Particulates or particulate matter in the Air in Freiburg

This is an english summary of my page about my little air quality sensor.

The story behind it is explained very simply: One day I decided to visit the people of luftdaten.info in Stuttgart and have a look at their project. They have cleverly designes a particular matter sensor for both PM10 and PM2.5 that costs less then 30 Euros.

Because of their small size, particles on the order of 10 micrometers or less (PM10) can penetrate the deepest part of the lungs such as the bronchioles or alveoli. Similarly, so called fine PM, (often referred to as PM2.5), tend to penetrate into the gas exchange regions of the lung (alveolus), and very small particles (< 100 nanometers) may pass through the lungs to affect other organs. So these particles are not something you should take lightly. And these particulates are a good indicator for other Air polutants such as NOx. Both are caused by burning stuff, either to heat your house or when you drive around in a car.

The effects of inhaling particulate matter that have been widely studied in humans and animals include asthma, lung cancer, cardiovascular disease, respiratory diseases, premature delivery, birth defects, and premature death.

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In Europe PM10 particulates should not exceed 50 µg/m3 on a Daily average for more then 35 days. The worst air in Germany is often found in Stuttgart, but Freiburg beeing in a valley also has problems. Thats why I decided to put upt he first sensor from this citizen science network.

The graphics you see are taken from my sensor outside on my balcony. The grey thing next to my little polar pear houses the sensor. You can build these fairly easy yourself.

These graphics should be refreshed every 15 min. This one shows the measurement over one week. Note 50 µg/m3  are the limit:

https://www.madavi.de/sensor/images/sensor-esp8266-924569-sds011-1-week.png

To see if the 50 µg/m3 for PM10 has been broken, see this chart:

https://www.madavi.de/sensor/images/sensor-esp8266-924569-sds011-1-floating.png

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Freiburgs 1. Bürger-Feinstaubsensor liefert Daten!

sensor_karte_27012017Gerade kam die Email: Mein Feinstaubsensor auf dem Balkon liefert die Daten nun über Internet an die Karte von Luftdaten Info. (Die Karte zentriert noch auf Stuttgart), daher dann einfach so lang emit der Maus verschieben, bis man Freiburg sieht. Bisher ist nur mein Senor drin, aber ich bin optimistisch, das es bald mehr werden. Alleine auf meinen Blogpost, Facebookeintrag und twitter haben sich bereits schon vier Leute gemeldet.

Zu den offiziellen Feinstaubwerten in Freiburg geht es hier. Und übrigens als ich dieses schreibe, haben wir inzwischen den fünften Tag mit Feinstaubwerten über der Grenze in Freiburg.

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Und Eisbär norbert mag ihn auch:

 

Feinstaub in Freiburg: Sebis Sensor!

In Stuttgart gibt es eine Gruppe sehr engagierter Menschen, die für Stuttgart ein Bürger Feinstaubmessnetzwerk aufgebaut (Link zum SWR Bericht) haben, die habe ich gestern besucht und seit heute abend steht auch in Freiburg ein solches Gerät um die Freiburger Luft zu messen.

Das ganze Teil sieht von aussen eher unspekatkulär aus: zwei Regenwasserohre aus denen ein Röchrchen ragt. Mit dem Rörchen saugt der Sensor Luft an und misst darin die Feinstaubkonzentration. Der Sensor hängt an einem kleinen Computer, der per Wlan mit dem Internet verbunden ist. Hier mal ein Bild vom Innenleben:

Der Zusammenbau ist auch für technische Laien wie mich gut machbar, man mußte fast nur zusammenstecken. Einzig etwas hackelig war es Zugriff auf den Wlan Acesspoint vom Sensor zu bekommen. Aber auch das hat nach einigen Versuchen geklappt.

Die gemessenen Daten werden dann auf einer Karte dargestellt. Da sollte man auch bald die Daten von meinem Sensor in Freiburg sehen.

