Bei der Grünen Jugend

Am Samstag hatte ich die Möglichkeit zusammen mit Udo Wenzl vom Landesjugendring bei der Grünen Jugend LandesDelegiertenKonferenz in Freiburg den Workshop zum Thema Jugendbeteiligung zu leiten.

Wir hatten trotz interssanter Nachbarworkshops (Syrien, Direkte Demokratie) rund 20 intereessierte Teilnehmer, die sich mit uns engagiert über das Thema Jugendbeteiligung ausgetauscht haben. Sowohl im grünen Landtagswahlprogramm als auch im Koalitionsvertrag ist das Thema Jugendbeteiligung erwähnt und die neue Landesregierung ist wohl auch dabei intensiv zu diesem Thema zu arbeiten. So gibt es Diskussionen den §41a der Gemeindeordnung BW zu ändern.

Udo Wenzel und ich sind bei vielen Punkten in der Diskussion ähnlicher Meinung. Jugendbeteiligung in egal welcher Form ist wichtig und gut. Die Aufgabe der Landesregierung und der Kommunalverwaltungen ist es die notwendigen Vorraussetzungen zu schaffen. Dabei geht es sowohl um den Rechtsrahmen, als auch die Finanzierung der Jugendbeteiligungsmodelle vor Ort, wie auch des Dachverbands der Jugendgemeinderäte auf Landesebene.

Unsere Präsentation bei der Grünen Jugend Landesdelegierten Konferenz in Freiburg: Vorstellung_Jugendbeteiligung_GrueneJugendLDK (PDF).

Sehr inspirierend war auch der Film des Landesjugendrings zum Thema Jugendbeteiligung, besonders weil er auch viele Gegenargumenten vorweg nimmt. Ich kann ihn für alle öffentlichen Veranstaltungen aber auch als Propagandamittel empfehlen.

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Als ob Habermas auf dem Skateboard durch den Raum gefahren wäre

Gestern abend war das große Skatespotvoeting organsisiert vom Jugendbeteiligungsbüro im Haus der Jugend, über 142 Jugendliche waren bei der Veranstaltung und 142 Stimmen wurden abgegeben.

Man konnte den 5 Plätzen die das Garten- und Tiefbauamt als für einen Skateplatz möglich einschätzt, eine Rangfolge geben. Platz Nummer 1 war der Lieblingsplatz und Nummer 5 folglich, den den man am wenigstens als Skatespot haben will.

Es war eine super Atmosphäre, die Anwesenden tauschten auf hohem Niveau ihre Argumente aus und am Ende gab es eine Abstimmung mit klaren Ergebnissen. Besonders schön das sich inzwischen schon Vertreter von Bürgervereinen dafür aussprechen, dass es in ihrem Stadtteil einen Skateplatz geben soll. Man hätte ja befürchten können, das eher das Gegenteil der Fall ist und man mit allen Mittel versucht gegen einen Skatepark im eigenen Stadtteil zu kämpfen.

Anwesen waren Skater aller Generationen von 10 Jahren bis Skater mit Familienanschluß, die sich inzwischen dafür Einsetzen, dass man einen Skatepkatz neben einem Spielplatz bauen soll, damit die ganze Familie dort ihren Spaß haben kann.

Neben unterschiedlichen Diskussuionsbeiträgen wurde im Laufe der Diskussion auch der engagierte Einsatz von Skatement gelobt. Aber auch das Garten- und Tiefbauamt ist für eine Behörde nahezu enthusiastisch und hat versprochen, dass der Bau im Laufe des kommendne Jahres fertig sein könnte. Besonders auch weil eine bisher anonyme Stiftung auch Geld für den Bau geben wird.

Habermas auf dem Skatboard?

Um noch ein wenig mit einerigen philosophischen Bemerkungen diesen Beitrag zu bereichern.

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Universität der Affen

Aus dem Protokoll der letzten Vollversammlung der Universität Freiburg (manchmal ist man dann doch froh, dass man auf der PH studiert…)

„Auch das Analysepapier zur Wohnungsnot wurde schnell mit großer  Zustimmung angenommen. Danach sollten Lösungsvorschläge für die Wohnraumproblematik diskutiert werden. Vertreter des Recht auf Stadt Netzwerks stellten ihre Arbeit im Bündnisse vor, bis plötzlich eine als Affe kostümierte Person durch einen der oberen Eingänge in das Audimax gestürmt kam. Der Affe warf Flugblätter um sich und überbrachte einen USB-Stick, um so auf eine Hausbesetzung aufmerksam zu machen.

Es folgte eine Armada an GO-Anträgen auf Beendigung der VV, nicht Befassung mit den
Inhalten des Affen, Befassung mit den Inhalten und und und… Letztendlich wurde die VV nicht offiziell beendet, jedoch ging ein großer Teil der Studierenden los, um die Besetzung zu unterstützen, teilweise gingen Personen auch aus Protest gegen die Störung. Letztendlich kam es nach diesem Vorfall zu keiner konstruktiven Diskussion mehr und die Vollversammlung war danach auch nicht mehr beschlussfähig.“

Mal schauen wann an der PH Vollversammlung sein wird und es um die FDGo Frage gehen wird.

Termin: 8.12. 19:00 Haus der Jugend: Skateparkkonferenz

Nach dem erfolgreichen und viel berichteten Skatepark4Freiburg Projekt, nun auch fast die Umsetzung im richtigen Leben: Am 8.12. um 19:00 diskutieren die Freiburger Skater wo ein Skateplatz hin kommen soll!

