Alle Karten gibt es als PDF zum download und ausdrucken
Derzeit verbringt man ja viel Zeit in Webkonferenzen. Die sind nicht immer so einfach, wie Treffen von Angesicht zu Angesicht, aber es lässt sich erstaunlich viel darüber klären.
Weil man auch diese moderieren muß und will, habe ich ein paar Kärtchen gemacht – ähnliche Funktionen werden auch gerne in Software abgebildet, aber warum nicht einfach mal Kärchen hochhalten.
Wer Ideen für Karten hat oder was man noch braucht, der darf sich gerne bei mir melden.
Die auf Antrag der Grünen und weiterer Fraktionen beschlossenen Änderungen ermöglichen es zahlreichen Freiburger Gastronomen, Flächen vor ihren Cafes und Kneipen zum Sitzen und Aufhalten anzubieten. Gerade im Sedanviertel steigt damit die Aufenthaltsqualität deutlich.
— Sebastian Müller ?????? (@sbamueller) May 30, 2020
Parklet Freiburg kämpft seit über zwei Jahren, die Umnutzung von Parkplätzen zu Aufenthaltsflächen im öffentlichen Raum, auch in Freiburg möglich zu machen. Während in Städten wie Stuttgart, Berlin oder San Francisco dies bereits Standard war, hatte in Freiburg das Garten- und Tiefbauamt, dies immer wieder blockiert und erschwert.
Blick von der Straße auf das neue Parklet vor dem Yepa Yepa (Bild: Yepa Yepa)
Sebastian Müller: “Endlich ist es auch in Freiburg soweit, Parklets werden die Aufenthaltsqualität deutlich steigern und ermöglichen der Gastronomie zu überleben. Wir begrüßen den Vorstoß der Fraktionen. Schade dass es dazu erst einer Pandemie bedurfte.”
Parklets seien nicht nur eine Möglichkeit mehr Außen Sitzfläche für Cafes und Kneipen zu schaffen, sondern auch unkommerziell die Aufenthaltsqualität im öffentlichen Raum zu steigern.
Wir wünschen uns diese Umnutzung auch in anderen Teilen der Stadt möglich zu machen, etwa im Alt-Stühlinger, gerade auch die Lehenerstraße würde sich dafür anbieten.
Wir werden in den kommenden Wochen versuchen innovative Formen für Parklets im öffentlichen Raum zu etablieren. Dazu bald mehr.
Seite 2 der Badischen Zeitung vom Freitag 23.5.2020
Am Freitag berichtete die Badische Zeitung über die Herausforderungen bei der Entwicklung eines möglichen Impfstoffs gegen die SARS–Covid–19 Erkrankungen. Das ist ein spanendes Thema und sicherlich angebracht. Ein Übersichtsartikel informiert über die Schwierigkeiten: Virus mutiert, gegen kein Coronaviren gibt es bisher einen Impfstoff, wir wissen nicht wie lange die Imunantwort erhalten bleibt.
Es kommt Hartmut Hengel, Ärztlicher Direktor des Instituts für Virologie an der Universitätsklinik Freiburg zu Wort: „Rund 100 Kandidaten für einen Impfstoff, schätzt der Virologe, werden gegenwärtig entwickelt: „Wenn wir Glück haben und ein guter dabei ist, haben wir in einigen Jahren einen effektiven und sicheren Impfstoff.“
Soweit so gut. Alles ganz stimmig und nichts auszusetzen. Unten dran gibt es dann aber ein Interview mit einem Kinderarzt, nicht irgendein Kinderarzt sonder jemand der vorgestellt wird als: „Impfkritiker“ und „Sprecher des Vorstands im Verein Ärzte für individuelle Impfentscheidung“. Sowohl für Herrn Raabe als auch den Verein gibt es Einträge auf der Anti–Schwurbel oder man sollte besser sagen Anti–Verschwörungsmystiker Website, Psiram:
„Er verharmlost schwere Infektionskrankheiten, wie z.B. die Masern, und betreibt Panikmache vor Nebenwirkungen der Schutzimpfungen. Von wissenschaftlichen Studien, die nachweisen, dass Impfnebenwirkungen äußerst selten sind, behauptet er, diese seien durch die Pharmaindustrie gefälscht und es gebe tatsächlich viel mehr gravierende Nebenwirkungen, eine Aussage, die allerdings epidemiologisch nicht belegt ist. Unter anderem behauptet Rabe, dass Impfungen sogar gefährlich seien, z.B. wegen schädlicher Zusatzstoffe (z.B. Thiomersal könne Autismus verursachen) oder indem er in seiner „Impfaufklärung“ den juristischen Tatbestand der Körperverletzung und Fehlbehandlung im Zusammenhang mit Impfungen aufführt. Weitere Beispiele sind Behauptungen, wonach Impfungen eine Reihe anderer Krankheiten verursachten, wie z.B. Allergien, Autoimmunerkrankungen oder eine generell verminderten Immunabwehr nach einer Impfung (speziell Masern und HIB). Dabei lässt er unerwähnt, dass in der DDR die Durchimpfungsrate beinahe 100% betrug, die Allergierate hingegen viel niedriger war als in der Bundesrepublik. Eine Tatsache, die sich nicht mit diesen Behauptungen in Einklang bringen lässt.“
Nun kann man sich fragen, was ein solcher Akteuer beitragen kann zur Diskusion um einen möglichen Corona Impfstoff. Für Raabe und seinen Verein gibt es im Grunde keinen Impfstoff der sicher ist oder sinnvoll. Ja er propagiert sogar: „Für bestimmten Krankheiten einen „individueller Wert“ für den Betroffenen zugesprochen, vor allem den Masern.“ Jetzt ist eine Masernerkrankung für den betroffenen keine angenehme Sache und hat je nach Studie eine Todesrate von 1:500 bis 1:1000.