Jetzt wird sicher die Frage kommen warum?  Feinstaubbelastung ist auch in Freiburg ein Problem, vielleicht nicht so groß wie in Stuttgart, weil wir nur in einem Tal liegen und nicht in einem Kessel, aber eben auch ein Problem. Es gab ja bereits ein Jahr in dem der Grenzwert überschritten war. Obowohl sich die Kombination aus solchen Tagen nicht unbedingt wiederholen muß und es seitdem auch ruhig war, auch unterhalb des Grenzwertes ist Feinstaub ein Gesundheitsproblem. In Freiburg ist Stickstoffdioxid eher das Problem.

Übrigens für heute, dem Tag an dem ich den Artikel hier schreibe wurde der Grenzwert in Freiburg überschritten!

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Und insgesamt schon dreimal dieses Jahr: (das ist jeweils der orangene Wert, der kanpp über 50  µg/m3 liegt: (Link zur Grafik)

Durchaus leben wir also nicht im Tal der Seeligen.

Ich finde auch die Idee eines solchen Netwerkes von Bürgern sehr spannend: Bürger sammeln selbst Daten – Citizen Science – setzten sich mit deren Erhebung und Bedeutung auseinander und erlangen so selbst ein Stück Wirkmächtigkeit. Außerdem mag ich das ja mit dem Basteln und so kleinen Projekten. Mein RasperryPie ADSB Empfänger ist aber leider vom Netz, sobald es wärmer wird muß ich da mal ran und schauen woran das liegt.

Beschwingt habe ich auch gleich mal Material für 5 weitere Meßgeräte bestellt um das Freiburger Meßnetz auszubauen. Wer also mitbasteln will, ich plane in Freiburg einen Workshop mit einem der netten Leute aus Stuttgart!

https://twitter.com/riedelwerk/status/824336255139856384

Plakatieren smart verwalten

Dieses Jahr sind Bundestagswahlen. Im öffentlichen Raum sichtbar wird diese Aktivität etwa drei Monate vor der Wahl mit einer zunehmenden Anzahl von Veranstaltungsplakaten und in den letzten 6 Wochen vor der Wahl in der „heißen Wahlkampfphase“ mit Partei- und sogenannten Kopfplakaten der Kandidatinnen und Kandidaten.
Spätestens jetzt greifen alle Kandidaten auf freiwillige Helfer zurück, die Plakate auf Plakatträger aufziehen und mehr oder weniger koordiniert plakatieren.

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Wer schon einmal für eine Veranstaltung oder einen Wahlkampf plakatiert hat, kennt das nun entstehende Problem: Normalerweise gibt es nur ein paar gute Plätze, die Plakate dürfen nur eine Zeit lang hängen und danach wollen Sie ihre Plakate wieder finden, weil die Plakatträger teuer waren. In der heißen Wahlkampfphase dürfen sie zwar an viel mehr Stellen plakatieren, aber man verliert leicht die Übersicht, auch werden Plakate beschädigt.

Wer das leichter haben, will kann mein Angebot Plakatkarte nutzen. Diese gibt es sowohl für Android Smartphones als auch für iPhones:

Auf dem Weg zur Plakatkarten Anwendung

Schon lange hatte ich dieses Problem, immerhin habe ich ja drei Kommunalwahlkämpfe geleitet und zwei Bürgerentscheide durchgestanden: Man hängt Plakate auf bzw. man lässt hängen. Entweder Freiwillige oder Profiplakatierer. Aber dann weiß man nie so recht wo die hängen. Hat ganz viele Gründe. Entweder weil die Freiwilligen nicht wissen wo sie sind oder eine Fotodokumentation auch mehr kostet. Und bis der Wahlkampf vorbei ist, hat man die Pläne mit den Plakaten eh schon wieder verloren.

Nun dachte ich mir, das müßte man doch irgendwie besser machen können, wir haben ja alle Smartphones und so. Aber: die passende App fehlt. Nun, dann war ich zum Erasmus in Finnland, genau da wo Nokia herkommt und Angry Birds und viele andere kluge Techanwendungen. Aber wie kommt man an Entwickler? Als Soziologiestudent hat man da ja noch so viel Ahnung.

Irgendwann kam ich darauf, das es ja sowas wie Börsen gibt, auf denen man Entwickler suchen kann. Also fand ich da einen. Nun ging das Abenteuer erst so richtig los.

