Meine erste Woche mit der gebrauchten Zoe

Seit kurzem besitze ich eine gebrauchte Renault Zoe. Eigentlich wollte ich mir erst einen refurbed Car-to-Go Smart von Electrifiy BW kaufen. Ich habe mir einen angesehen und fand die Idee, ein Auto ein wenig aufzuarbeiten und ihm dann eine zweites Leben zu geben sehr charmant, schließlich habe ich das mit meinem Handy und meinem Tablet und anderen Elektrogeräten auch schon gemacht.

Zoe beim Laden an einer ENBW Säule

Aber dann fand ein Freund auf mobile.de ein nur klein wenig teurerers Angebot für eine gebrauchte Zoe. Dieses Angebot überzeugte, schließlich war schon ein Radio drin, die Sitze in Ordnung und das Fahrzeug hatte innen und außen für seine 126.000 km normale Gebrauchsspuren. Im Gegensatz zu den Smarts, die halt nach Einsatz in Madrid als Carsharing Fahrzeuge schon ein wenig abgeschrammelt sind.

Je nachdem hätte ich also ein wenig basteln müßen und neue Sitze einbauen und andere Sachen optisch verschönern. Das hätte sicher auch funktioniert und die netten Menschen von Electrify BW, hätten bestimmt auch geholfen und erklärt. Aber die Zoe war in einem guten Zustand und ist halt schon etwas mehr Auto als ein Smart, mit vier Sitzen kann man auch Menschen mitnehmen.

Nun fahre ich seit einigen Tagen Zoe und lerne viel. Etwa welche Ladekarte und Ladeapp funktioniert und welche nicht.

Bisher habe ich an öffentlichen Ladesäulen (Karte) geladen, etwa in Freiburg an der Badenova und an Autobahnraststätten. Das Laden meiner Zoe dauert etwa 1h und dann hat sie wieder 120 km Reichweite. Man muß sich allerdings überlegen, wie man die Ladepause konstruktiv nutzt, bisher war es entweder Kaffee bei McDonalds oder Joggen gehen.

Definitiv kann ich bisher zur Maingau App und zur ENBW App raten, Plugsurfing hat nur wenige Ladesäulen drin, kann man sich sparen. Die Karte Shell ist teuer und Wirelane bzw. Ladenetz sind als Apps langsam.

Ladesäulengespräche

Aber ich bekomme auch viele lustige Kommentare und Gespräche mit.

Etwa diese mit einem Chemilehrer:
Sebastian: „ich habe mir Elektroauto gekauft“
Bekannter: „Aber Brennstoffzellen ist cooler“
Sebastian: „ein Holzvergaser ist effizienter und praktikabler als Brennstoffzellen“

Oder mit einem Verkehrspolizist:
„Wo willst du das Auto laden?“
„In meiner Tiefgarage“
„Aber das darf man doch nicht“
„Wieso, ich kann doch ein Kabel von meinem Keller zum Auto legen und an die Schukosteckdose ran“
„Brandschutz“
„Was soll da brennen?“
„Batterien bilden Knallgas wenn sie zu lange hochgeladen werden“

Da bin ich scheinbar nicht der einzige

Tatsächlich ist das Laden daheim noch ein Problem. Aus irgendeinem Grund bricht das Auto den Ladevorgang an der Steckdose immer wieder ab. Im Sport geht es. Als mobiele Ladesäule nutze ich eine „Wallbox“ von Lapp. Beim Laden eines Elektroautos mit LiPo entsteht übrigens kein Gas.

Laden

Geladen habe ich die Zoe bisher meist an öffentlichen Ladesäulen. Mein Arbeitgeber war noch nicht so begeistert von der Vorstellung, man könnte sein Elektroauto „auf Arbeit“ laden. Und bei mir in der Tiefgararge steigt auch meist der Ladeziegel von Lapp bzw. die Zoe aus. Gehen tut es aber, habe ich im Sport ausprobiert.

Aber vielleicht beteiligen wir uns an einem Badenova Forschungsprojekt und haben dann gute Chancen auf eine Wallbox.

