?Verhindern wir gemeinsam dass sich die rückwärtsgewandten Gegner*innen erneuerbaren Energien durchsetzen und die längst überfällige Energiewende Fahrt aufnimmt!
Vermeintlich lokale Bürger*inneninitiativen wie z.b Unser Breisgau, Landschafts- und Naturschutzinitiative Schwarzwald LANA (= ehemals Bürgerinitiative zum Schutz des Hochschwarzwaldes) oder Unser Schauinsland, machen mit Hilfe von nicht belegter Pseudowissenschaft, aufbauschen und dramatisieren bestimmter Teilaspekte, so wie verschwörungsideologischer Rhetorik Stimmung gegen Windkraftanlagen vor Ort.
Dabei ist der schnellstmögliche Ausbau erneuerbarer Energie auch hier im südlichen Breisgau in unser aller Interesse.
Darum unterstützen wir hiermit die Petition von Jürgen Wieland aus Bad Krozingen und setzen ein klares Zeichen FÜR Windkraftanlagen.
Marek Kralewski hat seine Galerie in NSTTTZRWHRKRFTZRSTZNG umbenannt. Das soll Institut Wehrkraftzersetzung heißen und spielt mit der Verkürzung auf Aufklebern wie „FCK NZI. Irgendwie soll das ein Zeichen, gegen die „Kriegstüchtigkeit“ oder „Alternativlosigkeit des Krieges“ der in Europa drohe sein. Ganz schlüssig und durchdacht erscheint diese Zeichen aus meiner Sicht nicht, besonders ist nicht klar welche „Wehrkraft“, denn nun zersetzt werden soll.
Jesus! Der Theologe und Psychoanalytiker Drewermann war einst ein Guru der Ökopax-Szene. Jetzt plädiert er für eine eurasische Union mit Russland gegen die USA. Antiamerikanismus ist die Chiffre für die Ablehnung der westlichen Moderne. https://t.co/Y7RmAnBJtE
Heute Abend waren in der Galerie – also zwei Räume von der Größe einer Zweizimmerwohnung – 22 Leute und als Vortragender Jörg Kronauer. Jörg Kronauer veröffentlicht in der junge Welt, Jungle World, konkret, Lotta und der Wochenzeitung der DKPUnsere Zeit. Hauptsächlich scheint er jedoch für „German Foreign Policy“ tätig zu sein. Die unter dem Namen german-foreign-policy.com bekannte Webseite tritt mit dem Anspruch auf, die „hegemonialen Taktiken und Strategien des vereinigten Deutschland“ nachzuweisen. Schon das dürfte klar machen aus welcher Richtung die „Analyse“ kommt.
Das Publikum waren Leute eher 70+ als 50+, eine Mischung aus Freiburger Friedensbewegung und Kulturpublikum, sowie einige Schweizer:innen.
Der Vortrag begann erstmal mit einer recht langatmigen Einschätzung der Weltlage: Die USA und Europa befinden sich auf dem Absteigenden Ast, überall in der Welt tritt China mit seinen Interessen, nicht nur wirtschaftlichen Interessen auf. Aber auch die Türkei und Russland seien am Erstarken. Die Länder der Sahelzone hätten ihre Kolonialmacht Frankreich und die Soldaten rausgeworfen und würden jetzt mit Hilfe von Russland (Wagner Söldnern) den Islamismus bekämpfen.
In dieser Situation würden nun „die Eliten“, auf Nachfrage blieb eher unklar wen er damit meint, angedeutet wurden „wirklich Reichen“, „die Politiker“ und auch so im soziologischen Sinn der Wissenschaftsbereich. Ob das einfach nur eine Leerstelle in der Analyse war oder auch ein gewisser Populismus „gegen die da oben“, aber halt feiner ausgedrückt oder auch wenn man es ganz böse will so der Ansatz einer strukturell antisemitischen Verschwörungserzählung, will ich hier dahingestellt lassen.
"(…) Das ganze garniert mit dem Selbstmitleid der örtlichen Friedensbewegung, die sich mehr an der Rhetorik einzelner Politiker stört ("Kriegstüchtig (…)) als am russischen Überfall auf die Ukraine. (…)" Danke für den Bericht, @sbamueller https://t.co/8Lu3ElTzqj
— Antimilitaristische Aktion Berlin (@amab04499287) June 22, 2024
Eckpfeiler der Analyse scheint die These zu sein, es gäbe einen Abstieg des Westens (ein Zuhörer fragte nach, was denn der Westen genau sein, der sei sich ja auch nicht so wirklich immer einig. Eine substanzielle Antwort gab es aus meiner Sicht nicht) und einen partiellen Aufstieg Russlands, das in Sysrien, Westafrika und dem Kaukasus gewonnen habe. Und nun bekämpfe es der Westen.
Wenn jetzt das neue Argument der #Friedensbewegung ist: Durch deutsche Waffen verursachtes CO2 muss unserem Emissionsbudget eingerechnet werden, können wir uns dann negative #Emissionen durch zerstörte russische Raffinerien anrechnen lassen?
