Unterschriftenaktion Sternwaldwiese: ein paar Updates

Der Blogger beim Unterschriften sammeln in der Pädagogischen Hochschule, danke an Simon Rösch für das Foto.
Der Blogger beim Unterschriften sammeln in der Pädagogischen Hochschule, danke an Simon Rösch für das Foto.

Um den Forderungen der Resolution mehr Nachdruck zu verliehen und um den Nutzern der Plätze eine Stimme zu geben habe ich gemeinsam mit Freundinnen und Freunden, sowie Kommilitoninnen und Kommilitonen eine Unterschriftenliste gestartet und auf Facebook eine Gruppe eingerichtet, die sich dieses Themas annimmt.

Inzwischen haben sich die Stadträte Gerhard Frey (Junges Freiburg / Die Grünen), Nikolaus von Gayling (FDP/DVP), Thomas Fuhr und Josef Nerb (Professoren der Pädagogischen Hochschule), diverse Mitglieder der Grünen Jugend Freiburg, Grünen Kreisvorstandsmitglied Lukas Zeller, Studierende aller Hochschulen, darunter auch der gesamte Asta der PH, Simon Goldschagg (Madison Brass Band) junge Arbeitnehmer, nahezu alle Aktiven von ArTik, diverse Skater, sich dieser Unterschriftenliste angeschlossen.

(Wenn ich noch einen vergessen habe, dann soll er sich bitte bei mir melden).

Die Facebook Gruppe hat über 100 Mitglieder und bei der Unterschriftenliste hatte am 15.2.a 310 Unterzeichner!

Zu der generellen Thematik gab es vor kurzem einen interessanten Vorstoß der FDP/DVP Fraktion im Landtag: Drucksache 15 / 1128 „Anforderungen an den Lärmschutz bei Kinder- und Jugendspieleinrichtungen“

In diesem fordert die FDP eine generelle gesetzliche Regelung und Lärmpriveligieung von Bolz- und Skateplätzen.

Hochschulöffentliches Gespräch zu den Studienbedingungen

Ich durfe also das Hochschulöffentliche Gespräch zu den Studienbedingungen moderieren. War eingetlich auch ganz interessant und trotz Prüfungswoche waren tatsächlich mehr als die üblichen Komilitonen gekommen.

Leider haben wir es nicht geschafft in den 2h 15 min alle Themen die im offenen Brief Angesprochen wurden, zu behandeln, zumindest konnten wir aber über das folgende Sprechen
– Probleme mit der neuen Prüfungsordnung, die Häufung der Modulprüfung nach dem 2. Semester. Dies scheint sich aber ganz einfach behehen zu lassen, indem man als Student einfach ein Modul in einem Semester komplett studiert und so die Prüfung vorzieht.
– die Organisation der Seminarplatzvergabe, ist wohl schwierig. Aber diverse Leute arbeiten daran und man kann auch einfach mit den Dozenten sprechen.
– die Öffnungszeiten der PH-Bibliothek, sollen verlängert werden.
– fehlende Lernräume, es wird wohl einen Vorstoß des Rektorats dahin geben, aber das kostet viel, wenn Lernmöglichkeiten auf dem Gang eingerichtet werden.
– der drohende Abriss des studentischen KulturCafés, das neben anderem den Großteil der Infrastruktur für die Studierendenvertretung beherbergt. Das Rektorat wird die total veraltete Elektrik reparieren lassen. Durch die neue Landesregierung habe sich auch der „Wind gedreht“, Bestand sei eigentlich gesichert, weil ja auch kein Geld da wäre, die Barracken abzureissen und zu ersetzen…

FDP KULTURSTAMMTISCH bei ARTIK zu JUGENDKULTUR

Der kulturpolitische Sprecher der FDP im Gemeinderat, Stadtrat  Nikolaus v. Gayling,  lädt wieder zum „Liberalen Kulturstammtisch“
ein auf Sonntag, dem 5. Februar 2012, 11 Uhr in die Unterführung am „Siegesdenkmal“.

Thema: „Jugendkultur“; Referenten: Ian Holton, Sebastian Müller  und ein Vertreter/eine Vertreterin von  ARTIK, dem neuen Verein, der die Räume  „unter Tage“ wieder herrichtet.

