Alle haben sie gelobt im letzten Jugendhilfeausschuss. Keine Kritik von irgendeiner Fraktio, sogar Berthold Bock von der CDU räumte ein, das trotz anfänglicher Skepsis er inzwischen überzeugt ist.
das neue Junges Freiburg bei einem Treffen im ArTik
Aber ArTik wäre nicht ArTik wenn es nicht schon eine Kampagne gestartet hätte um das Geld zusammen zu bekommen: Auf Spendenfreude.de kann jeder leicht per Bankeinzug oder Kreditkarte an ArtTik spenden.
Wer kein Geld hat, der kann zumindest bei Spendemfreun.de abstimmen damit ArTik eine Rettungsplakatkampagne bekommt
Und ArTik macht am 1.3. für einen Monat zu um sich zu überdenken. Sowas sollten mal viele Institutionen machen, das kann nur helfen. Ich hoffe ArTik startet danach durch und wir werden auch gemeinsam eine Lösung finden, für die Zeit wenn dann die Strassenbahn drüber fährt.
Freiburg braucht ArTik. Die Diskussion um die Innenstadt, um mangelnde Aufenthaltsräume für junge Menschen zeigt es umso mehr, das es ein unkomerzielles Jugendzentrum in der Freiburger Innenstadt braucht.
Ich habe 10 Euro gespendet! Und fordere euch auf es auch zu tun!
Seit einigen Wochen wird nahezu hysterisch darüber diskutiert ob und wie über die sexuelle Identität im Schulunterricht gesprochen werden soll.
Dazu gibt es viele Debattenbeiträge. Auf einige gute möchte ich hier verweisen:
So auf den sehr durchdachten Beitrag von „Schule und sexuelle Identität„, Pater Klaus Mertes, SJ: „Christlich sich nennende Hetzer und Blogger nehmen das Wort „christliches Menschenbild“ in den Mund, um Hass gegen Schwule, Lesben und Transsexuelle auszuagieren. „Worin du den anderen richtest, darin verurteilst du dich selbst“ (Röm 2,1). Entsprechend diesem Wort von Paulus wäre es eher christlich, auf sich selbst zu blicken und sich zu fragen: Wo trage ich das Diskriminierungsverbot gegen Homosexuelle (vgl. Katholischer Katechismus Nr. 2359) zwar auf den Lippen, aber eigentlich nicht im Herzen?“ Der auch fordert SchülerInnen mit der „die Kompetenz, zwischen Intimität und Öffentlichkeit zu unterscheiden“ auszustatten.
Katholischer Katechismus: „2358 Eine nicht geringe Anzahl von Männern und Frauen sind homosexuell veranlagt. Sie haben diese Veranlagung nicht selbst gewählt; für die meisten von ihnen stellt sie eine Prüfung dar. Ihnen ist mit Achtung, Mitleid und Takt zu begegnen. Man hüte sich, sie in irgend einer Weise ungerecht zurückzusetzen“
Dem Beitrag von Steffan Niggemeier in der Frankfurter Allegemeinen Zeitung„Das Ende der Toleranz“ über die Bedeutung von Sichtbarkeit und Unsichtbarkeit von Homosexualität, inder er uns nochmal den Unterschied zwischen Toleranz und Akzeptanz erklärt: „Dabei war das die paradoxe Hoffnung, die sich für Konservative mit der Toleranz gegenüber Homosexuellen verband: dass Schwule und Lesben, wenn sie nicht mehr verfolgt werden, wieder unsichtbar würden. (…) Diese Sichtbarkeit empfinden die toleranten Homo-Gegner als Belästigung und als Bedrohung; und die Versuche, Kindern und Jugendlichen sexuelle Vielfalt gleich als Selbstverständlichkeit zu vermitteln, als einen Angriff auf ihr gottgegebenes Recht, Homosexuelle und deren Liebe weiter als unnormal und defizitär abzuwerten. (…) sollten auch Lesben und Schwule ihren vermeintlichen „Lebensstil“ nicht als „erstrebenswert“ anpreisen dürfen – als ließe sich homosexueller Nachwuchs anwerben.“
