Fortbildung „Reden mit Politikern“

Gestern war ich noch bei Freiburgs Skatern. Die werden in den kommenden Wochen die verschiedenen Fraktionen im Freiburger Gemeinderat abklappern und dort für ihr Anliegen, nämlich den Bau eines Skateplatzes auf dem Karlsplatz in Freiburg zu werben.

Wir haben uns ein wenig über die Vorgeschichte des Skateplatzes unterhalten, dann haben wir versucht die Gründe für Kommunikationsprobleme zwischen Jugendlichen und Politikern und Politikern und Jugendlichen gesammelt und versucht uns dafür Strategien zu überlegen wie wir damit umgehen können.

Zuletzt gab es noch ein Rollenspiel in dem wir versucht haben eine reale Gesprächssituation zwischen Skatern und Stadträten zu simulieren. Das ganze wurde positiv im Feedback bewertet und hat hoffentlich den Skatern viel gebracht.

Mehr Jugendbeteiligung wagen (Artikel für das Grüne Telegramm)

Ich habe einen kleinen Artikel über Jugendbeteiligung für das neue grüne Telegramm geschrieben:

Baden-Württemberg halt als eines der ersten Bundesländer bereits Mitte der 90er Jahre gesetzliche Vorgaben in der Gemeindeordnung geschaffen, um Jugendbeteiligung zu ermöglichen. Inzwischen sind diesem Vorbild auch andere Bundesländer gefolgt und haben Baden-Württemberg teilweise sogar überholt.

Vor diesem Hintergrund haben die Koalitionspartner vereinbart den §41a der Gemeindeordnung („Beteiligung von Kindern- und Jugendlichen) zu novellieren.

Dabei ist anzustreben die jetzige kann-Regelung in eine Soll-Regelung zu verwandeln, um die Beteiligung Jugendlicher an sie betreffenden Fragen endlich verpflichtend zu machen, denn  Jugendbeteiligung ist gut für Politik!
Sie führt zu einer höheren Legitimität der Entscheidungen des politischen Systems und verbessert die „Policy Outcomes“, die Ergebnisse der Entscheidungen werden besser. Auf der lokalen Ebene kann sie auch dazu führen, dass Jugendliche eine stärkere Bindung an ihre Kommune entwickeln um sich lokalpolitisch engagieren. „Mehr Jugendbeteiligung wagen (Artikel für das Grüne Telegramm)“ weiterlesen

Links

finns taken their cat for a walk in the park...
finns taken their cat for a walk in the park…

To call that hypocritical would be to do a disservice to the word. Mindfucking obscenely hypocritical starts to approach it a little bit.“ Football players response on the issue of gay marriage.

Freiburg one of the cities best for wellbeeing, the guardian, at least that is something I Like to hear!

The guardian (again) is doing a pretty comprehensive series on Germany: The accidental empire.

Is their such a thing as the moral case for the current drone war, again Sebastian has read the guardian and finds the arguments not pretty convincing.

Auf Deutsch

Buchempfehlung: Unsichtbares Politikprogramm?
Politikfern, wenig interessiert und engagiert: So lautet häufig das Urteil, wenn es um Jugendliche aus „bildungsfernen“ Milieus geht. Doch viele Themen der politischen Bildung sind anschlussfähig, wenn sie einen Bezug zu deren Lebenswelten herstellen. Politisches Interesse schlummert in dieser Gruppe – wenn auch häufig „unsichtbar“.
Schriftenreihe (Bd. 1138)

Mutti in der BZ Emmendingen über die 50km Diät: „Das Problem waren immer die Details: Schokolade, Zitrusfrüchte“BZ-INTERVIEW mit Gerti Müller, die heute, Donnerstag, über ihre Erfahrungen mit der Aktion „50-Kilometer-Diät“ im Alten Rathaus von Emmendingen berichtet.

Zwergenaufstand und Ökodiktatur im Deutschen Südwesten: Karrikaturen über Winnie und seine Freunde aus der Kontext Wochenzeitung.

Armenia

Is Armenia’s Nuclear Plant the World’s Most Dangerous? – National Geographic reports.

Pardoning of Azeri axe murderer raises tensions in the Caucasus | Simon Tisdall – of the guardian (maybe I should start reading the torygraph)

Blogs

And finally two more blogs to watch: http://chansensei.wordpress.com/ The writer comes from Singapore, the went to northern Finland, studied at the University of Oulu and writes about the World and teaching from Buddhist perspective. Right now I try to understand his thesis.
An indian who blogs as well about the world and who I met in Helsinki: http://thejinxedone.blogspot.fi/

Seminarplan: Jugendbeteiligung & informelle Bildung am Beispiel der Republik Armeniens

Inzwischen haben wir es geschafft den Plan für das Vorbereitungsseminar für die Armenien Studienreise fertig zu machen. War nicht leicht, aber es wird ein spannedes Seminar auch für, die die nicht nach Armenien fahren.

Hier der Plan: Programmvorlage DV JGRHadA (PDF)

Ich freue mich auf zahlreiche und baldige Anmeldungen!