Die Bezeichnung Impfkritiker ist in dem Zusammenhang so ein Euphemismus, wie wenn man Lutz Bachmann interviewen würde und mit der Bezeichnung „Migrationskritiger“ einleiten. Soviel fragwürdiges zus Person. Aber nun zum eigentlichen Text:
Zum einen erweckt Steffen Raabe sprachlich den Eindruck er forsche an einem Impfstoff: “Wir forschen aber seit weit mehr als 10 Jahren an derartigen Impfstoffen”. Richtigerweise müßte er sagen: “Virologen und andere Forscher” arbeiten seit Jahren daran. Er als Kinderarzt, der gegen Impfen ist, wohl eher nicht.
Die zweite Aussage ist: „Eine besondere Schwierigkeit ist noch, dass bei einem großen Teil der Impfstoff-Kandidaten gegen das neue Coronavirus völlig neue Impfstoff-Technologien verwendet werden, etwa die mRNA-Technologie“. Das ist halb richtig: CEPI zählt 119 Ansätze, die derzeit in der Entwicklung sind. Mit allen möglichen unterschiedlichen Techniken zur Impfstoffentwicklung. Eben nicht nur mRNA.
Richtig absurd werden die Antworten aber, wenn Raabe sagt: “Schon von den konventionellen Impfstoffen auf dem Markt, erzeugt nur ein kleiner Teil Herdenimunität”. Das hat vielleicht mit dem Impfstoff aber sicher auch mit der Impfquote in der Bevölkerung. Es sind ja Ärzte gerade wie er, die die Impfquote niedrig halten, in dem sie Eltern mit Unsicherheiten vom Impfen abraten oder es verzörgern. Wodurch eben die bei den sehr ansteckenden Masern notwendigen 95% nicht erreicht werden.
Auch auf seinem Blog stehen seltsame Dinge, so unterstellt er etwa Herrn Drosten faschistoide Gedanken im Bezug auf die mögliche Corona Warn App. Weil dieser im Podcast ausgeführt habe, man könne diese auch bei einem starken Ausbruch „schärfer Stellen“, so das bereits Menschen die nur Symptome zeigen, aber (noch) nicht getestet wären, ihre Kontakte warenen könnten.
Ich finde Steffen Raabe als kompetenten Interviewpartner ungeignet, Impfablehnung ist sein Buisness und er stellt auch eine Reihe von Behauptungen auf, die meiner Meinung nach zumindest verkürzend, aber eher falsch sind und wird damit nicht konfrontiert oder eingeordnet.
Übrigens: diese kruden Thesen „an Masern sterben nur 6 Kinder pro Jahr in Deutschland, deshalb braucht man keine Impfpflicht“, sind es mit denen die Leute mit Schwedenfahne auf den Coronarebellen Demos, argumentieren.
Maximal 200, gefühlt mehr Polizei als Demonstranten.
Heute hat es endlich mal wieder geregnet in Freiburg. Was nach dem warmen Wetter der letzten Tage und der Dürre in der Rheinebene erfrischend war. Der ordentliche Regen hielt weder Greenpeace noch die Seebrücke davon ab für ihre Anliegen zu demonstrieren. Aber die „Freunde der Freiheit“, die ihre Demo auf dem Münsterplatz absagten. Da will man aufstehen gegen das Merkelregime mit seiner krassen „Ausgangssperre“ und dann wird man vom Wetter abgehalten.
So versammelte sich „Das Volk“ an zwei Orten. Rund um den Bertholdsbrunnen mit einer Demo gegen die Coronaleugner.
— Sebastian Müller ?????? (@sbamueller) May 23, 2020
Die spulten in Redebeiträgen alltbekanntes aus den linken Forderungen, irgendwo zwischen Abschaffung des Kapitalismus, nein zum Polizeigesetz und gegen Privatisierungen im Gesundheitssystem ab. Übrigens konsequent mit Maske.
