Inauguration

Bei amerikanischen Präsidenten wird es einen ganzen Tag lang gefeiert mit Paraden und Salutschüssen, wenn man Gemeinderat wird, dann: „Da Sie ja bereits einmal verpflichtet wurden, ist Ihnen der Ablauf sicherlich noch bekannt. OB Dr. Salomon wird vor die Regierungsbank treten und die Verpflichtungsformel vorlesen. Sie antworten dann mit den Worten: „Ich gelobe es.“ Anschließend wird die Verpflichtung durch einen Handschlag bekräftigt.“

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Danach habe ich dann ein paar Sätze gesagt, nichts wirklich bemerkenswertes und dann ging auch schon die eigentliche Sitzung mit einer langen Diskussion über Lärm in der Innenstadt los.

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heroische Rede rettet Freiburg vor Innenstadtalkoholverbot

Fudder.de weiß es jetzt schon ganz genau was im Jahr 2013 passieren wird:

„Dezember

Die grün-rote Landesregierung beschließt ein Gesetz, das den Innenstädten ortsgebundene Alkoholverbote ermöglicht. In Freiburg liegt alsbald ein entsprechender Entwurf im Gemeinderat vor. Vor der Abstimmung hält Sebastian Müller (Junges Freiburg) allerdings eine so flammende Rede, dass der Gemeinderat sich einstimmig gegen ein Verbot entscheidet.“

Komasaufen

Würde mich schon freuen wenn meine heroischen Reden im Gemeinderat solche Folgen hätten, leider hört ja oft keiner zu, auch bei anderen Leuten. Nun denn auf ins neue Jahr und in den Neujahrsempfangsmarathon, mal schauen wieviele ich dieses Jahr schaffe.

Der Traum von einer besseren Gesellschaft im Erste-Hilfe-Kurs

Ja es ist der Traum von einer besseren Gesellschaft, von einem Land in dem die Menschen länger und gesünder Leben, in dem sie weniger Schmerzen haben und in dem sie nicht Leiden, weil sie bei mir (oder jemand anderem) im Erste-Hilfe-Kurs waren. (Link zur Anmeldung)

Leider wird diese engagierte und motivierte, didaktisch kompetente und fachlich herausragende Arbeit von uns Erste-Hilfe-Kurs-Leitern, immer wieder durch die Teilnehmer dieser Kurse unnötig und übermäßig erschwert. Wie bei allen Kursen, wäre es einfache, diese ohne Teilnehmer abzuhalten.

Eine kleine ganz persönliche Horrorliste, von Teilnehmern, die man gerne in einen Kurs der privaten Konkurenz schicken würde, darf ich hier vorstellen:

  1. Die PH Studentin, dieses Exemplar der Gattung homo pädagoicus idoticus, eigentlich nur in weiblicher Form in der freien Wildbahn anzutreffen,  tritt auch gerne in der verschärften Form, der angehenden Walddorflehrerin auf. Nutzt für Erste Hilfe gerne die Bachblüten Notfalltropfen, trägt selbst gebatiktes und ist auch sonst eher zart besaitet.
  2. Der oder die MedizinstudentInen, kennt sich mit allen Lateinischen Fachbegriffen aus: „Sind beim Bewußtlosen alle sphicteren otti erschlafft?“ Hat aber sonst keine Ahnung und beschwehrt sich gerne über die mangelnde Tiefe der Ausbildun, kann aber praktisch eigentlich nix und ekelt sich auch leicht davor andere Menschen anzufassen.
  3. Der Ex-Soldaten: „Damals, 1974 bei der Bundeswehr hän ma abbunde“, immerhin was man den Leuten sagt das machen sie.
  4. Der pickligen Teenie, der Erste Hilfe Kurs und LSM Kurs verwechselt und die Nacht noch in der Disco durchzecht, riecht leider auch häufig so. Beim Helmabnehmen beim Krad-Fahrer wird häufig die kunstvolle Gelfrisur stark beschädigt. Nutzt gerne Billigsmartphones zur Unterrichtsstörung.
  5. Der Nachschuler, Führerschein wurde wegen Trunkenheit am Steuer oder anderen MPU relevanten Tatsachen entzogen. Muß jetzt zur Nachschulung und braucht dafür, oder aufgrund von Bewährungsauflagen einen Kurs. Hat eine leichte Tendenz wegen Trunkheit im Kurs dann auch einzuschlafen und erzählt gerne von den eigenen Verurteilungen, z.B: wegen Unterlassener Hilfeleistung oder Diebstahl.
  6. Der oder die SozialarbeiterIn  (besonders aus der Drogenhilfe), eigentlich ganz nett und zurechnungsfähig, fangen jedoch im Kurs an die Wechselmasken für das Reanimationsphantom zu bemalen und nutzen diese für Fastnachtsveranstaltungen. Mit praktischen Übungen hat man es sonst nicht so.

