Archive for the ‘PH Freiburg’ Category

Alumnus Räpple

6. Mai 2016

Seit einiger Zeit sitzt nut PH Alummni (allerdings ohne Abschluß, wie es scheint) und Hypnosetherapeut Stefan Räpple. Da war er zwar Mitglied im Hochschulrat, konnte aber sein Studium nicht beenden, weil er starke inhaltliche Differenzen mit den Leuten dort hatte.

Scheinbar war er auch Mitglied der sogennanten Identitären Bewegung. So ganz unumstritten mag er auch ein seiner eigenen Partei nicht sein, zumindest wenn man den Berichten vom Ablauf der Kandidatenaufstellung glauben schenken mag.

Zudem behauptet er: „Zum Beispiel, wenn die Gleichstellungsbüros gezielt Frauen bevorzugt haben, wo eine mittelmäßige Kandidatin einem guten Professor vorgezogen wurde.“ Und auch: „Im Bildungsbereich gilt das zum Beispiel für die Studentenvertretungen, die viel Geld in die Organisation von Demonstrationen stecken. So wird zum Beispiel auch die Antifa querfinanziert.“ (Quelle)

Sehr viel dramatischer ist allerding seine letzte Presseaussendung, in der er der behauptet: „Als ehemaliges Mitglied des Hochschulrates der Pädagogischen Hochschule Freiburg habe er ja schon einiges an politischer Indoktrination in der Lehrerausbildung miterleben müssen.”  Auf Facebook angesprochen, wo denn das genau der Fall war, gibt er sich eher wortkarg:

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Auch ein zweiter Teil dieser Pressemitteilung ist ein wenig seltsam:

„Was nun aber unter der Überschrift: „Wahlprogramm: Was die AfD wirklich will“ verbreitet wird ist laut Räpple „nur noch als kriminell zu bezeichnen“. Hier werde den Schülern ein noch nicht abgestimmter Programmentwurf als gültige AfD Forderungen verkauft, was eine klare Lüge sei. Es kommt noch schlimmer: Diese angeblichen Forderungen werden verzerrt wiedergegeben und durch reißerische Überschriften eine klar negative Tendenz verpasst und so den Schülern unter Notendruck vermittelt.“ (more…)

Fragebogen online zum Bürgerentscheid

19. Januar 2015

Liebe LeserInnen dieses Blogs,

ich mache eine kleine Umfrage zur Wahrnehmung von Wahlplakten und Wahlkampfständen beim Bürgerentscheid.

Bitte helfen Sie mir und beantworten diese Umfragen.

Danke

Mehr Infos

Stadt plant Ende der KuCa Barracke für Ende 2014

10. November 2012

Diesem Blog liegt ein Schreiben des Baubürgermeisters Dr. Haarg vor, in dem dieser die Kündigung des Pachtvertrages für das Gelände auf dem jetzt die KuCa Barracke steht, für Ende 2014 ankündigt. Bis dahin will er sich aber auch um eine Konfliktfreie Lösung und neue Unterbringung Einsetzen. Ich hoffe dieses Versprechen wird auch eingehalten werden. Ds Foto ist das Schreiben.

Intensivprogramm Udine, ein bisschen was auf Deutsch

4. Juli 2012

Ich bin gerade in Udine im wunderschönen Oberitalien, irgendwo zwischen Venedig (zumindest beim Hinflug aus der Luft gesehen und den Flughafen und hässlichen Bahnhof) und Triest.

Wir sind hier um uns bei einem Erasmus Intensiv Seminar über International vergleichende Bildungsforschung, diesmal ist unser Thema Europäische Identität und Lehrerbildung.
Diese Seminare sind immer sehr spannend und sehr interessant, weil man dabei Studierende die alle irgendwas mit Bildung zu tun haben (Lehrer, Erwachsenenbildung, …) aus ganz Europa trifft. So auch Studenten aus Oulu die aus Singapore kommen oder Madrider Feuerwehleute die an der spanischen Fernuniversität Vergleichende Erziehungswissenschaft studieren.

Thank you Josfefine Krigh for the picture

Wie man sich bei international vergleichender Bildungsforschung vorstellen kann, ist dann auch warum die Finnen so gut bei PISA abschliessen ein Thema. Auf dem Bild diskutieren wir gerade darüber.

Im Moment scheint der Sinnstand zu sein, dass es an der Zusammensetzung ihrer Gesellschaft liegt: fast alle Mittelklasse, kaum Einwanderung, aber möglicherweise auch daran das sich eine progressive Schulstruktur (Gesamtschulen) mit konservativer Lehrerzentrierter Pädagogik verbindet. Aber hier ist das letzte Wort noch sicher nicht gesprochen und es ist umstritten ob PISA überhaupt vergleichende Bildungsforschung ist. (more…)

European Identity and Teacher Education: IP Udine

2. Juli 2012

Today the first day of our 11 day program on „European Identity and teacher education“ began in this really beautiful Italian Town of Udine. It is infernally hot – at least that is what the Italian newspapers said yesterday with up to 40 degrees celcius in some parts of the country. We will try to buy a fan today or tomorrow in order to make it a little bit more bearable.

This is a very intensive program and we will learn throughout the next 11 days and met and talk and learn from the some of the most important authors and lecturers in the field of comparative education.

Lennart Wikander, who is from the University of Uppsala, where the last years IP was held, gave a short introduction into this years program.