Auf dem Platz der alten Synagoge hatten sich nicht mehr als 200 Corona Rebellen aus der „nicht ohne uns“ bzw. „Zentrum Demokratischer Wiederstand“ Gruppe in Freiburg versammelt. Eher weniger. War auch kalt und regnerisch, deswegen entfiel demonstratives meditieren. Dafür gab es Musik oder sowas ähnliches. (Achtung: kann Musiker oder andere Menschen mit sensiblen Ohren verstören)
nun auch ein Video: Angekündigt wird „die ersten zwei Strophen des #Deutschlandlied zu singen“, verteilt hatten sie Strophe 1 (Deutschland über alles) & Strophe 3 (Einigkeit, Recht, Freiheit) es wurde auf Trompete musikalisch die Flagge geschändet & keiner sang #Nationalhymnepic.twitter.com/NlZcOmspZK
— Sebastian Müller ?????? (@sbamueller) May 24, 2020
Es wurde auch versucht die Nationalhymne zu spielen, das klang aber noch weniger geübt. Angekündigt waren Strophen 1 und 2, ausgeteilt wurde der Text für Strophen 1 und 3. Die dritte Strophe des Deutschlandlieds ist die Nationalhynmne, alles andere halt ein Lied. Darf man auch spielen, ist halt „nur“ schlechter Geschmack.
Und auch einen „gut recherchierten“ Redebeitrag, in dem behauptet wird, die Antifa GmbH, werde von CDU, SPD und Grünen finanziert und die Antifa-Demoteilnehmer bekämen 25 EUR pro Stunde. Die Rede fand dann sogar der Herr mit „Wiederstand 2020“ Jacke so schräg, das er aufrief doch über Corona zu reden.
Für Demoteilnahme bekomme man 25 EUR/H von der #Antifa Übrigens ist das Tragen einer roten Nasenmaske so ala „red Nose day“ kein wirksamer Infektionsschutz.
— Sebastian Müller ?????? (@sbamueller) May 23, 2020
Ein Bekannter lies sich von der Rednerin erläutern woher sie diese Informationen habe. Und sie zeigte ihm die Belegstellen. Etwa einen Artikel des „Basler Express“: „Recherchen des als Russland-getreuen Propagandasender diffamierten TVKanals «RT» zufolge besteht die Antifa aus mehreren Organisationen von der Antifa GmbH über die Antifa-Gewerkschaft bis hin zum Antifa-Verein. Diese erhalten Geld von der deutschen Bundesregierung, den Parteien SPD, CDU und den Grünen sowie einzelnen sozialistisch-kommunistisch orientierten Verbänden.“ Und einen Satirischen Artikel aus der TAZ, jetzt könnte man beim aufmerksamen Lesen, sehen das eine Person namens P.Flasterstein, die im Artikel vor kommt… Aber klar passt nicht ins Weltbild.
— Sebastian Müller ?????? (@sbamueller) May 24, 2020
Das dramatische ist – Menschen die die ganze Zeit behaupten, man solle alles kritisch überprüfen – scheitern hier schon an einer einfachen Quellenkritik oder grundlegender Medienkomptenz. So etwa diesen Artikel im Watson über die „neue Basler Aluhut-Zeitung“, die mit einer bunten Mischung aus Verschwörungstheorien und Spekulativem… Sie wissen was ich meine.
Nach 3 Durchsagen der Polizei man möge sich doch bitte an die Auflagen zum #MundschutzPflicht / #Maskenpflicht halten nun die Ankündigung man werde durch die Kundgebung gehen und die Pflicht durchsetzten – ich habe mal alle Gesichter mit Maske ? mit dem entsprechenden Emoji pic.twitter.com/w5tKfY8Epv
— @sbamueller@mastodon.social (@sbamueller) May 23, 2020
Übrigens passierte dann nicht, es hielten sich die Teilnehmer kaum an die Munschutzvorgaben und wenn man sie darauf hinwies, behauptete etwa eine Dame, sie sei nur bei Spazierengehen und auf dem Markt gewesen.
— Sebastian Müller ?????? (@sbamueller) May 24, 2020
Weil es die Demo auf dem Münsterplatz nicht gab, waren heute auch Menschen aus dem AfD Umfeld anwesend. Daneben soll einer der Organisatoren ebenso aus dem Umfeld der AfD stammen, das konnte ich aber nicht prüfen ob das stimmt.
