ähhhhh nein liebe SPD – zur Besuch bei der SPD zum Thema Kommunaler Ordnungsdienst

Neulich war ich als einer der Initiatoren vom Aktionsbündnis gegen Kommunalen Ordnungsdienst zu einer Art Hearing eingeladen, um nochmal darüber zu sprechen, wie das mit dem KOD nun so ist.

Zunächst dachte ich, super, endlich mal wir können ein wenig über Sinn und Unsinn reden und vielleicht hat die SPD ja nach der Wahl und der Addition einer smarten, rotgelockten Jusosvertererin es sich ja irgendwie anders überlegt und will nun aus dem Dilemma KOD heraus. Gibt ja in der Partei und in der Fraktion auch Leute die es nicht wollen.

Bäääääääääääm – Da war ich fehl gewickelt. Julia S von der SPD leitete die Veranstaltung ein (klar ein singemäßes Zitat, das stenographische Protokoll hat leider keiner erstellt): „Wir wollen jetzt nicht über das grundsätzliche Reden, sondern nennt uns doch mal ein paar Punkte am Konzept, die wir ändern sollten, so mit Änderungsanträgen, damit ihr dem zustimmen könnt.“

Ja wie? Man lädt Leute ein die eine Sache grundsätzlich ablehnen (dazu eine Unterschriftenliste, eine Demo, ein Aktionsbündniss, diverse Briefe, etc…. gemacht haben) und fragt die dann wie man die Sache optimieren kann. Irgendwie changiert das zwischen dreist oder leicht verrückt.
Man stelle sich nur vor: Shell lädt Greenpeace ein und fragt mal wie man denn die Versenkung der Brent Spar optimieren könnte.
Wäre auch komisch gekommen wenn vor dem Gemeinderatsentscheid zum Stadtbauverkauf die Grünen „Wohnen ist Menschenrecht“ eingeladen und gefragt welche Punkte der Sozialcharta denn nun optimiert werden sollten, damit sie dem Verkauf zustimmen.

Demnach hatte auch keiner der Anwesenden (Jugendbüro, Pro Nachtleben, Stadtjugendring, Jusos, Aktionsbündniss gegen KOD) auch nur ansatzweise Lust hatte sich dahingehend zu äußeren.

Was sollten wir auch sagen? Wir machen eine Unterschriftenliste auf der wir uns grundsätzlich und umfassend gegen einen KOD aussprechen und dann bennenen wir zwei Details (die Uniform sollte flauschiger sein, anstelle von Pfefferspray doch lieber Schlagstöcke, bitte nur befristete Verträge, dann wird man die Leute wieder los). Damit würden wir uns doch auch in den Augen unserer Anhänger ungalaubwürdig machen.

Daher war die Veranstaltung auch nicht so erbaulich. Klar das dann sicher von uns wieder die gleichen alten Argumente gegen den KOD genannt werden und die SPD KOD Befürworter auch die gleichen alten Argumente dafür. Das führte dann zu einer kleineren emotionaleren Erregung meinerseits und ich habe auf den Tisch geschlagen (mit der Faust), woraufhin mich Frau B. beinahe rauswerfen wollte. Tisch und Faust haben es überlebt. Insider berichten, das sei nicht die erste Faust mit der dieser Tisch bekannschaft gemacht habe…

Und so geht die Saga weiter, Anfang Oktober ist es wiedermal im Gemeinderat.

 

Links im August

Nachdem ich lange keine Linksammlung gepostet habe, hier die Sammlung der vergangen Monate:

Was macht eigentlich die Bundesdatenschutzbeauftragte? http://blog.zdf.de/hyperland/2014/06/andrea-wer/ nicht so viel wie es scheint.

http://extra3.blog.ndr.de/files/2014/04/X3_Rechtspopulisten-Bullshit-Bingo.jpg

Auch das Thema Bildungsplan lässt nicht los:

Auch ein sehr unterhaltsames youtube video:

Auch noch eine bedenkliche Entwicklung: Der Spornosexuelle, so Simpson, sei quasi ein verschärftes Update dieses Typus. Er interessiert sich nicht mehr für Mode oder Stil, eigentlich auch nicht für Frauen (oder Männer). Sondern nur noch für sich selbst. Genauer: für die Perfektionierung seines Körpers. Muskeln sind dabei Statussymbol, ebenso wie die sauber getrennten Augenbrauen, die strategische Verteilung und Pflege seines Haars.“

Daniel Mack schreibt über Flaggen und Nationalismus in Zeiten der Fussball WM und unsere bunte Republik Deutschland.

Die Taz lästert gepflegt über den Linkspartei Troubadix und ex-IM Dieter Dehm.

Englisch:

The New York Times explains: „Memo to Self: Do Not Run for Office“ why running for a senate office is not such a good thing.

The Jakarta Post reports about Bengkulus English Heritage.

 

 

 

Linksammlung für den Juni

Auch meine Schüler_Innen sind der Meinung ich sei ja kein Lehrer und könne deshalb keine richtigen Strafarbeiten und so geben. Auch auf dem Blog der Süddeutschen kämpft man mit dieser Problematik.

Auch die BBC hat ne schöne Serie zur Arbeit im Rettungsdienst.

Auch aus Britanien kommt eine Kurzgeschichte von Charls Stross einem der Meister der boshaften und unterhaltsamen gegenwärtigen fantastischen Literatur.

Und im Guardian gibt es ein Anti-Bart Text.

Der NDR erklärt mit einem Monty-Phyton ähnlichen Video, was die EU je für uns getan hat!

Ulrich Beck erklärt warum Deutschland zu mächtig für die EU geworden ist, im Interview mit dem Guardian.

