Der neue Koalitionsvertrag und Jugendgemeinderäte

das ist ein altes Grünes Wahlplakat aus den 80er Jahren. Quelle Grüner Flickr Stream

Nur einige Punkte zum neuen Koalitionsvertrag, der Grün-Roten Landesregierung, die ich hier zur Kenntnis bringen möchte:

  • Wir werden die Beteiligungsrechte von Kindern und Jugendlichen in der Gemeindeordnung verbindlich verankern. Kinder und Jugendliche sollen grundsätzlich bei allen sie betreffenden Fragen politisch beteiligt werden. Die konkreten Formen der Beteiligung können sehr vielfältig ausfallen.
    Wo Jugendgemeinderäte gebildet werden, sollen sie aber ein Rede- und Antragsrecht erhalten. Wir wollen das Wahlalter bei Kommunalwahlen auf 16 Jahre absenken.
  • Wir werden die gesetzlichen Voraussetzungen fu?r eine Volksinitiative auf Landesebene schaffen:
    Mit der Unterstu?tzung von mindestens 10.000 Bu?rgerinnen und Bu?rgern soll dem Landtag aufgetragen werden können, sich mit einem „Gegenstand der politischen Willensbildung“ zu befassen. Im Weiteren sollen die Hu?rden beim Volksbegehren deutlich abgebaut werden. Wir werden das Unterschriftenquorum absenken, die Eintragungsfrist verlängern und die Sammlung von Unterschriften auch außerhalb von Rathäusern zulassen. Bei Volksabstimmungen u?ber die Änderung von Gesetzen
    soll das Zustimmungsquorum entfallen und bei der Änderung der Landesverfassung soll es abgesenkt werden.
    Ergänzend wollen wir das Petitionsrecht weiterentwickeln und neben den klassischen Petitionsformen die Online-Petition bu?rgerfreundlich ausgestalten.
  • wollen wir die Elemente der direkten Demokratie auf kommunaler Ebene stärken und
    bu?rgerfreundlicher gestalten. Bei Bu?rgerbegehren und Bu?rgerentscheiden sollen der Themenkatalog erweitert, die Frist verlängert und die Quoren abgesenkt werden. Auch auf Landkreisebene werden wir diese Verfahren einfu?hren, ebenso die Direktwahl der Landrätinnen und Landräte.
    Wir wollen, dass die jungen Menschen in Baden-Wu?rttemberg positive Erfahrungen mit den demokratischen Mitwirkungsrechten machen. Deshalb befu?rworten wir, dass die Jugendgemeinderäte ein verbindliches Antrags- und Rederecht im Gemeinderat erhalten und sich finanziell selbst verwalten (S. 61) „Der neue Koalitionsvertrag und Jugendgemeinderäte“ weiterlesen

Di 16:00 Rathaus: OB stellt Haushalt vor

Am Dienstag wird in den Gemeinderat vom Oberbürgermeister der Haushalt für die Jahre 2011/2012 eingebracht. Es gehen ja schon diverse Gerüchte rum was alles im Haushalt nicht enthalten sein wird und was im Haushalt drin sein wird. Es wird wieder Bürgerbeteiligung geben, allerdings in abgespeckter Form. Die Letzte war auch etwas teuer, leider scheint die Verwaltung das Thema Jugendbeteiligung aber vollkommen vergessen zu haben. Obowohl sie letztes mal die unkontroverseste war und von allen gelobt wurde.

der OB sagt wie er sich das mit dem Geld in den nächsten beiden Jahren so vorstellt
der OB sagt wie er sich das mit dem Geld in den nächsten beiden Jahren so vorstellt

Ich werde wahrscheinlich auch hingehen und twittern, bin gespannt wie nun dieser Haushalt aussehen wird und wie sich die Fraktionen in den kommenden Wochen verhalten werden. Haushalt ist für die GemeinderäteInnen eine der arbeitsreichsten Zeiten, man wird von allen Seiten bedrängt und mit Briefen bombardiert, letztenendes muss man zwischen vielen guten Dinge eine Auswahl an Prioritäten treffen.