Nicht immer ist die Maingau App schnell, sie braucht etwa einen Tag um die Ladeprozesse abzubilden. Manchmal hat man auch Glück und findet an Supermärkten kostenlose Schnelllader und manchmal hat man Pech, wie beim IKEA in Freiburg, da gäbe es sogar zwei Schnellader, aber die sind defekt.

Sinnvolles Zubehör

Kabelbrücken zum verlegen des Ladekabels über Gehweg
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Leserbrief zu Wählen ab 16

Leserbrief zu „Er ist ein Hoffnungsträger“ von Jürgen Hoffman, Kennzingen vom 2.9.2020 und „Die Herabsetzung des Wahlalters bringt vorallem Vorteile“ von Lukas Gress 26.8.2020.

Aktives Wahlrecht und Volljährigkeit sind keine Konzepte die notwendigerweise das gleiche Alter bedingen. Die Grenze von 18 Jahren für beide ist willkürlich gewählt.
Steuerpflichtig bin ich auf mein Einkommen ab der Geburt. Bereits mit 14 Jahren darf ich nach erfolgreicher Prüfung ein Segelflugzeug fliegen und meine Religion bestimmen.
Mit 16 Jahren, ebenfalls nach bestanden Prüfung, darf ich bereits Traktor fahren und ein kleines Motorrad und in Baden-Württemberg und vielen anderen Bundesländern den Gemeinderat und Bürgermeister wählen. Und in Parteien eintreten und über Wahlprogramm und Vorstand entscheiden.
Mit 17 Jahren kann ich mit Zustimmung meiner Eltern, als Soldat zur Bundeswehr, was 2018 1.679 Jugendliche taten. Im übrigen ist die Formulierung Bundeswehrsoldat*innen hätten eine „Lizenz zum Töten“, absurd, ja geradezu verleumderisch. Der Einsatz von Waffengewalt erfolgt nach klar vom Bundestag definierten Mandaten, Einsatzregeln und nicht willkürlich.

Mit 18 Jahren bin ich volljährig und darf Verträge abschließen. Ich darf – eine entsprechende Ausbildung als Lokführer vorausgesetzt – aber erst ab 20 Jahren Züge auf Strecke fahren.
Bis 2018 durfte ich erst ab 21. Lebensjahr in Hessen den Landtag wählen.
Motorräder mit mehr als 48 PS darf ich erst ab 24 Jahren fahren.
Zum Bürgermeister in Baden-Württemberg kann ich erst mit 25 Jahren gewählt werden.
Leistungen der Jugendhilfe können mir bis zum 27. Lebensjahr gewährt werden.

Kurzum schon jetzt sind viele Möglichkeiten Dinge zu tun an ganz unterschiedliche Lebensalter gekoppelt und nicht vom rechtlichen Konstrukt der Volljährigkeit abhängig. Es gibt auch keine Beschränkung des Wahlrechts oder Prüfung auf Reife oder Demenz bei alten Menschen.

Alle Studien deuten darauf hin, das heutige Jugendliche mindestens genauso gut über politische Zusammenhänge informiert sind wie Erwachsene. Der Teil des Gehirns der rationale Entscheidungen außerhalb von Stresssituationen trift – wie welche Partei man nächsten Sonntag wählen wird – ist bereits mit ist bereits mit 14 Jahren voll ausgebildet.

Es spricht nichts dagegen das aktive Wahlrecht auch auf den Kreis der 16 bis 18 Jährigen deutschen Staatsbürger auszuweiten. Gerade in der Coronakrise wurden Jugendliche und Kinder nur als potentielle Infektionsträger und zu beschulende bzw. Betreuende Objekte wahrgenommen. und ihre Stimmen und Interessen kaum gehört.

CO2 messen mit dem Octopus

CO2 Meßgerät selber bauen und damit meßen wie gut die Luft ist und rechtzeitig lüften.

So kann das aussehen: oben rechts am Octopus ist der I2C-Stecker, von dort das Kabel mit dem Hun verbinden

Seit einiger Zeit werden Aerosole, neben Tröpfchen, als Überträger für das SARS-CoV-2 Virus diskutiert. Das Problem ist: „Während insbesondere größere respiratorische Tröpfchen schnell zu Boden sinken, können Aerosole auch über längere Zeit in der Luft schweben und sich in geschlossenen Räumen verteilen“ (Zitat vom RKI).