Die zweite Folge von Junior Paramedics:

 

 

Gespendet und wieder auf dem Weg heim

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Und und bin ich wieder auf dem Weg zurück nach Freibrg.

Gestern hat man mir rund 1200 ml Knochenmarkflüssigkeit abgezpaft, indem man in das Becken mit einer Nadel reinstach und es dann abzog. Das habe ich nicht mitbekommen, der Intubationsnarkose sei Dank. Ich muß sagen, diese Narkosemittel scheine ich gut zu vertragen. Nach dem Aufwachen war auch gleich Eisbär Norbert wieder da. So eine Narkose mal selbst zu erleben – sonst stand ich ja in der Ausbildung als Rettungsassistent immer auf der anderen Seite – ist auch mal was spannendes und interessantes.

An der Stelle tut es ein klein wenig weh. Mehr so wie es einem weh tut, wenn man Halbmarathon gelaufen ist oder so. Nicht wirklich schlimm. Die Erzählungen oder Befürchtungen aus dem Umfeld „Das tut doch so weh“ waren also nicht berechtigt.

Nach ein paar Stunden konnte ich auch wieder aufstehen, erstmal an die Bettkante, dann abends auch wieder rumlaufen. Den Volumenverlust merkt man auch, ein bischen mehr wie nach dem ersten Mal Blutspenden. Bei mir wurde übrgiens eine Knochenmarkspende durchgeführt.

Ich kann dann noch rausbekommen an welches Land die Spende ging und ob der Empfänger eine Frau oder ein Mann war.

Meine Betreuerin hat gerade angerufen und mir erklärt, das meine Spende an einen 12 Jahre alten Jungen aus Portugal ging.

ArTik retten

Alle haben sie gelobt im letzten Jugendhilfeausschuss. Keine Kritik von irgendeiner Fraktio, sogar Berthold Bock von der CDU räumte ein, das trotz anfänglicher Skepsis er inzwischen überzeugt ist.

das neue Junges Freiburg bei einem Treffen im ArTik

Der Bericht zur Arbeit lief gut. Doch dann ließ der ArTik Vorstand die Bombe platzen: man braucht jedes Jahr etwa 17.000 Euro mehr um die Arbeit fortzusetzen!

Aber ArTik wäre nicht ArTik wenn es nicht schon eine Kampagne gestartet hätte um das Geld zusammen zu bekommen: Auf Spendenfreude.de kann jeder leicht per Bankeinzug oder Kreditkarte an ArtTik spenden.

Wer kein Geld hat, der kann zumindest bei Spendemfreun.de abstimmen damit ArTik eine Rettungsplakatkampagne bekommt

Und ArTik macht am 1.3. für einen Monat zu um sich zu überdenken. Sowas sollten mal viele Institutionen machen, das kann nur helfen. Ich hoffe ArTik startet danach durch und wir werden auch gemeinsam eine Lösung finden, für die Zeit wenn dann die Strassenbahn drüber fährt.

Freiburg braucht ArTik. Die Diskussion um die Innenstadt, um mangelnde Aufenthaltsräume für junge Menschen zeigt es umso mehr, das es ein unkomerzielles Jugendzentrum in der Freiburger Innenstadt braucht.

Ich habe 10 Euro gespendet! Und fordere euch auf es auch zu tun!

Interview mit Herr Böckenförde

Während meiner Schulzeit, war ich für die Schülerzeitung des Goethe-Gymnasiums in Freiburg tätig. Ein Teil unserer Artikel war auch immer das traditionelle Lehrerinterview. In diesem Jahr ist Herr Böckenförde verstorben. Beim Aufräumen haben die Verwandten wohl das Interview von mir in der Ausgabe 2/99 des „Hermes“ gefunden. Sicher gibt es noch den einen oder anderen der es gerne lesen möchte.

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Links für Oktober

Martin Jost der auch lange bei Junges Freiburg war, erzählt von seinem Studium das inzwischen länger dauert als sein Gymnasium – gut er hatte auch nur G8. Fudder.de: „Seit 18 Semestern Magisterstudent: Warum Martin sein Langzeitstudium gar nicht so schlimm findet“ – mehr

Warum die AFD keine liberale sondern eine kleinbürgerlicher Spiesser Partei ist, aber keine rechtsradikale: „…Neben ehemaligen Sympathisanten der FDP haben nun auch zahlreiche Wähler der Linkspartei die AfD gewählt. Worin sehen sie sich von der neuen Partei vertreten? Eine Antwort gibt das konservative bis spießige Wertesystem, das die Alternative vertritt. D-Mark-Nostalgie und überhaupt die Vorstellung, dass früher alles besser gewesen sei,…“ Artikel in der TAZ

Bericht aus Parchim

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Dieses Wochenende waren wir in Parchim. Parchim ist eine ganz hübsche Kleinstadt im Osten unsereres Landes. Genauer gesagt irgendwo zwischen Hamburg und Berlin in der Mecklenburgischen Provinz. Rom ist hier noch ein kleines Dorf in der Region.

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Auch wenn unsere Reise nicht ganz ohne Hindernisse verlief, hier sieht man uns beim Aussteigen im Bahnhof Ludwigslust. Scheinbar war der Bahnsteig etwas zu kurz um den ganzen ICE aufzunehmen. Daher mußten wir dann ein wenig improvisieren beim Aussteigen.

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In Parchim haben wir unseren guten alten Freund Marcus Seyfarth besucht der nun hoffentlich auch sein Jurastudium beendet hat. Hier im Bild das Rathaus von Parchim und der ehemalige Sitz des Mecklenburgischen Appelationsgerichts. „Bericht aus Parchim“ weiterlesen