Auf jeden Fall wird auch von Artik, der Verein der gerne, dass derzeit leerstehende und gelegentlich besetzte ehemalige JugendDenkMal übernehmen will, da sein um sein anliegen zu vertreten. Gut wäre es wenn möglichst viele Jugendliche und junge Erwachsene an dem Tag Flagge zeigen würden.

Neues zur Zula

Am Mittwoch kam die Nachricht, dass alle Themen zur Wissenschaftlichen Hausarbeit genehmigt wurden. Freitag hatte ich nochmal Termin bei meinem Zweitkorrektor der nochmal einige gute Tips gegeben hat.

Am Sonntag habe ich einen kleinen Vortrag bei der Arbeitsgruppe zur Jugendbeteiligung in Freiburg gehalten. Die Folien gibt es hier zum download als PDF:

Präsentation_für_Jugendbeteiligung_im_quadrat

Kinder: Geht zum Jugendgipfel!

Kinder, Jugendliche: Geht zum Jugendgipfel!

Politische Beteiligung und Kulturelle Vielfalt sind zentrale Themen beim 2. Freiburger Jugendgipfel am 30. April im Haus der Jugend. Oberbürgermeister Dieter Salomon und Sportclub-Spieler Ömer Toprak unterstützen die Veranstaltung als Schirmherren. Auch Junges Freiburg wird mit einem eigenen Stand vertreten sein um über seine Politik zu informieren.

Der 2. Freiburger Jugendgipfel. move it! findet am 30 April 2009 im Haus der Jugend Freiburg statt.

Mehr Infos zum Jugendgipfel unter: http://www.move-it-freiburg.de/

Nicht in Freiburg – trotzdem in der Zeitung Teil 2

Der Gutschein
Der Gutschein

Die letzten Tage war viel los. Am Freitag erreichte mich eine Email des Chilimagazins mit dringender Rückrufbitte. Ich entsprach dieser und konnte hoffentlich die sich anbahnenden Verständnislosigkeiten ausräumen.

Aber jetzt zu positiven Seiten, auf dem Blog von Junges Freiburg gibt es einen Stundenbuch der Aktion Weihnachtswunsch, alle 16 Artikel, welche minitös die leiden des jungen Tom als Chefredakteur der BZ beschreiben, können abgerufen werden: Teil 1Teil 2Teil 3Teil 4Teil 5Teil 6Teil 7Teil 8Teil 9Teil 10Teil 11Teil 12Teil 13Teil 14Teil 15Teil 16 „Nicht in Freiburg – trotzdem in der Zeitung Teil 2“ weiterlesen

Sonderpreis für Jugend im Haushalt

Der Bundesjugendring hat gestern einen Sonderpreis des Heinz-Westphal-Preises an „Jugend im Haushalt“ verliehen.

Der Sonderpreis des Heinz-Westphal Preises geht an Jugend im Haushalt: im Bild Josefine Wickenbrock (2.v.l.) und Martin Kranz (2.v.r.)
Der Sonderpreis des Heinz-Westphal Preises geht an Jugend im Haushalt: im Bild Josefine Wickenbrock (2.v.l.) und Martin Kranz (2.v.r.)

In der Begründung schreibt dieser: „Mit dem Projekt „Jugend im Haushalt – mit uns ist zu rechnen“ ist es gelungen, junge Menschen an ein Thema heranzuführen, das selbst für Erwachsene und kommunalpolitisch Interessierte schwerer Stoff ist. Die Initiatoren haben sich die Mühe gemacht, junge Menschen adäquat zu informieren, in politische Strukturen einzuführen und damit vorbildlich zu beteiligen. Außerdem haben sie denen eine Stimme gegeben, die gerne bei der Entwicklung einer Stadt vergessen werden – Kinder und Jugendliche.“ „Sonderpreis für Jugend im Haushalt“ weiterlesen