Zeitung am Samstag berichtet über Skatepark Projekt

Die Zeitung zum Samstag berichtet in ihrer aktuellen Ausgabe über das von mir und David Ernst gestaltete Skatepark in Freiburg Projekt:

Platz für die Bretter
Skaterpark für Freiburg. Jugendliche engagieren sich und Schüler lernen
über Rollenspiele Kommunalpolitik. Von Barbara Breitsprecher

(…)  Wie kann man eigentlich in einer Stadt wie Freiburg seine Interessen als Jugendlicher durchsetzen? Und wen muss man überzeugen und warum? So lauteten einige der Fragen, die den Schülerinnen und Schülern gestellt wurden.
Schließlich wurde aus dem Fragenkatalog eine Art Rollenspiel, das Sebastian Müller, PH-Student und früherer Stadtrat von Junges Freiburg, konzipiert hat. Ihn interessierte nämlich nicht nur, für welche Flächen sich die Jugendlichen entscheiden, sondern auch mit welchen Argumenten sie vorgehen würden. (mehr)

Es freut micht, das unsere Projekt nachdem es nun auch schon ein wenig abgeschlossen ist und wir eine sehr erfolgreiche Projektprüfung damit bestehen konnten, nun nochmal so positiv in der Zeitung vorkommt. Mehr Informationen gibt es übrigens immer auf der Seite von Skatement.

Ikonen oder dämliches Design aus dem usta Umfeld

Dieses Plakat hing kürzlich am KuCa der PH:

Es zeigt einen auf  grünen Hintergrund, wie ein graues Scharf rausgekickt wird. Darunter „Ein Initaitve der Green City Freiburg für Ausgrenzung und Gentrifizierung.“ Als Urheber werden angegeben die Stadt Freiburg, die Grünen, CDU, Badische Zeitung und die Polizei. Als Verantwortlicher wird Walter Rubsamen vom Amt für Öffentliche Ordnung benannt.

Selbstverständlich sind diese Institutionen nicht die Urheber dieses Plakates. Scheinbar soll hier auf geschmackfreie Weise auf eine vermeintliche Gentrifizierungspolitik der Stadt (Wo genau auch immer? Etwa im Quartier untere Merzhauserstrasse?) hingewiesen werden.

Das Plakat scheint bewußt Anspielungen bei einem der übelsten SVP, einer rechtspopulistischen Schweizer Partei, seit einigen Jahren betriebenen Ausländerfeindlichen Plakatcampagne zu nehmen. Ob und wie man genau mit Anspielung auf diese Kampagne oder dem Abbrennen von Barrikaden, sich Sympathien verschafft ist mir unklar.

Es erinnert jedoch an ein ebenso misglücktes Vorhaben aus dem gleichen Umfeld, mithilfe eines Transparentes, welches eine brennede Fackel, die von einer vermummten autonomen Gestalt gehalten wird und der Aufschrift „KuCa bleibt“ auf die Problematik der KuCa Erhaltung hinzuweisen.

Wer genau das Plakat aufgehängt hat und was er damit bezweckt, ist mir nicht klar.

noch mehr Papst

Und hier noch ein Video um den Papstbesuch besser verdauen zu können. Ein sehr gutes Lied von einer super Freiburger Band, die im Gegensatz zu BZ auch singen kann!

Aber immerhin wird von der BZ auch das beste Bild des ganzen Papstbesuchs veröffentlicht.

Seine Freiburger Rede schein auch überwiegend aus einem Buch von ihm von 1969 abgeschrieben worden sein. Naja als Professor darf man auch wieder vons ich selbst abschreiben. Hier noch der Kommentar eines Jesuiten, zu dem was er sagt.

Impressions from the Popes trip to Freiburg

This is a picture taken at the early morning, around 6:00 when the first masses of pilgrims were arriving. And some order of Malta people in black boilersuits and this very fashionable womans dresses, pushed a couple of people on wheelchairs onto the field. In total there were more then 100.000 people in attendance and it takes a while for those to get onto the field and back again.

The pope then held the mass from this great white stage, then had lunch with some cardinals, held a speech in the concert room and then went back home.

If you wonder, why I show you a picture from the inside of a fire service command truck, its because there I was able to hear and see parts of the service. The Malteser had about 1500 people around, everything from cooking to doctors and paramedics who would treat injured or sick pilgrims. We had fantasti cooperation not only from the guys of the local volunteer fire brigade who were near us, but as well from the Malteser from Memmingen who did the dispatch and worked thoroughly only with very little sleep during the night and of course the very funny and niece guys from the police in the Palatinate and Bavaria.

From the press release I have learned that we have treated 387 people, brought 33 to a hospital and had more then 50 vehicles deployed, which 1500 people helped. This is certainly the biggest mission the Freiburg Malteser have ever done.

This is also a picture from our parking area, where not only the ambulances for potentially sick people on the field would park, but the fire brigade and the local dispatchers in their car. Behind us the police, a helicopter just starting and the Neue Messe in which we had the medical centre. In the dusk the blackforrest and the Münster. „Impressions from the Popes trip to Freiburg“ weiterlesen

Papamania

Ich begebe mich derzeit mit einer Reihe von Flugzeugen und Zügen wieder zurück nach Freiburg, ach war es schön hier im Nordosten der USA, aber alles hat ein Ende. Und so widmet sich diese Linksammlung ein wenig dem Papstbesuch.