— @sbamueller@freiburg.social (@sbamueller) June 21, 2024
Nach dem – irgendwas wurde gesagt um den Krieg zu verurteilen – gegen die Ukraine habe es dann vom Westen knallhart durchgedrückte Sanktionen gegeben und das Leerkaufen des LNG Weltmarkt habe etwa Pakistan in den Ruin getrieben. Außerdem habe sich keiner Gedanken gemacht, was passiert wenn man den russischen Export von Weizen und Dünger behindert. Die EU Sanktionen verhinderten, das russische Handelsschiffe diesen in arme Länder exportieren.
Ich will hier keinen Faktencheck betreiben, aber darauf hinweisen, dass die EU Kommission auf ihrer Website schreibt:„Nahrungsmittel und Düngemittel sind von den EU-Sanktionen ausdrücklich ausgeschlossen: Es gibt keine Sanktionen gegen russische Nahrungsmittelausfuhren auf die Weltmärkte. Es ist jedem gestattet, mit aus Russland stammenden Nahrungsmitteln und Düngemitteln zu handeln und diese anzukaufen, zu befördern und ihre Erlangung sicherzustellen.“
— @sbamueller@freiburg.social (@sbamueller) June 21, 2024
Die Vorgeschichte des Ukraine Kriegs sei ganz einfach: Die NATO Osterweiterung. Die Ostsee sei ein NATO Binnenmeer, das ganze eine Machtoffensive des Westens. Dabei müsse man sich in Erinnerung rufen, Russland sei immer vom Westen her angegriffen worden, erst von Napoléon, dann zwei mal von Deutschland. Es sei für Russland lebensnotwendig, dass die Ukraine als Puffer da ist, sonst ist Russland nicht zu halten.
Dann gab es noch einen kleinen Schwenk nach Hause. Wenn der Krieg komme, dann trifft uns ganz akut! Operationsplan Deutschland.
Von dem finnischen Grenzort Vaalimaa sind es ca. 220 km Luftlinie nach St. Petersburg (260km über die Autobahn). Finnland könne also locker St. Petersburg mit Raketen beschiessen oder gar Truppen in Bewegung setzen. Das scheint Russland aber nicht als Bedrohung wahrzunehmen. https://t.co/owqsxg4ed6
— Carlo "Realism, Gedankenfetzen and Rants" Masala (@CarloMasala1) June 19, 2024
Es gab dann eine Pause. Die Luft im Raum war schlecht, weil die Tür trotz hoher Außentemperaturen geschlossen war. Ein Großteil der Anwesenden ging raus zum Rauchen. Danach gab es Fragen oder so was ähnliches. Ähnlich weil die meisten Anwesenden nicht so richtig zwischen Frage, Statement oder ein Mischung sich entscheiden konnten und weil viele der Beiträge seltsam fahrig und ziellos klangen.
Auf meinen Beitrag – bewusst keine Frage – zur Geschichte der russischen Okkupation der Krim und der nicht Reaktion des Westens, gab es dann von Kronauer, doch den Rückgriff auf das übliche Bullshit Bingo. Maydan als westliche Einmischung, bei dem ca 1/3 Bandera Anhänger dabei gewesen seien. Die Ukraine sowieso gespalten zwischen Westen wo man Ukrainisch spricht und Osten eher Russisch, auf der Krim hätte es eine Volksabstimmung zugunsten Russlands gegeben. (Interessanterweise waren die Urnen durchsichtig und man konnte gar nicht für den Verbleib in der Ukraine stimmen). Übrigens fand die Abstimmung erst nach dem Einmarsch der „kleinen grünen Männchen“ statt.
Das alles stellte er in Abrede, dann gab es eine kleine Diskussion. Auf die von mir gestellte Frage: Hat der Krieg die Sicherheit Russlands verbessert? Gab es keine Antwort. Auch sonst gab es manchmal auf Fragen gar nicht so passende Antworten. Als etwa ein Herr nach der Verflechtung Deutschlands und Chinas fragte und Kronauer eine Antwort über die wirtschaftlichen Verflechtungen zur USA gab.
Irgendwann ging das ganze zu Ende. Eine ältere Frau hielt noch einen zusammengetackerten Flyer der Friedensbewegung hoch, sie hoffe dass am Freitag mehr Menschen kommen als sonst und eine Schweizerin beklagte sich, „die Linken“ seinen ja gar nicht mehr für den Frieden, nur noch die SVP.
