Feinstaubsensorbasteln mit dem Schülerrat Freiburg Dienstag, 27.6. 16:00 Haus der Jugend, Uhlandstrasse 4, Raum 032
Sebastian Müller freut sich: “Beim den ersten Feinstaubsensorbastelworkshops kamen jedesmal über 30 Personen. Weit mehr Menschen als wir Platz und Material hatten! Meist waren sie schon im mittleren Alter. Die älteste Teilnemerin war 76 Jahre alt. Deshalb gibt es nun einen Workshop speziell für junge Menschen.”
Jesko Treiber vom Schülerrat Freiburg: „Als Freiburger Schülervertretung freuen wir uns sehr, einen Feinstaubsensorbastelworkshop anbieten zu können. Wir wollen es Freiburger SchülerInnen ermöglichen, Teil des erfolgreichen Feinstaubsensor Projekts zu werden“.
Wer einen Sensor basteln will, bringt zur Veranstaltung bitte 40 Euro Unkostenbeitrag mit.
Bastelsets für Feinstaubsensoren sind inzwischen auch beim Zündstoff in der Moltkestraße 31 erhältlich.
Bitte denken Sie daran: Es handelt sich um Bastelgeräte ausschließlich zur eigenen Verwendung und Erprobung.
Nachdem wir beim zweiten Feinstaubsensorbasteln wieder nicht genug Material hatten, ist ja mein ständiger Rat: Selber bestellen! Die Lieferzeit beträgt etwa 6 Wochen.
Auch von diesen Kabeln brauchen sie nur 7 STück. Ich kann ihnen welche geben– Du Pont Cable
Ein flaches USB Kabel, das sie schön auch durch eine geschlossenes Fenster durchlegen können, am besten möglichst lang, es müßen darüber keien Daten übertragen werden – USB Cabel z.B: flach 2m Micro-USB
Diese Teile bekommen sie am günstigsten in China bei AliExpress. Die Website sieht nicht hübsch aus, aber es ist billig. Wenn sie beim bestellen unter 22 Euro bleiben, dann müßen sie auch keine Einfuhrumsatzsteuer bezahlen. Alternativ können sie auch die Namen der Teile googeln.
Weitere Teile:
USB Ladegerät. Da geht jedes. Der Sensor braucht nicht viel Strom, sie können ein altes Handyladegerät verwenen.
ein 6 mm dicker Schlauch, die kosten pro Meter im Bauhaus 99 Cent.
Marley Silent HT Bogen or oder irgendwas anderes in das sie den Sensor regengeschützt einbauen.
Bei den Kleinteilien kann ich ihnen helfen, wie auch beim flashen, daher beim Kopieren der Software auf die Steuerplatine.
Wenn sie Fragen haben wenden sie sich bitte einfach an mich: sbamueller@gmail.com
Nun hat mir Peter Fürle noch ein python script für einen Twitterbot geschickt und ich habe das jetzt auch auf meinem kleinen Rasperry Pi Zero W am laufen. Dieser hat nun einen leicht anderen Zweck:
Er checkt jeweils um 7, 9, 11, 13,15, 17, 19, 21, 23 um 5 nach alle drei Stunden die PM10 Werte der Freiburger Feinstaubsensoren. Eingetragen sind derzeit die Sensoren: 533, 1224, 1288, 928, 1210, 1264, 1685, 1615, 1667. Weitere Sensoren folgen.
Daher wer wissen wille ob es gerade Anlass zu einem Feinstaub Alarm gibt, sollte stets diesen Account im Auge behalten, am besten abonieren!
Material bestellen – hier ist die Anleitung. Bitte bestellen sie ihr Material selber. Ich habe aus verschiedenen Gründen selbst keines mehr Vorrätig. Beim selber bestellen liegen die Kosten bei etwa 35 Euro – Kleinteile werden wir zum Basteln mitbringen.
Wer es nicht zum #Feinstaub Sensorbasteln schafft, bitte mit mir Kontakt aufnehmen.
So sieht es aus wenn Menschen an Sensoren basteln. Bild: Fionn Große
The story behind it is explained very simply: One day I decided to visit the people of luftdaten.info in Stuttgart and have a look at their project. They have cleverly designes a particular matter sensor for both PM10 and PM2.5 that costs less then 30 Euros.
Because of their small size, particles on the order of 10 micrometers or less (PM10) can penetrate the deepest part of the lungs such as the bronchioles or alveoli.Similarly, so called fine PM, (often referred to as PM2.5), tend to penetrate into the gas exchange regions of the lung (alveolus), and very small particles (< 100 nanometers) may pass through the lungs to affect other organs. So these particles are not something you should take lightly. And these particulates are a good indicator for other Air polutants such as NOx. Both are caused by burning stuff, either to heat your house or when you drive around in a car.
The effects of inhaling particulate matter that have been widely studied in humans and animals include asthma, lung cancer, cardiovascular disease, respiratory diseases, premature delivery, birth defects, and premature death.