Deutlich politischer argumentiert Grünen Breisgau-Hochschwarzwald Kreisverbandssprecher (oder war er mal) und hochschulpolitischer Berater der Grünen Landtagsfraktion Till Westermeyer auf seinem Blog „Aus dem Hinterwald“. Zunächst erläutert er uns was die Reform des Bildungsplanes genau soll, was der aktuelle Stand ist und was im Diskussionspapier in dem so oft das Wort ’sexuelle Vielfalt‘ vorkommt, so alles steht. Dann ortet er die Diskussion ein: „Im Klartext bedeuten die oben zitierten Sätze: In den Schulen soll vor Homo- und Bisexualität gewarnt werden, weil das ja Lebensstilentscheidungen wären, die negative Konsequenzen nach sich ziehen. Das ignoriert nicht nur, dass es eben nicht um Lebensstilentscheidungen geht, sondern um vorhandene sexuelle Orientierungen. Zudem scheint den UnterstützerInnen dieser Petition nicht in den Sinn zu kommen, dass die von ihnen aufgeführten Probleme möglicherweise etwas damit zu tun haben, dass nicht der kirchlichen Norm entsprechende Lebensformen bis heute gesellschaftlich nicht akzeptiert sind. (…)
Aber dass auch die FDP – zumindest in Form des Fraktionsvorsitzenden Rülke – sich auf diese Seite stellt, irritiert. Das passt zu Rülke – aber eben nicht zu einem liberalen Menschenbild. (…)
Was richtig und falsch ist, was normal und was abartig zu sein hat, das ist – gerade auf dem Land – leider allzuoft sonnenklar und selbstverständlich. Zu einer anderen Haltung auch zu stehen, erfordert Mut.“ Ein Beitrag der vieles gut einordnet und uns erklärt, warum es wichtig ist über dieses Thema zu sprechen.
Zum Hitzelsberger Outing kommentierrt Harry Nuttin in der Frankfurter Rundschau in: Die Grenzen der Toleranz für Homosexuelle:„Aber selbst die demonstrative Unterstützung, die Thomas Hitzlsperger von vielen Seiten angeboten und umgehend als Indiz für eine solidarisch-mitfühlende Gesellschaft gewertet wurde, vermochte ihre paternalistischen Züge kaum zu verbergen. Als gelte es, jemand beizuspringen, der gerade einen schweren Schicksalsschlag erlitten hat, wurde letztlich auch die politisch intendierte Botschaft Hitzlspergers konterkariert (…) Die aktuelle Debatte verrät aber einmal mehr, wie dünn der Firnis der sich liberal wähnenden Gesellschaft ist. Es geht nicht um die Normalisierung der sexuellen Differenz, sondern um die Deutungshoheit über die gesellschaftliche Normalität. Ein markantes Missverständnis betrifft dabei die Voraussetzungen für Toleranz selbst. Noch immer wird es gern als Liberalisierungsfortschritt betrachtet, wenn man Minderheiten tolerante Einstellungen als eine Art freiwilliger Leistung entgegenbringt. Das enthält unausgesprochen aber auch die Konsequenz, dass diese rasch wieder entzogen werden kann.“ „Link Sammlung zur Debatte um Schule und sexuelle Identität“ weiterlesen
Wenn man die Zeitung liest und im Internet rumsurft, dann kommt man nicht nur auf irgendwelchen Schrott, sondern auch auf gute und wichtige neue Ideen.
So fand meine Kollegin Stadträtin Vogel einen interessanten Artikel in der Süddeutschen Zeitung vom 27. Januar 2014 14:35 „Friedensengel fu?r Mu?nchen“: „Wenn es wärmer wird und viele Menschen wieder ihre Abende draußen verbringen, dann will die Stadt mit einem neuen Ansatz die dabei entstehenden Konflikte im öffentlichen Raum lösen. (…) soll ku?nftig „Allparteiliches Konfliktmanagement in Mu?nchen“ (AKIM) helfen, einen Ausgleich zwischen unterschiedlichen Interessen herbeizufu?hren. Die Stadt will dazu knapp fu?nf Stellen schaffen. Vier davon sind fu?r Sozialpädagogen vorgesehen, die als Team an Orten präsent sein sollen, wo es immer wieder Konflikte gibt. Das Projekt, das das Sozialreferat zusammen mit dem Gesundheits- und dem Kreisverwaltungsreferat (KVR) entwickelt hat und das der Stadtrat am Donnerstag beschließen soll, kostet jährlich rund 360.000 Euro. Es orientiert sich am Wiener Vorbild „SAM“ (sozial, sicher, aktiv, mobil), der mobilen sozialen Arbeit in Problemzonen des öffentlichen Raums.“