Fazit:
Dem Publikum wurde geliefert was es sich erhofft hatte, Antiamerikanismus und die Bestätigung, dass der Westen am Ukraine Krieg Schuld ist. Das ganze war weniger rabulistisch als Jürgen Rügemer, weniger charmant als bei Hajo Funke, aber wenn man ein wenig bohrt dann kommt halt doch, dass die gleiche Substanz raus: Der Westen ist am Krieg Schuld, Waffenlieferungen sind ganz schlimm, irgendwie ist das Russland tut nachvollziehbar, die Ukraine rechtsextrem oder Faschisten. Das ganze garniert mit dem Selbstmitleid der örtlichen Friedensbewegung, die sich mehr an der Rhetorik einzelner Politiker stört („Kriegstüchtig“, ganz böses Wort) als am russischen Überfall auf die Ukraine. Wie üblich kommen die Betroffenen nicht zu Wort und die Verurteilung des Kriegs bleibt Formelhaft. Auch Intellektuell sind die Vortragenden dann fast aus dem Stegreif zu widerlegen. Ob man sich das vor 20 Leuten antut, sei dahingestellt. Ukrainern oder persönlich durch Verwandte Betroffenen würde ich eher abraten da hinzugehen, das kann nur zu retraumatisierung führen.
Die Einladung war sachlich und eher nüchtern formuliert: „Die Nutzung von Windenergie bildet einen wichtigen Eckpfeiler der Energiewende in Deutschland. Beim Projekt Windkraftanlagen auf dem Illenberg treffen Befürworter und Kritiker aufeinander. In Bürgerbefragungen wurden die Positionen erfasst. Auch der Ortsverein Günterstal versucht zu erfassen, was ein Bau der geplanten Windkraftanlagen für die Bewohner unseres Stadtteils bedeutet. Direkt eingebunden wurde er von offizieller Seite aber bislang nicht.“, heißt es auf der Website des Ortsverein Günterstal.
Eher Letztwähler als Erstwähler
Also dachte ich, hier wird sicherlich sachlich und nüchtern informiert, über das für und wieder und dann vielleicht noch diskutiert. Denkste. Zum einen zitierierten die Vortragenden aus einem Gespräch mit der Stadtverwaltung, bei dem offensichtlich Mitarbeiter aus dem Umweltamt und sogar dessen Leiter anwesend waren. Was schon mal dagegen spricht, das bislang nicht von offizieller Seite eingebunden sei.
Scheinbar hatte die Stadtverwaltung sogar angeboten die Veranstaltung zusammen mit den Leuten vom RP, dass die Windkraftplanung macht durchzuführen und andere Experten, aber das wollte man wohl beim Ortsverein nicht.
Eine anwesende Mitarbeiterin der Stadtverwaltung war auch empört, so fühlte sie sich teils aus dem Zusammenhang gerissen und auch schlicht falsch zitiert.
Auch sonst hatte die Veranstaltung, aus meiner Sicht, einen eher fragwürdigen Charakter, kamen ja wirklich alle Vorurteile oder „Argumente“, gegen Windkraft irgendwie zu Wort, sei es durch die beiden Vortragenden oder eine Frau in grünem Jackett aus dem Münstertal.
Windräder visualisiert
So wurde natürlich auf den Abrieb von Windenergieanlagen hingewiesen, Lärm und insbesondere Infraschall, der noch viel zu wenig erforscht sei. Windräder würden ja immer größer, größer als ein A380 inzwischen! Außerdem habe man eine Studie des Potsdam Institut für Klimafolgen Abschätzung die darauf hinweise, das in Sichtweite von Weinkraftwerken die Immobilienpreise sinken.
Googelt man die Studie, dann findet man aber:„Die Studienautoren fanden auch heraus, dass es bei Windkraftanlagen, die nach 2017 gebaut wurden, keinen Effekt mehr gab.“ Tja, auch für Deutschland kann man da wohl Entwarnung geben: „Dagegen verlieren Häuser in Stadtrandlage bei gleicher Entfernung zu einer Windkraftanlage kaum an Wert.“ Bei dieser Studie ging es übrigen um Daten von bis 2007.
Als ich danach einen der Redner darauf hinwies, dass das wohl schon eine Anti-Winkdraft-Veranstaltung gewesen sei, war er empört. Man sei schon für Windkraft, aber die solle doch bitte in Norddeutschland an der Autobahn stehen und nicht im unberührten Schwarzwald. Hier wolle man nur sachlich und neutral informieren.
Auch dieses Bild durfte nicht fehlen. Warum genau war mir nicht klar, irgendwas mit Wirbeln.
So sachlich und neutral, das ausschließlich Infomaterial von Anti-Windkraft-BIs aus lag, Erderhitzung von vornherein ausgeklammert wurde und auch sonst jede Diskussion unerwünscht war.
Wenn man wohlwollend unterwegs wäre, könnte man vermuten die Veranstalter sind einfach selbst gegen die Windräder, wollen sich aber als neutral darstellen und schaffen es nicht. Wollte man weniger wohlwollend sein, könnte man vermuten, hier sollte unter dem Deckmantel einer „neutralen“ Veranstaltung gegen Windkraft Front gemacht werden.
Zum Thema Infraschall:
Und ist jetzt der Strom sehr teuer, wegen Erneuerbaren Energien?
Jeder der eine AfD Liste wählt (Liste 2019 mit Analyse von mir), weiß er wählt hier eine in Teilen rechtsextreme politische Partei, in der viele Mitglieder autoritäre, völkisch-nationalistische, homophobe, antifeministische und teilweise antisemitische und geschichtsrevisionistische Positionen vertreten. Auch in Baden-Württemberg darf sie vom Verfassungsschutz beobachtet werden. Dem ist nicht zu helfen.
