Wo ist noch Platz für Jungs?

Ein Themenabend mit Eltern und Experten im Haus der Jugend

Flyer-ThemenabendSind Jungen Schulversager?
Können sich Jungen nicht benehmen?
Was erwarten Eltern und die Gesellschaft von Jungen?
Warum tun sich viele Jungen so schwer, im Spannungsfeld unterschiedlichster Rollenansprüche ihren Platz zu finden?
Wie können Jungen in ihrer positiven Entwicklung gefördert werden?

Diese und andere aktuelle Fragen werden beim Themenabend „Wo ist noch Platz für Jungs?“ am Mittwoch, 3. März 2010 um 19.30 Uhr im Haus der Jugend gestellt. „Wo ist noch Platz für Jungs?“ weiterlesen

Interviews mit Bundestagskandidaten

Zunächst mit Daniel Sander:

Dann mit Kerstin Andrea

und Annette Spoeri

Die Interviews entstanden für das PH Radio und wurden vor der Wahl gesendet. Leider hat Herr Fiek nicht auf die Anfrage geantwortet und mit Herrn Erler ließ sich kein Termin finden.

Ja zum Studentenwohnheim in der Engelbergerstrasse

Ich habe im Gemeinderat gegen den Antrag der SPD Fraktion gestimmt, für
das sogenannte Lazarett – Gelände einen Bebauungsplan aufzustellen, weil ich der Ansicht bin, dass das Anliegen des Studentenwerks hier günstigen Wohnraum für Studierende zu schaffen, fördernswert ist.
Der Freiburger Wohnungsmarkt ist angespannt wie kein Anderer und demnächst
wird auch der doppelte Abitursjahrgang auf uns zukommen um im Bereich Studierendenwohnen weitere Belastungen schaffen.

Aus der mir vorliegende Planung lässt sich auch entnehmen, dass nach einer Bebauung aufgrund der Verlegung von Parkplätzen mehr nutzbare Grünfläche
vorhanden ist als derzeit.
„Ja zum Studentenwohnheim in der Engelbergerstrasse“ weiterlesen

Fünf Jahre sind auch irgendwie genug

Ehrenmedallie

Am Dienstag wurde ich als Stadtrat zusammen mit Florian Braune verabschiedet, damit sind für uns fünf Jahre Junges Freiburg sind wie im Flug vergangen.

Zum Abschied haben wir vom Oberbürgermeister eine Urkunde und die Ehren Medallie der Stadt Freiburg bekommen. Den Wein, welchen nur die Männer bekommen sollten, habe ich verschmäht. Typisch war auch wieder mal das Verhalten des Oberbürgermeisters der mich erst bei der Verabschiedung vergessen wollte, dann aber trotzdem als einen engagierten Streiter für die Anliegen von Junges Freiburg würdigte.

Wenn man in das Wahlprogramm 2004 hineinschaut, was ich vor einigen Tagen mal getan habe, kann man sehen, das wir uns viel vorgenommen hatten – vieles haben wir erreicht.

AbschiedspapiereDie Neukonzeption der Jugendbeteiligung haben wir nach einem endlosen Prozess abgeschlossen, da hat auch bei der Umsetzung der Stadtbauverkaufswahlkampf uns verzögert, weil ein Jahr fast nix anderes lief. Dann gab es ja das Jugendbüro, welches auf unseren Haushaltsantrag umgesetzt wurde. „Fünf Jahre sind auch irgendwie genug“ weiterlesen