Wegen der zu erwartenden Kälte finded das für jedermann offene Treffen seine Fortsetzung ab etwa 11,45 Uhr im  benachbarten Cafe „Mosaik“-Nebenzimmer, Leopoldring 3.

Ich freue mich bei der Veranstaltung auch dabei sein zu dürfen, auch wenn sie von der FDP organisiert wird, aber man lässt ja keine Gelgenheit offen das Thema „Freiraum für Jugendliche“ in der Öffentlichkeit zu thematisieren.

Haushaltsausschuss

So seit kurzem bin ich Mitglied im Haushaltsausschuss der PH und der hat dieses Jahr zum ersten mal getagt und wohl auch zum letzten mal, weil es ja dann ab dem 1.4. keine Studiengebühren sondern Qualitätssicherungsmittel gibt und dann dafür eine neuen Ausschuss indem sogar ein Student der Vorsitzende sein wird!

Wir besprachen darin die Mittelverteilung im kommenden Jahr.

Zunächst eine gute Nachricht, das Rektorat schlägt vor, dass in den Überlastfächern zunächst befristete und dann dauerhafte zusätzliche Dozentenstellen geschaffen werden:

„Da auch nach der Umstellung der Lehramtsstudiengänge in einzelnen Fächern auf längere Sicht mit einer deutlichen Überlast in der Lehre, bezogen auf die Personalaus-stattung dieser Fächer, zu rechnen ist, schlägt das Rektorat vor, beim MWK (Ministerium für Kultus, Anmerkung des Atuors) zu beantragen, 4 unbefristete Stellen für Akademische Mitarbeiter in den Fächern
1. Biologie (Auslastung 201%),
2. Geografie (Auslastung 177%),
3. Geschichte (Auslastung 160%) und
4. Mathematik (Auslastung 151%)
aus Qualitätssicherungsmitteln zu finanzieren und im Stellenplan entsprechend auszu-bringen“

Des weiteren will das Rektorat run 150.ooo Euro aus Landesmitteln für die Verbesserung der Labore in der Biologie beantragen, zudem soll Geld aus den zurücksgestellten Studiengebühren in Höhe 350.000 Euro in diese Renovierung fliessen. Um dadurch einene erste Sanierung durchzuführen, will jedoch für den übernächsten Landeshaushalt den Rest des Geldes einfordern. Das dürfte besonders die Biofachschaft freuen, auch gerade nach dem etwas seltsamen Gespräch in dem der Rektor der Meinung war, man könnte die meisten Experimente ja auch daheim mit dem Lehrbuch durchführen.

Wir konnten auch extra kein Benehmen herstellen über die Mittel für die Abteilung Schulpraktische Studien, weil diese nach unserer Meinung unternfinanziert ist, hier wurde gebeten bis zum nächsten Treffen, nochmal Informationen vorzulegen.

Wochenbericht berichtet über Treffpunkte für Jugendliche

Heute hat auch der Wochenbericht, das heiße Thema Sternwaldwiese, bzw. Treffpunkte für Jugendliche in Freiburg aufgegriffen und berichtet auf der Titelseite darüber. Ich war auch beim Grünen Neujahrsempfang und da habe ich doch recht positive Signale empfangen. Damit hoffe ich das unsere Facebook Gruppe und auch die Unterschriftenliste noch mehr Zuspruch empfangen.

Der Wochenbericht berichtet über das heißte Thema Treffpunkte in Freiburg
Der Wochenbericht berichtet über das heißte Thema Treffpunkte in Freiburg

10 reasons why Finland shouldn’t elect a gay president

  1. Woman won’t be able to advance their career by sleeping with the president but instead have to rely on their brains and skills!
  2. He will always be better dressed then the other guys in the room. Especially true for Finland where male fashion is set by the lumberjacks..
  3. People might be distracted from his policies by fantasies of hot shower scenes in which they are not allowed to participate.
  4. He might fall in love with the gay foreign minister of Germany and start kissing him all over at an official government meeting (The long term relationship argument doesn’t count, as Bill had clearly one with Hillary)
  5. Only for France: how would he get the two illicit children that qualify him for office?
  6. He will have to think of a whole new disguise for his lovers, as  the secretary thing won’t work any-more. Unfortunately the Finnish society has not yet progressed so far, as that man can work as secretaries without arising suspicion.
  7. He won’t bomb Iran.
  8. It will create so much more opportunities for SETA jokes
  9. Chuck Norris does not approve this*
  10. 10. He might be attacked by gay ice bears in the forest.
  11. 11. Bing translates Pekka as Bob.