Wer sich ausführlich zur AfD in Südbaden informieren will, dem empfehle ich etwa die Autonome Antifa Website quellenkritisch zu lesen.
Viel kritischer wird es aber mit den zahlreichen Querdenkern, die sich in Folge der Coronapandemie und der staatlichen Maßnahmen radikalisiert haben. Deren Strategie ist es nun in Richtung Gemeinderäte zu marschieren.
Freiburg
Querdenker Demo in Freiburg am 1.6. mit der Forderung die Liste Spitz zu wählen.
„Die 2020 gegründete Lörracher Schwurblergruppe „Bürger für Lörrach“ um den Apotheker, ehemaligen CDUler und unabhängigen OB-Kandidaten Birger Bär und dem Ex-Kreisrat Dietmar Ferger hat am 15. Februar eine Liste aufgestellt, mit der sie bei den Gemeinderatswahlen antreten will. Unter den 32 Kandidaten befindet sich auch der AfD-Kreisrat Wolfgang Fuhl. Offenbar erhofft sich die AfD von der Kandidatur auf mehreren Listen unterm Strich mehr Mandate“
Ähnlich dazu auch die Badische Zeitung und sehr aufschlußreich, so kandierte Birger Bär damals CDU Mitglied 2005 in Lahr für die Oberbürgermeisterwahl und unterlag mit immerhin 23,4 Prozent. Platz 3 Wolfgang Fuhl (AfD),
Offenburg
Hier liefern die Recherchen von Aufstehen gegen Rassismus Offenburg auf Facebook, sehr gute Informationen: Da kandidieren die AfD Leute bei den sogenannten „Freien Bürgern“ und bei der vormals linken Liste („LiLo“)! Das ist quasi schon politisches Mimikry.
FBO- und LiLo-Kandidat Dislo Harter sammelt seine Stimmen bei Rechtsextremisten ein, zum Beispiel die von Nazi Florian Stech (alias Gordon Shamway, Ragnar Hel, Ragnar_1107 oder Kunz von Kunzelmann), einem ehemaligen Kandidaten der NPD, der Demonstranten mit dem Auto angefahren und verletzt hat. Oder die des Reichstagsstürmers Daniel Plack (AfD), der als Freistetter Bezirksbeirat 2020 im ZDF-Magazin Frontal 21 zu sehen war, als er mit geballter Faust und dem Satz „Heute wird Geschichte geschrieben, korrupte Verbrecher müssen festgenommen werden“ die Absperrgitter vor dem Deutschen Bundestag durchbrochen und sich an diesem Angriff auf unseren Rechtsstaat beteiligt hat. Und schließlich lädt er den rechtsradikalen AfD-Führer Taras Maygutiak auf einen Kaffee beim Rechtspopulisten Zampolli ein, weil er einen AfD-Beitrag bei Telegram „klasse“ findet. Zampolli selbst, der immer noch für die FDP, aber auch für die FBO kandidiert, legt in dem Eiscafé, in dem er als Kellner arbeitet, sowohl Prospekte von den sogenannten „Freien Bürgern“, als auch von der rechtsextremen AfD aus: Flyer von der FDP, bei der übrigens auch Nazi Stech einst auf der Liste stand, sucht man dagegen vergebens.
„Dentalchirug Düker ist auch nach der Pandemie, in der er rund 230 unrichtige Gesundheitszeugnisse ausgestellt und damit gegen § 278 StGB verstoßen hat, davon überzeugt, in einer Diktatur zu leben. Als Beleg führt er „Maskenzwang, Testzwang, Impfzwang, Ausgangssperren, Versammlungsverbote“ an – den Grund dafür, die tödliche Pandemie, der weltweit Hunderttausende Menschen zum Opfer gefallen sind, erwähnt er mit keinem Wort. Bei anderer Gelegenheit hat er die Pandemie sogar geleugnet. (…) Mit der Verbreitung rechter und verschwörungserzählerischer Narrative tragen sie jedoch dazu bei, dem Rechtsextremismus auch in der Mitte der Gesellschaft den Weg zu bereiten, denn von „rechts“ sehen Düker und seine Anhänger keine Bedrohung für unsere Gesellschaft. Daher gibt es bei den FBO auch keine Brandmauer zur AfD, mit der sich verschiedene Kandidierende der sogenannten „Freien Bürger“ immer wieder treffen.“
Auch in weiteren Teilen der Ortenau gibt es Querdenken Bewerberinnen auf Listen. So etwa Julia Böllinger (Diplom-Ingenieurin), Listenplatz 1 auf der Liste „Demokratie für freies Wirken, Gerechtigkeit und Kreativität“ (LEDO) in Hohberg. Die ist zusammen mit anderen, die Herausgeberin des „Ortenauer Kreisblättle“, einer „Demokratiefeindliche Publikation rechter Narrative“, welches als „Propaganda-Organ der Ortenauer Querdenker-Szene im Oktober 2022“ begann. (Zitate aus: https://www.facebook.com/AgROffenburg/posts/pfbid0XDKHGNX5hqj2cPmKJnWMiqf69HJDfeBQgfZbCfyVvLCMUgr3ArVUjjb9Kk51gobUl) In den bisher drei Ausgaben scheint so ziemlich alles zu finden zu sein, was klassische Querdenker und Verschwörungsideologen gerne haben: Daniele Ganser, Forderung nach einer Verfassung statt dem Grundgesetz oder das Spielen mit der Angst um die Frühsexualisierung der Kinder.
