Ich wurde gefragt, einigen Menschen zu erläutern, wie das Veranstaltungsbuchungsystem PreTix funktioniert. Das Video hier kann nur eine kleine Einführung sein, das System hat auch eine sehr gute Dokumentation.
Kostenfreie Tickets sind kostenlos, sonst liegt die Systemgebühr für bezahlte Tickets bei 2,5%.
PreTix hat auch einen eigenen YouTube Kanal mit vielen Erklärungen. Dem will ich hier keine Konkurrenz machen, sondern lediglich einen weiteren Zugang bieten.
In Freiburg soll es am 3.12.22 ab 13:00 einen Energiesparmarkt auf dem Platz der alten Synagoge geben. Dazu später mehr. Hier in diesem Artikel will ich – neben Balkonsolar natürlich – noch einige Tipps für den/die Heimwerker:in oder neudeutsch Bastler:in vorstellen.
Auch wenn ihr Hinweise habt, dann bin ich offen. Die Tipps habe ich alle selbst ausprobiert und daher wird dieser Artikel erweitert, oder es gibt mehr als einen, mal schauen.
Fensterfolie
Als Mieter:in kann man nicht einfach mal die Fenster tauschen, abgesehen davon, dass das auch viel kostet, die Preise für neue Fenster deutlich gestiegen sind und Handwerker schwer zu bekommen. Daher der Rat mit „Fensterfolie“, einfach oder zweifach verglasten Fenstern, noch eine zusätzliche Dämmschicht hinzuzufügen. Dabei dämmt nicht die Folie, sondern die zwischen Folie und Glas eingeschlossene Luftschicht (Luft ist ein relativ guter Dämmstoff, besonders wenn sie sich nicht bewegt).
Selbst bei einer Wärmeschutzverglasung, von vor 2005, so wie ich sie habe, soll es noch 27% Einsparung bringen. Passipedia – von der ich die Anleitung habe – gibt eine Amortisation in 8 Monaten an. (Wobei die Grundlage und Rechnung mir nicht ganz klar wird, immerhin sind sowohl die Energiepreise, als scheinbar auch die Folienpreise gestiegen.)
Video mit Anleitung
Zunächst sollte man die Abmessungen des Fenster ausmessen, dabei daran denken: Wir kleben ja auf den Rahmen und nicht direkt auf das Fenster.
Dann habe ich die Daten, nach denen ich das Material besorgen/bestellen kann. Derzeit sind die Teile etwa bei tesa ausverkauft. Es läuft unter dem Namen: „Isolierfolie“, auch wenn es ja selber gar nicht isoliert, sondern die Luftschicht. Es gibt eine Reihe unterschiedlicher Hersteller, der Preisvergleich (inkl. Versandkosten und Lieferfähigkeit) lohnt sich.
Wobei ich bemerkt habe: im kleinen Paket von Tesa war nur eine Folie mit 1,7m auf 1,5m drin. Das hat bei mir gerade für das Küchenfenster gereicht, auch weil ich mich ein wenig verschnitten habe.
Aber das doppelseitige Klebeband, war recht großzügig bemessen, daher vermute ich, kann ich noch jede andere Folie verwenden, die ausreichend groß und Lichtdurchlässig ist. Vermutlich kann man sich die Einzelteile auch selbst zusammenstellen – Doppelseitiges Klebeband in weiß oder durchsichtig + Folie, bekommt man ja auch im Baumarkt. Ob man dafür bestimmte Folien nutzen sollte, weiß ich aber nicht.
Vor dem Anbringen, also Verkleben sollte man, die Fenster richtig gut zu reinigen, auch den Rahmen, damit es gut klebt. Und dann warten, damit alles wirklich trocken ist, denn Wasserdampf wollen wir nicht in der Luftschicht haben, weil es sonst zu Kondensation kommen kann und wir ja auch nicht den Dreck hinter der Folie.
In den vergangen Monaten, wurden zwei Vorträge von mir zu Balkonsolar von den Veranstaltern – jeweils Öko-Gruppen aus dem ländlichen Raum in der Nähe von Freiburg – abgesagt, weil ich auf einer Maskenpflicht bestehe.
Jonas Keinert vom SWR hat mich im August gefilmt wie ich die Solaranlage auf meinem Dach wieder abbauen musste. Und dann hat er ganz viel über unseren BalkonSolar Verein berichtet.
Eine wunderbare Doku von Jonas Keinert im SWR über SolarPioniere aus dem Südwesten. Mit so Menschen kommen wir aus der Energiekrise. Richtig krass ist der Herr Goldbeck von GOLDBECK SOLAR GmbH und der Energieberater Siegfried Delzer aus Lörrach.