— Sebastian Müller ?????? (@sbamueller) May 23, 2020
Dann hatte ich nach der Demo noch ein Gespräch mit den Leuten, die die Schwedenfahne hochhielten und vor dem Gesicht trugen. Zum einen hatte ich den Eindruck, das von inzwischen falschen bzw. überholten Annahmen ausgegangen wird („Bereits 30% haben Antikörper“), als auch, dass sie wenn ich Dinge sagt, die nicht ins Weltbild passten, nie darauf eingingen und immer das Thema wechselten. Auch kamen sehr befremdliche Aussagen: „An Masern sterben ja in Deutschland jedes Jahr nur sechs Kinder“, worauf ich entgenete: „Aber wenn sie Vater eines dieser Kinder wären, dann würden sie sich ja schon wünschen, das man es rettet“, „das kann man so nicht sagen, das ist ja wie früher beim Verweigern, da wurde man auch so gefragt.“
Die Durchseuchungs-Strategie Schwedens ist am Ende und gescheitert, das räumt inzwischen auch einer ihrer starken Verfechter ein (Tom Britton, Uni Stockholm: "Überraschend, wie falsch wir lagen"). Sehr lesenswerte Zitate. https://t.co/7eeP3ehkgQ
— Sebastian Müller ?????? (@sbamueller) June 18, 2020
Eine Basistation für ein kostenfreies Funknetz für das Internet der Dinge, gibt es seit kurzem auf dem Dach der Bergstation der Schauinslandbahn. Installiert wurde der Gateway schon im März, währen der Revisionsarbeiten, allerdings dauerte die Bereitstellung des Internetanschluß durch die Telekom seine Zeit.
Es ist die Antenne in der Mitte!
Mit Hilfe dieses Gateways kann die Verbindung zum strahlungsamren „The Things Network“ für Sensoren und andere Geräte in weiten Teilen der Rheinebene, hergestellt werden. Da sich der Standort auf über 1220 m (ü. M.) befindet gehen wir von einer sehr hohen Reichweite aus (ca. 50 km). In Deutschland ist das, vor dem Stuttgarter Fernsehturm, der höchsten LoRaWAN-Standort.
— TheThingsNetworkFreiburg (@TTN_Freiburg) June 16, 2020
Sebastian Müller: „Wir sind begeistert, den nun gibt es auch Abdeckung weit außerhalb Freiburgs auf dem Land. In den kommenden Wochen, will sich auch die Stadt Freiburg mit Gateways im Freiburger Osten und auf den Ortschaften beteiligen. Die Bereitstellung von Zugang für ein offenes Netz für das Internet der Dinge, ist nun auch Teil der kommunalen Daseinsfürsorge und Digitalisierung in der Hand der Bürger_innen.“
Antenne mit Freiburg im Hintergrund
Schauinslandbahn-Betriebsleiter Günter Voigt stellt dazu fest: „Wir freuen uns TTN und Badenova den Standort an der Schauinslandbahn Bergstation zur Verfügung stellen zu können. Sicherlich wirdder exponierte Standort mit seiner großen Reichweite der Region einen Schub im Bereich der IoT Anwendungen geben.“
Bereits in den ersten anderthalb Stunden seit dem Einschalten, sind über 2000 Kurznachrichten über den Gateway empfangen worden.
Wir gehen davon aus, dass der Gateway auch in den kommenden Tagen auf den einschlägigen Websiten wie ttnmapper.org auftauchen wird – sobald es möglich es etwa nach Frankreich zu fahren, werden wir auch mit einem Mapper die praktische Reichweite testen können.
Übersicht über die Nachrichten, die über alle Freiburger Gateways versendet und empfangen werden: https://ttngw.rexfue.de/freiburg Um die Statistik des neuen Gateway auf dem Dach der Schauinslandbahn zu sehen: einfach auf Gateway bn_Schauinsland klicken.
„Das Hauptziel der App ist, die Europa-Park Besucher auf spielerische Art daran zu erinnern und zu motivieren, die geltenden Abstandsregelungen (Social Distancing) während des Parkbesuchs einzuhalten (…) Es wird der Bluetooth LE (Low Energy) Standard genutzt. Über die Signalstärke wird die Distanz zu anderen Smartphones gemessen. Jedes Smartphone, auf welchem die App installiert ist, sendet gleichzeitig als iBeacon, und scannt die Umgebung nach anderen Geräten.“
Von der Badischen Zeitung wurde der CCC gefragt ob und wie das gehen kann und was wir dazu denken. Als Privatperson habe ich dazu geantwortet: Was muss eine App können, damit sie sinnvoll ist?
Ich weiß persönlich nicht bzw. halte es für zumindest technisch schwierig, über Bluetooth den Abstand zwischen zwei Geräten so genau feststellen zu können, das man anzeigen kann ob jemand mehr oder weniger als 1,5 m entfernt ist. Das könnte vielleicht noch einigermassen gehen zwischen iphones – die haben wahrscheinlich alle den gleichen Bluetooth Chip und Antenne, aber zwischen den unzähligen Android Geräten? Das stelle ich mir schwierig vor. Es müßte quasi jedes Gerät abstrahlen was es für eines ist, also etwa “Iphone 6s+” oder “Redmi Note XY” und dann müßte es eine Datenbank geben, die genau sagt: Dieses Bluetooth ist “laut”, das strahlt immer sehr stark und dieses Bluetooth “flüstert”.
