On the Finnish Local elections

(Yerevan / Freiburg) As the first reports of the results of the Finnish Municipal elections have reached me, some of them by Facebook, some by sms others by phone, it has become clear. Some amitious youth councilors, who ran can now be called councilors. My heartfelt congratulations for Henri Haaksiala,  Ilkka Sasi, and Jerry Träskelin.  Just to name a few.

I’m very glad for them, being in the city council of your home town is a great experience, I have never learned so much and had the ability to work with so many dedicated people as when I was in the city council of the city of Freiburg.

Others were not so lucky, the voters have choose to give them back their freedom. It is difficult in this system of elections, that often disadvantages against people who have not yet a name or a fancy job title to get elected.They can now return back to a normal life. From my personal experience I know that you also make a lot of scarifies when you are in the city council and try to do go work.

on the way to Hayastan

Right now I and three other people from the umbrella organisation of youth councils in Baden-Württemberg are on our way to Armenia, or as the natives call it Hayastan. We will go there to study youth participation and informal education. The trip is financed by the youth in action program of the EU and organised by the Polish Fundacja Civis Polonus. I hope to gain many insights into this country in „wilder“ Europe.

Whilst preparing I found this quote from a book about the Caucasus:

„Given all these problems, can one ever really think of the Caucasus as Europe? To conceive of Europe as a place that does not stop at the Oder River or even the Bosphorus became possible once Europe refashioned itself as a set of values rather than a self-evident set of boundaries.

Seeing things in that way has required a gargantuan effort to forget, to shove into the dark corners of the past those values that have most often defined Europeanness: nationalism, chauvinism, and a penchant for the authoritarian state.

In other words, it requires that today’s Europeans and those who wish to join them continue to do what they have done since 1945—to engage in a collective rethinking of the past that enables a creative, liberating, and humane imagining of the future.“ King, C. (2008). The Ghost of Freedom:A History of the Caucasus. Oxford University Press, USA.

It summs the situation, as far as I could gather from books, up very well. Now I’m eager to see the real thing. I’ll keep you updated here on my blog and also on my twitter. I hope to show you some pictures as well.

We will fly out there tonight arrive very early in the morning in Eriwan and then have parts of monday off, the meetings will start on tuesday and we will all be back on monday the 5th.

Reform von § 41a GemO BW: Kinderhilfswerk schlägt zu!

Vor kurzem drückte mir ein Freund die Forderungen des Deutschen Kinderhilfswerks für die Änderung des §41a Gemo BW in die Hände. Eine Änderung dieses Pargraphens ist im Koalitionsvertrag der Grün-Roten Landesregierung bereits vorgesehen und so langsam wird es auch mal Zeit, dass die Koalitionsfraktionen und die Regierung da auch mal lieferen.

Bisher ist der Paragraph als kann Regelung formuliert, daher wenn der Gemeinderat es will kann er sich einen Jugendgemeinderat oder eine andere Jugendvertretung einrichten und diese mit Antragsrechten ausstatten.

Das Kinderhilfswerk schlägt nun zu und fordert:

  • Verpflichtende Beteiligung
  • Im Verwaltungsverfahren darlegen, wie sie die Beteiligung durchgeführt hat
  • Die Gemeinde ist verfplichtet Kinder und Jugendliche zu beteiligen wenn es um: Angebote und Einrichtugen geht die von Kindern in besonderer Weise genutzt werden, besonders werden da erwähnt: Schwimmbäder, Sportanlagen, Schulen, Radwege, Schulhöfe, Bolzplätze, …
  • Bei Bauleitplanungen sind Kinder und Jugendliche dann zu beteiligen wenn es um Freiräume geht die sie besonders betreffen: Brachen. Baulücken, Grünanlagen, …
  • Wenn die Beteiligung nicht ordentlich durchgeführt wird soll den Trägern der Jugendhilfe ein Verbandsklagerecht ohne eigene Betroffenheit eingeräumt werden.

Diese Forderungen gehen sehr weit und sind der bisher beste und weitestgehende Vorschlag, der nicht nur Beteiligung verpflichten machen würde, sondern auch denjenigen die sich um Jugendbeteiligung kümmern, endlich Druckmittel einräumt. Scheinbar wird dieser Vorschlag sogar von Teilen der Landespolitik ernsthaft diskutiert.