Weil wenn man sowas macht und dafür Geld verlangt, dann muß man ein Gewerbe anmelden, man muß sich mit Paypal herumschlagen, die einem dann auch noch erklären, dass sie in meiner Umsatz Range keine Ratenzahlungen anbieten, mit Konkurenz.

Wobei das mit der Konkurenz ist gar nicht so schlimm: Weil das bedeutet, das auch andere Menschen sehen, das es für unsere Dienstleistung einen Markt gibt, das man damit Geld verdienen kann und sie formulieren den Sinn auf ihrer Website eigentlich sehr treffend:

Wahlplakate sind eines der am stärksten beachteten Kommunikationsmittel in der politischen Landschaft. PLAKATMANAGER (das sind sie) führt die politische Plakatierung im öffentlichen Straßenraum in das 21. Jahrhundert.

Das Konzept beruht auf der Überzeugung, dass die digitale Erfassung eines jeden aufgestellten Plakats eine neue Dimension der Steuerung und Effizienz von Plakatkampagnen eröffnet. Dazu werden die Initiatoren von Plakatkampagnen, deren Unterstützer und Jedermann in einer einzigen App verbunden. Die systematische Erfassung macht darüber hinaus die Performance von Plakatkampagnen endlich messbar.

Wie sie genau die Performance messen wollen, das sehe ich noch nicht. Zumindest nicht aus ihrer Website. Aber das wäre ein Angebot für später: Auf den Karten die erreichten Wahlergebnisse möglichst Stimmbezirk scharf einblenden. Leider gibt es dafür noch keine Daten bzw. wenn dann sind sie ziemlich verstreut: Jedes Wahlamt bietet die irgendwie auf ihrer Website an.

Und bis man dann in den beiden Stores der großen Anbieter ist, ist das gar nicht so einfach. Bei Google geht das noch leicht, den Store zu bedienen, das ist wie WordPress.

Aber bei Apple: 5 GB xcode runterladen, Developer account für 99 Euro im Jahr, dann kann man die Rechte nicht einem Entwickler zuweisen sondern muß es selber signieren und selber hochladen. Wenn man dann noch Probleme mit dem DSL hat, kann das leicht eine 5 Stunden Aktion werden.

Jetzt hoffe ich, das wir die letzten Bugs ausmerzen und dann am Ende des Monats in die Bewerbung starten können.

Ich will aber nich nur jammern, es gab auch viele positive Momente:

Lukas der mir beim Pitchen in Freiburg geholfen hat:

Und überhaupt war der Pitch gut um sich selbst zu fokusieren und die offenen Fragen zu finden. Nicht nur die Antworten.

Dann war ich bei Slush in Helsinki und habe ganz viele spannende Menschen getroffen.

Herausgefunden das Android Handys doch gar nicht so schlecht sind wie ich immer dachte.

Wie Paypal, google maps, open street maps und so gehen. Was für gute Apps es alles gibt. Ich werde da in Zukunft mal ein paar empfehlen. Und ganz viele spannende Menschen getroffen.

Ach ja und in die Medien habe ich es auch geschafft:

Und zwar bei Startup Valley und Kansan Uutiset (auf Finnisch):

Und in 2017? Fertig studieren und meine App promoten. Daher ich darf zu ganz vielen Parteitagen fahren und da den Menschen Flyer in die Hand geben und Politiker treffen. Mir wird das Spaß machen.

Erlebnisse bei der Gewerbeanmeldung

Gestern war ich auf dem Amt. Dem Amt für öffentliche Ordnung in seinem wunderschönen Gebäude gegenüber der Johanneskirche – da wo auch neulich einer Tod geprügelt wurde. Wahrlich man merkt wie gut es ist das es bald umzieht. Aber die Inspektion der baulichen Anlagen war nicht mein Anliegen.

Ich wolle vielmehr einen Gewerbeschein beantragen, damit ich mit diesem Fördermittel beantragen kann. Ich bin nämlich unter die Start Up Unternehmer gegangen. Das nur am Rande – wenn es einen interessiert kann man auf www.plakatkarte.de nachschauen. Wir machen eine App die das Verwalten von Plakaten vereinfachen soll, für Veranstalter wie Parteien, Bands und so. Wäre auch was für den nächsten Wahlkampf.