*

Medienreaktionen auf Sternwaldwieseaktion

Heute berichtet die Badische Zeitung:

DRUCK-SACHE:  Studierende fürs Grillen

Die Vollversammlung (VV) der Studierenden der Pädagogischen Hochschule fordert in einer Resolution von der Stadt Freiburg, auf einen Abbau der Grillstellen an der Sternwaldwiese zu verzichten und im Gegenteil mehr öffentliche Treffpunkte für Jugendliche und junge Erwachsene zu schaffen. Das teilt der „Unabhängie Studierendenausschuss“ (Usta) der Hochschule mit.
Die Sternwaldwiese sei ein wichtiger sozialer Treffpunkt für Menschen in Freiburg. (mehr)

Und auch Radio Dreieckland, hat mich heute früh dazu interviewt:

Usta der PH: Sternwaldwiese soll öffentlicher Treffpunkt bleiben!

Die Vollversammlung der Studierenden an der PH Freiburg hat eine Resolution gegen die Abschaffung der Grillstellen auf der Sternwaldwiese oder gar die Schließung dieses öffentlichen Treffpunkts beschlossen. Wer diese Position unterstützen will, kann sich an der Unterschriftenaktion beteiligen. Über die Sternwaldwiese und darüber, wieweit es dabei auch um die Verbots- und Verdrängungspolitik der Stadt allgemein geht, haben wir mit Sebastian gesprochen, der an der PH studiert und den Antrag in die VV eingebracht hat.
Hier auch der Link zur Mp3 zum downloaden bzw. anhören.
Damit nimmt die Kampagne so langsam fahrt auf, sehr gut!

Resolution zum Erhalt der Sternwaldwiese

Die Vollversammlung des UStA der Pädagogischen Hochschule Freiburg  hat soeben folgende Resolution beschlossen:

„Die Vollversammlung der Studierenden der PH Freiburg betrachtet die Forderungen die Sternwaldwiese in Freiburg zu schließen oder die dortigen Grillstellen abzubauen mit Entsetzen.

Die Vollversammlung der Studierenden der PH Freiburg, erkennt die Sternwaldwiese als einen wichtigen sozialen und Treffpunkt für Menschen in Freiburg an und setzt sich für ihren Erhalt ein. Derartige, frei zugängliche und unkommerzielle Orte sind in Freiburg rar und werden durch die immer engere Bebauung und die abnehmende Lärmtoleranz zunehmend in ihrer Nutzung eingeschränkt.

Die Vollversammlung der Studierenden der PH Freiburg sieht mit großer Sorge, in Freiburg insbesondere junge Erwachsene, Jugendliche und Kinder vertrieben werden, weil Lärm, Müll oder ein negatives subjektives Sicherheitsgefühl, AnwohnerInnen stören von immer mehr öffentlichen Orten vertrieben werden. (Beispielsweise: Spielplätze, Sportplätze, Schulhöfe…)

Die Vollversammlung sieht diese Entwicklung auch im Kontext zunehmender Aufwertungs- und Verdrängungsprozesse in Freiburg und kritisiert die zunehmenden Verbotsbemühungen der Stadt Freiburg.

Die Vollversammlung der Studierenden der PH Freiburg ruft auf, verantwortungsvoll und rücksichtsvoll mit öffentlichen Plätzen umzugehen.

Die Vollversammlung der Studierenden der PH Freiburg fordert die Stadtverwaltung auf  die Grillstellen an der Sternwaldwiese zu erhalten.

Die Vollversammlung der Studierenden der PH Freiburg regt die Stadtverwaltung an, zusätzlich stadtnahe Aufenthaltsorte zu schaffen und zu bewerben.“

Die Unterschriftenliste zum Erhalt der Sternwaldwiese gibt es hier:

Unterschriftenliste zum Erhalt der Sternwaldwiese (PDF)

und hier ist der Link zur Facebookgruppe: https://www.facebook.com/groups/277177732346632/

Die Pressemitteilung des usta ist hier zu finden (als PDF)