Im Münchener Merkur wird das ganze noch ein wenig anders beleuchtet: „Dort sind viele Leute meist friedlich beisammen, ein Eingreifen der Polizei wäre also unverhältnismäßig. Akim heißt die neue Eingreiftruppe, „allparteiliches Konfliktmanagement in Mu?nchen“. Fu?nf neue Stellen hat man fu?r sie geschaffen. Vier Mitarbeiter sollen dort in der Stadt unterwegs sein, wo es Ärger gibt. Kommenden Sommer zunächst nachts am Gärtnerplatz. Durch eine spezielle Kleidung soll sie jeder als neutrale Ansprechpartner vor Ort erkennen. Ein weiterer Mitarbeiter wird zur zentralen Anlaufstelle bei Konflikten im öffentlichen Raum und soll herausfinden, welche Hilfe genau vor Ort sinnvoll ist. Dabei soll er eng mit allen zusammenarbeiten, die bisher schon bei Konflikten im öffentlichen Raum aktiv wurden: So ku?mmern sich beispielsweise seit langem Streetworker um Drogenabhängige, Obdachlose oder schwierige Jugendliche. Zudem gibt es die Stelle fu?r Gemeinwesenmediation. Etwa 30 Vermittler schlichten hier Konflikte in der Nachbarschaft, im Stadtteil oder in Schulen und Kitas“
der Augustiner Platz in einer lauen Sommernacht
Dieses Angebot kam auf Antrag der Fraktion Grüne und Rosa Liste im Münchner Stadtrat zustande: Neues Konzept zur Nutzung des o?ffentlichen Raums In dem vom Stadtrat beschlossenen Konzept heißt es:
AKIM arbeitet eng mit einer zu gru?ndenden Arbeitsgruppe zusammen, an der Vertreterinnen und Vertreter des Sozialreferats (inkl. Streetwork), des Referates fu?r Gesundheit und Umwelt (inkl. Streetwork), gegebenenfalls und bedarfsweise des Kreisverwaltungsreferates und der Polizei teilnehmen. Diese Arbeitsgruppe soll sich regelmäßig treffen und bei unklaren Zuständigkeiten der an der Konfliktlösung beteiligten Stellen Festlegungen treffen. Grundlage fu?r die Zusammenarbeit von AKIM und der Arbeitsgruppe soll ein von AKIM zu erstellender Leitfaden „Konfliktlösung imöffentlichen Raum“ sein, der Handlungsmöglichkeiten benennt, die sich nach der Artund dem Eskalationsgrad des Konflikts und den verschiedenen Zuständigkeiten richten. Ziel ist es, damit eine erste grobe Einschätzung vorzunehmen, ob ein Konflikt:
durch Streetwork oder Mediation bearbeitet werden kann oder andere Interventionen indiziert sind,
situativ bearbeitet werden soll (Deeskalation vor Ort) oder konzeptionell (Runder Tisch),
einen externen Einsatz erfordert oder durch Ressourcen vor Ort bearbeitet werden kann,
kleinteilig bearbeitet werden kann (zwischen direkt Betroffenen) oder andere
Ebenen benötigt (Runder Tisch mit vielfältigen Akteurinnen und Akteuren).
Schließlich soll AKIM ein Netzwerk mit den Akteurinnen und Akteuren im Sozialraum,wie REGSAM, den Bezirksausschu?ssen und den sozialen Einrichtungen aufbauen. Neben der Person, die die erste Konfliktanalyse vornimmt, den Leitfaden erstellt, dieArbeitsgruppe leitet und federfu?hrend das Netzwerk aufbaut, wird ein Team aus Sozialarbeiterinnen und Sozialarbeitern bei AKIM mitarbeiten. Dieses Team soll dort vor Ort präsent sein, wo immer wieder Konflikte entstehen.„
Und wird in einer Pressemitteilung näher beschrieben: „Entscheidend bei diesem Ansatz ist, alle Beteiligten und ihre Interessen in die Konfliktlösung miteinzubeziehen und bei Konflikten als neutrale Instanz zur Verfügung zu stehen – anstatt des beispielsweise eher auf die jeweilige Zielgruppe zugeschnittenen Ansatzes der Streetworker. Lydia Dietrich: „Im Hinblick auf die wachsende Bevölkerung und den begrenzten Öffentlichen Raum müssen wir uns in München auf zunehmende Nutzungskonflikte einstellen. Wenn wir die Nutzung des öffentlichen Raums verträglich gestalten wollen, brauchen wir Soziale Arbeit, Hilfsangebote, Kommunikation und Mediation. (…) wie die Erhöhung des Sicherheitsgefühls der BürgerInnen vor Ort. Dazu müssen alle an den Konflikten beteiligten Gruppen in eine Konfliktlösung miteinbezogen werden.“
Das ganze hört sich bestechend an, auch als Alternative für einen Kommunalen Ordnungsdienst, der – so wie er derzeit diskutiert wird, um vernünftig zu sein sicher 10 – 20 Stellen benötigen würde und gut 1 Mio Euro pro Jahr kosten würde.
