Archive for the ‘DV JGR’ Category

voller Einsatz

24. Juni 2013

Unterschriftensammlung

Wie man sieht bin ich derzeit in vollem Einsatz für die Kampagne zur verbindlichen Beteiligung von Kindern und Jugendlichen in Baden-Württemberg. Sogar mein Rücken dient als Unterlage um Unterschriften zu sammeln.

Dieses Foto entstand beim Sommergrillen der Jungen Union. Wo ich doch einige Gespräche geführt habe und auch ein Mädchen traf…“ein Mädchen von der jungen Union“, welches mir erklärte, dass sie gegen Sex vor der Ehe aber für die Homo-Ehe wäre.

One week after Armenia – some thoughts

12. November 2012

The airplane landed at 3 in the night at Yerevan airport’s surprisingly modern airport. Modern and well built, but a little faceless as all modern airport buildings are. Our first encounter with real Armenia did we have immediately when I discovered a hedgehog living in the trunk of my taxi. These taxis became a daily experience of our trip as we rode on the backseat of old Ladas, without seatbelts, hoping our trip would go well.

Yerevan downtown is a modern, almost west European city and you could mistakenly believe you are somewhere southern France, but when you come into the outskirts you notice this is a poor country and when you see the countryside you think even the Banlieu is rich. Whilst Yerevan is full of white and black SUV and large Mercedes limousines on the countryside you can see people residing in what are mere shacks. Houses that are little more then a tin roof and some bare walls.

One of the youth centers we visited was opposite from the state security service so we were not allowed to take any pictures, as not to endanger the security of the Republic of Armenia, but I guess they have little trouble with anti social behavior of youth around the place. (more…)

Pressereaktionen auf Äußerungen des DV zur Wahlrechtssenkung

7. November 2012

Inzwischen ist unsere Pressemitteilung von gestern, von diversen Medien aufgegriffen worden:

Südwestpresse: Kabinett beschließt Wahlrecht ab 16 – Das Kabinett hat der Senkung des Wahlalters bei Kommunalwahlen zugestimmt. Gesetzliche Frauenquoten lehnt der Innenminister ab. Autor: ROLAND MUSCHEL | 07.11.2012 (…) „Dagegen begrüßten der Dachverband der Jugendgemeinderäte in Baden-Württemberg sowie Grüne Jugend, Jusos und Julis den Beschluss.“

Schwaebische.de – Jungen Menschen eine Stimme geben – In Baden-Württemberg sollen ab 2014 schon 16-Jährige die Gemeinderäte wählen können – Von Stefanie Järkel: „Der Dachverband der Jugendgemeinderäte begrüßte die Pläne von Grün-Rot. „Ich sehe das Ganze positiv, weil man damit junge Menschen ein bisschen mehr am kommunalen Geschehen beteiligen kann“, sagte Sprecher Marcel Wolf der Schwäbischen Zeitung. „Überall wird immer von der Politikverdrossenheit bei Jugendlichen gesprochen, aber das stimmt so nicht. Man muss die Jugendlichen einfach frühzeitig beteiligen.“ Wolf, der sich auch in der Schülerunion engagiert, sprach sich zudem dafür aus, das Wahlalter bei Landtags- und Bundestagswahlen ebenfalls auf 16 Jahre abzusenken.“

Pforzheimer Zeitung – Grün-rotes Kabinett beschließt Stimmrecht für 216.000 Teenager –  Autor: Andreas Fiegel: „Sowohl der Dachverband der Jugendgemeinderäte Baden-Württemberg als auch die Grüne Jugend und die Jungen Liberalen (Julis) begrüßten die geplante Änderung des Kommunalwahlrechts.“

Badische Zeitung – Grün-Rot beschließt Wahlrecht für 16-Jährige in Kommunen:Dagegen begrüßten der Dachverband der Jugendgemeinderäte in Baden- Württemberg sowie Grüne Jugend, Jusos und Julis den Beschluss.“

Wahlrecht ab 16: Reaktion des Dachverbands der JGR

6. November 2012

Nachdem es schon vor dem Wochenende in die Medien geleakt wurde und die Landeseregierung es heute offiziell als Kabinettsvorlage beschlossen hat der Dachverband der Jugendgemeinderäte dies nun auch in einer Pressemitteilung kommentiert.

