Linksammlung für den Juni

Auch meine Schüler_Innen sind der Meinung ich sei ja kein Lehrer und könne deshalb keine richtigen Strafarbeiten und so geben. Auch auf dem Blog der Süddeutschen kämpft man mit dieser Problematik.

Auch die BBC hat ne schöne Serie zur Arbeit im Rettungsdienst.

Auch aus Britanien kommt eine Kurzgeschichte von Charls Stross einem der Meister der boshaften und unterhaltsamen gegenwärtigen fantastischen Literatur.

Und im Guardian gibt es ein Anti-Bart Text.

Der NDR erklärt mit einem Monty-Phyton ähnlichen Video, was die EU je für uns getan hat!

Ulrich Beck erklärt warum Deutschland zu mächtig für die EU geworden ist, im Interview mit dem Guardian.

Die zweite Folge von Junior Paramedics:

 

 

Linksammlung für März bis Mai

Von Zeit zu Zeit veröffentliche ich ja immer eine Sammlung mit interessanten Links. Irgendwie bin ich in den vergangen Monaten nicht so richtig dazu gekommen, es war ja auch viel los mit Kommunalwahl und Referendariat.

Aber nun wieder:

 

Ukraine

Daily Beast reports: „Over the past few years, NATO countries have helped Russia revolutionize its armed forces. Now questions are arising about a German defense contractor that trained the Russian military.“

Foreign Policy reports about Russia’s involvement in Ukraine: „Russia denies that it’s meddling in Ukraine. But the pro-Russian forces out there don’t always hide their links to Moscow.“

And in Estonia people are thinking on how to counter Russia’s Strategy in getting involved with its neighbours: „NATO and the new war: dealing with asymmetric threats before they become kinetic

The NYT reports about the Links between the Masked Green Man that took over Crimea to Russia.

Arabien

Rettungsassistent aus Deutschland hat in Saudi Arabien gearbeitet und redet im Interview über seine krassen Erfarungen.

Die Welt fragt: „Darf man die Revolten in der arabischen Welt als Revolutionen betrachten? Eine ägyptische Zeitung eröffnet die Debatte mit einem Abdruck aus Hannah Arendts Standardwerk „Über die Revolution“

 

 

 

Junge Listen bei der Kommunalwahl 2104

Wie haben Junge Listen“ bei dieser Kommunalwahl abgeschnitten?

Udo Wenzl schreibt auf seiner, leider nicht mehr ganz akutellen Website: „.parteiunabhängige/überparteiliche Wählervereinigungen, die sich aus politikinteressierten jungen Menschen zusammensetzen. Hauptziel ihres Zusammenschlusses ist es, „junge Politik“ im Gemeinderat zu machen und die Intressen der jungen Generation in die politische Öffentlichkeit zu bringen.“

Junges Freiburg bei der Siegesfeier auf dem Augustinerplatz

Junges Freiburg: 2 Sitze, gewählt sind Lukas Mörchen und Sergio Schmidt (beide 18 Jahre)

Peto in Monnheim hat bei der Kommunalwahl sensationelle 65 % der Stimmen geholt und regiert dank eigenem Bürgermeister dort mit absoluter Mehrheit. Ihr Bürgermeister hat mit fast stalinistischen 95% die Wiederwahl geschafft.

Junges Duisburg: „Zufrieden ist das Wählerbündnis Junges Duisburg, das seinen Stimmanteil auf über zwei Prozent verdoppeln konnte und damit zwei Sitze im Rat gewann. JuDu-Vorsitzender Stephan Krebs: „Zwei Sitze – das war auch unser Ziel. Ein drittes Mandat wäre ein Glücksgriff gewesen.“ Zitat aus der „Der Westen“ Das Duisburger Stadtparlament wird nach der Wahl bunter. Damit haben die auch 2 Sitze.