Da man Aerosole nicht so einfach messen kann, aber weiß, dass diese ungefähr mit der CO?-Konzentration korrelieren, daher ein Raum der schlecht gelüftet ist und indem dadurch die CO?-Konzentration hoch ist, der hat auch eine hohe Aerosol-Konzentration, haben sich schlaue Menschen um Guido Burger und den Umweltcampus Birkenfeld überlegt, wie man einfach CO? messen kann.

Zusammen mit Kommunikation und Medien e.V. haben wir dieses Anleitungsvideo gemacht!

Die Anleitung von Guido Burger auf der Website des Make Magazin

Glücklicherweise gibt es inzwischen von Sensirion einen günstigen Sensor und Guido Burger hat mit der Octopus-Platine eine Bauteil, die diesen steuern kann. Programmiert werden kann der Octopus über ArduBlock, eine visuelle Programmiersprache, bei der man keinen Text eingeben muß, sondern einfach kleine visuelle Blöcke zusammenschieben, aus diesen ergibt sich dann das Programm mit seinen Schleifen, Bedingungen und Zugriff auf Sensoren und Ausgabegeräte.

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Shelly Smart Home

Seit einiger Zeit habe ich meine Wohnung etwas „smarter“ gemacht. Bisher gab es schon DECT low Energy Heizungsregler von AVM. Bis darauf, das in einem der Geräte, das wohl recht weit von der Basisstation weg ist, die Batterien häufig leer gehen (also mehr als einmal im Jahr), sind das gute Geräte.

Um das Wetter zu beobachten und die Temperatur in meiner Wohnung zu sehen, unb ob es gerade windet oder nicht, habe ich schon vor einiger Zeit Ruuvi Tags auf Balkon, Badezimmer und Wohnungstür angebracht.

Nun kam der nächste Streich: Alle Steckdosen an denen Verbrauchen hängen, die man schalten kann oder will sind jetzt mit ShellyPlugS versehen. Über die App und noch wichtiger ein Widget auf iPhone und Tablet kann ich diese Schalten. Das bringt zum einen mehr Komfort und zum anderen will ich auch Verbraucher die ich vorher nicht ausgeschaltet hätte, nun ausschalten und so nochmal Strom sparen.

Widget zum Schalten

Übersicht auf dem iPad:

Man sieht was wieviel Strom verbraucht.

Scheinbar kann man die Shellys auch mit Tasmota flashen oder sogar in ein „richtiges“ Smart Home System verbinden. Das wäre dann mal ein Projekt wenn man Zeit um etwa einen Ventilator dann anzuschalten wenn es draußen kühler ist als drinnen oder bestimmte Verbraucher wenn das Balkonsolargerät gerade viel Strom erzeugt.

Der nächste Schritt wird sein noch zwei physische Schalter, die es auch von Shelly gibt einzubinden, so dass ich auch ohne Smartphone alles schalten kann. Kleine Tasten gibt es auch an den Steckdosen, aber das bringt ja nicht so viel. Übrigens kann man die Lichter am Stecker auch ausschalten, das mache ich, weil ich es gerne zum Schlafen dunkel mag.

Damit bin in nun bis auf einige Leuchtmittel vom Osram Lightify weg, das vom Hersteller eingestellt wurde. Hoffen wir das Shelly länger hält.

Update: Die Schalter waren zunächst nicht zu konfigurieren, aber in der Facebook Gruppe riet man mir die App mitsamt den Daten und Cache zu löschen. (Anleitung hier) Danach konnte ich sie einbinden. Das geht über „Szenen“. Da habe ich eine Szene definiert, bei kurzem Drücken“ werden alle Lichter ausgeschaltet.

Leserbrief zu Interview mit dem 5 G-Kritiker Hans-Wolfgang Brassel

Als Antwort auf das Interview mit Hans-Wolfgang Brassel habe ich den folgenden Leserbrief formuliert.