Auch hier zeigt sich das Problem: In kleinen Gemeinden gibt es bei den Parteien oft wenig Mitglieder:innen, wenn überhaupt, es gibt auch keinen lokalen Ortsverein. Daher gestaltet sich die Suche nach geeigneten Kandidaten teils recht schwer und and vielen Orten gibt es „offene Listen“ oder Gruppierungen die sich „Bürger für…“ nennen. Teils kombinieren auch Parteien ihre Listen.
In Feldbergkandidiert auf der Liste der Freien Wähler, Sonja Widegger. Diesem Blog liegen konkrete Informationen vor, dass sie Inhaberin des inzwischen gelöschten Telegram Account @SFeldberg war. Sie war damit auch Admin im Netzwerk „Eltern stehen auf“ Baden-Württemberg.
Das ist eine Gruppe die von Belltower News schreibt: „In der Praxis werden die Chats überflutet mit Reposts aus anderen, meist verschwörungsideologischen Gruppen oder Kanälen – ohne Filter, Richtlinien bezüglich menschenfeindlicher Aussagen und Einstellungen oder Faktenchecks.“
Ausführlicher etwa beschreibt Correctiv das Netzwerk als eine Gruppe, die gezielt Druck auf Schulen gemacht habe um Corona Maßnahmen, wie etwa das Tragen von Masken, zu unterlassen, Schulleiter unter Druck setzte, usw.
Gerade die Ausstattung ganzer Häuser mit Steckersolargeräten wäre aus meiner Sicht, der nächste Schritt. Bisher kommt ein Mieter, beantragt, der Vermieter muss sich kümmern, prüfen und dann hat einer billigen Strom. Stattet jetzt aber der Vermieter von sich aus ganze Wohnblöcke damit aus, dann hat Kostenvorteile. Weil eben nur einmal geliefert werden muss, nur einmal über das Thema nachgedacht, man weiß welche Halterung funktioniert, kein kompliziertes Mieterstromprojekt, eine Großbestellung deutliche Preisvorteile gibt, etc…
Schnell wurde klar: Die Schreiben sind ein Fake und irgendwie ein seltsamer Versuch, das Thema Steckersolar zu beschädigen. Wohl auch, weil es immer wieder in Weingarten so Versuche gibt, sich unter irgendwelchen Vorwänden Zugang zu Wohnungen zu verschaffen und dann möglicherweise dort zu klauen.
An den zahlreichen Solarpanels erkennt man: Es kann sich nicht um ein Haus der Freiburger Stadtbau handeln.
Zur Einordnung: Der Gemeinderat hat in der der Gemeinderatssitzung vom 14.5.24 zwei Änderungsanträge, zugestimmt, die Balkonsolar bei der Stadtbau deutlich einfacher machen werden.
Einen Antrag von Eine Stadt für alle, Wolf-Dieter Winkler, Bündnis90/Die Grünen, JUPI-Fraktion und SPD/Kulturliste, welches „Zusätzlich zur pauschalen Förderung von Balkonsolarmodulen von 150 Euro für Mieter:innen, wird eine erhöhte Förderung von 300 Euro für Mieter:innen einführt, die über einen Freiburg-Pass verfügen.„
Einen zweiten Antrag, von Eine Stadt für alle, Wolf-Dieter Winkler, Bündnis90/Die Grünen, JUPI-Fraktion, der FDP-Bürger für Freiburg und SPD/Kulturliste, welche den Oberbürgermeister als Aufsichtsratsvorsitzender der Freiburger Stadtbau auffordert:
a) die Nutzung von Balkonsolaranlagen bei der FSB grundsätzlich positiv begrüßt wird und die in diesem Zusammenhang stehenden Auflagen weiter und zeitnah und – wo rechtlich möglich und ggf. auch geboten – vereinfacht und reduziert werden. b) bei der FSB zeitnah ein Pilotprojekt voranzutreiben, bei dem die Mieter:innen in mindestens einem größeren Gebäude gezielt auf die mögliche Installation einer Balkonsolaranlage hingewiesen werden, die individuelle Förderung der Stadt in Anspruch genommen werden kann, fachkundige und zivilgesellschaftliche Akteure konzeptionell mit eingebunden werden und ggf. eine gemeinsame – kostensparende – Anschaffung der Module angeboten wird. c) ausgehend von den Erfahrungen mit diesem Pilotprojekt sollte eine Verstetigung im Umfeld der FSB umgesetzt werden, mit dem Ziel möglichst vielen Mieter:innen einen Zugang zu Solarstrom-Erzeugung (Balkonsolar, Mieterstrom, Dach-PV, Fassaden-PV usw.) zu verschaffen.
