Rettet die Sternwaldwiese

Die Badische Zeitung berichtet, es gibt immer mehr Beschwerden gegen die Nutzer der Sternwaldwiese, Lärm und Rauch sind die Klagepunkte:

Null Toleranz bei Rauch

Beschwerden über die Massengaudi: Werden Feuerstellen auf der Sternwaldwiese bald verboten?.  (…) Nun gibt es einen neuen Vorstoß, das Problem zu lösen – den Vorschlag nämlich, offenes Feuer auf der Sternwaldwiese generell zu verbieten… (Badische Zeitung 19.1.2012 mehr)

Ich bin der Meinung trotzdem, muß die Sternwaldwiese als wichtiger sozialer Treffpunkt erhalten werden und bringe daher die folgende Resolution in die nächste Vollversammlung der PH Studierenden ein:

Die Vollversammlung der Studierenden der PH beschließt:

Die Vollversammlung der Studierenden der PH Freiburg sieht mit Entsetzen Forderungen, die Sternwaldwiese zu schließen, bzw. die dort befindlichen Grillstellen abzubauen. [1]

Die Vollversammlung der Studierenden der PH Freiburg, erkennt die Sternwaldwiese als einen wichtigen sozialen Treffpunkt für Studierende, junge Erwachsene, Jugendliche, Personen mit geringem Einkommen, Auszubildende an. Die überwiegende Mehrheit der Besucher dieses Platzes ist friedlich, verhält sich ruhig und angemessen. In Freiburg gibt es viel zu wenig Plätze, an denen Menschen eine solche zwanglose Gemeinschaft pflegen können, auch gerade vor dem Hintergrund, dass das Zusammenleben in einer immer dichter bebauten Stadt, nicht einfach ist. „Rettet die Sternwaldwiese“ weiterlesen

Gedanken zu Veränderung §41a GemO BW

Zur Zeit wird von verschiedenen Stellen darüber diskutiert, dass die Gemeindeordnung Baden-Württemberg novelliert werden soll. Dabei hat die neue Landesregierung zum teil wohl auch im Sinn die Beteiligungsmöglichkeiten der Bürger zu stärken.

In diesem Zusammenhang wird auch darüber diskutiert wie der Paragraph der Jugendbeteiligung in der Gemeindeordnung (§41a) regelt  verändert werden könnte.

Bereits jetzt ist Baden-Württemberg mit dieser Regelung vorbildlich und hat eine besserer rechtlicher Rahmen als die meisten Bundesländer. Die breite Strukturen an Jugendgemeinderäten und anderen Jugendbeteiligungsmodellen in unserem Bundesland ist Zeugniss davon. So ist Baden-Wüttemberg das Bundesland mit über 80 Jugendgemeinderäten, einem Jugendgemeinderatsdachverband, zahlreichen unterschiedlichen Beteiligungsformen, projektbezogener Jugendbeteiligung, …

Die Gemeindeordnung Baden-Württemberg bietet schon heute zahlreiche Möglichkeiten (Jugend)beteiligung zu realisieren! Siehe dazu auch den Hinweis auf den Artikel von Yvonne Müller unten. „Gedanken zu Veränderung §41a GemO BW“ weiterlesen

Als ob Habermas auf dem Skateboard durch den Raum gefahren wäre

Gestern abend war das große Skatespotvoeting organsisiert vom Jugendbeteiligungsbüro im Haus der Jugend, über 142 Jugendliche waren bei der Veranstaltung und 142 Stimmen wurden abgegeben.

Man konnte den 5 Plätzen die das Garten- und Tiefbauamt als für einen Skateplatz möglich einschätzt, eine Rangfolge geben. Platz Nummer 1 war der Lieblingsplatz und Nummer 5 folglich, den den man am wenigstens als Skatespot haben will.

Es war eine super Atmosphäre, die Anwesenden tauschten auf hohem Niveau ihre Argumente aus und am Ende gab es eine Abstimmung mit klaren Ergebnissen. Besonders schön das sich inzwischen schon Vertreter von Bürgervereinen dafür aussprechen, dass es in ihrem Stadtteil einen Skateplatz geben soll. Man hätte ja befürchten können, das eher das Gegenteil der Fall ist und man mit allen Mittel versucht gegen einen Skatepark im eigenen Stadtteil zu kämpfen.

Anwesen waren Skater aller Generationen von 10 Jahren bis Skater mit Familienanschluß, die sich inzwischen dafür Einsetzen, dass man einen Skatepkatz neben einem Spielplatz bauen soll, damit die ganze Familie dort ihren Spaß haben kann.

Neben unterschiedlichen Diskussuionsbeiträgen wurde im Laufe der Diskussion auch der engagierte Einsatz von Skatement gelobt. Aber auch das Garten- und Tiefbauamt ist für eine Behörde nahezu enthusiastisch und hat versprochen, dass der Bau im Laufe des kommendne Jahres fertig sein könnte. Besonders auch weil eine bisher anonyme Stiftung auch Geld für den Bau geben wird.

Habermas auf dem Skatboard?

Um noch ein wenig mit einerigen philosophischen Bemerkungen diesen Beitrag zu bereichern.

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Universität der Affen

Aus dem Protokoll der letzten Vollversammlung der Universität Freiburg (manchmal ist man dann doch froh, dass man auf der PH studiert…)

„Auch das Analysepapier zur Wohnungsnot wurde schnell mit großer  Zustimmung angenommen. Danach sollten Lösungsvorschläge für die Wohnraumproblematik diskutiert werden. Vertreter des Recht auf Stadt Netzwerks stellten ihre Arbeit im Bündnisse vor, bis plötzlich eine als Affe kostümierte Person durch einen der oberen Eingänge in das Audimax gestürmt kam. Der Affe warf Flugblätter um sich und überbrachte einen USB-Stick, um so auf eine Hausbesetzung aufmerksam zu machen.

Es folgte eine Armada an GO-Anträgen auf Beendigung der VV, nicht Befassung mit den
Inhalten des Affen, Befassung mit den Inhalten und und und… Letztendlich wurde die VV nicht offiziell beendet, jedoch ging ein großer Teil der Studierenden los, um die Besetzung zu unterstützen, teilweise gingen Personen auch aus Protest gegen die Störung. Letztendlich kam es nach diesem Vorfall zu keiner konstruktiven Diskussion mehr und die Vollversammlung war danach auch nicht mehr beschlussfähig.“

Mal schauen wann an der PH Vollversammlung sein wird und es um die FDGo Frage gehen wird.

Links (mal wieder)

Berliner Wahlwaffeln – oder wie man mit Früchten darstellt, wie die Wahlen ausgehen. Ein super lustiges Ergebniss.

Deutschland und die Griechen, ein Kommentar in der New York Times: Germany’s Mediterranean Envy By TODD G. BUCHHOLZ

The Less Than Definitive Guide to Grading Student Blogs, how to grade your students blogs and how to use them in the classroom.

Einige SPDler erklären das endgültige Ende des Neoliberalismus: Politische Strategie, Alles besser anders machen, Von Niels Annen, Björn Böhning und Benjamin Mikfeld

Foreign Policy about:  Twilight of a Seat-Warmer Medvedev’s worst week ever just keeps on going. And in the end the President asks the Duma to discuss about castration.

Wie merkt man ob das Kind linksextrem ist: Die Welt hat die Antwort!