The Erasmus Network on Comparative Education started as Interuniversity Cooperation Network in 1997 became an Erasmus network. It started as student exchange thing. Back then Comparative Education was in crisis. But it became a topic again when people started to use the globalization and bring in new and young people into the field. In the network the participating universities changed and expanded.

The idea was to create a network throughout Europe with comparative researcher to better understand the relationship between culture, economic changes and education. Still a hot topic today as with the current situation in Europe.

One of the ideas was to ask yourself the questions: Are students full members of the university communities? Are they fully allowed do participate in the discussions. And make them full members of the faculty. (more…)

Bundesfachsschaftstreffen der Politikwissenschaften: Bielefeld gibt es doch

26. Juni 2012

Zunächst mal Bielefeld gibt es und dort sogar eine Universität, die ist mitsamt ihren 20.000 Studenten in E I N E M Gebäude untergebracht, was so ungefähr der umbaute Raum des Pentagons sein dürfte.

Bielefeld spezifisch war auch ein Fokus auf Systemtheorie und die Werke Niklas Luhmans. Der hat nicht nur diese wahnsinnig nach vorn gebracht, sondern auch einen Zettelkasten mit 90.000 Zetteln hinterlassen die aufeinander verlinken, in einer Art fürher Hypertext und jetzt erfasst werden.

Interessant auch die Thesen seines Nachfolgers (Prof. Dr. André Kieserling)  zur aktuellen „Euro(pa)-Krise“: das System in der Krise ist immer das domminate. Wenn die Politik in der Krise ist und es Krieg gibt, müßen sich alle anderen Systeme (Wirtschaft, Bildung, …) unterordnen, jetzt in der aktuellen Situation sind alle damit beschäftigt sich mit der Krise der Wirtschaft herumzuschlagen.

Für uns an der PH, war auch sicher der Vortrag von Prof. Dr. Stefan Kühl – „Studiengangsgestaltung unter Bolognabedingungen“, der die These geprägt hat, dass der Bolognaprozess und die Umstellung auf Bacclearus und Master zu einer Sudokuisierung des Studiums geführt hat und die vergabe der begehrten ECTS Punkte, willkürlich und seltsam ist, Wissen nur noch gelernt und nicht mehr hinterfragt wird und das gesammte Unisystem nur noch Bürokratisiere.

Ökotopia

22. Mai 2012

Ernst Callenbach der Autor des Buchs über eine bessere und umweltfreundlichere Gesselschaft ist gestorben. Auf der Website des Englischen Seminars findet sich ein Nachruf.

Man hat wohl auf seinem PC noch „Last Words to America“ gefunden, die sicher auch lesenswert sind. Als eine Art Vermächtniss an sein Land.

Nich zu letzt noch der Hinweis auf sein Buch: Ecotopia Das auch für mich sehr bewegend und unterhaltend war, ich habe es zunächst als Schüler einmal so als Science Fiction Roman gelesen und dann später im Seminar an der PH sehr viel reflektierter.

 

Politik Prüfung

4. Mai 2012

Während die meisten das Lesen, habe ich gerade meine Prüfung in Politikwissenschaft und ihrer Didaktik. Schwerpunktthemen sind Kommunalpolitik und Methodenvergleich.

Das Thema Lokalpolitik hat auch einen ganz aktuellen Bezug, denn in England gibt es gerade Referenden über die Einführung direkt gewählter Oberbürgermeister. Siehe dazu den Artikel im Guardian: „Yes campaign for city mayors criticises government – Lack of clarity over mayoral powers blamed for expected low vote on referendums for new leadership role in 10 English cities“

Zum zweiten Thema gibt es auch eine schöne Mindmap:

Einige Methoden habe ich da auch schon, auf die ich mich konzentriereren will finden sich auf der sehr spannendne Seite der Akademie für Fortbildung und Personalentwicklung an Schulen:

Maßband-Methode – Eine Methode bei der sich Schüler anhand eines lanen Maßbandes zu einem Thema positionieren und dann ihre Positionierung begründen müßen. Ist aber eher eine Mikromethode die sich zum Unterrichtseinstieg eignet oder aber um Positionen nach und vor einem Unterricht abzufragen.

Mindmapping – Um Ideen, Konzepte miteinander zu vernetezen, Beziehungen aufzuzeigen, aber natürlich eine Mikromethode. Aber auch zur Strukturierung, Mitschreiben, für die Rechte und Linke Gehirnhälfte.

Struktur-Lege-Technik – Leider ist die Anleitung bei der Landesakademie… nicht ganz so super. Daher: wichtige Begriffe sammeln, entweder selbst oder durch den Lehrer vogegeben –> sich in Zweiergruppen erklären –> Nach Bedeutun zusammenlegen –> Zusammenhänge realisieren.

Zukunftswerkstatt – schon eher eine Markomethode die auch ihre Zeit in Anspruch nimmt. Thematisch offen, aber mit einer vorgegeben Struktur. Zur Bearbeitung gemeinsamer Probleme und deren integrativer Lösung.

Sozialstudie – Probleme aus dem Nahbereich der Schüler durch eigene Untersuchung begreifen. Sozialwissenschaftliche Forschungsmethoden anwensen, soweit dies an der Schule möglich ist. Beobachten und Aufzeichnen lernen.

Expertenbefragung – Eine Möglichkeit zur Befragung von Experten zu bestimmenten Themen, anhand der Informationsbschaffung, Handlungsorientierung aber auch Problem- und Interessenorientierung der Schüler einbezoen werden.

Rollenspiel – Hineinversetzen in andere Rollen, Rollenverhalten ausprobieren und verändern.