Ergänzungsantrag zu DS G-24/05 von Eine Stadt für alle, Wolf-Dieter Winkler, Bündnis90/Die Grünen, JUPI-Fraktion, der FDP-Bürger für Freiburg und SPD/Kulturliste
Zunächst mal zur Einordnung: Am Freitag 3.5.24 hat der VDE die Entwurfsfassung der neuen Steckersolar Norm DIN VDE V 0126-95 (VDE V 0126-95): 2024-06 veröffentlicht. Daher muss man sich beim VDE Verlag registrieren, dann darf man sie lesen. Runterladen geht nicht.
Es gibt leider auch keine Zeilenzahl oder Seitenzahl auf der Website zu sehen, so dass man hier etwas schwierig referenzieren kann.
Es ist klar, es handelt sich um einen Entwurf, für den bis Ende Juni Kommentare und Stellungnahmen eingehen können. Es ist dann auch davon auszugehen, dass die Gremien auf fundierte Stellungnahmen hören und diese auch einarbeiten. Daher ist alles, was hier steht, aus dem Entwurf und nicht notwendigerweise die fertige Norm.
Ich habe mal die aus meiner Sicht entscheidenden Punkte rausgeschrieben. Und ein wenig kommentiert. Zunächst beginnt die Norm mit der Einordnung, für was sie gilt und für was nicht. Sie gilt etwa nicht für: Gebäudeintegrierte PV-Module (BIPV, en: building integrated photovoltaics) und Anlagen, Geräte mit elektrischen Energiespeichern (Akkus) und behandelt auch nicht bauordnungsrechtliche Anforderungen.
Damit sind Aussagen wie “Verbot von Speichern“ einfach falsch. Bloß weil eine Norm keine Aussage macht, heißt es nicht, dass sie etwas verbietet. Sie äußert sich schlicht einfach nicht.
Lustigerweise heißt es auch: “bauordnungsrechtliche Anforderungen nicht behandelt”. Aber die Norm will dann doch Vorgaben zur Anbringungen machen. Kommentierend würde ich sagen: Das passt nicht so richtig zusammen.
Leistungsbegrenzung
“Die maximal zulässige Summe der Leistungen der PV-Module (Pmax nach DIN EN IEC 61730-1 (VDE 0126-30-1):2018-10) beträgt 800 W +20 %.(…) Dies soll vermeiden, dass durch deutliche Überdimensionierung des PV-Generators eine dauerhafte Einspeisung mit 800 VA erfolgt und es dadurch zu einer Überlastung des Endstromkreises kommen kann.”
Entwurf für eine Norm: Steckersolargeräte für Netzparallelbetrieb, Ausgabedatum: 2024-06, DIN VDE V 0126-95 (VDE V 0126-95): 2024-06
Hintergrund ist wohl, dass der VDE Angst haben könnte, dass bei vielen Panels die maximale Einspeiseleistung von 800 W viele Stunden dauern könnte und nicht nur eine kurze Zeit für den Peak mittags. Was ja relativ einleuchtend ist: Wenn ich 2000 Wp Panels optimal ausrichte, dann habe ich viel längere Zeit eine maximale Einspeiseleistung von 800 W als wenn ich nur 960 Wp anschließe.
Welche sinnvolle Lösung man hier suchen könnte, das wird in den kommenden Wochen zu diskutieren sein. Es gibt sicher viele denkbare Wege: Einspeiseleistung begrenzen und dafür längere Zeit einspeisen, Einspeiseleistung von der Kabelqualität oder Alter der Elektroinstallation abhängig machen, …
Länge Kabel
Etwas kurios ist die Vorschrift, die Länge des 220 V Anschlusskabel auf mindestens 5 m zu normieren, eine maximale Länge ist übrigens nicht vorgesehen.
MC4 Stecker nur von gleichen Herstellern
MC4 Stecker
Es gibt dann eine Vorgabe zu MC4 Steckern, die ich etwas problematisch finde:
“Es dürfen nur zugehörige Steckverbinder (bestehend aus Buchse/Stecker) von gleicher Produktfamilie und gleichem Hersteller zusammengesteckt werden. (…) Dieses gilt auch für mögliche Adapterleitungen. Wenn eine Steckverbindung gleichen Typs durch die Verwendung eines Adapters hergestellt wird, muss dieser Adapter vom Hersteller bereits einseitig gesteckt worden sein. (…) Adapterleitungen werden verwendet, wenn die Stecker/Steckbuchsen am PV-Modul nicht vom selben Hersteller wie die Stecker/Steckbuchsen am Wechselrichter sind. Diese Adapterkabel haben einen/eine Stecker/Steckbuchse von gleichem Hersteller und Typ wie am Modul an einem Ende und am anderen Ende einen/eine Stecker/Steckbuchse von gleichem Hersteller und Typ wie am Wechselrichter, um die Verbindung von Steckern und Steckbuchsen desselben Herstellers zu ermöglichen. Die Problematik der Kombination von vermeintlich kompatiblen Steckverbindungen unterschiedlicher Hersteller ist in der DIN IEC/TR 63225 (VDE 0126-301) dargestellt.”