Wenn man aber die Art des Gerätes abstrahlt, dann hat man schon einiges an Daten, gerade wenn Leute exotische Geräte verwenden. Da ist dann ggf. weniger Anonymität. Möglicherweise haben auch Umgebung (Wände) und die Art des Tragens des Geräts (Körpernah, im Rucksack, Handtasche, …) Auswirkungen auf die Verbreitung und damit “Lautstärke”, weil ja der eigene Körper dämpft. Ggf. auch Unterschied zwischen dicken und dünnen Personen, ggf. muß die App auch unterscheiden können, ob ich etwa Rücken an Rücken getrennt durch eine Wand/Plastikfolie/… sitze oder eng beisammen stehe. Schon allein die Lage des Telefons und damit der Antenne verändert die Empfangsqualität.
Das stelle ich mir schwierig vor. Vielleicht kann man das auch lösen.
Bei Apple Geräten kommt meines wissen noch dazu – daran kranken alle bisherigen Apps – das ich vermute die App im Vordergrund mit Bildschirm an laufen muß, was recht zügig die Batterie leer saugt.
Bei einer Kontaktnachverfolgung gelten die gleichen Probleme wie auch bei der geplannten offiziellen App. Ich muß Datenschutzkonform und anonymisiert nachtvollziehen können, mit wem ich Kontakt hatte, und diese Personen irgendwie kontaktieren können. Damit die offizielle App funktionieren kann braucht sie Zugriff auf bestimmte Features, die Apple – so wie ich das verstehe – nur jeweils einer App pro Land freischalten wird, weil etwa die offizielle App dann auch Dinge festlegen muß wie “Kontaktintensität”, Nähe, …
Ob das ohne Zugriff auf diese speziellen Features geht: Ich wäre da skeptisch. Im Zweifel wickel ich mein Telefon in Alufolie vom Vesperbrot um so das Bluetooth LE zu dämpfen und bin dann weiter weg.
Denken Sie, ein Unternehmen kann es mit einer App wie dieser schaffen, was die Bundesregierung nicht schafft?
Die Tracing App der Bundesregierung soll ja helfen die Arbeit der Gesundheitsämter beim Zurückverfolgen der Kontakte zu vereinfachen. Gerade auch für Zufallskontakte (ÖPNV, Schlange, Supermarkt, …) kann das sicher hilfreich sein, weil ich da ja gar nicht die Leute kenne. Die App des Europapark wil ja Menschen helfen Abstand zu halten. Das ist erstmal eine charmante Idee, die ja auch in anderen Situationen hilfreich sein könnte.
Wer Demos veranstaltet auf denen: – ein Sprechchor brüllt „Antifa SA“ – in einer Rede die Maskenpflicht beim Einkaufen mit dem Judenstern gleichgesetzt wird – ein Plakat mit „Lebenslänglich für Drosten“ hochgehalten wird Dessen „Abgrenzung gegen Rechts“ Ist äääh gescheitert pic.twitter.com/3cEn6tIBsn
— Sebastian Müller ?????? (@sbamueller) May 18, 2020
Im Bezug auf die Kundgebung am Münsterplatz heißt es im Artikel: „Auch die Nähe zu Rechtsextremen oder Antisemitismus stritten sie ab“. Die Veranstalter wollen sich „weder von links und rechts vereinnahmen lassen“.
Wer eine Serie von Kundgebungen veranstaltet auf der:
angeleitet wird im ein Sprechchor „Antifa SA“ zu brüllen, während die Polizei die eine Gruppe Gegendemonstranten gerade entfernt (siehe dazu etwa dieses Youtube Video)
in einer Rede die Maskenpflicht beim Einkaufen mit dem Judenstern gleichgesetzt wird,
deshalb und wegen anderer Aussagen der Redner bei der Polizei mehrere Anzeigen wegen Volksverhetzung eingehen,
ein Plakat mit „Lebenslänglich für Drosten“ hochgehalten wird,
Mein Fazit (bin aus Langeweile und zum Infektionsschutz gegangen): Publikum weniger hippie-eso-haft, mehr aufgepumpte Nacken, rasierte Seiten und Sportschuhe. Min. 1 eindeutiges Nazi-Tattoo. Redebeiträge waren erwartbar, Cops äuserst großzügig.#Freiburgpic.twitter.com/OlllIvar6o
Menschen T-Shirts mit rechtsextremen Sprüchen tragen,
Lokaljournalisten namentlich angeht,
Eine Hakenkreuzarmbinde mit einem stilisierten Virus ist der bildsprachliche Versuch, die aktuellen Maßnahmen mit dem NS gleichzusetzen. Insofern ist das eine Verharmlosung des NS, die findet sich zwar in allen Milieus, ist aber im Kern selbstverständlich "rechts"
Menschen rote Armbinden und Mundschutz tragen, wo ein weißer Aufnäher mit stilisieren schwarzen Virus zu sehen ist, der an eine Hakenkreuz Armbinde erinnert. Dies wird vom Extremismusexperten Matthias Quest als „bildsprachliche Versuch, die aktuellen Maßnahmen mit dem Nationalsozialismus gleichzusetzen“ und Verharmlosung des NS gewertet, was im Kern selbstverständlich „rechts“ sei.
in den Vorbereitungsgruppen auf Telegramm unwidersprochen reichsbürgerliche, den Nationalsozialismus verharmlosende und rassistische Inhalte geteilt werden,
Ein anderes Beispiel – Widerrede gegen diesen antimuslimischen Rassismus konnte ich nicht ausmachen. 3/11 pic.twitter.com/knkYBjlKBS
— Mythos Entblättern (@analytiker_in) May 18, 2020
dessen ‚Abgrenzung nach Rechts‘, dürfte gescheitert sein.