Neben Armenien wird es auch um die Themen Jugendbeteiligung und informelle Bildung gehen.

Links

nach Obama Girl nun Romney Girl… (Youtube Video)

Dem Fußball kommt eine herausragende Bedeutung in der Konstruktion der „Nation“ einerseits und in der Konstruktion von „Männlichkeit“ andererseits zu, – Tagesspiegel Interview http://www.tagesspiegel.de/wissen/maenner-und-sport-elf-heteros-sollt-ihr-sein/6834284.html

Ingineursstudierende haben wenig soziales Kapital, sagt die FAZ: http://www.faz.net/aktuell/beruf-chance/campus/soziologie-die-kleiderordnung-des-studierens-1511991.html

Die Eurokrise kurz erklärt von der BBC: http://www.bbc.co.uk/news/business-16290598

Solariges

Blick aufs Dach nach Nord Osten
Blick aufs Dach nach Nord Osten

Letzte Woche hatten wir die Damen und Herren von der Solargenossenschaft bei uns daheim zu gast, die sich unser Dach angeschaut haben um zu sehen ob man da ohne Probleme eine Solaranlage drauf bauen kann. Ergebniss: es geht!

Das wird dann die nächste Solaranlage in Freiburg von der Solargeno, die erste steht derzeit auf dem Dach der Kletterhalle des Deutschen Alpenvereins Sektion Freiburg-Breisgau e.V. damit können wir (bin auch Genosse!) endlich auch in Freiburg Strom produzieren.
Die Anlage wird voraussichtlich Anfang September gebaut. Wie bereits in Fischingen setzen wir auch hier Module der Solar-Fabrik AG Freiburg ein.

Japanische Journalistin am Küchentisch
Japanische Journalistin am Küchentisch

Dann war noch eine japanische Journalistin bei uns die uns zu unseren Erfahrungen bei der 50km Diät befragt hat. Wir warten jetzt auf den Artikel im japanischen Frauenmagazin.

Literatur zum Armenien Seminar und Studienreise

Für alle die zum Seminar mitkommen oder aber sich für die Studienreise interessieren haben ich hier eine kleine Lektüreliste zum Thema Armenien, informelle Bildung und Jugendbeteiligung zusammen gestellt. Wenn ein Link angegeben ist, sind die Texte online verfügbar, wenn nicht können sie bei mir angefordert werden. (Per Email) Ein Teil der Texte sind auf Englisch, nicht immer ist es sinnvolldie ganze Resource zu lesen, dann ist ein Kapitel oder eine Seitenzahl angegeben

Armenien

Eva-Maria Auch. (2004). Südkaukasien – Staaten mit Territorialkonflikten. Informationen zur politischen Bildung, (Kaukasus-Region). Retrieved from http://www.bpb.de/izpb/24994/suedkaukasien-staaten-mit-territorialkonflikten?p=all
Bundeszentrale für politische Bildung. (2012, August 20). Armenien Das Land in Daten. Nachschlagen | Lexika | Fischer Weltalmanach | Staaten | A | Armenien. Retrieved from http://www.bpb.de/nachschlagen/lexika/fischer-weltalmanach/65629/armenien?p=all
Prof. Dr. Hannes Adomeit. (n.d.). Die Staaten im Kaukasus. Dossier Russland. bpb. Retrieved from http://www.bpb.de/internationales/europa/russland/47978/kaukasus

informelle Bildung

Informelles Lernen. (n.d.). Wikipedia. Retrieved from http://de.wikipedia.org/wiki/Informelles_Lernen
Zürcher, R. (2007). Informelles Lernen und der Erwerb von Kompetenzen: Theoretische, didaktische und politische Aspekte. Bundesministerium für Unterricht, Kunst und Kultur, Abt. Erwachsenenbildung V/8. Retrieved from http://erwachsenenbildung.at/service/publikationen/publikationen_bmukk.php
Seite 1 – 21 ggf. auch bis Seite 34, Kapitel 2.4 ab S. 37 ff
Hager, P. J., & Halliday, J. (2006). Recovering informal learning?: wisdom, judgement and community. Dordrecht: Springer. Seite 233 – 250 *

Jugendbeteiligung

Sebastian Müller, (2011) Jugendgemeinderäte in Baden-Württemberg und Finnland, Wissenschaftliche Hausarbeit für das Lehramt an Realschulen, PH Freiburg, unter: http://sbamueller.files.wordpress.com/2011/04/wissenschaftliche_hausarbeit_sebatian_mueller_1403135.pdf
Hinweis: Kapitel 1 – 4 sind interessant in unserem Zusammenhang und bieten einen Überblick über die Lage bei uns.