Pressemitteilung des Dachverbands:

Ja zum Wählen ab 16, aber Jugendbeteiligung ist mehr!

  • „Ohne eine flächendeckende Einführung von Jugendbeteiligung ist dies nur ein erster Schritt!“
  • Beteiligung braucht ausreichend Mittel um funktionieren zu können
  • Es bleibt aber noch viel zu tun für die Landesregierung: Einführung einer Beteiligungspflicht für die Kommunen an allen jugendbetreffenden Fragen

Mehr: 20121106_PM_DVJGRBW_Wahlaltersenkung

Dazu die Pressemitteilung der Landesregierung:

Entwurf für neues Kommunalwahlrecht – 06.11.2012 Die Landesregierung will junge Menschen frühzeitig in demokratische Entscheidungsprozesse einbeziehen. Daher soll jetzt das Mindestalter für das aktive Wahlrecht auf kommunaler Ebene von 18 auf 16 Jahre gesenkt werden (mehr)

Ja und so eine Pressemitteilung kann einen auch von der eigenen Organisationsentwicklung richtig weiter bringen.

Day 3

1. November 2012

This morning we had a very interesting talk and discussion about environmental campaigning and issues in Armenia by one of its foremost advocates. Later we went to KASA foundation again to get some more insights into their work and also visit a theatre group, who do a lot of forum theatre to rise awareness of social, political and gender issues.

It is late and I tomorrow we will go to see Armenias second city Gymri. However it was good to have some time off in the afternoon to get to see a little bit of the city as well.

 

On the Finnish Local elections

29. Oktober 2012

(Yerevan / Freiburg) As the first reports of the results of the Finnish Municipal elections have reached me, some of them by Facebook, some by sms others by phone, it has become clear. Some amitious youth councilors, who ran can now be called councilors. My heartfelt congratulations for Henri Haaksiala,  Ilkka Sasi, and Jerry Träskelin.  Just to name a few.

I’m very glad for them, being in the city council of your home town is a great experience, I have never learned so much and had the ability to work with so many dedicated people as when I was in the city council of the city of Freiburg.

Others were not so lucky, the voters have choose to give them back their freedom. It is difficult in this system of elections, that often disadvantages against people who have not yet a name or a fancy job title to get elected.They can now return back to a normal life. From my personal experience I know that you also make a lot of scarifies when you are in the city council and try to do go work.

Reform von § 41a GemO BW: Kinderhilfswerk schlägt zu!

27. Oktober 2012

Vor kurzem drückte mir ein Freund die Forderungen des Deutschen Kinderhilfswerks für die Änderung des §41a Gemo BW in die Hände. Eine Änderung dieses Pargraphens ist im Koalitionsvertrag der Grün-Roten Landesregierung bereits vorgesehen und so langsam wird es auch mal Zeit, dass die Koalitionsfraktionen und die Regierung da auch mal lieferen.

Bisher ist der Paragraph als kann Regelung formuliert, daher wenn der Gemeinderat es will kann er sich einen Jugendgemeinderat oder eine andere Jugendvertretung einrichten und diese mit Antragsrechten ausstatten.

Das Kinderhilfswerk schlägt nun zu und fordert:

  • Verpflichtende Beteiligung
  • Im Verwaltungsverfahren darlegen, wie sie die Beteiligung durchgeführt hat
  • Die Gemeinde ist verfplichtet Kinder und Jugendliche zu beteiligen wenn es um: Angebote und Einrichtugen geht die von Kindern in besonderer Weise genutzt werden, besonders werden da erwähnt: Schwimmbäder, Sportanlagen, Schulen, Radwege, Schulhöfe, Bolzplätze, …
  • Bei Bauleitplanungen sind Kinder und Jugendliche dann zu beteiligen wenn es um Freiräume geht die sie besonders betreffen: Brachen. Baulücken, Grünanlagen, …
  • Wenn die Beteiligung nicht ordentlich durchgeführt wird soll den Trägern der Jugendhilfe ein Verbandsklagerecht ohne eigene Betroffenheit eingeräumt werden.