In der Einladung heißt es: „Am 8. Dezember um 19 Uhr im Haus der Jugend kannst du mit abstimmen, welcher Ort für den neuen Freiburger Skatepark aus deiner Sicht am besten geeignet ist. Wir stellen gemeinsam ein Ranking (1 bis 5) auf. Auch eine Kombination aus zwei favorisierten Spots ist denkbar.“

Weitere Informationen gibt es auf Skatement.de

 

 

 

Learning for the exams

Yesterday we had the first meeting of our english state exams learning group. I already started learning and reading the books but of course there is a lot to do and some of the others are even writing their thesis right now! Luckily I wrote my thesis already and now can concentrate on studying.

The topic for the English exam will be:

Cultural Studies: From Churchill to Cameron – Politics in Britain since WW II

And keywords are:

  • Political developments in the UK
  • Britain’s position in the world (wars, in the EU, Commonwealth)
  • Foreign Policy
  • Immigration and Multicultural society
  • Role in the classroom (e.g. ICC, multiculturalism, Britain in the Classroom)

He gave us quite a reading list and some I already studied, thats because I want to present some of the juiciest quotes here:

From Patriots – National identity in Britain 1940 -2000 by Richard Weight, p 300: “ Tory MP Bob Bothby, who was then sleeping with Harold Macmillan’s wife, Dorothy, observed: ‚In 1935 we were on top of the world: by 1956 it had all gone. It took the Roman Empire three hundred years of of most enjoyable decadence to achieve that end: all we can do is seek a fraction of that decadence in what we call our permissive society“

At least there is still very pleasant old English tunes, that you get to know when studying about, like Greensleves:

And on the Decline of the Empire and the Profumo affair (p. 269): „Nancy Mitford compared 1960s Britain to Venice in the sevententh century: ‚Perhaps‘, she suggested, ‚masked naked men, orgies and unlimited spying are an accompaniment of maritime powers in decline. Certainly the whole Ward affair comes straight out of Casanova'“

At least learning for the exams with the topic „Britain from Churchill to Cameron“ is at least entertaining.

Much less spicy but easier to read is Andrew Marr’s „A History of Modern Britain„. He is a BBC journalist and produced a TV series on the same topic as well:

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50km Diät: Tee bleibt ein Problem

Die 50km Diät Woche haben wir nun schon etwas hinter uns, tingeln damit aber noch durch die regionalen Medien.

Während das ganze steets eine gute Gelegennheit war mit den Menschen ins Gespräch zu kommen und man viel gelernt hat und auch stets smarter wurde beim Beschaffen regionaler Lebensmittel, bleibt Tee eine Problem. Sowohl recherchieren vor Ort in diversen Tee Geschäften „Wir kriegen alles aus Bonn, die Zutaten stammen aus Österreich“ als auch Anfragen per Email haben keine Abhilfe gebracht:

Zu Ihrer Anfrage nach regional erzeugten Tees können wir Ihnen leider keine positive Auskunft geben.
„Echte Tees“ stammen von der Teepflanze, diese gedeiht in unseren Breiten gar nicht.
Aufgüsse von Kräutern oder Früchten sind oft aus einer Vielzahl von Komponenten zusammengesetzt mit entsprechender  Vielzahl von Herkünften. Hibiskus zum Beispiel stammt aus Thailand, Apfelstückchen aus der Türkei etc..
Bei reinen „Kräutertees“ sieht es nicht anderst aus, so stammt Kamille aus Ägypten, Nanaminze aus Tunesien.
Regionale Erzeuger von „Tees“ sind uns leider nicht bekannt.

Dies aus dem Email Wechsel mit einem großen Freiburger Teegeschäft.

Solar-Bürger-Genossenschaft

Nachdem die Solarisierung des Daches unseres Hauses seit Jahren nicht vorran kommt. Weil man sich in der Eigentümerversammlugn Argumente wie: „Wenns brennt“, „Wenn was am Dach ist“, „Zuwenig ertrag“, „Zuwenig Miete“ oder ähnliches anhören muß, habe ich mich entschieden mein Geld in eine Solargenossenschaft zu stecken.

Zugegebener Maßen es ist nicht viel Geld, als Student hat man nur 200 EUR übrig, aber auch Kleinvieh macht Mißt und mal schauen wie es da läuft. Nachdem Daniel Kübelböck, dem man mir im Zivildienst aufgrund eines ähnlichen Kassenbrillengestells, eine gewisse Ähnlichkeit unterstellte, nun ja auch in Solarstrom macht, kann ich das schon lange. Die Hornbrille hatte ich auch schon vorher!

Ja die Genossenschaft hat derzeit 106 Mitglieder und 662 Anteile und betreibt zwei Anlagen

  • PV-Anlage mit 11 kWp Leistung auf dem Dach der Feuerwehr Riedrode bei Bürstadt seit Mai 2008
  • PV-Anlage mit 26 kWp Leistung auf der Christoph Graupner Schule in Darmstadt seit Juli 2009

Eine dritte Anlage in Landau ist derzeit kurz vor der Beauftragung, wenn wir sie noch dieses Jahr in Betrieb nehmen kommen wir noch in den Genuß der hohen Einspeisevergütung:

Die Solaranlage mit 525 kWp auf einem Industriedach des Landauer Familienunternehmens Gummi Mayer wird so viel Strom erzeugen, wie etwa 100 Familien durchschnittlich verbrauchen. Außerdem wird sie pro Jahr im Vergleich mit dem herkömmlichen Strommix etwa 300 t CO2-Emissionen einsparen.

Wer mehr über die Solargenossenschaft erfahren will, der kann sich an folgende Kontaktdaten wenden:

Solar-Bürger-Genossenschaft eG
Emmy-Noether-Str. 2
79110 Freiburg
Tel. 0761 407361
Fax 0761 404770
info@solargeno.de
www.solargeno.de