Das gesamte Forderungspapier als Download: DKHW-Vorschlag GO_BaWu? (PDF)

Beteiligung von Kindern und Jugendlichen im kommunalen Raum

Auf Einladung der Landtagsabgeordneten Alexander Schoch MdL und Sabine Wölfle MdL, sowie von Ju?rgen Giesin vom Kreisjugendring diskutierten interessierte Jugendliche, Gemeinderäte, Bürgermeister und Mitarbeiter von Jugendeinrichtungen wie man Kinder und Jugendliche besser Beteiligen könnte.

Wiedermal kam die besondere Bedeutung der Schule für Jugendliche zur Sprache, durchgäng machten fast alle Jugendlichen klar, dass die Landespolitik diesen Bereich der Beteiligung, in dem sie als SchülerInnen die meiste Lebenszeit verbringen, nicht aus den Augen verlieren darf. „Beteiligung von Kindern und Jugendlichen im kommunalen Raum“ weiterlesen

Veranstaltung: Skateboarding, Space & Green City

Skatement ist es gelungen den Autor von Skateboarding, Space and the City: Architecture and the Body. Iain A Borden Nach Freiburg einzuladen, daher bitte im Kalender vormerken:

“Skateboarding, Space & Green City”
Vortrag von Prof. Dr. Iain A Borden,
University College London
am 13.12.2012 um 18:00
im Architekturforum am Lederleplatz

Ein Plädoyer für Skaten im Herzen der Stadt

Der Londoner Professor Iain A Borden spricht im Freiburger Architekturforum über „Skateboarding, Space and Green City“

Auf Einladung der Freiburger Skateboard-Initiative Skatement spricht der renommierte Londoner Architektur-Professor Iain A Borden am Donnerstag, 13.12.2012 um 18.00 Uhr im Architekturforum am Lederleplatz zum Thema „Skateboarding, Space and Green City“. Der per Video-Schaltung live aus London übertragene Vortrag erfolgt in englischer Sprache und wird ins Deutsche übersetzt. Die Veranstaltung wird vom Jugendfonds Freiburg unterstützt. Der Eintritt ist frei.

Wohin mit Freiburgs jungen Skatern? Wo kann ein neuer Skateplatz entstehen? Das sind kontrovers diskutierte Fragen in Freiburg: Die betroffenen Jugendlichen hatten sich für den Standort Seepark am Stadtrand entschieden, der Vorstand des dort ansässigen Bürgervereins lehnte das ab. Jetzt soll der neue Skatepark am Karlsplatz entstehen – im Herzen der Stadt. „Veranstaltung: Skateboarding, Space & Green City“ weiterlesen

Why you should vote for youth councillors

I’m not a Finn. But I travelled that miraculous northern country for more than 10 times now. I’ve been to the Cities of Helsinki, Pori, Kuopio, Tampere, Turku, Rahe, Lahti, Jyväskylä and certainly a couple others I do not remember right now.

But in all my travels I have always met, politically active, motivated, bright and hard-working youth. They were all members of youth a youth councils or former members. Some even got involved in the umbrella organization of youth councils in Finnland, nuva ry.

Sini Korpinen
Sini Korpinen, has a very innovative political campaign

Now some of them like Santeri Lohi, Sini Korpinen, Jenni Similä, Sampsa Aslak Pietilä, Lauri Tarkiainen, Johanna Tahlo, Henri Haaksiala are running for city council.

As a foreigner I will not tell anyone how and what to vote, but I ask you to consider that people being involved in youth council work, have a lot of competencies that will help them with their further political work. Such as the ability to speak, insight into political matters, know-how on how to work with a public administration, endurance and many others.

Most likely they will have more knowledge and political skills then many adults. Also the inexperience argument can not be held against them.

Zum CSU Parteitag in München

Nein, ich habe nicht eine neue politische Heimat und auch keine besondere Vorliebe für Trachtenjankerl. Wir wollten einfach nur mal sehen, wie es bei so einem Parteitag zugeht. Also eher ein Fall der politischen Selbstbildungsarbeit oder auch der Antropoligschen Forschung im Rahmen der Teilnehmenden Beobachung.

Inzwischen hat sich auch hier das Klima deutlich vergrünt, man sieht zwar noch viele alte Männer mit Trachtenjoderl, aber immerhin war auch ein Papa mit Kinderwagen unterwegs, Seehifer prollte mit der Erneuerbare Energienquote rum und es gab Karottensaft!

Waffenangebot
Waffenangebot

Daher neben den großen Reden, die man dann abends im Fernsehn sieht, gibt es auch engagierte Debatten über Anträge (aus einem dicken Antragsbuch).