Und wer nicht weiß, wie er sie eine Abgrenzung praktisch bewerkstelligen kann, der hätte nun wirklich genug Zeit gehabt, sich beim Ordnungsamt, der Polizei, der Landeszentrale für politische Bildung, den Soziologie Lehrstühlen der Freiburger Hochschulen, politischen Parteien, Gewerkschaften, Bürgerinitiativen oder dem Antirassismus Referat des Studierendenparlaments zu informieren, wie man seine Veranstaltung weniger ‚rechtsoffen‘ gestaltet.
Nicht jeder Demonstrant ist Verschwörungsideologe oder Rechtsradikaler, aber jeder Demokrat hat auch die Verantwortung nicht bei Verschwörungsideologen und Rechtsradikalen mitzulaufen, auch wenn er Sorgen hat. Denn gerade diese Sorgen vieler Menschen, etwa um Kontakt zu Angehörigen in Altersheimen, über die eigene wirtschaftliche Existenz oder die Belastung durch den Spagat zwischen Heimbeschulung der Kinder und Arbeit, werden durch die Gesellschaft, in der sie vorgetragen werden, in ein schlechtes Licht gerückt.
Die Befragten auf dem Platz der alten Synagoge haben:
– kein Vertrauen in traditionelle Medien weder öffentlich-rechtlicher Rundfunkt noch Zeitungen; Youtube, Messenger und Soziale Medien spielen eine wichtige Rolle; von der Selbsteinschätzung aber auch beim Antworten auf entsprechende Fragen sind sie eher Mitte Links als Rechts. Nicht nationalistisch oder Autoritär;Sie sind besorgt über 5G, finden Impfen nicht gut oder aber Homöpathie haben Angst um Grundrechte und Meinungsfreiheit; finden Masken nicht gut fühlen sich durch die Maßnahmen und Krise betroffen und belastet.
Gegenprotest gegen die Corona Rebellen auf dem Platz der alten Synagoge
Für Samstag 16.5.2020 waren in Freiburg gleich vier Kundgebungen in Zusammenhang mit Corona angemeldet:
15.30 Uhr, Rathausplatz, “Meditation für das Grundgesetz”, Angemeldet 25 Teilnehmer_innen,
15.30 Uhr, Platz der Alten Synagoge, “Kommunikationsstelle Demokratischer Widerstand”, Thema Grundgesetz, 250 Teilnehmer_innen, geschätzte Anwesende ca. 200
15.30 Uhr, Augustinerplatz, “Grundrechte und Freiheit”, 70 Teilnehmer_innen, geschätzte Anwesende ca. 30
Zusammen mit einem Freund habe ich mich mit einem Fragebogen aufgemacht die Teilnehmer_innen zu befragen. Die angemeldeten Zahlen und Themen waren jeweils von den Veranstaltern. Die Kundgebungen auf dem Rathausplatz, Münsterplatz und am Platz der alten Synagoge fanden schon in den Wochen davor statt. Gleichzeitig fand in Lörrach eine Kundgebung der AfD statt, so dass möglicherweise Menschen aus deren Umfeld eher nach Lörrach fahren, da auch der Freiburger AfD Stadtrat Mandic teilnahm, der bereits am 2.5.2020 in Freiburg zu einer Demo aufgerufen hatte. Gleichzeitig gab es in Stuttgart wieder eine große Demonstration. Es ist gut möglich, das Personen die sonst in Freiburg an den Demos hier teilnehmen würden, zu diesen gereist sind. Daneben spielte ab 15:30 auch der SC Freiburg in einem “Geisterspiel”, so das ggf. auch Personen lieber Fußball schauen waren. Bei der Freitäglichen Fahrraddemo von Freiburg for Future waren nach Medienberichten rund 1400 Personen, bei bedecktem Himmel und etwas frischeren Temperaturen, am Samstag war es sonnig und klar.
1. PdaS/Rathausplatz/Augustinerplatz gehören zusammen, am Ende haben sich alle auf dem PdAS getroffen. Publikum bei diesen 3: #Widerstand2020, #nichtohneuns, #Meditation, kaputtgegangene Alnatura-Kundschaft, #5G– und #Impfgegner. Ca. 350 Personen. 2/7
— Mythos Entblättern (@analytiker_in) May 16, 2020
Zur Situation und dem Vorgehen
Wir waren am Samstag auf dem Platz der alten Synagoge zwischen 15:30 und ca 16:30 und haben 18 Fragebögen verteilt. Dabei gingen wir so vor, das wir Leute gefragt haben und uns diese dann die Antworten gesagt, wir haben sie notiert. Zuhause habe ich die Antworten in google Forms eingegeben und daraus auch die Grafiken generiert. Jede Person die wir ansprachen, war auch bereit uns zu antworten. Das Sampling war zufällig, daher wir sind auf Personen hinzugetreten und haben diese gefragt ob sie Fragen beantworten möchten ohne auf besondere Merkmale zu achten. Ein Teil der Befragten, erkundigte sich vorher oder danach, was wir damit machen wollen. Für einen Fragebogen braucht man ca 5 -6 Minuten.