Ich denke das Konzept sollte man versuchen auf Freiburg zu übertragen, etwa in einem Probelauf, der 2 Jahre dauert. Billiger als die Einrichtung einer Stadtpolizei (oder KOD oder wie auch immer man es nennt), sinnhafter, da es nicht nur wegen Lärm sondern auch wegen anderer Konflikte vermitteln könnte. Es wäre eine wahrlich „Freiburger Lösung“
Am Freitag um 18:00 habe ich in das Fraktionszimmer von Junges Freiburg / Die Grünen eingeladen um über das Thema KOD und Innenstadt mit verschiedenen Freiburger Jugendorganisationen zu sprechen.
In Freiburg gibt es eine neue Vereinigung die auch zur Kommunalwahl antreten will. Sie nennt sich Freiburg Lebenswert und scheint wohl der Ausdruck eines „Grummelns“ bezüglich neuer Bauprojekte und der an vielen Stellen in Freiburg stattgefundenen Nachverdichtung zu sein.
Hohe Dichte ist verträglich wenn sie mit einer hochwertigen Gestaltung der Grünflächen einhergeht. Einige der am dichtesten besiedelten Stadtteile in Freiburg sind auch die Attraktivsten: Vauban, Rieselfeld, Wiehre.
Jetzt scheint der Ansatz dieser Vereinigung zu sein, den Zuzug nach Freiburg zu stoppen oder zumindest reduzieren zu wollen. Jedes Jahr ziehen rund 21.000 Personen nach Freiburg und rund 20.000 wieder aus Freiburg weg. Wie man das reduzieren will und ob das gut wäre für eine Stadt, weiß ich nicht.
Ich weiß auch gar nicht wie es – so lange das Grundgesetz Freizügigkeit im ganzen Bundesgebiet und die Europäischen Verträge jedem Unionsbürger, Niederlassungsfreiheit, als ein wesentliches und konstitutives Element der Europäischen Staatbürgerschaft garantiert – möglich sein sollte. Grundrechte für die Politiker wie etwa Dr. Conrad Schröder ihr gesamtes Lebenswerk gewidmet haben. Ein Grundrecht von dem Sie und ich sicher auch gerne gebrauch machen, viele Senioren haben inzwischen ihren Altersruhesitz in Spanien.
Ich sehe auch nicht, weshalb es (kommunal-)politisch erstrebenswert sein sollte Freiburg weniger attraktiv zu machen.
Es gelten bei jedem Bauprojekt in Freiburg die Wohnungspolitischen Grundsätze – die bundesweit als Vorbildlich gelobt werden – die sowohl 1/3 der Flächen für geförderten Wohnungsbau zur Verfügung stellen als auch zusätzlich zahlreiche ökologische Standards. Wie etwa Niedrigenergiebauweise, die bei steigenden Energiepreisen, sicher auch den Mietern zugute kommt.
Mooswald der vernachlästigte Stadtteil?
Ein weiterer Vorwurf, den man in diesem Zusammenhang häufig hört, sei die Vernachlässigung des Stadtteil Mooswald.
Der Stadtteil Mooswald ist weder vernachlässigt noch hat er mangelnde Infrastruktur. Als Moswälder Bürger selbst darf ich daran erinnern, das zu bestehenden S-Bahnlinie, derzeit ein direkter Strassenbahnanschluss gebaut wird. Der uns allen sicher eine gute und bequeme Fahrt in die Stadt und darüber hinaus ermöglicht.