Selbstverständlich macht es trotdem Spaß zu unterrichten. Und ich hoffe dieser satirische Text wird nicht mißverstanden

Skatepark: Chronik und Veranstaltung

Skatement hat inzwischen eine Chronik der Ereignisse aus ihrer Sicht veröffentlicht: 12-09-27_Material Pressegespraech Karlsplatz (PDF) 

Irgendwie scheint es bei der Kommunikation mit der Stadt etwas Probleme gegeben haben. Mehr auch auf meinem Blog.

Weiterhin kann ich hier bereits eine Veranstaltung ankündigen:

„Skateboarding, Space & Green City“ Vortrag von Prof. Dr. Iain A Borden,
University College London
am 13.12.2012 um 18:00 in der Uni.
Genauer Ort und Details werden noch bekannt gegeben.

Er ist Autor des Buches: Borden, I. (2001). Skateboarding, Space and the City: Architecture and the Body. Berg Publishers. (Link)

Skatement hat nochmal die Situation aus seiner Sicht dargestellt und auch einen denkbaren Plan online gestellt.

Skatepark: es geht voran?

Heute um 15:00 war Pressekonferenz, es scheint die Sache ist so heiß, dass die Badische Zeitung es breits per Vorabveröffentlichung gebracht hat: Stadt will 2013 Skatepark am Karlsplatz bauen (veröffentlicht am Do, 04. Oktober 2012 19:27 Uhr auf badische-zeitung.de)

Nachdem bisher unsere Informatiosnstand bei Skatement immer war, dass die Stadt zwar bauen will und auch Geld für das Bauen aus einer anonymen Zuwendung hat, aber für das Planen noch Geld braucht, stellt sich nach unserer leinen Pressekonferenz und einer BZ Rückfrage sich die Sache nun doch etwas positiver da. Die Badische Zeitung schreibt und zitiert Stadtsprecherin Lamersdorf: Die Verwaltung bereite gerade eine Vorlage zu Stand und Finanzierung des Projekts für den Bauausschuss vor. „Der Winter wird dann zur Planung genutzt – und ab Frühjahr 2013 kann gebaut werden.“

Ich bin auf die Vorlage gespannt und hoffe das es keine Anwohnerproteste geben wird.

damit hier bald nicht mehr geskatet werden muß
damit hier bald nicht mehr geskatet werden muß

Das wäre dann erstaunlich schnell und positiv, wenn man bedenkt dass es zur Gemeinderatswahl 2009 eine Unterschriftenliste gab mit mehr als 2300 Unterschriften und dann im Oktober 2011 das Garten- und Tiefbauamt  Vertretern von Skatement und Jugendbüro fünf baurechtlich vorgeprüfte Standorte präsentierte, an denen ein Skateplatz gebaut werden könnte. Finanziell wurde dieses Angebot möglich, weil ein (anonymer) Sponsor bereit ist, die entstehenden Baukosten einer Skate-Anlage zu tragen. Und wir dann im  Dezember 2011  im Haus der Jugend zum Skate Spot Voting  bzw Hearing getroffen hatten und uns für folgendes Ranking entscheiden: 1. Seepark, 2. Karlsplatz (als kleine Variante in Kombination mit dem Seepark), 3. Eschholzpark, 4. St. Georgen, 5. Zähringen

Damals hies es dann, der Baubeginn der Skate-Anlage soll möglichst noch im Jahr 2012 erfolgen.

Dann kam Herr Bergamelli hat alles gestoppt und gegen Skatepark in seinem Stadtteil Stimmung gemacht, da liess er sich dann auch nicht von Müttern und Vätern aus seinem eigenen Stadteil umstimmen und Baubürgermeister Haag wollte wohl auch nicht übermäßiges politische Kapital aufwenden um sich für einen Park an der Stelle zu verkämpfen. „Skatepark: es geht voran?“ weiterlesen

Solariges

Blick aufs Dach nach Nord Osten
Blick aufs Dach nach Nord Osten

Letzte Woche hatten wir die Damen und Herren von der Solargenossenschaft bei uns daheim zu gast, die sich unser Dach angeschaut haben um zu sehen ob man da ohne Probleme eine Solaranlage drauf bauen kann. Ergebniss: es geht!