Unser BalkonSolar Verein kommt auch mit den Upcycling Projekten vor. Am Anfang sieht man mich auch über die Nachbarin schimpfen… Ist halt nicht immer ein einfacher Weg.
Am 5.10. habe ich über den seltsamen Badischen Unternehmerpreis, der Krespach Group geschrieben. Inzwischen haben sich einige weitere Entwicklungen ergeben:
Man hört, dass das „Unternehmer Magazin“ eher aus Selbstdarstellung von Herrn Krespach besteht.
Der Jury Prozess muss wohl sehr „unterirdisch“ gewesen sein und es ist unklar wie die Abstimmungen oder Auswahl der Unternehmen erfolgte.
Auf der Website wird der Präsident des Baden-Württembergischen Industrie- und Handelskammertags angeführt, der kann sich jedoch an eine Jury Sitzung nicht erinnern.
Eine Anfrage meinerseits an Daniel Krespach blieb unbeantwortet.
Auch eine Anfrage an die Zertifizierungsstelle „DQS Medizinprodukte GmbH“ blieb ohne konkrete Antwort, ebenso die Frage nach der Nummer des Zertifikats bei BioKat für eines ihrer Produkte.
Weitere Unternehmen im Bereich Health Care war die via inventa UG, die fragwürdige „Esszenzen“ herstellt, die die „mit der Kraft erfahrener Naturwesen deine Belastungen zu überwinden“.
Seit einiger Zeit experimentiere ich mit unterschiedlichen Programmen, mit denen man auf dem M1 MacBook Stable Diffusion laufen lassen kann. Nach einigem Testen ist DiffusionBee mein Favorit.
Grundsätzlich gibt es eine Reihe von Funktionen:
Text to Image – Damit kann ich dem Programm einen Textprompt geben, daher einen englischen Text und dann zeichnet das Programm das ganze. Das ergibt schon Recht gute Bilder und Kunstwerke (Ob und was jetzt genau Kunst ist, wollen wir hier nicht diskutieren).
Image to Image – Hier gibt man dem Programm ein Bild und kann das dann manipulieren lassen, auch das geht teils sehr gut.
Outpainting – funktioniert derzeit noch nicht.
History – kann man sich alte Bilder anschauen und sieht auch die Bilder kopieren, ins Image to Image laden oder hoch rechnen lassen.
Alle erstellten Bilder werden auf dem Mac im versteckten Verzeichnis unter ~/.diffusionbee/images/ im Dateisystem gespeichert. Man kann sie dort wie jede andere Datei verwenden und auch löschen.
Das Modell wird unter ~/.diffusionbee/downloads gespeichert. Wenn Sie das Modell bereits haben und es nicht erneut herunterladen möchten, verschieben, kopieren oder verlinken Sie es in dieses Verzeichnis. Dort sollten dann auch weitere Modelle ablegbar sein.
Steps – je höher der Wert ist, desto länger dauert es, aber die Qualität der Bilder steigt auch.
Guidance Scale – Je höher der Guidance Scale Wert ist, desto mehr hält sich das Programm an den vorgegeben Text bzw. Eingabe.
Image to Image
Hier nimmt das Programm als Ausgangspunkt ein Bild, das man mithilfe eines Textprompts verändern lassen kann, also etwas in ein Ölgemälde verwandelt oder.
Man kann sich aber auch auf einen Samen festlegen. Das ist besonders nett wenn man unterschiedlichen Bildern die gleiche Behandlung geben will und schauen was passiert, wenn man nur ein Parameter ändert.
Seeds sind zufällige Zahlen zwischen 0 und 4,294,967,295. Jeder Seed ist anders und verändert die Bilder die erstellt werden.
Wenn ich einen Seed einstelle und dann mehrere Bilder generieren lasse, dann ist das erste Bild mit dem von mir eingestellten Seed (lasse ich das frei, nimmt Stable Diffusion einen zufälligen Wert für den Seed), dann errechnet er daraus einen neuen.
Das geht mit der Formel:
Seed + (Zahl des generierten Bildes)*1234
Sprich will ich bei den in twitter generierten Bild, das dritte Bild wieder erzeugen, dann nehme ich 55051 + 2*1234 = 57519. Es handelt sich um das dritte Bild, aber wir fangen bei der Zählung mit 0 an.