Diese Forderungen gehen sehr weit und sind der bisher beste und weitestgehende Vorschlag, der nicht nur Beteiligung verpflichten machen würde, sondern auch denjenigen die sich um Jugendbeteiligung kümmern, endlich Druckmittel einräumt. Scheinbar wird dieser Vorschlag sogar von Teilen der Landespolitik ernsthaft diskutiert.

Das gesamte Forderungspapier als Download: DKHW-Vorschlag GO_BaWu? (PDF)

Dokumentation Seminar informelle Bildung und Jugendbeteiligung in Armenien

7. Oktober 2012

Der Dachverband der Jugendgemeinderäte organisierte, unterstützt durch die Landeszentrale für politische Bildung (LpB), vom 5. – 7. Oktober ein Seminar über Jugendbeteiligung, informelle Bildung, sowie die Politik und Kultur Armeniens.

Der Anlass hierzu ist eine einwöchige Studienreise des Dachverbandes in die ehemalige Sowjetrepublik. Dort sollen mit verschiedenen Partnern aus Europa Erfahrungen ausgetauscht und neue Ideen für die Stärkung der Jugendbeteiligung, sowie Konzepte der informellen Bildung erarbeitet werden.

Nach der Begrüßung durch Wolfgang Berger von der LpB referierte Sebastian Müller, Mitglied des Dachverbandes, zum nach wie vor aktuellen Thema Jugendbeteiligung, wobei er besonders auf die Partizipationsperspektiven außerhalb der Jugendgemeinderäte einging. Dabei hat er diverse Aspekte der politischen, pädagogischen, soziologischen, juristischen und Bildungswissenschaftlichen Ebene beleuchtet. Als Fazit wurde die Stärkung der demokratischen Zivilgesellschaft durch höhere Effektivität und breitere Legitimität gezogen.

Materialien zu Sebastians Vortrag „Jugendbeteiligung“

Am zweiten Tag referierte die Armenien-Expertin Dr. Anna Gasparyan, die dazu extra aus Bonn angereist war. Sie stellte in einem historischen Abriss die Geschichte ihres Landes dar und ging anschließend auf das kulturelle, politische und soziale Leben des derzeitigen Armeniens mit anschaulichem Material und kompetentem Fachwissen ein. Danach wurden die Reisevorbereitungen besprochen, Fragen geklärt. Am Abend skypten wir mit unserem polnischen Partnern von der Stiftung Civis Polonus, dabei konnten einige Fragen geklärt werden.

Vortrag Anna Gasparayan:

Auch eine anschauliche Dokumentation der Studienreise ist vorgesehen. Anschließend folgte die Vorstellung von Best Practice-Beispielen aus einzelnen Jugendgemeinderäten.

Skype Conference with Karolina Wysoka in Warsaw

Der Arbeitskreis „Internationales“ des Dachverband tagte ebenso im Rahmen dieses Seminars. Bei dessen Sitzung wurden die weiteren Schritte der Arbeit und Konkretisierungen einiger Vorhaben diskutiert.

Am Sonntag Morgen referierte Sebastian Müller noch das Thema „Informelle Bildung“. Dabei erläuterte er unter anderem die Abgrenzungen zur formalen Bildung, sowie Vorteile und Eigenschaften des Konzepts, informelle Bildung..

Materialien zu Sebastians Vortrag „informelle Bildung“ Vortrag informelle bildung (PDF)

Das Seminar bot allen Teilnehmenden eine gute Reisevorbereitung, sowie eine qualitative grundlegende Kenntnisvermittlung über die Themen der Jugendpartizipation und informellen Bildung, sowie über die Situation Armeniens.

Weitere Informationen zu den Themen