Am Mittwoch kam die Nachricht, dass alle Themen zur Wissenschaftlichen Hausarbeit genehmigt wurden. Freitag hatte ich nochmal Termin bei meinem Zweitkorrektor der nochmal einige gute Tips gegeben hat.
Am Sonntag habe ich einen kleinen Vortrag bei der Arbeitsgruppe zur Jugendbeteiligung in Freiburg gehalten. Die Folien gibt es hier zum download als PDF:
Im Laufe meiner Zulassungsarbeit komme ich immer wieder zu interessanten Artikeln, Diplom-, Doktor-, Zulassungs- und Magisterarbeiten zum Thema meines Interesses. Ich werde hier in einer kleinen Serie diese diese Arbeiten vorstellen. Die Texte wanderen dann auch in meine Zulassungsarbeit.
„Jugendgemeinderäte in Baden-Württemberg – Eine interdisziplinäre Evaluation„, Michael C. Hermann, Paffenweiler, 1996
Wer sich beteiligen will kann da von den Keksen naschen
Michael C. Hermann ist inzwischen Professor an der Pädagogischen Hochschule in Weingarten, 1996 hat er sich mit einer interdisziplinären Evaluation promoviert. Dies war die erste Arbeit die sich wissenschaftlich mit Jugendgemeinderäten auseinandersetze und seit damals die erste Untersuchung die sich auch mit den Einstellungen der Handelnden auseinadersetzt. In seiner Untersuchung wurden 107 Fragebögen berücksichtigt, die Rücklaufquote lag bei knapp 70% (s. 47), wobei die Schwankungen der Rücklaufquote auf das unterschiedliche Engagment der Gemeindebeamten zurückzuführen sein. Meist wurden die Fragebögen in
Sitzungen ausgefüllt, so dass Jugendliche die natürlich völlig mit den Räten gebrochen hatten und nicht mehr kamen, nicht erreicht wurden. Eine Einschränkungen die auch in meiner Arbeit gilt.
Seit den Wikileaks Veröffentlichungen aus den amerikanischen Geheimenaussenamtsberichten wissen wir: vor jedem Besuch des Präsidenten oder der Außenministerin gibt es von der Botschaft einen so gennanten „stage setter“, also einen kleinen Bericht in dem nochmal die aktuellen Verhältnisse und Beziehungen zum besuchten Land klar gestellt werden.
Auf nach Helsinki!
Ich fliege ja heute nach Helsinki, um den Finnischen Dachverband der Jugendgemeinderäte zu besuchen und auch hier gibt es einen kleinen Stagesetter: nämlich die Auswertung der Strukturdaten (im Rahmen meiner Zulassungsarbeit) zu den Jugendgemeinderäten in Baden-Württemberg!
Zum einen findet ihr hier also die noch nicht ausgewerteten Freitext aus den Fragebögen zur Struktur (PDF): JGRFragebogenFreitext er bietet einen Überblick über die Themen welche Jugendgemeinderäte im Jahr 2010 nach eigenen Angaben bearbeitet haben. Interessanterweise kommt gefült recht häufig das Thema Grafitti und Skateplatz vor.
Sehr viel interessanter sollte jedoch dieser Bericht sein, der eine kurze Analyse der Strukturdaten beinhaltet: Auswertung Strukturdaten BW Vorab für DV (PDF). Weitere Anlaysen werden folgen, dann auch zu den Einstellungen von Jugendgemeinderäten als Personen. Da muß ich dann leider mehr als 67 Fragebögen auswerten, was auch noch ein wenig dauern wird.
Erste Informationen über die Personen, also die Mitglieder von Jugendgemeinderäten in Finnland habe ich hier zusammengestellt: finish_youthcouncilors_at_a_glance_(PDF)
Im Rahmen meines Forschungsvorhabens: „Jugendgemeinderäte in Baden-Württemberg und Finnland“ habe ich diese Sammlung von Satzungen angelegt. Nicht alle Gemeinden die einen Jugendgemeinderat haben, antworteten mir und nicht alle legten eine Satzung oder Richtline bei. Zum Teil scheint es Jugendgemeinderäte zu geben die ohne Satzung arbeiten. Die Satzungen sind jeweils als PDF hier hinterlegt. Für weitere Satzungen zur Ergänzung dieser Sammlung, wäre ich sehr dankbar. Weitere Ergebnisse meiner Forschung folgen bald…
Link zu drei Satzungen (Mosbach, Bruchsal, Reutlingen) auf der Website des Dachverbands der Jugendgemeinderäte.
So bis jetzt wären auf der Literaturliste für die Zulassungsarbeit „Jugendgemeinderäte in Baden-Württemberg und Finnland“ die folgenden Werke:
Wer noch Hinweise oder Idee hat, der kann sich gerne bei mir melden oder einfach kommentieren.
Ich komme voran, heute kam die letzte Übersetzung des Finnischen Fragebogens, morgen werde ich diesen nach Finnland verschicken. Vielen dank für ihre Arbeit an Joonas Henne und Jenni Varnitatinen. Und dann bleibt auf den Rücklauf auf Deutschland und Finnland zu warten und gegen Dezember auszuwerten, Ende der Woche habe ich einen Termin wegen SPSS. „Zula: Literaturliste“ weiterlesen
Gestern war ich beim Treffen des Dachverband der Jugendgemeinderäte in Baden-Würrtemberg in Gengenbach. Es wurden neue Dachverbandssprecher gewählt und ich konnte meinen Fragebogen für die Zulassungsarbeit verteilen.
Kosten der Arbeit bisher: 172 Euro für das Kopieren der Fragebögen, 229 Euro für Briefmarken, 40 Euro für weitere Kopien, 90 Euro für die Übersetzung, 150 Euro Kopien für den finnischen Fragbogen.
Ich hoffe bis zum Ende des Jahres die Daten eingegeben zu haben und dann in neuem Jahr zu schreiben.
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