Formel: Seed + Nummer des Bildes*1234 Daher ich zähle von 0. Drittes Bild = 0, 1, 2
Im History Reiter findet man sämtliche erzeugten Bilder und kann sie kopieren und auch die Seeds und Prompts kopieren und so weiterverwenden.
Sehr hilfreich sind die oben gespeicherten Prompts.
Upscaler
Ebenso wurde ein Upscaler eingebaut, er rechnet aus den 512×512 großen Bildern viermal so große Bilder heraus.
Hier findet sich auch die Upscaler Funktion.
Neue Version 1.2.
Es gibt nun eine Upscale Funktion bei #DiffusionBee! Sowie weitere kleine Verbesserungen, etwa das man den Text aus “History” Übersicht kopieren kann, was vieles einfacher machen wird. #AIArtpic.twitter.com/psDbZtt2Ud
Prompt Engineering ist das Geheimnis hinter Stable Diffusion. So wie es scheint sind längere Prompts besser. Je besser die Beschreibung, desto besser die Bilder bzw. desto stärker bekommt man, was man will. Ich denke ich werde eine ausführliche Beschreibung in einem weiteren Beitrag liefern.
Seed : 30524 | Scale : 7.5 | Steps : 50 | Img Width : 512 | Img Height : 512 a cute polarbear, eating a fish, 3d fluffy , cute and adorable, long fuzzy fur, Pixar render, unreal engine cinematic smooth, intricate detail, cinematic
Dieser Artikel beruht auf einem Vortrag den ich am 10. Oktober bei der Senioren Union in Freiburg gehalten habe. Das Format Vortrag und Artikel unterscheiden sich. Im ersten Teil des Artikels will ich grundsätzliche Begriffe klären und noch einmal zurückschauen auf die Coronapandemie bisher in Freiburg. Im zweiten Teil will ich die aktuellen Entwicklungen des Jahres 2022 aufarbeiten. Das Thema ist umfangreich und daher kann es gut sein, dsas ich trotz Austausch mit Freunden und Bekannten, die mitbeobachten und sich interessieren, etwas vergessen habe oder auch aufgrund der Zeit ein Thema zu wenig beachtet.
Wer sich für die Zeit ab Januar 2022 interessiert, den bitte runter zu scrollen.
Begriffe und Definitionen
Zunächst: Warum sprechen wir von Verschwörungsidelogien und nicht mehr von Theorien: Eine Theorie kann überprüft werden und wird ggf. verworfen, wenn man sie widerlegen kann. Eine Verschwörungsideologie – Im Gegensatz zu Theorie, kann nicht überprüft werden, bzw. die Wiederlegung bestärkt sie. Sonst richten wir uns hier nach den Definitionen der Amadeu Antonio Stiftung: „bei Verschwörungsideologien um ein ideologisches Denksystem handelt, das Kritik und Widerspruch ausschließt“ .
Ich verwende den Begriff Coronaleugner um Personen zu bezeichnen, die die Existenz, die Gefahr, Ausmaß der vom SARS-Cov-2 Virus verursachten Pandemie leugnen. „Leugnen liegt auch vor, wenn man das Grundereignis anerkennt, es aber quantitativ oder qualitativ relativiert.“ (siehe: Chan-jo Jun)
Ein wiederkehrendes Thema ist der Antisemitismus in den Verschwörungserzählungen. Zum einen gibt es offenen Antisemitismus. (Etwa: Die Juden sind…) Den äußert sich aber in Deutschland kaum jemand. Entweder wird der Antisemitismus kodiert, so dass es nicht so krass klingt oder schlicht sind die Erzählungen von der Struktur antisemitisch. Weil sich Diese mit Stereotypen, die im Antisemitismus seit Jahrhunderten Jüdinnen und Juden* zugeschrieben werden. (Siehe Amadeu Antonio Stiftung)
Am 2.5.20 demonstrierte bei Regen Dubravko Mandic (damals noch AfD) auf dem Platz der alte Synagoge. Mit seiner Positionierung gegen Coronamaßnahmen war er nicht auf Linie der AfD, die damals noch viel krassere Maßnahmen forderte. Schon damals tauchte bei der Demo zwei Stunde später, zum ersten Mal ein „Impfen mach frei“ Schild im KZ-Tor-Desing auf.
Schon damals, wurde auch deutlich: Die Polizei sah bis Ende 2021 eher die linken Gegendemos und ihr Publikum als Problem, als die Coronaleugner Demos.