Martin Roesen, der zusammen mit ganz vielen anderen Maltesern, ganz viel vorbereiten muß(te) um den Papstbesuch überhaupt möglich zu machen. Präsentiert was man als Pilger auf jeden Fall mitnehmen sollte. (Quelle: Badische Zeitung online)

Die Hauptamtlichen waren ja auch schon in der Zeitung und haben erklärt was sie alles tun mußten.

Und auch bei der Badischen Zeitung hat man sich zugunstern verarmter Journalisten um den Papst gekümmert:

Martin Jost featured auf seinem Blog einen guten und sehr satirischen Vorblick auf den Papstbesuch. Ob er wohl zum Vigil gehen wird?

50km Diät: Frühstück mit dem SWR

Edgar Müller, Gerti Müller und ein sehr interessierter SWR Redakteur, der hier checkt was man alles so zum Frühstück essen kann, wenn man sich mit Essen aus 50km Umkreis ernähren will. Und da gibt es so einiges: Butter & Milch von der Schwarzwaldmilch, Pfefferminztee aus dem Garten, Marmelade, Wurst von der Metgerei Winterhalter und Käse gegen vom Bauernmarkt.

Den SWR Beitrag gibt es hier:

Thinking global, eating local

For one week now, my parents and I have been trying to eat only stuff that is made within 50 km of Freiburg, where we live. The pictures shows both of them getting interviewed by our local radio station SWR. The project has generated some media attention already. Note the rabbit collection in the background.

That sounds funny but has a very serious background: We produce a lot of CO2 not only by driving around in our cars or by travelling, but also by the stuff we eat. Lots of our foodstuff is grown or processed in distant places. And that does not only extend to the obvious stuff like coffee or chocolate, bananas or Kiwis, but by a lot of other food like pasta or bread.

You get into talking with other people a lot, nothing is such a good topic then food. When you go into shopping places and ask around for stuff that is grown here in the region. Farmers markets, such as the one in Stühlinger or at Freiburgs Cathedral square work very well, but supermarkets are awful for getting local stuff. Despite getting to talk with lots of people, you are  thinking more about what you eat and where you get it from. „Thinking global, eating local“ weiterlesen

50km Diät

Heute mal einen Gastbeitrag meiner Mutter zur 50km Diät:

„Am 18. August war ich dann beim Cafe Futur im Waldhaus, da hat Ilaria DeAltin das Projekt 50km-Diät vorgestellt.

Spontan habe ich dann zugesagt, dass wir uns an dieser 50km- Diät-Aktion beteiligen würden. Zu Hause musste ich erstmal erklären, was das bedeutet. Eine Woche lang nur einkaufen und verzehren, was im Umkreis von 50 km zu kaufen ist. Also nur regionale Produkte.

Stühlinger Kirche
Viele Sachen kaufen wir beim Markt um die Stühlinger Kirche

Als ersten Punkt habe ich mir überlegt, wie mache ich das denn bisher mit dem Einkaufen, was kaufe ich wo.

Der nächste Punkt war, dass ich alle Angebotszettel vom „Der Sonntag“ durchgesehen habe, ob bei den Produkten dabeisteht, wo sie herkommen. Z.B. Käse aus Frankreich oder Käse aus dem Allgäu usw. Erstaunlicherweise war das sogar recht oft der Fall, dass es genaue Herkunftsbezeichnungen gab.

Jetzt galt es noch einen Termin mit dem Beginn zu finden bzw. ich dachte, ein fließender Übergang wäre auch nicht schlecht. So habe ich gleich mal angefangen und beim Einkaufen darauf geachtet, was für Produkte ich mir in den Einkaufskorb lege. Joghurt von der Breisgau-Milch. Brotaufstrich und Butter auch von dort. Obst und Gemüse, sowie Kartoffeln und Eier vom Stühlinger Bauernmarkt, der Erzeuger kommt aus Schallstadt. Käse und Joghurt kaufen wir auch beim Stühlinger Bauernmarkt, der Selbsterzeuger kommt aus Lenzkirch. Geht auch noch. (Breisgaumilchcheck beim Blog von Frau Schuck)

Fleisch und Wurst habe ich heute bei der Metzgerei Winterhalter gekauft, auf Nachfrage wurde mir erklärt, alle Produkte kämen aus dem Elztal (also die Tiere), die Eier aus Gengenbach vom Bauernhof, von da sind auch die Teigwaren. Gengenbach wäre grad noch okay.

Brot und Brötchen. Klar war mir, dass die Bäckerei Kaiser in Ehrenkirchen ein „Regionaler Erzeuger“ ist. Edgar und ich hatten mal ein längeres Gespräch mit der Juniorchefin und ich erinnerte mich, dass sie uns erklärte, dass das Mehl aus dem Umland komme. (Mehr zu Bäckercheck auf dem Blog von Frau Schuck) „50km Diät“ weiterlesen