Zufrieden ist das Wählerbündnis Junges Duisburg, das seinen Stimmanteil auf über zwei Prozent verdoppeln konnte und damit zwei Sitze im Rat gewann. JuDu-Vorsitzender Stephan Krebs: „Zwei Sitze – das war auch unser Ziel. Ein drittes Mandat wäre ein Glücksgriff gewesen.Das Duisburger Stadtparlament wird nach der Wahl bunter | WAZ.de – Lesen Sie mehr auf:
http://www.derwesten.de/staedte/duisburg/das-duisburger-stadtparlament-wird-nach-der-wahl-bunter-id9391697.html#plx1690609789
Zufrieden ist das Wählerbündnis Junges Duisburg, das seinen Stimmanteil auf über zwei Prozent verdoppeln konnte und damit zwei Sitze im Rat gewann. JuDu-Vorsitzender Stephan Krebs: „Zwei Sitze – das war auch unser Ziel. Ein drittes Mandat wäre ein Glücksgriff gewesen.Das Duisburger Stadtparlament wird nach der Wahl bunter | WAZ.de – Lesen Sie mehr auf:
http://www.derwesten.de/staedte/duisburg/das-duisburger-stadtparlament-wird-nach-der-wahl-bunter-id9391697.html#plx1690609789
Zufrieden ist das Wählerbündnis Junges Duisburg, das seinen Stimmanteil auf über zwei Prozent verdoppeln konnte und damit zwei Sitze im Rat gewann. JuDu-Vorsitzender Stephan Krebs: „Zwei Sitze – das war auch unser Ziel. Ein drittes Mandat wäre ein Glücksgriff gewesen.Das Duisburger Stadtparlament wird nach der Wahl bunter | WAZ.de – Lesen Sie mehr auf:
http://www.derwesten.de/staedte/duisburg/das-duisburger-stadtparlament-wird-nach-der-wahl-bunter-id9391697.html#plx1690609789

Junges Forum Konstanz konnte bei der Gemeinderatswahl 6,9% erreichen und zieht somit mit drei Sitzen in den Gemeinderat ein. Was für das erste Mal ein sehr gutes Ergebniss ist, damit haben sie zumidnest auch Fraktionsstärke.

Junges Soest ist ganz aus dem Häuschen, nachdem es 4,52 Prozent, aus dem Stand und nur neun Wochen nach der Gründung, geholt hat.

Wie geht das Sainte-Laguë Verfahren zur Sitzverteilung? Welches bei der Kommunalwahl 2014 zur Anwendung gelangt

Nachdem ich es selbst nicht verstanden hatte und mir aber überlegen mußte wie ich meinen Schülern das Verfahren zur Sitzverteilung bei der Kommunalwahl nach Sainte-Laguë erklären könnte, habe ich mir mal ein kleines Erklärvideo gedreht: http://youtu.be/VTNp0Fi0gx4

Vielen Dank an meine Mutter, die auch zum ersten mal die Video Funktion in ihrem Handy ausprobiert hat.

Sicher kein Video so geil wie den Werbefilm von Junges Freiburg, aber doch sehr nützlich.

Zum Wahlverfahren hat die Landeszentrale für politische eine Online-Simulation im Netz stehen: http://simulation.waehlenab16-bw.de/

Und sie haben auch eine kleine Excel Tabelle, mit der man das Offline machen kann. Die Anleitung des netten Herrn Templ: „Wenn Sie in Zeile 4 die Stimmen eingeben, die die jeweiligen Listen erhalten haben und in Zelle N3 die Zahl der zu vergebenden Sitze, dann können Sie die auf die einzelnen Listen entfallenden Mandate errechnen.“

Auszählung Kommunalwahl (xlsx Datei)

Das Verfahren nach Sainte-Laguë ist wenn man es einmal verstanden hat recht bestechend, es ist auf jeden Fall gerechter als d’Hondt. Gut erklärt wird es auf dem Wikipedia Artikel.

Für die Auswirkungen auf Bundes-Ebene, siehe Tagesschau.de.

 

 

Links im Februar

Obama kündigt an, das die USA Iron Man bauen werden:

Deutschlandradio berichtet über die Situation der Kinderrechte in Deutschland: Im Januar war die Bundesregierung zur Berichterstattung über die Verwirklichung der Kinderrechte vor den UN-Ausschuss nach Genf geladen. Man könnte meinen, ein Land wie die Bundesrepublik sollte damit keine Probleme haben. ABER!!!

Aus Freiburg war übrigens eine Delegierte nach Genf gereist. „Kinderbeirätin Josephine Hebling (13 Jahre) ist vergangene Woche nach Genf gereist, um im Kinderrechteausschuss der Vereinten Nationen über das Thema Mobbing zu referieren. Begleitet wurde sie von Andrea Wagner, Leiterin des städtischen Kinderbüros.“

In Zeitzeichen erläutert uns Bischoff Wilhelm Graf, das es keine Christliche Politik gibt und nimmt Stellung zu fragen wie: „Sie haben gesagt, „das klügste politische Engagement von Christen“ bestehe in einer Parteiendemokratie darin, in Parteien einzutreten und dort aktiv zu sein.“ Und lehnt ganz deutlich den Rekurs auf ein christliches Menschenbild in der Politik ab: „es gibt keine christliche Politik. (…) Über die Lösung der meisten politischen Probleme können sich vernünftige Menschen vielmehr unabhängig von ihrer Konfessionszugehörigkeit leicht verständigen. (…) Ich lehne die Rede vom „christlichen Menschenbild“ als gedankenlos ab. Denn Bilder geben keine Orientierung, sie entstehen vielmehr, indem wir sie malen. Und Probleme, die im politischen Raum entstehen, lösen wir nicht durch den Rekurs auf ein Menschenbild, sondern durch rationale Diskurse.“