Soziales Kapital. (n.d.). Wikipedia. Retrieved from http://de.wikipedia.org/wiki/Soziales_Kapital
National Youth Council of Armenia. (2012, August 21). Retrieved from http://www.nyca.am/index.php?l=en besonders den Teil „About NYCA“ unter: http://www.nyca.am/about.php
Salto Youth. (n.d.).Armenia. Eastern Europe & Caucasus RC. Retrieved August 21, 2012, from http://www.salto-youth.net/rc/eeca/eecapublications/eecamanual/eecamanualarmenia/

Reiseführer und verschiedenes*

King, C. (2008). The Ghost of Freedom:A History of the Caucasus. Oxford University Press, USA. Link zur Kindle Version
Noble, J., Kohn, M., & Systermans, D. (2012). Georgia, Armenia & Azerbaijan. Footscray, Vic.; Oakland, CA: Lonely Planet. Lonelyplanet.com
Michael Wrase. (2012, August 24). Armenien nimmt viele Syrer auf. Badische Zeitung. Freiburg. Retrieved from http://www.badische-zeitung.de/ausland-1/armenien-nimmt-viele-syrer-auf–63291233.html
*kann aber muß man nicht lesen

Hinweise

Unverlinkte Texte können bei mir angefordert werden.

Mit dem Dachverband nach Armenien: Studienreise und Seminar

Seminar Armenien in Osteuropa, Jugendbeteiligung und informelle Bildung

Im Haus auf der Alb, Freitag, 5. bis Sonntag, 7. Oktober 2012

Teilnahme ist für die Armenienreisenden verpflichtend, darüberhinaus sind alle Jugendgemeinderäte eingeladen, die sich für die Themen Osteuropa, Jugendbeteiligung und informelle Bildung interessieren. Wir wissen es handelt sich um eine ungewohnte Kombination, gerade aber auch die Sicht von außen, kann oftmals helfen das Eigene neu zu entdecken und neu über unsere Praktiken nachzudenken und neue Perspektiven zu eröffnen. Es gibt 9 Seminarplätze.

Bisher sieht das Programm so aus, es wird aber sicher noch Änderungen geben.

Freitagabend: ab 17:30 Reisevorstellung, Ziele, Bedingungen, Erwartungen. Kennenlernen, kurzer Input über den Dachverband und AK Internationales

Samstag:

  • Input 1: Osteuropaexperte (N.N)
  • Input 2: (ethische) Grundlagen und Ziele der Jugendbeteiligung in Deutschland, Sebastian Müller
  • Mittagessen
  • Input 1: entweder Ostereuropaexperte und/oder Politiker
  • Input 2: Skypekonferenz mit unseren polnischen Partnern.
  • Workshop: Best practice Beispiele für Jugendbeteiligung bei uns (Teilnehmer sollen aus ihrem Umfeld oder JGR best practice Beispiele vorstellen)

Sonntag

  • Input 1: zum Thema informelle Bildung (Referent N.N.)
  • Abschlussbesprechung und Vorbereitungen
  • Mittagessen
  • Sitzung des AK Internationales bis ca 14:30

Weitere Informationen

Kosten: von den Teilnehmern wird ein Unkostenbeitrag für Übernachtung und Verpflegung in Höhe von vorrausichtlich 20 Euro erhoben. Anreisekosten sind beim eigenen Jugendgemeinderat einzureichen.

Die Teilnehmer müssen nicht 18 Jahre alt sein, Voraussetzung ist sich für die genannten Themen zu interessieren. Für Vorschläge bezüglich der zu besprechenden Themen sind wir stets offen.

Für Rückfragen und Anmeldungen steht Sebastian Müller unter den unten genannten Kontaktdaten gerne zur Verfügung


Studienreise nach Armenien zu den Themen: Jugendbeteiligung und informelle Bildung

29th October- 4th November.

It means arrival on Monday and departure on Sunday, + 5 days of program from Tuesday till Saturda

’Non-formal education and youth participation for active citizenship’ is a project of a Study Visit in Armenia. It’ll last 153 days, including full 5 days of activities to be implemented in Yerevan (3 days) and in 2 cities in the province: Gyumry and Sevan (2 days).

The project involves 6 partner organizations, 3 from EU countries: Poland, Germany, Italy and 3 from Eastern Partnership countries: Armenia, Georgia and Ukraine. 24 participants of the project will meet with a dozen of youth NGOs, youth researchers, trainers and representatives of governmental and local institutions in Armenia. Meetings will take place by visits in Armenian NGOs’ offices and in the form of ‘NGO fairs’ that enable to meet many organizations in a short time at one place.

The topics of the project are 2 kinds of activities that develop active citizenship of young people:

1) Non-formal education that develops skills, knowledge and attitudes of young people

2) Youth participation in public life, activities engaging young people in decision-making processes on matters that concern them and the principles/practices of cooperation between institutions and young people.

Our aim is to get to know the reality of youth work in Armenia in those 2 thematic areas. We want to specifically focus on activities carried out at local level and targeted at disadvantaged youngsters, especially unemployed youth. We want this

project to be a forum for exchange of practical experience and a starting point for future cooperation of the NGOs involved by youth exchanges and EVS and by research and evidence-based publications.

We also want to inspire others to make use of our experience therefore we will prepare a publication (PDF) with a collection of good practices of the NGOs involved in the project and those met in Armenia. The part of the publication about partner NGOs will be prepared before the Study Visit and disseminated during the Visit. Moreover we’ll make a video to be distributed via social media.

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