Am 9.5.20 habe ich auf dem Platz der alten Synagoge, zum ersten Mal ein Schild gegen Impfungen gesehen. Das war zu jenem Zeitpunkt, als die Möglichkeit einer Impfung überhaupt erstmal nur theoretisch diskutiert wurde und unklar war, ob es überhaupt eine geben kann. Schon damals merkte die Badische Zeitung an, das manche Teilnehmer weit rechts stehen. Gleichzeitig gab es aber auch unpolitische Leute, die einfach aus Sorge um ihre Existenz auf die Straße gingen. (RDL Bericht zu meiner Mini-Studie)
Seit dieser Zeit beobachten auch Menschen, zunächst lose und mit unterschiedlichen Hintergründen das Geschehen. Dazu kann man sehr viele Methoden anwenden. Etwa indem man die Schilder, die auf Demos gezeigt werden, fotografiert und notiert, sich die Reden anhört, die Symbole anhört. Aber auch in dem man liest was andere Schreiben. Zudem ist die Bewegung relativ transparent, ihre eigenen YouTube Kanäle posten Updates und auch in die Telegramm Gruppen kam man anfangs recht einfach.
Inzwischen ist das etwas schwieriger geworden und viele der Gruppen sind nicht mehr öffentlich. Aber es gibt auch immer wieder Leaks, weil Telegramm eben auch ein Medium ist, das sich nicht gut für Kommunikation eignet, die auch wieder verschwinden soll. Zudem sind die Beteiligten eher 50+ und aus einem meist technisch nicht so affinen Milieu.
Gegenprotest gab es zunächst sehr wenig, wenn er kam, dann eher von jungen Menschen die sich selbst eher als Autonom oder Antifa bezeichnen würden.
Die #Freiburger#Querdenker Demos landen dort, wo sie hingehören: im Museum. Dauerausstellung Geschichte BaWüs von 1945 – 2022 im Haus der Geschichte, Stuttgart. Exponate werden mein Schild (hat der Kurator vorhin abgeholt) und dieser meisterliche Schnappschuss von @JRFotograf: pic.twitter.com/fDlTOl23iS
Den Höhepunkt der zweite Demowelle hatten wir Anfang Januar (15.1.22) in Freiburg. Zum Jahreswechsel formierte sich auch in Freiburg das Bündnis FreiVAC.
Schon vor Beginn des russischen Angriffskriegs in der Ukraine ließ sich eine Thematische Öffnung hin zum Komplex „Frieden“ erkennen. Dennoch waren Corona Themen dominant, allerdings ergänzt um Impfen, ÖRR/Medien. Im Gegensatz zur Zeit des Winters, wo auch Maskenpflicht, Impfpflicht und „die Antifa“ als Gegner ein Thema waren. Nach wie vor werden Schilder mit „Ende der Maßnahmen“ hochgehalten, die bleiben als Grundrauschen da.
Zunächst hatte man bis zum 24.2. eine recht deutliche Ausrichtung über bekannte Personen in der Verschwrungsideologischen Szene (Ken Jebsen) hin zu „Friedensdemos“. Allerdings als Mischung zwischen Corona und allgemeinen Friedensgeblubber, sowie Angriff auf die öffentlich-rechtlichen Medien.
Mit Eintritt des Krieges gab es Verwerfungen innerhalb der Szene. So positionierte sich etwa Boris Reitschuster, der als Focus Korrespondent lange in Moskau war, deutlich kritisch gegenüber Russland. Teilweise gab es auch Einzelne, die sich aufgrund persönlicher Verbindungen (Freundin aus der Ukraine) oder nach Eindruck russischer Kriegsverbrechen bekannt wurden/werden, abgewandt haben oder ausgestiegen sind.
Pro-Russische Autokorso, deren Organisatoren aus dem Umfeld der Freiburger Coronaleugner Szene stamm(t)en, blieben in Freiburg Episode. Auch weil von Seiten der Behörden, relativ hohe Auflagen umgesetzt wurden und konsequent Symbole verboten.
In Folge der Ereignisse, musste dann erst „ideologische Arbeit“ und Verarbeitung / Einpassung der Ereignisse in das eigene Weltbild erfolgen: Inzwischen scheinen sich als Narrative: Schuld der USA, Ausdehnung der NATO, Biowaffen Labore in der Ukraine, Nazis in der Ukraine stabilisiert haben. Passend dazu ist auch ein populistischer „Lumpenpazifismus“, der es sich sehr einfach macht: Wenn man keine Waffen liefert, keine Sanktionen und verhandelt, dann hört der Krieg auf. Das wäre in Teilen auch an Teile der Linke und AfD Anschlussfähig. Diese Festigung nach innen, führt aber in Freiburg eher zum Verlust von Anschluss Fähigkeit in weite Teile der Gesellschaft.
