Praxisforum Jugendbeteiligung, Grade der Partizipation

Vor einigen Tagen war in Freiburg das Praxisforum Jugendbeteiligung. Da waren Jugendliche, Jugendzentrumsmitarbeiter, Stadtplaner, Frau Barth von der LpB und viele andere, die auf diesem Gebiet tätig sind. Neben der alten und leidigen Diskussion warum es in Freiburg mit dem stadtweiten Jugendbeteiligugnsgremium nicht so klappt (wir erinnern uns an „schöne“ Diskussionen zwischen offener Jugendarbeit: „unsere Jugendlichen sind nicht beteiligungsgeignet“ und Politik / Verwaltung: „ihr arbeitet nicht genug“)

Nun ist das Freiburger Konzept bereits 6 Jahre alt, gerade im Jugendbereich eine Ewigkeit, es hat aus verschiedenen Gründen nicht richtig funktioniert und hat auch wichtige Akteure wie die Schulen draussen gelassen. Wie man nun ein funktionieriendes Konzept verwirklichen kann und nicht über die Fehler der Vergangenheit, darüber sollten wir uns unterhalten. (Die Grafik stammt von Freiburg Extra) Von den angedachten Hearings gab es lediglich eins bisher, der Schüllerat ist im moment recht schwach, beim Stadtjugendring ist Politik, wie schon lange, Nebensache und die Probleme der offenen Jugendarbeit habe ich oben geschildert. Lediglich die Projektbezogene Beteiligung durch das Jugendbüro scheint zu arbeiten.

Walter Spiess aus Flensburg hat Vorgestellt welche Grade der Beteiligung es gibt und jeden aufgerufen selbst zu prüfen wie er diese bei sich in seinen Zusammenhängen (Jugendzentrum, Schule, Verwaltung, …) verwirklicht.

Gedanken zu Veränderung §41a GemO BW

Zur Zeit wird von verschiedenen Stellen darüber diskutiert, dass die Gemeindeordnung Baden-Württemberg novelliert werden soll. Dabei hat die neue Landesregierung zum teil wohl auch im Sinn die Beteiligungsmöglichkeiten der Bürger zu stärken.

In diesem Zusammenhang wird auch darüber diskutiert wie der Paragraph der Jugendbeteiligung in der Gemeindeordnung (§41a) regelt  verändert werden könnte.

Bereits jetzt ist Baden-Württemberg mit dieser Regelung vorbildlich und hat eine besserer rechtlicher Rahmen als die meisten Bundesländer. Die breite Strukturen an Jugendgemeinderäten und anderen Jugendbeteiligungsmodellen in unserem Bundesland ist Zeugniss davon. So ist Baden-Wüttemberg das Bundesland mit über 80 Jugendgemeinderäten, einem Jugendgemeinderatsdachverband, zahlreichen unterschiedlichen Beteiligungsformen, projektbezogener Jugendbeteiligung, …

Die Gemeindeordnung Baden-Württemberg bietet schon heute zahlreiche Möglichkeiten (Jugend)beteiligung zu realisieren! Siehe dazu auch den Hinweis auf den Artikel von Yvonne Müller unten. „Gedanken zu Veränderung §41a GemO BW“ weiterlesen

Termin: 8.12. 19:00 Haus der Jugend: Skateparkkonferenz

Nach dem erfolgreichen und viel berichteten Skatepark4Freiburg Projekt, nun auch fast die Umsetzung im richtigen Leben: Am 8.12. um 19:00 diskutieren die Freiburger Skater wo ein Skateplatz hin kommen soll!

In der Einladung heißt es: „Am 8. Dezember um 19 Uhr im Haus der Jugend kannst du mit abstimmen, welcher Ort für den neuen Freiburger Skatepark aus deiner Sicht am besten geeignet ist. Wir stellen gemeinsam ein Ranking (1 bis 5) auf. Auch eine Kombination aus zwei favorisierten Spots ist denkbar.“

Weitere Informationen gibt es auf Skatement.de

 

 

 

Kinder: Geht zum Jugendgipfel!

Am 27. Mai 2011 findet im Haus der Jugend der 3. Freiburger Jugendgipfel „Freiburg 2050 – schöne neue Welt?!“ statt.

Er wird von Oberstufenschu?lerinnen des St. Ursula Gymnasiums in
Zusammenarbeit mit dem Jugendbu?ro organisiert und wendet sich an alle Freiburger Jugendliche im Alter von 12 bis 20 Jahren. In Workshops und Talkshows wird den Teilnehmern die Möglichkeit gegeben, sich mit dem Thema Zukunft zu beschäftigen.

Jugendgipfel sind immer spannend und interessant gewesen und daher für jeden der sich politisch interessiert oder auch nur auf Politiker schimpft eine wichtige Sache. Daher geht hin!