Sehr geehrte Damen und Herren,

Eine mangelnde Handynetzabdeckung führt zu geringeren Überlebenschancen von Menschen, die plötzlich schwer erkranken oder sich verletzen, sind, weil Ersthelfer zunächst Zeit aufwenden müssen, um in einem Bereich zu gelangen, von dem aus sie Hilfe rufen können. So konnte 2019 eine Feuerwehrfrau in Brandenburg nach einem Verkehrsunfall keine Rettung alarmieren, da sie zunächst keinen Handyempfang hatte.
Auch bei uns im Schwarzwald gibt es zahlreiche Funklöcher.

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Zukunftsbahnhof die Zweite

Passant läuft im Bahnhof Wernigerode, Unterführung, an einem gesprühten Bild vorbei. Foto Andre Eberle

Nachdem wir lange nicht nach Wernigerode reisen konnten, waren wir nun wieder in Wernigerode und haben am Zukunftsbahnhof Projekt weitergearbeitet. Klar die Arbeiten gingen auch schon per Telefonkonferenz und User Tests kann man auch daheim machen, aber manche Dinge gehen halt nur vor Ort.

Die Bilder habne jeweils eine gesprayten QR Code, mit dem man zu einem System kommt, dass dann den Touristen direkt zu diesem Ziel leitet.

Für die vom Graffitikünstler Chezwin Benson wunderbar gestaltete Unterführung haben wir die QR Codes zugeliefert. Denn er hat in den Fußgängertunnel eine Reihe von lokalen Touristenattraktionen als übergroße Postkartenmotive gesprüht. Ein Teil dieser Postkarten hat auch, anstelle von Briefmarken QR Codes. Scannt man diese QR Codes ab, leitet einen das von Vesputi ins Projekt eingebrachte harz.mobi System, zu den Attraktionen hin.

Für uns war es eine kleine Herausforderung einen QR Code Generator zu finden, der Codes macht, die beim Lasercuttern nicht sofort in Puzzleteile zerfallen. Ganz gut, geht das mit den runden QR Codes von QRCode Monkey. Wir verwenden die Einstellung mit kleinen runden Punkten.

Beim Lasercuttern konnten wir glücklicherweise auf die Hilfe des Chaos Computer Club in Freiburg zurück greifen.

Dennoch mußte man eine Technik finden, bei der die Quadrate am Rand, die dem Handy sagen nach was es zu schauen hat – die haben leider keinen Steg – nicht verrutschen. Das gelang uns ganz gut mit etwas Klebeband beim Sprayen. Gelasert haben wir die Codes 4mm dicke Pappelblatten aus dem Baumarkt, in der Hoffnung das bei einer Beschädigung, der Code einfach wieder dran gesprüht werden kann.

Details vom Anbringen des QR Codes: Die gelaserte Vorlage wird drangehalten und die Punkte gesprayt. Die Quardrate haben wir einfach geklebt.

Die Unterführung wurde zu einem richtigen Schmuckstück, schon während der Malerarbeiten blieben immer wieder Touristen stehen und liessen sich fotografieren, machten Selfies, lobten den Künstler und fanden es einfach gut.

Als weiteren Zugangspunkt in das System haben wir Plakate und Postkarten entworfen. Diese werden in den kommenden Wochen an touristischen Orten in Wernigerode aushängen. Derzeit verteilt sie der Lieferdienst der Touristinformation.

Das ist unser Beitrag den man sieht. Vieles von dem was wir gemacht haben, sieht man erstmal nicht oder würde es nur bemerken, wenn es fehlen würde. Denn eine großer Teil unserer Arbeit steckt im Testen der Oberfläche. Daher wir haben untersucht wie Menschen die Icons empfinden die verwendet werden, wie sie die Oberfläche verstehen, wie es auf unterschiedlichen Geräten aussieht, welche Gestaltung man verwenden soll und was passiert wenn man auf einen Knopf drückt. Wenn man das gut macht, dann merkt man nicht das hier jemand am Werk war, der es gut gestaltet hat, weil einem die Bedienung logisch und eingängig, sozusagen intuitiv erscheint. Ist es aber nicht gut gemacht, dann erzeugt das Frustration.

Detail mit Hirsch, gesprüht von Chezwin Benson in der Unterführung in Wernigerode.