Was die soziale Infrastruktur des Stadtteils betrifft, so darf ich sie darauf hinweisen, das:
die Stadt die Wentzingerschulen saniert hat, Kosten über 25 Mio. Euro,
die Stadt an der Gerhardt-Hauptmann Schule einen Kindergarten mit 6 Gruppen, Inklusiv und nach modernen pädagogischen Standards baut, für mehrere Mio. Euro,
das auf dem Brielmann Gelände ein neuer Kindergarten entstanden ist, sowie auch im Hüttinger Areal,
das derzeit sowohl von der Universität als auch von der Frauenhofergesselschaft ca. 250 Mio. Euro in Einrichtungen im Mooswald investiert werden,
Noch ein Wort zum Thema Westarkaden: Sicher wurde hier dicht, viele sagen zu dicht gebaut. Ich sehe jedoch als Anwohner durchaus eine Aufwertung des gesamten Areals: Erstmals sind die Geschäfte bei uns unten im Haus vermietet. Die Eigentümergemeinschaft muss nicht mehr die Nebenkosten tragen. Es befindet sich ein hochattraktives Einkaufsangebot in kürzester Nähe, das neben Läden des täglichen Bedarfs auch zahlreiche Restaurants und ein darüber hinaus gehendes Warenangebot bietet. Immer wenn ich da durchlaufe sind die Läden voll und die Wohnungen scheinen auch alle vermietet zu sein. Ein derart attraktives Angebot hat es im Stadtteil bisher nirgendwo gegeben und stärkt diesen auch sicher. Inzwischen gibt es ja Befürchtungen das zu viel Kaufkraft aus etwa Landwasser abfließt.
Beim Thema Bürgerbeteiligung sehe ich das es im Mooswald einen vom Bürgerverein durchgeführten und von der Stadt unterstützten Stadtteilentwicklungsporgramm mit Leitlinien gegeben hat. Ich war auch kürzlich auf einer sehr frühen Bürgerinfo zur Neubebauung des Geländes des – hoffentlich bald ehemaligen – Eisstadions, wo die Bürger sehr umfassend und früh über mögliche Varianten eine Bebauung informiert wurden.
Erst vor kurzem habe ich ein Schreiben an die Verwaltung gerichtet den Spielplatz im Seepark zu sanieren. Die Einrichtung eines Skateplatzes, wie lange von zahlreichen Freiburger BürgerInnen unterschiedlichsten Alters gefordert, musste leider aufgrund von Wiederstand des Bürgervereins unterlassen werden.
Benni Wasmer, Lukas Mörchen und Sergio Schmidt die Sprecher von Junges Freiburg
Junges Freiburgist im Moment dabei sich neu zu strukturieren und sich aufzustellen. Für die Zeit zwischen den Jahren und bis sich die Wählervereinigung wieder neu als Verein verfasst hat, haben wir drei „Sprecher“ bestimmt, die sich in den kommnden Wochen um die Angelegenheiten (Kontakt mit Jugendorgas, Besuch bei den Neujahrsempfängen, Vorbereitugn der Gründungsmitgliederversammlung, Presseanfragen, …) kümmern sollen.
Ich hätte gut auf Platz 16 der Vorschlagsliste der Grünen für die Wahl 2014 kandidieren können, das war zumindest der Vorschlag aus den internen Vorabgesprächen. (Für jede Listenaufstellung gibt es intern vorher Gespräche, das war bei Junges Freiburg so, da hat es der Vorstand gemacht mit den Gemeinderäte; bei den Grünen Treffen sich die Leute die kandidieren wollen, bei anderen Listen gibt es eine Findungskomission,…)
Gleichzeitig ist aber Junges Freiburg dabei sich neu zu formieren. Oder man könnte auch sagen: Jetzt gibt es eine Jugendbewegung, die es wieder ins Leben gerufen hat. Es ist jetzt nicht so, dass ich da durch die Stadt getingelt wäre und Leute gesucht hätte – sondern sie sind auf mich zugekommen. Ohne sie wäre es sehr viel leichter für mich und ich hätte mir auch Tage des Grübelns und Marterns erspart.
Gerne wäre ich zu dieser Entscheidung schon früher gelangt, aber manchmal dauert es halt lange.
Ich sehe mich auch in der Pflicht ihnen zu helfen. Das wäre aber sicher schwer, wenn ich auf einer Grünen Liste kandidiere und auf der einen Seite die Grüne Partei Dinge einfordert und auf der anderen Seite Junges Freiburg Dinge einfordert. Diesen Loyalitätskonflikt möchte ich mir ersparen.
Im Vorfeld war ich bei den Grünen verwantwortlich für den Jugendkapitel des Wahlprogramms, mit einem klaren Fokus auf Beteiligung und habe auch so lange genervt bis noch ein Extrakapitel Ehrenamt eingefügt worden ist, in dem sich die Grünen auch klar zum Katastrophenschutzzentrum bekennen. Und einen Wagenburgen Antrag.
Auf Platz 16 sitzt jetzt der Pascal von der Grünen Jugend, der viele Themen die mir nahestehen auch gut repräsentieren kann und auf Platz 18 Ramon, der mir auch versprochen hat, sich für das Thema einzusetzen.