Entwurf für eine Norm: Steckersolargeräte für Netzparallelbetrieb, Ausgabedatum: 2024-06, DIN VDE V 0126-95 (VDE V 0126-95): 2024-06
Das Problem ist: Es gibt eine Vielzahl von MC4 Stecker Herstellern, an Paneels und Wechselrichtern. Für diese Vielzahl von Kombinationen dürfte es gar nicht möglich sein alle möglichen Kombinationen aus Steckern und Paneels vorzuhalten.
Besonders kleine Anbieter dürften von dieser Anforderung stark beansprucht werden. Ein weiteres Problem wäre, dass ggf. die Hersteller von Solar Panels selbst produzierte MC4 Stecker verwenden und diese möglicherweise gar nicht extra verkaufen.
Es ist auch fraglich, ob da überhaupt ein Problem besteht in der Praxis. Mir ist bisher keines bekannt geworden. Das gleiche gilt dann auch für Y-Kabel.
„6.2.3.2 Steckvorrichtung nach DIN 49441-2 und DIN VDE 0620-2-1 (VDE 0620-2-1) mit zusätzlichem Berührungsschutz (…) „Der Einsatz einer handelsüblichen Haushaltssteckvorrichtung nach DIN 49441-2 und DIN VDE 0620-2-1 (VDE 0620-2-1), umgangssprachlich Haushaltsstecker oder Schukostecker® genannt ist möglich, wenn dieser über zusätzliche Funktionalität zur Begrenzung von Berührungsströmen und Energie auf ungefährliche Werte nach DIN EN 61140 (VDE 0140-1):2016-11, 5.2.7 verfügt.“
Entwurf für eine Norm: Steckersolargeräte für Netzparallelbetrieb, Ausgabedatum: 2024-06, DIN VDE V 0126-95 (VDE V 0126-95): 2024-06
Ich verstehe diese Regelung so: Es gibt in der Norm drei mögliche Anschlussvarianten: Eine feste Installation, eine spezielle Einspeisesteckdose und eben die Möglichkeit über einen Schukostecker einzuspeisen, wenn der Kleinwechselrichter über bestimmte technische Vorkehrungen verfügt. Diese technischen Vorkehrungen werden wie folgt beschrieben:
„In Abweichung von Tabelle 5 nach DIN EN IEC 62368-1 (VDE 0868-1):2021-05, ES1, ist für Kondensatoren größer als 100 nF eine Entladezeit von 1 Sekunde und eine Restspannung von 34 V gefordert. (…) „Nach Trennung des Netzsteckers vom Netz müssen die Relaiskontakte in Außenleiter und Neutralleiter innerhalb von 0,2 Sekunden öffnen.
Entwurf für eine Norm: Steckersolargeräte für Netzparallelbetrieb, Ausgabedatum: 2024-06, DIN VDE V 0126-95 (VDE V 0126-95): 2024-06
Sprich die Abschaltvorrichtung muss doppelt vorhanden sein, nach einer Sekunde darf maximal 34 V noch an den Klingen anleihen und das Relais muss nach 0,2 Sekunden öffnen, wenn kein Netz mehr da ist. Also etwa der Stecker herausgezogen wird.
Fazit
Die Norm ist erstmal auf einem guten Weg, Punkte wie die Einspeisung über einen Schukostecker sind in vielen Ländern und bei vielen Leuten auch in Deutschland inzwischen der defacto Standard. Daher vollzieht die Norm erstmal nach was sowieso passiert.
Die Frage der Leistungsbegrenzung wird man sicherlich noch diskutieren müssen, aber auch zu sehen, welche guten Argumente, die gleichzeitig Sicherheit und eine große Einspeiseleistung erlauben, beigebracht werden können.
In der ApuZ, der wichtigsten deutschen Zeitschrift für Politikwissenschaften erklären uns Mareike Fröhlich und Anna Hausschild „feministische Außenpolitik“:
Grundsätzlich ist feministische Außenpolitik eine menschenrechtsbasierte Friedenspolitik, die Geschlechtergerechtigkeit und die Überwindung internationaler Herrschafts- und Gewaltverhältnisse als eine Voraussetzung für Frieden versteht. Somit verfolgt sie das Ziel eines feministischen Friedens, also eines positiven Friedens, der nicht nur der Beendigung direkter physischer Gewalt und Kriegshandlungen bedarf, sondern auch einer Überwindung von struktureller Gewalt insbesondere mit Blick auf Diskriminierung (…)
Feministische Außenpolitik unterscheidet zwischen der Notwendigkeit kurzfristiger feministischer Intervention zugunsten Betroffener direkter Gewaltausübung sowie langfristiger feministischer und friedenspolitischer Transformation. Daher ist es durchaus möglich, ambivalente Realitäten anzunehmen, die sich daraus ergeben, bewaffneten Widerstand und das Recht auf Selbstverteidigung anzuerkennen und sich gleichzeitig langfristig für Abrüstung auszusprechen.