— Sebastian Müller ?????? (@sbamueller) May 16, 2020
Während der Befragung fand auf dem Platz der alten Synagoge auch eine Störung bzw. Gegenprotest der Veranstaltung statt. Es waren auf jeden Fall zwei verkleidete “Acts” unterwegs und auch ein Gegenprotest der von der Antifa zu kommen schien. Da ich wenig Gelegenheit hatte zu Fotografieren, habe ich die Demo nicht wie die letzten Male auf twitter kommentiert.
Auf dem wir von ca 15:30-16:30 Menschen befragt haben. Während wird dort waren gab es eine Störung durch die #Antifa. Die mit Lautsprecher wagen auf den Platz fuhr und ihre Meinung kund tat. Dann aber auch wieder ging #Hygienedemo#nichtohneunspic.twitter.com/uPBQAZnYPL
— Sebastian Müller ?????? (@sbamueller) May 16, 2020
Geantwortet haben uns 27 Personen, ausgewertet für den Platz der alten Synagoge habe ich 18 Antworten. Mehr war aufgrund der Zeit nicht möglich. Ich hätte mir aber mehr gewünscht. Würde ich die Befragung wiederholen, würde ich länger auf dem Platz der alten Synagoge bleiben und nicht auf den Münsterplatz gehen. Da wir dort auch die Befragung abbrechen mußten, weil wir angegangen wurden. Was vielleicht auch damit zu tun hatte, das wir zusammen mit einer Störung durch Antifa Gruppen eintrafen, die dann von der Polizei auch beendet bzw. vertrieben wurden.
— Sebastian Müller ?????? (@sbamueller) May 16, 2020
Sampling und Fragebogen
Da es nicht möglich die ist die Grundgesamtheit zu bestimmen – die Menge der Personen die auf einer Demonstration teilnehmen kann man nur abschätzen. Außerdem kann jemand sich “in” einer Demo aufhalten, aber aus ganz unterschiedlichen Gründen, etwa um diese zu beobachten, durch zulaufen, Fotos zu machen, “sich mal über die Demo zu informieren”, wie es ein Teilnehmer ausdrückte, ist auch das schwierig. Ich habe das so gelöst, dass wir die Leute immer gefragt haben ob sie zur Demo gehören.
Auf dem Platz der alten Synagoge zeigten sich nahezu alle Personen auskunftsbereit, lediglich eine Person wurde während der Befragung weggezogen und hat deshalb ihren Bogen nicht fertig ausgefüllt. Auf dem Münsterplatz war es schwieriger Menschen anzusprechen, das kann aber auch mit der Störung durch Gegendemonstranten zu tun haben.
Der Fragebogen umfasste Freitext und dann eine Batterie von Items die unterschiedliche Konstrukte abbilden sollten:
persönliche Betroffenheit
Einstellungen zu Schulmedizin und Homöopathie
Autoritarismus und Nationalismus
Zufriedenheit mit der Demokratie
Angst vor Elektromagnetischer Strahlung
politische Selbsteinschätzung
Sowie politische Selbsteinschätzung auf einer rechts-links Skala, Fragen nach Bildungsabschluss, Alter, Herkunft und Neigung zu bestimmten Parteien. Daneben hatten wir Fragen die auf das Vertrauen in Informationen durch Medien zielten. Sowie zur Demoteilnahme.
Da es eben nur 18 Responses sind, werde ich keine Prozentzahlen angeben für die Auswertung, sondern nur Zahlen und sprachliche Zusammenfassungen.
Freitext
Begriffwolke erstellt mit Advanced Summary by Awesome Table
Beim Freitext fiel auf: 11 mal nannten die Teilnehmer Grundrechte, Menschenrechte oder Meinungsfreiheit als Gründe für die Demo Teilnahme, Impfpflicht und Impfen kam zweimal vor. Bei der Frage nach Einschränkungen, wurde fünfmal der Mundschutz genannt, viermal ökonomische Gründe (“Laden zu”, “Jobverlust”, “Kurzarbeit”, …).
Und bei der Frage nach Forderungen kamen sowohl Forderungen nach Ende der Maßnahmen, die nahezu immer als “Lockdown” (7) bezeichnet wurden und mehr Diskussionen (2) sowie mehr als einen Experten anzuhören, Regierung solle zurücktreten (2).