In Europe PM10 particulates should not exceed 50 µg/m3 on a Daily average for more then 35 days. The worst air in Germany is often found in Stuttgart, but Freiburg beeing in a valley also has problems. Thats why I decided to put upt he first sensor from this citizen science network.
The graphics you see are taken from my sensor outside on my balcony. The grey thing next to my little polar pear houses the sensor. You can build these fairly easy yourself.
These graphics should be refreshed every 15 min. This one shows the measurement over one week. Note 50 µg/m3 are the limit:
Together with Priya I went up to Schönau. Not only a intresting and cute Blackforrest village but also one of the centers of Germany’s energy revolution.
Pria vote a long article on her blog.
Ich würde diesen Vortrag gerne mit einer allgemeinen Frage beginnen. In einem Zeitalter der Einkaufszentren, mit Starbucks, McDonalds und Benettons in jeder Einkaufsstraße, in einem Zeitalter der handelbar gemachten Freizeit und Vergnügungen.
In einem Zeitalter in dem unsere Straßen und öffentlichen Plätze zunehmend unter Überwachung und allen Arten von Regeln unterworfen sind – in dieser Art Zeitalter – wo so können wir uns fragen, wir Praktiken und Räume finden, die weniger zahm, weniger passiv, und kreativer in ihrem Umgang mit der Stadt.
Für mich, war eine der Schlüsselinspirationen die Arbeiten von Henri Lefebvre, einem französischen marxistischen Philosophen der 1991 gestorben ist.
Lefebvre, hatte, so denke ich darf man fairerweise sagen, zwei große Ideen. Erstens Raum: Raum war für Lefebvre ein soziales und nicht ein wissenschaftliches oder natürliches Phänomen. Raum, so argumentiert er in seinem Buch „Die Produktion von Raum“ ist nicht a priori eine Ding sondern wird produziert von und durch soziales Sein. Kurzum Raum macht uns und wir machen Raum.
Zweitens_ das Tägliche Leben. Neben dem Konzept des sozialen Raums, ist dies der andere große Beitrag zum Denken über Städte und die täglichen Erfahrungen der Stadtbewohner.
Zum einen, wird das tägliche Leben im Denken Lefebvres zu einem Ort der stärkeren Dominanz des Kapitalismus – der Ort und die Zeit der Routinen, der Langeweile, der Wiederholung, der Mangel an Vorstellungen, wie wir es hier sehen.
Aber das tägliche Leben, ist auch für Lefebvre auch ein Feld des Wiederstandes, der Vorstellungen, der tiefgreifenden Wünsche und Gefühle, von all dem was wirklich gelebt wird im Leben der Menschen – es ist das tägliche Leben. In der letzten Analyse ist daher das tägliche Leben nicht banal, trivial, ein Effekt der Politik und des Kapitalismus – obwohl es sich für uns oft so anfühlt – aber der Platz an dem Politik letztlich geschaffen und gelöst wird.
(Auf dem Bild sind Fahrradaktivisten zu sehen, die Teil von „Reclaim the Streets“ sind, ein Teil der täglichen Londoner Politik)
Was dann wichtig wird, sind nicht die großen Monumente, die Hochkultur, die großen historischen Ereignisse oder die großen Stadien.
Sondern, die Dinge, die Menschen jeden Tag in ihrem Leben machen, die versteckten Bedürfnisse, die wiederholten Praktiken und Verhaltensweisen – die Dinge die wir alle jeden Tag aktiv in unserem Leben unternehmen.
Skateboarden und die Erfahrungsgeleitete Kritik an der Architektur
Es zeigt einen auf grünen Hintergrund, wie ein graues Scharf rausgekickt wird. Darunter „Ein Initaitve der Green City Freiburg für Ausgrenzung und Gentrifizierung.“ Als Urheber werden angegeben die Stadt Freiburg, die Grünen, CDU, Badische Zeitung und die Polizei. Als Verantwortlicher wird Walter Rubsamen vom Amt für Öffentliche Ordnung benannt.
Selbstverständlich sind diese Institutionen nicht die Urheber dieses Plakates. Scheinbar soll hier auf geschmackfreie Weise auf eine vermeintliche Gentrifizierungspolitik der Stadt (Wo genau auch immer? Etwa im Quartier untere Merzhauserstrasse?) hingewiesen werden.
Das Plakat scheint bewußt Anspielungen bei einem der übelsten SVP, einer rechtspopulistischen Schweizer Partei, seit einigen Jahren betriebenen Ausländerfeindlichen Plakatcampagne zu nehmen. Ob und wie man genau mit Anspielung auf diese Kampagne oder dem Abbrennen von Barrikaden, sich Sympathien verschafft ist mir unklar.
Es erinnert jedoch an ein ebenso misglücktes Vorhaben aus dem gleichen Umfeld, mithilfe eines Transparentes, welches eine brennede Fackel, die von einer vermummten autonomen Gestalt gehalten wird und der Aufschrift „KuCa bleibt“ auf die Problematik der KuCa Erhaltung hinzuweisen.
Wer genau das Plakat aufgehängt hat und was er damit bezweckt, ist mir nicht klar.
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