Warum ich diesen Samstag nicht mit „Freies Mikrofon Freiburg“ diskutiere

Vor 2 Wochen gab es eine Diskussion zwischen mir und Anmeldern der „Freies Mikrofon Freiburg“ (FMF) Kundgebung auf dem Münsterplatz.

Screenshot vom YouTube Kanal „Profiteam“ – einem Angebot das live zahlreiche rechte Demonstrationen streamt. Quelle: https://youtu.be/O9hhyMwvjQw).

Auf der Kundgebung am 11.07.2020 kam schon ein älterer Herr, Typ Rentner auf Ausflug und hat das Mikro ergriffen und Antwort gegeben, so wie halt ein normaler Mensch, der nicht alles sehr verzerrt sieht, Antwort gibt. Am Samstag 25.07.2020 platze mir der Kragen und ich habe selbst auch Antwort gegeben. (Nachzusehen auf dem rechten YouTube Kanal https://youtu.be/O9hhyMwvjQw).

Daraus ergab sich dann mit dem Veranstalter eine Diskussion und die Einladung wieder zu diskutieren. Ich bat an am Samstag 8.8.2020 zu diskutieren. Allerdings kam erst gestern eine E-Mail des Veranstalters, so dass erst der 22.8. denkbar wäre, da ich vorher beruflich verhindert bin.

Allerdings gibt aus meiner Sicht für so eine Diskussion Bedingungen und klare Regeln: Etwa einer neutralen Moderation, ein vorher vereinbarten Ablauf des Gesprächs, Eingrenzung der Themen bzw. Des Themas.

Der Veranstalter bat mir an auch vorher einen Artikel zuzusenden, der Grundlage der Diskussion sein solle. Als Moderation schlug der Veranstalter einen Polizisten vor – das halte ich aufgrund der Rolle, die die Polizei bei einer solchen Veranstaltung einnehmen muß für eher schwierig – daher war mein Vorschlage ein Freiburger Moderator, etwa Thomas Uhlendahl oder Michael Wehner, den Leiter der LpB.

Trotzdem wollte Herr Hochulli, Leiter des Revier Nord, sogar prüfen ob die Polizei moderieren kann.

Warum diskutieren?

Seit es die „Freies Mikrofon Freiburg“ Kundgebungen gibt, gibt es auch Störaktionen und Gegenkundgebungen. Das ist aus meiner Sicht sehr berechtigt, denn auf den FMF Kundgebungen wurden von den Redner*innen – aus meiner Sicht – rassistische, menschenverachtende Inhalte, Verschwörungstheorien, Reichsbürgerquatsch und auch rechtsextreme Aussagen zum besten gegeben und unser Staat und die Freiheitlich Demokratische Grundordung verächtlich gemacht.

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Videoreihe „Resilienz in Freiburg“ für nur 2.353 Netto

Seit einiger Zeit sorgt eine Videoreihe der FWTM für ein wenig Kopfschütteln. Manuel Fritsch im Münstereck Kommentar der Badischen Zeitung: „Während Gastronomen kurz vor der Pleite stehen, der städtische Haushalt implodiert und Veranstalter sich das unverändert teure Konzerthaus (Vermieterin: die FWTM!) nicht mehr leisten können, weist sie kreativ den Weg aus der Krise: mit Videoimpulsen.

Diese Videoreihe wäre Aufmerksamkeitsfrei gebliebeben – immerhin hatte das Video in dem Martin Horn ohne Inhalt 7:51 aus mindestens zwei Perspektiven beim Reden über Nachhaltigkeit gefilmt wird – seit es online gestellt wurde 612 Zugriffe, das ist dabei noch das Video mit den meisten Clicks. Der ganze Resilienz Channel hat immerhin 8 Abonenten. Zum Vergleich, Freiburgs AfD Rechtsaußen Dubravko Mandic hat auf seinem Kanal 5200 Abos.

Ich wollte daher von der Stadtverwaltung, bzw. der FWTM wissen, was das ganze kostet. Laut Antwortschreiben auf meine LIFG Anfrage, bei fragdenstaat.de 2.353 EUR. Hätten wir das also auch geklärt.

Vielleicht sollte man nochmal etwas Geld in die Hand für eine Konzept- und Strategieberatung in die Hand nehmen.