So long. Jetzt hoffe ich das 2014 noch zum Jahr der Kinderrechte wird.
Inzwischen berichtet auch die Badische Zeitung berichtet und hält mich für einen Grünen Stadtrat (was ich ja nie wirklich war):
Gestern trafen sich auf Einladung von Lukas Mörchen junge Leute zum Thema: „Soll es 2014 wieder Junges Freiburg geben?“
Da waren etwa zwölf junge Menschen zum Teil parteiungebunden, zum Teil war von der Piratenpartei Jugend bis zur AfD Jugend, alles vertreten. Einige waren noch so jung, das sie gar nicht wahlberechtigt sein werden.
Dankbarer Weise hatte Lukas auch mich und Martin Kranz-Badri den Mitarbeiter von Junges Freiburg im Gemeinderat, eingeladen. Wir beide haben uns aber mit inhaltlichen Forderungen und Aussagen zurückgehalten.
Interessant war das Auftreten von vier Jungs aus den Jugendparteien.
Zum einen von Wassili Franco von der Grünen Jugend, der scheinbar gekommen war um zu verhindern das sich Junges Freiburg neuformiert und von Tom Pannwitt, dem ehemaligen Vorsitzenden von Junges Freiburg.
Der ist inzwischen der Liquidator des Vereins Junges Freiburg e.V., also dem Mann der Junges Freiburg aufgelöst hat und seine politische Karriere als Mitglied im Kreisvorstand der Jusos fortsetzt.
Irgendwie muß in seiner Zeit bei Junges Freiburg nicht so interessant, spannend oder ereignissreich gewesen sein, da er wiederholt von einem „Absitzen des Mandats“ und für den Fall einer Listenaufstellung auch gleich mal mit einer kleinen Schlammschlacht drohte. Das war wohl auch seinem Kreisvorsitzenden, der auch da war, etwas peinlich. Eine Einschätzung, der auch weitere Anwesende aus anderen Parteien nicht zustimmen konnten.
Erstaunlich konstruktiv die beiden von der Piratenpartei und von der AfD.
Im Teilen sicher eine überzeugende Vorstellung, die geignet war Jugendliche eher aus den Jugendparteien abzuschrschrecken.
Neben der eher von den Jugendparteien geführten Diskussion ob denn ein Junges Freiburg sinnvoll und notwendig sei, und ob es den Jugendlichen oder jungen Menschen die auf den Parteilisten kandidieren würden schaden könnte – eine Aussage, die meiner Meinung nach nicht wirklich empirisch belegbar ist, denn durch die Präsenz von Junges Freiburg könnten die Parteilisten auch gezwungen sein, möglichst viele junge Menschen zu nominieren, blieb leider nur kurz Zeit und über mögliche Inhalte und Strukturen zu unterhalten.
Deswegen wird es am kommenden Montag um 20:00 Uhr im gleichen Raum 32 im Haus der Jugend ein weiteres Treffen zu dem Thema geben.
Bald sind ja wieder Listenaufstellungen und viele Leute überlegen sich, ob sie für den Stadtrat von Freiburg kandidieren sollen. Eine der Fragen, die den amtierenden Stadträten gestellt werden, ist wieviel Arbeit es eigentlich so ist.
In diesem Zusammenhang hat mein Kollege Eckhart Friebis bei der Verwaltung nachgefragt, nach einer Statistik. Und die Verwaltung hat tatsächlich eine!
So kann man der entnehmen, das in dieser Amtsperiode, also seit September 2009 bis Ende November 2013 (die fünf Jahre sind noch nicht rum), wir insgesammt 182,77 Tage Gemeinderatssitzungen hatten. Also rund eine Woche und ein paar Stunden.
Auch zu den Beschlüssen kann man einiges interessantes sagen, so haben wir im Jahr 2012:
von 237 Beschlüssen 46,4% einstimmig beschlossen, 44,7% waren Mehrheitsentscheidungen, 8,9% waren Kentniss nahmen. Daher da mußte man nix beschliessen. Doch recht interessant, wennman bedenkt, dass das Bild nach außen häufig eines von kontroversen Debatten ist.
die Duchschnittliche Gemeinderatssitzung dauerte 4,08 h
insgesammt haben sich die Gemeinderäte 412 mal zu Wort gemeldet
91 Anträge gestellt, von denen 56 eine Mehrheit bekommen haben und 35 abgelehnt wurden.
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