Numerische Bilanz der letzten Amtsperiode

Dank der städtischen Pressestelle habe ich nun endlich eine Übersicht darüber wieviel ich tatsächlich in den letzten fünf Jahren gearbeitet habe.
Die Protokollanten zählten 2.249 Wortmeldungen, die längste Sitzung dauerte acht Stunden und zehn Minuten, die ku?rzeste Sitzung nur zwanzig Minuten.
Was bedeutet, das ich insgesamt 252 Stunden alleine nur in Sitzungen des Gemeinderates gesessen bin und das noch ohne die Abschiedssitzung heute! Denn so lange dauerten addiert die insgesamt 70 Sitzungen seit der Konstituierung der Stadtvertretung am 14. September 2004.
Im Gegensatz zu anderen Gemeinderäten habe ich soweit ich mich erinneren kann bei keiner Gemeinderatssitzung gefehlt!
Soweit zum Vorwurf wir Gemeinderäte seien faul.
Dabei haben wir 1.145 Drucksachen zu 1.083 Themen behandelt, es sei mir nun verziehen, dass ich mich nicht an alle erinnern kann und das ich auch nicht alle Vorlagen gelesen hatte (die in meinem Fachbereich Jugend, Schule, Bildung, Katastrophenschutz aber schon immer aller).
2.249 mal meldeten sich Stadträtinnen und Stadträte zu Wort – das sind rund 600 Wortmeldungen weniger als in der letzten Wahlperiode, leider hat das Ratsbüro nicht gezählt wie oft ich mich zu Wort gemeldet habe, sicher aber doch mindestens einmal pro Sitzung.

Und dann schreibt das Presseamt noch eine Kurzcharakteristik über mich zu meiner Verabschiedung:

Sebastian Mu?ller (Junges Freiburg) wurde vor fu?nf Jahren als damals
ju?ngstes Mitglied mit 21 Jahren in den Gemeinderat gewählt
und scheidet nun 26jährig als ju?ngster auch wieder aus. Der Rettungsassistent des Jahrgangs 1982 ist im Stadtteil Stu?hlinger aufgewachsen und fand u?ber die kommunale Jugendbeteiligung, das Jugendmagazin e-fact und das „Jugendparlament am Oberrhein“ zur
Stadtpolitik. Fu?r „Junges Freiburg“ war er Mitglied im Kinder- und Jugendhilfeausschuss, Ausschuss fu?r Schulen und Weiterbildung und
im Sportausschuss. Bei der Kommunalwahl verfehlte er die Wiederwahl auf der Liste „Junges Freiburg“.

Abschied & Simone zu den Grünen

Wie die BZ heute berichtet, geht Simone zu den Grünen. Der Schritt ist uns nicht leicht gefallen und es war keineswegs ausgemacht, das wir wieder eine Fraktionsgemeinschaft bilden würden.

ganz bescheiden, der Abschied auf dem Vorplatz vom Haus der Jugend
ganz bescheiden, der Abschied auf dem Vorplatz vom Haus der Jugend

Ganz bescheiden auf dem Vorplatz vor dem Haus der Jugend feiere ich meinen Abschied als Stadtrat und auch von Junges Freiburg ein wenig, da ich ab Oktober ja in Indonesien bin. Man beachte die Massen welche mich bestürzen.

Zuschrift

Soeben bekam ich die Email eines Wählers, der mich informierte wen er auf der Junges Freiburg Liste gewählt habe:

junges freiburg
3 stimmen für theresa glünkin, weil sie jung ist und schülersprecherin, das kann auch schonmal ausreichen
3 stimmen für jonas tesfai, weil er mich auf dem foto an einen bekannten erinnert hat
3 stimmen für anne lauck und
3 stimmen für anne hubrecht, weil sie beide kein foto in der kandidatenliste auf der homepage des jungen freiburg haben, stattdessen ein orangenes knuddeltierchen abgebildet ist, und ich mir sehr gut vorstellen kann, dass diese zwei knuddeltierchen sich im gemeinderat ausgezeichnet machen würden. vielleeicht könnten sie hier in freiburg unterstützerinnen meiner anti-nena-kampagne werden (ja, das ist die, die diese netten gezeichneten fleckenzwerge ind einer waschmittelwerbung vernichtet hat) und weil sie beide anne heissen

Nun dann es stimmt mich positiv und ich erhoffe wir weitere Zuschriften dieser Art.