiburg 12 mal Mord und Totschlag. Im Durchschnitt 1974 – 2016 sind es jeweils 7 mal Mord und Totschlag. 1974 hatte Freiburg 179.196 Einwohner, 2015 hatte es (das sind das letzte Jahr von dem ich Zahlen gefunden habe) 226.393. Also 47.197 mehr!
Rechnet man deshalb Morde und Totschlagsdelikte auf 100.000 Einwohner, kommt man auf diesen Verlauf oder schöner auf dieses Histogramm:
Daher es gibt eine Reihe von Jahren (1974, 1993, 1988, 1985, 1980, 1987) die waren wesentlich tödlicher als 2016. Und auch 2016 hat die gleiche Mordrate / Tötungsdelikte pro 100.000 Einwohner wie 1986. 1992, 1990, 1977 und 1994.
die meisten KFZ Diebstähle auch 1982 – obwohl es deutlich weniger KFZ gab! Die meisten Ladendiebstähle 1993, Brandstiftung war am populärsten 2003 und Widerstand gegen die Staatsgewalt 2006. Das war auch das Topjahr für Sachbeschädigung und Straftaten gegen die öffentliche Ordnun
Warum ich mich so für ein The Things Network für Freiburg einsetze haben mich in den letzten Tagen viele gefragt. Ja ich habe einiges Unternommen: etwa einen Brief an den Oberbürgermeister, den IHK Präsidenten, das Gründerbüro der Uni und viele andere geschrieben und gefragt ob sie beim Aufbau eines Netzes helfen können. Ich habe auch erreicht, dass das Thema in einer Anfrage besprochen wurde und viele Menschen darauf angestoßen.
Die Fraktionen der Grünen und von JPG fragen offiziell: Wie steht es in Freiburg mit einem TTN Netz und wie hilft die Stadt den aktiven dabei?
Wir freuen uns auch, wenn ihr uns auf twitter folgt um über Updates von unserer Arbeit informiert zu sein. Das nächste Treffen wird wahrscheinlich am 24.1. im Haus 037 in Vauban stattfinden.
Wir brauchen übrigens noch 5 Mitglieder in der Community um eine ordentliche Community zu werden! Also werdet Mitglied und folgt uns auf dem Meetup.
In Freiburg und Umgebung hängen derzeit über 50 Feinstaubsensoren. Es wäre super wenn es mehr werden würden. Auch gerade jetzt im Winter beginnt wieder die Feinstaubsaison.
Der Bürgerverein Wiehre hat beschlossen, dass alle Vorstandsmitglieder einen Feinstaubsensor für den Balkon bekommen um damit die Wiehre Flächendeckend überwachen zu können. Zusammen mit Fionn Große habt Ihr also die Möglichkeit, den Bau eines Feinstaubsensors zu üben und für Euch selbst auch einen zu bauen.
Nachdem es in Freiburg nun schon mehr als 50 Sensoren gibt, wollen wir nochmal einen Bastel-Workshop veranstalten und den Menschen die Möglichkeit geben, Sensoren zu basteln.
Sebastian Müller wird kurz über das vom OK Lab Stuttgart initierte Projekt sprechen (weitere Infos: http://luftdaten.info/ ) und dann das basteln anleiten. Löten ist nicht notwendig. Technisch wenig begabten Menschen wird geholfen.
Stand des Mapping vom 6.11. Deutlich zu sehen ist die bessere Abdeckung nach Osten, von da habe ich freien Blick auf die Stadt. Innenstadt, Münsterplatz, Stühlinger, Teile von Haslach, von Herdern und Mooswald sollten aber schon jetzt abgedeckt sein. (Quelle: http://ttnmapper.org/?blocks=on)
Das erste Freiburger Treffen für interessierte am
„The Things Network“ findet am 22.11. 19:30
im Chaos Computer Club – Freiburg Dunantstraße 16A, Freiburg im Breisgau statt. Zur Anmeldung
TTN-Network Freiburg ist eine offene Community. Ziel der Gruppe ist der Aufbau eines Internet of Things-Netzwerkes aus Gateways (das sind die Geräte die zwischen den Sensoren und dem Internet vermitteln, vergleichbar mit dem WLAN Router daheim und Sensoren) in der Region Freiburg im Rahmen des THE THINGS NETWORK.(https://www.thethingsnetwork.org/).
Die NZZ beschreibt sehr gut um was es bei The Things Network geht: „Ist die Luft in Zürich sauber? Fährt jemand mit meinem E-Bike davon, oder hat er es bloss am falschen Ort abgestellt? Stören sich die Nachbarn eigentlich an meiner Musik? Diese und viele weitere Fragen sollen sich in Zürich bald rasch und unkompliziert beantworten lassen: The Things Network (TTN), eine global vernetzte Gruppe von IT-Tüftlern und Netzaktivisten, baut seit 18 Monaten an einem lokalen Internet der Dinge auf Lora-Standard (siehe Kasten), das jede und jeder rund um Zürich gratis nutzen kann. (…)
Das offene Netzwerk von TTN basiert auf Lorawan (Long Range Wide Area Network): ein Übertragungsprotokoll, auf das sich die Industrie geeinigt hat, um das «Internet der Dinge» voranzubringen. Mit Lora-Standard lassen sich Informationen mit sehr wenig Energie und über nicht exklusiv verteilte Funkfrequenzen weiterleiten. Jeder darf ein solches Netzwerk aufsetzen, ohne Gebühren entrichten zu müssen.“
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