Besonders intensiv war die Debatte beim Thema Vorratsdatenspeicherung, als sich eine klare Linie zwischen den Alten und den Jungen (Junge Union) auftat. So scheinbar alle unter 30 Jahren waren gegen Vorratsdatenspeicherung alle anderen dafür und schwangen die schwere Straftaten und Angstkeule. Die schweren Straftaten, sind dann unter anderem auch anonyme Emails, bayrisch deftig formuliert, an den Innenausschuss. Vor dem eigentlichen Parteitag haben dann die Lobbyisten, also alles was so an Konzernen und Verbänden ein günstiges politisches Klima bracuht, ihre Stände aufgebaut und machen auf nett.

Auch in der CSU hat die Parteileitung nicht immer eine Garantie darauf, dass man alles bekommt was man sich so in den Anträgen vorstellt, Seehofer sah es aber gelassen und hat das ganze dann so kommentiert: „Mitmachpartei heist nicht, dass man mitmacht was die Fuehrung wuenscht“.

Für etwas Lokalkolorrit sorgte dann auch die Junge Union, die in einem Antrag bei der Verwendung bayrisches Polizisten in anderen Teilen des Bundesgebietes von „Auslandseinsätzen“ sprach. Daneben waren auch Separatistische Bücher im Angebot.

Der Traum von einer besseren Gesellschaft im Erste-Hilfe-Kurs

Ja es ist der Traum von einer besseren Gesellschaft, von einem Land in dem die Menschen länger und gesünder Leben, in dem sie weniger Schmerzen haben und in dem sie nicht Leiden, weil sie bei mir (oder jemand anderem) im Erste-Hilfe-Kurs waren. (Link zur Anmeldung)

Leider wird diese engagierte und motivierte, didaktisch kompetente und fachlich herausragende Arbeit von uns Erste-Hilfe-Kurs-Leitern, immer wieder durch die Teilnehmer dieser Kurse unnötig und übermäßig erschwert. Wie bei allen Kursen, wäre es einfache, diese ohne Teilnehmer abzuhalten.

Eine kleine ganz persönliche Horrorliste, von Teilnehmern, die man gerne in einen Kurs der privaten Konkurenz schicken würde, darf ich hier vorstellen:

  1. Die PH Studentin, dieses Exemplar der Gattung homo pädagoicus idoticus, eigentlich nur in weiblicher Form in der freien Wildbahn anzutreffen,  tritt auch gerne in der verschärften Form, der angehenden Walddorflehrerin auf. Nutzt für Erste Hilfe gerne die Bachblüten Notfalltropfen, trägt selbst gebatiktes und ist auch sonst eher zart besaitet.
  2. Der oder die MedizinstudentInen, kennt sich mit allen Lateinischen Fachbegriffen aus: „Sind beim Bewußtlosen alle sphicteren otti erschlafft?“ Hat aber sonst keine Ahnung und beschwehrt sich gerne über die mangelnde Tiefe der Ausbildun, kann aber praktisch eigentlich nix und ekelt sich auch leicht davor andere Menschen anzufassen.
  3. Der Ex-Soldaten: „Damals, 1974 bei der Bundeswehr hän ma abbunde“, immerhin was man den Leuten sagt das machen sie.
  4. Der pickligen Teenie, der Erste Hilfe Kurs und LSM Kurs verwechselt und die Nacht noch in der Disco durchzecht, riecht leider auch häufig so. Beim Helmabnehmen beim Krad-Fahrer wird häufig die kunstvolle Gelfrisur stark beschädigt. Nutzt gerne Billigsmartphones zur Unterrichtsstörung.
  5. Der Nachschuler, Führerschein wurde wegen Trunkenheit am Steuer oder anderen MPU relevanten Tatsachen entzogen. Muß jetzt zur Nachschulung und braucht dafür, oder aufgrund von Bewährungsauflagen einen Kurs. Hat eine leichte Tendenz wegen Trunkheit im Kurs dann auch einzuschlafen und erzählt gerne von den eigenen Verurteilungen, z.B: wegen Unterlassener Hilfeleistung oder Diebstahl.
  6. Der oder die SozialarbeiterIn  (besonders aus der Drogenhilfe), eigentlich ganz nett und zurechnungsfähig, fangen jedoch im Kurs an die Wechselmasken für das Reanimationsphantom zu bemalen und nutzen diese für Fastnachtsveranstaltungen. Mit praktischen Übungen hat man es sonst nicht so.

Selbstverständlich macht es trotdem Spaß zu unterrichten. Und ich hoffe dieser satirische Text wird nicht mißverstanden