Erschüternder Bericht wie an ostdeuschen Schulen Lehrer über die DDR sprechen: „Fünf Minuten vor dem Ende der Schulstunde meldet sich wieder die ältere Lehrerin zu Wort: „Ihr Vortrag war nicht objektiv, Herr Grafe! Sie haben nur subjektiv berichtet.“ Und an die Schüler gewandt: „Fragt doch heute mal eure Eltern, wie es in der DDR wirklich war!“ Ob sie ihren Vorwurf belegen könne, frage ich. „Ja. Ich habe mich wohlgefühlt in der DDR„, lautet ihr Argument. „Auch unser Besuch aus Hamburg kam jedes Jahr gern nach Stendal. Und Sie haben heute die DDR schlechtgemacht. Wenn man sich in Diktaturen an die Regeln hält, passiert einem nichts. Ich frage mich, warum Sie wieder hergekommen sind, wenn Sie Stendal nur schlechtmachen.“ Aus der Zeit vom Sachbuchautor Roman Grafe.

Link Sammlung zur Debatte um Schule und sexuelle Identität

Seit einigen Wochen wird nahezu hysterisch darüber diskutiert ob und wie über die sexuelle Identität im Schulunterricht gesprochen werden soll.

Dazu gibt es viele Debattenbeiträge. Auf einige gute möchte ich hier verweisen:

So auf den sehr durchdachten Beitrag von „Schule und sexuelle Identität„, Pater Klaus Mertes, SJ: „Christlich sich nennende Hetzer und Blogger nehmen das Wort „christliches Menschenbild“ in den Mund, um Hass gegen Schwule, Lesben und Transsexuelle auszuagieren.  „Worin du den anderen rich­test, darin verurteilst du dich selbst“ (Röm 2,1). Entsprechend diesem Wort von Paulus wäre es eher christlich, auf sich selbst zu blicken und sich zu fragen: Wo trage ich das Diskriminierungsverbot ge­gen Homosexuelle (vgl. Katholischer Katechismus Nr. 2359) zwar auf den Lippen, aber eigentlich nicht im Herzen?“ Der auch fordert SchülerInnen mit der „die Kompetenz, zwischen Intimi­tät und Öffentlichkeit zu unterscheiden“ auszustatten.

Katholischer Katechismus: „2358 Eine nicht geringe Anzahl von Männern und Frauen sind homosexuell veranlagt. Sie haben diese Veranlagung nicht selbst gewählt; für die meisten von ihnen stellt sie eine Prüfung dar. Ihnen ist mit Achtung, Mitleid und Takt zu begegnen. Man hüte sich, sie in irgend einer Weise ungerecht zurückzusetzen“

Dem Beitrag von Steffan Niggemeier in der Frankfurter Allegemeinen Zeitung „Das Ende der Toleranz“ über die Bedeutung von Sichtbarkeit und Unsichtbarkeit von Homosexualität, inder er uns nochmal den Unterschied zwischen Toleranz und Akzeptanz erklärt: „Dabei war das die paradoxe Hoffnung, die sich für Konservative mit der Toleranz gegenüber Homosexuellen verband: dass Schwule und Lesben, wenn sie nicht mehr verfolgt werden, wieder unsichtbar würden. (…) Diese Sichtbarkeit empfinden die toleranten Homo-Gegner als Belästigung und als Bedrohung; und die Versuche, Kindern und Jugendlichen sexuelle Vielfalt gleich als Selbstverständlichkeit zu vermitteln, als einen Angriff auf ihr gottgegebenes Recht, Homosexuelle und deren Liebe weiter als unnormal und defizitär abzuwerten. (…) sollten auch Lesben und Schwule ihren vermeintlichen „Lebensstil“ nicht als „erstrebenswert“ anpreisen dürfen – als ließe sich homosexueller Nachwuchs anwerben.“