Derzeit gibt es auch in einzelnen Gruppen verstärkt Prepper Themen (die gab es schon vor allem bei der Gruppe Dreisamtal Verbinde Dich und Kaiserstühler Freiheit) auch mit Energiekrise und Blackout.
Organisatorisch hätte eine Gegenbewegung derzeit eher ein Problem, denn die Linke ist als Partei zur Zeit recht stark mit sich selbst beschäftigt (Linke MeToo, Sexuelle Belästigung, Sarah Wagenknecht, Dieter Dehm und andere Pro Russland Kreise vs. Etwa Anke Domscheidt-Berg und Realo Flügel)
Aktionsformen
Öffentlich treten die Gruppen derzeit in Freiburg mit diesen Aktionen auf, die Zahlen beziehen sich auf die letzte Woche im September und erste Woche im Oktober.
Demonstration oder Fahrraddemonstration (derzeit im wöchentlichen Wechsel) mit Start am Platz der alten Synagoge in Freiburg, Samstags. Bei Fahrrademos deutlich unter 50 Persone bei Laufdemos etwa 200 Personen.
Montag, Montagsdemonstrationen oder Spaziergänge in der Innenstadt in Freiburg, Denzlingen, Müllheim und anderen Städten. Da diese Demonstrationen häufig bewusst auf klare Zeichen einer Demo verzichten: keine Transparente, Durchsagen, Sprechchöre, sind sie als solche von außen nicht zu erkennen. Versammlungsrechtlich sind sie aber aus unserer Sicht, durchaus als solche zu bewerten. Etwa 20 – 30 Personen aus dem engen Kern der Szene.
Im Wechsel Montags oder Donnerstags „Leuchtturm ARD“ als Gruppe die sich gegen öffentlich-rechtliche Medien und die Badische Zeitung richtet, mit Kundgebungen vor den Medien in Freiburg. Kürzlich etwa 8 – 10 Personen.
Das war die Hochzeit der Demos, inzwischen sind es deutlich weniger.
Autokorso, derzeit zwischen 10 -20 Autos. Abfahrt ab Suwonalle.
Einmalige Veranstaltung, wie die Ausstellung des Coronaleugners und Antisemiten Peter Ganz. Diese zog über den Samstag hinweg etwa 30 – 50 Personen an. Der Zuspruch bei Passanten war begrenzt.
Inzwischen hat „die Antifa™” recherchiert: https://t.co/7nMegsUlza: Die Anti-Impf-Ausstellung stammt Peter Ganz aus Stadtbergen bei Augsburg, der im Juli vom Amtsgericht Landsberg wegen Volksverhetzung verurteilt wurde.
„Die Basis“ als politische Partei der Coroaleugner Bewegung etwa einmal im Quartal einer Veranstaltung in einem Bürgerhaus in Freiburg mit Vortrag zu „aktuellen Themen“ mit lokalen Szenepromis. Wieviel Personen an diesen Veranstaltungen teilnehmen lässt sich nicht sagen. Ich gehe aber von unter 100 Personen aus.
Im Bürgerhaus #zähringen bei #freiburg (ein wohl staatliches Lokal) hält die #coronazi-Partei die Basis eine Vortragsreihe.
Daneben gibt es noch eine Art von Freizeitgestaltung: Etwa Picknicks oder gemeinsame Feiern in öffentlichen Parks. Das ist auch ein wenig zurück gegangen hat aber mit den den/der mangelnden Möglichkeit zu tun sich in Restaurants aufzuhalten (als dort Tests oder Impfnachweise kontrolliert wurden) und der Tatsache das für viele der Coronaleugner die Brücken zum Rest der Gesellschaft abgebrochen sind und man daher seine Freizeit nur noch miteinander verbringt.
Fazit
Die Anzahl der Teilnehmer:innen an den Demos langsam von niedrigem Niveau, wächst nach einer langen Sommerpause – als ob mit der Wiederkehr von Corona ins mediale und öffentliche Problembewußtsein, auch wieder das Protestpotential steigt.
In Südbaden ist dieses Protestmilieu nicht so massiv wie in Sachsen, aber auch durchaus da. Es bleibt abzuwarten, ob soziale Proteste in Folge von Energiepreisen und Inflation andere Andockstellen finden, oder auch zu den Coronaleugnern übergehen. Diese sind auf jeden Fall bemüht hier neue Themen zu finden.
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