Das wird dann die nächste Solaranlage in Freiburg von der Solargeno, die erste steht derzeit auf dem Dach der Kletterhalle des Deutschen Alpenvereins Sektion Freiburg-Breisgau e.V. damit können wir (bin auch Genosse!) endlich auch in Freiburg Strom produzieren.
Die Anlage wird voraussichtlich Anfang September gebaut. Wie bereits in Fischingen setzen wir auch hier Module der Solar-Fabrik AG Freiburg ein.

Japanische Journalistin am Küchentisch
Japanische Journalistin am Küchentisch

Dann war noch eine japanische Journalistin bei uns die uns zu unseren Erfahrungen bei der 50km Diät befragt hat. Wir warten jetzt auf den Artikel im japanischen Frauenmagazin.

Leserbriefe zur Sternwaldwiese

Empört über die Bevorstehende Abschaffung der Grillstellen auf der Sternwaldwiese habe ich folgenden Leserbrief an die Badische Zeitung gerichtet:

Betreff: Artikel Sternwaldwiese: Grillstellen werden entfernt von Frank Zimmerman in Badische Zeitung vom Mi, 04. Juli 2012

Sehr geehrte Damen und Herren,

Die Sternwaldwiese ist ein wichtiger sozialer Treffpunkt für Menschen in Freiburg. Immer häufiger werden in Freiburg zwanglose, unkommerzielle Treffpunkte für Kinder, Jugendliche und Erwachsene jeden Alters aufgrund von Klagen der Anwohner geschlossen. Häufig sind diese Klagen nicht in exzessivem Lärm oder Belästigung begründet, sondern immer mehr von einem tyrannischen Bedürfnis nach Friedhofsruhe.

Dieses Ruhebedürfnis mag möglicherweise in St. Peter zu stillen sein. Wer jedoch die Vorzüge einer Großstadt, wie Theater, Universität und Einkaufsmöglichkeiten nutzen will, der muss auch mit den Begleiterscheinungen wie Kinderlärm, Festen und Feierlichkeiten leben lernen. Dafür braucht es urbane Kompetenz und Toleranz.

Noch schlimmer als eine Stadtverwaltung die sich zum Büttel der Antisozialen Anwohnerinteressen macht und damit die Lebensqualität aller zugunsten weniger senkt –  ist jedoch das Schweigen unserer gewählten Gemeinderatsmitglieder, die teils explizit mit Wahlprogrammen angetreten sind, Freiräume für Jugendliche und Kinder zu erhalten und Auszubauen.

Sebastian Müller, Altstadtrat Junges Freiburg,

Weitere Infos zur Unterschriftenliste und der Facebookgruppe die sich zum Erhalt der Sternwaldwiese gebildet hat.

Ebenso erreichen mich Zuschriften empörter Wiehrebewohner, zu diesem Thema:

Guten Tag,

relativ emotionslos berichten Sie am 4.7.2012 darüber, dass auf der Sternwaldwiese die Grill- und Feuerstellen abgebaut werden und offenes Feuer künftig verboten sein wird. Es   klingt aus Ihrem Bericht, als handele sich um eine unumgängliche Entscheidung von Bürgerverein und  Stadtverwaltung, zu der es keine Alternative gibt und die vom Stadtteil und allen Anwohnern begrüßt werde. Es werden auch keine kritischen Stimmen zitiert. „Leserbriefe zur Sternwaldwiese“ weiterlesen

Wochenbericht berichtet über Treffpunkte für Jugendliche

Heute hat auch der Wochenbericht, das heiße Thema Sternwaldwiese, bzw. Treffpunkte für Jugendliche in Freiburg aufgegriffen und berichtet auf der Titelseite darüber. Ich war auch beim Grünen Neujahrsempfang und da habe ich doch recht positive Signale empfangen. Damit hoffe ich das unsere Facebook Gruppe und auch die Unterschriftenliste noch mehr Zuspruch empfangen.

Der Wochenbericht berichtet über das heißte Thema Treffpunkte in Freiburg
Der Wochenbericht berichtet über das heißte Thema Treffpunkte in Freiburg