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Beim pitchen der App! Die Lösung kommt von oben oder so.

Naja also ich zog eine Wartenummer und durfte nur 40 Minuten warten. Gut das ist jetzt wenn man etwa die Einwanderungsbehörde in Bengkulu kennt auch nicht lange, aber da gab es wenigstens einen Fernseher im Warteraum. Ich dachte ich bereite mich auch gut vor, im Internet fand ich auch das Formular zu Gewerbeanmeldung und habe es schon vorher am Computer ausgefüllt – so PDF Formulare sind ja recht sinnvoll.

Also legte ich den Damen, an meinem Schalter waren zwei (!) das Formular hin und sagte, „Ich will ein Gewerbeanmelden“.

Daraufhin fing die eine Dame an das Formular in den PC einzutippen, die andere laß ihr daraus vor. Unfreundlich wie ich war fragte ich, warum denn das Formular zum Ausfüllen auf der Website stünde wenn sie das jetzt wieder hier von Hand in den PC eintragen müsste.

„Naja meinte die Dame, man kann das auch per Fax oder Email oder Brief an uns schicken und bekommt dann einen Kostenbescheid nach Hause.“.

„Toll,“ antwortete ich, „warum steht das nur nicht auf der Website, also gefunden habe ich das nicht?“

„Na, müssen sie halt hier anrufen.“

Ich dachte mir dann, naja wenn es so ein Formular gäbe, bei dem die Daten schon in einen Barcode verwandelt würden – das gibt es die ganzen Arztpraxen nutzen das – dann bräuchte sie das nur abscanne. Würde ihr ca. 10 min. tippen sparen, der Stadt Arbeitszeit und uns Bürgern auch Gebühren.

Die nette Dame hat mich dann noch gefragt wie ich denn die 27 Euro bezahlen möchte. Ich zahlte mit Karte. Auch das ging gut, nur klebte sie dann den Ausdruck vom Gerät auf eine DIN A4 Seite. Ich habe nicht gefragt was das soll. Aber ich weiß es gibt Unternehmen, da erfasst, dass das Buchungssystem automatisch.

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Manchmal ist das mit dem Papier halt nicht mehr so zeitgemäß.

Ich habe jetzt mal dem OB und den Grünen und anderen Fraktionen meine Erlebnisse geschildert.

neues vom AfD Räpple aus der Ortenau

Nun hat dieses Blog ja gelegentlich über Ex-PH-Student (ohne Abschluß) und Hypnosetherapeut, den gegenwärtigen AfD MdL Stefan Räpple berichtet. Und mit schöner Regelmäßigkeit schafft es der Herr Räpple ja auch mit geistigen Großergüssen in die Medien.

Erstens wäre da eine Landtagsrede in der seine Profs an der PH als links-grün-versifft bezeichnet hat. Vielleicht ging es ihm aber auch daraum das mehmalige Durchfallen durch die Schulpraktischen Studien zu kaschieren.

Besagte Profs meinen eher, dass wiederholt auch der PH Rektor versucht habe ihm den Arsch zu retten.

Inzwischen hat er es auch zu einem Ordnungsruf gebracht weil er die Vertreter der anderen Parteien als „Volksverräter“ bezeichnet hat.

Und seinen Fraktionsvorsitzenden bezeichnet er als „Großinquisitor„:

Übrigens teilt er auch fleissig Herr Gedeons Ansicht, dass dessen Bücher nicht antisemitisch seien:

Nach der Volksverräter Sache munkelt man inzwischne übrigens von einer neuerlichen Spaltung der AfD Fraktion im Landtag.

Das mit dem Stellen von kleinen Anfragen, soll er wohl auch nicht hinbekommen.

Update:

Nach Meldung der Jungen Freiheit soll: „Räpple laut einem Zeugen zu Herre gesagt haben, er solle abhauen. Auch soll er ihn als „Pisser“ beschimpft haben. Über Abgeordnete im Bundestag habe er gesagt, diese würde er am liebsten aufhängen. Außerdem soll Räpple Herre auch berührt und versucht haben, ihn umzustoßen. Dies konnte durch das Eingreifen mehrerer anderer AfD-Abgeordneter verhindert werden.“