Deutlich politischer argumentiert Grünen Breisgau-Hochschwarzwald Kreisverbandssprecher (oder war er mal) und hochschulpolitischer Berater der Grünen Landtagsfraktion Till Westermeyer auf seinem Blog „Aus dem Hinterwald“. Zunächst erläutert er uns was die Reform des Bildungsplanes genau soll, was der aktuelle Stand ist und was im Diskussionspapier in dem so oft das Wort ’sexuelle Vielfalt‘ vorkommt, so alles steht. Dann ortet er die Diskussion ein: „Im Klartext bedeuten die oben zitierten Sätze: In den Schulen soll vor Homo- und Bisexualität gewarnt werden, weil das ja Lebensstilentscheidungen wären, die negative Konsequenzen nach sich ziehen. Das ignoriert nicht nur, dass es eben nicht um Lebensstilentscheidungen geht, sondern um vorhandene sexuelle Orientierungen. Zudem scheint den UnterstützerInnen dieser Petition nicht in den Sinn zu kommen, dass die von ihnen aufgeführten Probleme möglicherweise etwas damit zu tun haben, dass nicht der kirchlichen Norm entsprechende Lebensformen bis heute gesellschaftlich nicht akzeptiert sind. (…)

Aber dass auch die FDP – zumindest in Form des Fraktionsvorsitzenden Rülke – sich auf diese Seite stellt, irritiert. Das passt zu Rülke – aber eben nicht zu einem liberalen Menschenbild. (…)

Was richtig und falsch ist, was normal und was abartig zu sein hat, das ist – gerade auf dem Land – leider allzuoft sonnenklar und selbstverständlich. Zu einer anderen Haltung auch zu stehen, erfordert Mut.“ Ein Beitrag der vieles gut einordnet und uns erklärt, warum es wichtig ist über dieses Thema zu sprechen.

Zum Hitzelsberger Outing kommentierrt Harry Nuttin in der Frankfurter Rundschau in: Die Grenzen der Toleranz für Homosexuelle: „Aber selbst die demonstrative Unterstützung, die Thomas Hitzlsperger von vielen Seiten angeboten und umgehend als Indiz für eine solidarisch-mitfühlende Gesellschaft gewertet wurde, vermochte ihre paternalistischen Züge kaum zu verbergen. Als gelte es, jemand beizuspringen, der gerade einen schweren Schicksalsschlag erlitten hat, wurde letztlich auch die politisch intendierte Botschaft Hitzlspergers konterkariert (…)
Die aktuelle Debatte verrät aber einmal mehr, wie dünn der Firnis der sich liberal wähnenden Gesellschaft ist. Es geht nicht um die Normalisierung der sexuellen Differenz, sondern um die Deutungshoheit über die gesellschaftliche Normalität.
Ein markantes Missverständnis betrifft dabei die Voraussetzungen für Toleranz selbst. Noch immer wird es gern als Liberalisierungsfortschritt betrachtet, wenn man Minderheiten tolerante Einstellungen als eine Art freiwilliger Leistung entgegenbringt. Das enthält unausgesprochen aber auch die Konsequenz, dass diese rasch wieder entzogen werden kann.“ „Link Sammlung zur Debatte um Schule und sexuelle Identität“ weiterlesen

Links für Dezember

200 Familien für das Klima, die Aktion indem es bei uns 1 Woche lang nur Essen aus 50 km Umkreis gab, hat jetzt ein Video zur Aktion produziert. Und die Familie Müller kam ganz viel vor.

Und bei Vimeo gibt es ein tolles und sehr poetisches Freiburg Video, das zeigt warum es so toll ist, hier zu leben.

Martin Jost erklärt uns warum es in Sparta zwei Könige gab: „Andere Kunde, die Ihre Frage hatten, haben sich auch mit dieser Antwort zufrieden gegeben“

Nikoklaus von Gayling-Westphal hält sich für den uneheleichen Urenkel des Königs von Baden. Also quasi für den Kaspar Hauser von Ebenet

Links für Oktober

Martin Jost der auch lange bei Junges Freiburg war, erzählt von seinem Studium das inzwischen länger dauert als sein Gymnasium – gut er hatte auch nur G8. Fudder.de: „Seit 18 Semestern Magisterstudent: Warum Martin sein Langzeitstudium gar nicht so schlimm findet“ – mehr

Warum die AFD keine liberale sondern eine kleinbürgerlicher Spiesser Partei ist, aber keine rechtsradikale: „…Neben ehemaligen Sympathisanten der FDP haben nun auch zahlreiche Wähler der Linkspartei die AfD gewählt. Worin sehen sie sich von der neuen Partei vertreten? Eine Antwort gibt das konservative bis spießige Wertesystem, das die Alternative vertritt. D-Mark-Nostalgie und überhaupt die Vorstellung, dass früher alles besser gewesen sei,…“ Artikel in der TAZ