Wer sich um sowas keinen deut zu scheren schient, sind Teile der Unabhängigen Frauen Freiburg. Am 9.5.24 postet deren Noch-Stadträtin Irene Vogel ein Bild der Facebook Seite „Großeltern und Eltern gegen Kriegstreiber“.
Irene Vogel beim verbreiten von Inhalten aus verschwörungsideologischen Facebookgruppen
Schaut man sich die Seite an, dann findet man so einiges, etwa Links auf ein YouTube Video: „Demokratie? Fehlanzeige – Aiwanger Vs Outdoor Chiemgau“, „Gegen Defender 22“, ein Post von Martin Schwaab der ist empört das Omas gegen Rechts eine Petition machen um ein AfD Konto kündigen zu lassen, Videos von Roger Klöppel von der Weltwoche, Reinhard Mai Lieder, Links zu Videos mit Beate Bahner, Sarah Wagenknecht, Hetze gegen die Grüne, Compact MAgazin Videos – ich glaube ich muss nicht fortfahren um deutlich zu machen, dass diese Gruppe eine verschwörungsideologische Gruppierung sein dürfte in der entsprechende Inhalte verbreitet werden.
Gut, diese „pazifistische“ Haltung, die man auch bei Rechts-Feminstinen Alice Schwarzer findet, scheint zumindest bei Teilen der Unabhängigen Frauen anschlussfähig zu sein.
UFF Platz 47 Renate Bert auf Sharepic zur Wahl und am 4.2.23 bei einer Aktion der „Frauen in Schwarz“.
Jetzt könnte man versuchen irgendwie eine feministische Position zu vertreten, zu formulieren oder sich als Gruppe irgendwie dazu äußeren. Scheinbar teilen nicht alle Mitglieder der Liste, diese Einstellung zu teilen. So lange es aber keine offizielle Äußerung dazu gibt, wird es schwierig das zu glauben. Ob man das von einer Liste, die weniger als 30 Tage vor der Wahl noch nicht mal eine funktionierende Homepage hat, das erwarten kann, es sei in Frage gestellt.
Auf jeden Fall ist es keine feministische Politik, die Dimension Sicherheit von Frauen in von Russland besetzten Gebieten der Ostukraine einfach zu ignorieren.
Wenn ich von einen erweiterten Sicherheitsbegriff ausgehe – so wie es eben die feministische Aussenpolitik tut- dann habe es eben mit einem Sicherheitsbegriff zu tun, der nicht nur Schutz des Staates, sondern des Individuums in den Mittelpunkt der Betrachtung stellt, dann hat das natürlich Auswirkungen auf die Beurteilung des gegenwärtigen russischen Angriffskriegs in der Ukraine und auch die Handlungsoptionen der Betroffenen Ukrainischen Staatsbürger:innen.
Die FDP enttäuscht nicht. Szenetypisch direkt vor dem Colombihotel hängt das Plakat von Aglia Gräfin von Kageneck, M.A., M.Phil. Geschichte und Politik und Platz 6 der FDP Liste. Die ersten drei Plätze der FDP sind Männer, dann drei Frauen, Platz sieben immerhin eine Obermedizinalrätin! Das eigentlich recht klare Plakatdesing wird leider durch eine Vielzahl von nicht miteinander in Zusammenhang stehenden Worten gestört, scheinbar ist es hier der Hund der spricht – Wuffffffff!
Als vereinendes Element waren die weißen Punkt einer angedeuteten Braille-Schrift drüber gelegt. So gut war man diesmal nicht, geblieben ist der Hund, Tiere gehen immer und bunte Kreise.
Man merkt, der Spitzenkandidat ist blind.
Volt
Volt – 220 Volt hat man im Stromnetz, vielleicht zwei mal Volt bald im Gemeinderat. Die Liste kennt bisher keiner, es handelt sich um eine irgendwie pro-europäische Kleinpartei. Die Plakate sind handwerklich gut gemacht, das lila sticht erstmal heraus. Was allerdings „für Europa in den Gemeinderat“ inhaltlich bedeuten soll, ‚übersetzt sich mir jetzt nicht‘, um mal den Habeck zu zitieren.
Immerhin haben sie auch bei den Spitzenkandidaten eine Frau. Sogar eine Woman of Color
Es wundert allerdings, dass die Spitzenkandidatin der Linke Flüchtlingsrettungsbotskapitänin (ohne Mütze) Carola Rakete, hier zwar für kostenfreien ÖPNV steht – gut die Rettungsschiffe verlangen wohl von den Rettlingen auch nix – und nicht mit irgendwas zum Thema Flüchtlingsrettung aufritt. Mir fehlt da der Rettungsring.
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