Vertrauen in Medien
Was auffällt: Nahezu alle Teilnehmer attestieren dem öffentlich-rechtlichen Rundfunk (15x nicht vertrauenswürdig) und Tageszeitungen (12 mal nicht vertrauenswürdig) keine Glaubwürdigkeit. Privatfernsehen scheint insofern kaum noch relevant zu sein für Information, das viele sagen, sie schauen das gar nicht (9 nicht vertrauenswürdig, 1 teils/teils). Auch offizielle Websiten, wie die des RKI oder Gesundheitsministerium wird nicht geglaubt. Als vertrauenswürdig wurden dagegen Gruppen in Messengerdiensten, Youtube oder soziale Netzwerke eingeschätzt. Dabei häufig mit der Einschätzung: “Ja manche”. Das hätten wir vielleicht mit einer etwas anderen Frage besser einfangen können.
Demoteilnahem und Selbsteinstufung
Von der Demonstration hatten die meisten durch Freunde, Familie und Bekannte gehört (8), vier durch Messenger Diente und 7 durch soziale Medien. Die meisten waren mit anderen auf der Demo (Freunde 8, Familie 5, alleine 5). Bei den Teilnehmern scheint es sich nicht um häufige Demoteilnehmer zu halten (7 nie, 7 gelegentlich, nur 2 häufig). Möglicherweise ließe sich darauf deuten, dass es sich um Menschen handelt, die sonst eher nicht von politischen Beteiligungsangeboten erfasst werden, immerhin geben 6 an nicht wählen zu gehen.
Gerade bei der Selbsteinstufung nach “rechts oder links”, fiel mir auf, das viele Befragte diese ablehnten “sehe mich da nirgends”, oder “das ist nicht relevant”. Drei gaben sich als Mitte an, drei als eher links. Keiner als rechts oder eher rechts.
Einstellungen
Bei einem Teil der Fragen habe ich mich an einer online Studie bzw. Umfrage von Dr. Sebastian Jäckle am Seminar für Wissenschaftliche Politik der Uni Freiburg orientiert. Daher sollten einige Items vergleichbar sein. Andere sind aus Mittestudie oder ähnlichem entlehnt. Bitte hier immer beachten: Es handelt sichum 17 Antworten, daher sind die Prozentzahlen, etwas irreführend.
Zunächst stellte ich Fragen zur eigenen Belastung durch die Krise:
Die Mehrheit der Befragten sieht sich durch die Krise finanziell und generell belastet.
Dann einige Items zu Impfungen, Übernatürlichem, Homöpathie und 5G. Kein klares Bild im Bereich des Übernatürlichen, Impfungen werden deutlich abgelehnt, Homöpathie befürwortet.Eine Mehrheit fürchtet auch negativen Einfluß durch elektromagnetische Felder.
Nun einge Fragen die darauf hindeuten ob jemand eine nationalistische Orientierung hat, wie er zur Demokratie steht und wie er zu Autoritarismus steht. Bei diesen Fragen gibt es sich entweder kein klares Bild (Stolz Deutscher zu sein), bei „Starker Hand die Ordnung bring“, deutliche Ablehnung. Das alles deutet jetzt nicht darauf hin, das hier Rechtsextreme am Werk sind. Diese These würde auch durch die Antwort auf die Fragen nach Parteineigung (kommt weiter unten), es kam jeweils einmal: Linke, Grüne, Grüne/Linke, Tierschutzpartei, ÖPD und „keine“, „wähle nicht“ oder „weiß nicht“. Bei der Frage nach der „Starken Hand“, kamen eher Kommentare, wie „das muß das Volk machen“, oder „das muß von unten kommen“. Eher lässt sich hier eine, vielleicht auch nur gegenwärtige, Unzufriedenheit mit dem politischen System herauslesen.
Gerade bei der Selbsteinstufung nach “rechts oder links”, fiel mir auf, das viele Befragte diese ablehnten “sehe mich da nirgends”, oder “das ist nicht relevant”. Drei gaben sich als Mitte an, drei als eher links. Keiner als rechts oder eher rechts.
Demographisches
Die Teilnehmer waren im Durchschnitt 48,2 Jahre alt, Median 51 Jahre, 10 Frauen, 7 Männer. Sie waren im Vergleich mit der Gesamtbevölkerung gut gebildet.
Sie kamen entweder aus Freiburg oder dem Umland.
Zusammenfassung der Mini-Studie
Die Befragten auf dem Platz der alten Synagoge haben:
kein Vertrauen in traditionelle Medien, weder öffentlich-rechtlicher Rundfunkt noch Zeitungen;
Youtube, Messenger und Soziale Medien spielen eine wichtige Rolle;
Von der Selbsteinschätzung eher eher Mitte Links, als Rechts. Tendenziell auch nicht nationalistisch oder Autoritär; aber mit demokratischen System unzufrieden;
Sie sind besorgt über 5G, finden Impfen nicht gut oder aber Homöpathie;
haben Angst um Grundrechte und Meinungsfreiheit; finden Masken nicht gut
fühlen sich durch die Maßnahmen und Krise betroffen und belastet.
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