Termin: 8.12. 19:00 Haus der Jugend: Skateparkkonferenz

Nach dem erfolgreichen und viel berichteten Skatepark4Freiburg Projekt, nun auch fast die Umsetzung im richtigen Leben: Am 8.12. um 19:00 diskutieren die Freiburger Skater wo ein Skateplatz hin kommen soll!

In der Einladung heißt es: „Am 8. Dezember um 19 Uhr im Haus der Jugend kannst du mit abstimmen, welcher Ort für den neuen Freiburger Skatepark aus deiner Sicht am besten geeignet ist. Wir stellen gemeinsam ein Ranking (1 bis 5) auf. Auch eine Kombination aus zwei favorisierten Spots ist denkbar.“

Weitere Informationen gibt es auf Skatement.de

 

 

 

KuCa gewinnt Landeslehrpreis

Das KuCa hat den Landeslehrpreis für herausragendes studentisches Engagement 2011 gewonnen.

Das KuCa wurde von den „Freundinnen und Freunden des KuCas“ für den Landeslehrpreis vorgeschlagen. In der Bewerbung heißt es u.a.:

„Das Kulturcafé bietet, wie im Verlauf der Bewerbung ausführlich beschrieben wird, Raum und Fundament für verschiedene Gruppen, Aktivitäten, Ideen, Vernetzung, Veranstaltungen und Diskurse aller Art. Es ermöglicht als selbstverwalteter Freiraum die Verwirklichung eines Studiums – über die Grenzen der Studienordnung hinaus – und trägt zur Attraktivität der Pädagogischen Hochschule Freiburg bei.
Darum soll nicht das KuCa als architektonisches Gebäude vorgeschlagen werden, sondern die dadurch entstehende Gemeinschaft, durch welche das studentische Engagement an der Pädagogischen Hochschule Freiburg maßgeblich getragen wird.

Bewerbungsvideo zum Landeslehrpreis.

update Jugendgemeinderäte: neue Sprecher und Internationales

Es ist mal wieder Zeit ein wenig über das Thema Jugendgemeinderäte zu schreiben, auch nachdem wir einen sehr interessantes Dachverbandstreffen in Lahr hatten.

Beim Treffen bin ich als Vorsitzender des Arbeitskreises Internationales des Dacherverbands zurückgetreten und nun dort nur noch einfaches Mitglied. Dafür wurden Andreas Bender und Andrea Hindenberg gewählt.

Zu den neuen Sprechern wurden

Marcel Wolf, Stuttgart (marcel.wolf@jugendrat-stuttgart.de)
Nils Stark, Stuttgart (nils.stark@jugendrat-stuttgart.de
Michelle Mantel, Württemberg (mi.mantel@googlemail.com)
Felix Fehrenbach, Weingarten (felix_feh@gmx.de)

gewählt.

Für ENLYC, den europäischen Zusammenschluß der Jugendgemeinderatsdachverbandsorganisationen habe ich ein wenig an einem Fragebogen gearbeitet und diesen auch an verschiedenste Dachverbandsorganisationen in Europa versandt.

Questionaire_Final_Survey_European_Youth_Councils.doc

Ich habe auch ein wenig recherchiert wo es überall Jugendgemeinderäte gibt und bis dato bin ich zumindest auf die folgenden Dachverbandsorganisationen gestossen:

Local Youth Council Network Großbritanien

Dachverband der Schweizerischen Jugendgemeinderäte http://www.dsj.ch/

Schweden: Sveriges Ungdomsrådet www.sverigesungdomsrad.se

Luxemburg: http://www.jugendparlament.lu/

Frankreich: l’ANACEJ, l’association nationale des conseils d’enfants et de jeunes: http://anacej.asso.fr/

Und in Deutschland in Bundesländern:

Brandenburg:
(http://www.jugendbeteiligung-brandenburg.de/projekte/milow/index.html)

Schleswig Hollstein
http://www.partizipaction.de/partizipaction/

Rheinland-Pflaz Jugendgemeinderäte
http://net-part.rlp.de/vernetzung/modelle/institutionelle-formen/kinder-und-jugenparlamente-und-beiraete/

An weiteren Bundesländern versuche ich gerade zu forschen. Wer also Hinweise auf die Existenz von Jugendgemeinderäten in weiteren Bundesländern, außer Baden-Württemberg hat, soll sich bitte bei mir melden!

Übersicht Rechtslagen Deutschland
http://www.bpb.de/popup/popup_grafstat.html?url_guid=J1E8P0

50km Diät: Tee bleibt ein Problem

Die 50km Diät Woche haben wir nun schon etwas hinter uns, tingeln damit aber noch durch die regionalen Medien.

Während das ganze steets eine gute Gelegennheit war mit den Menschen ins Gespräch zu kommen und man viel gelernt hat und auch stets smarter wurde beim Beschaffen regionaler Lebensmittel, bleibt Tee eine Problem. Sowohl recherchieren vor Ort in diversen Tee Geschäften „Wir kriegen alles aus Bonn, die Zutaten stammen aus Österreich“ als auch Anfragen per Email haben keine Abhilfe gebracht:

Zu Ihrer Anfrage nach regional erzeugten Tees können wir Ihnen leider keine positive Auskunft geben.
„Echte Tees“ stammen von der Teepflanze, diese gedeiht in unseren Breiten gar nicht.
Aufgüsse von Kräutern oder Früchten sind oft aus einer Vielzahl von Komponenten zusammengesetzt mit entsprechender  Vielzahl von Herkünften. Hibiskus zum Beispiel stammt aus Thailand, Apfelstückchen aus der Türkei etc..
Bei reinen „Kräutertees“ sieht es nicht anderst aus, so stammt Kamille aus Ägypten, Nanaminze aus Tunesien.
Regionale Erzeuger von „Tees“ sind uns leider nicht bekannt.

Dies aus dem Email Wechsel mit einem großen Freiburger Teegeschäft.

Zeitung am Samstag berichtet über Skatepark Projekt

Die Zeitung zum Samstag berichtet in ihrer aktuellen Ausgabe über das von mir und David Ernst gestaltete Skatepark in Freiburg Projekt:

Platz für die Bretter
Skaterpark für Freiburg. Jugendliche engagieren sich und Schüler lernen
über Rollenspiele Kommunalpolitik. Von Barbara Breitsprecher

(…)  Wie kann man eigentlich in einer Stadt wie Freiburg seine Interessen als Jugendlicher durchsetzen? Und wen muss man überzeugen und warum? So lauteten einige der Fragen, die den Schülerinnen und Schülern gestellt wurden.
Schließlich wurde aus dem Fragenkatalog eine Art Rollenspiel, das Sebastian Müller, PH-Student und früherer Stadtrat von Junges Freiburg, konzipiert hat. Ihn interessierte nämlich nicht nur, für welche Flächen sich die Jugendlichen entscheiden, sondern auch mit welchen Argumenten sie vorgehen würden. (mehr)

Es freut micht, das unsere Projekt nachdem es nun auch schon ein wenig abgeschlossen ist und wir eine sehr erfolgreiche Projektprüfung damit bestehen konnten, nun nochmal so positiv in der Zeitung vorkommt. Mehr Informationen gibt es übrigens immer auf der Seite von Skatement.

Ikonen oder dämliches Design aus dem usta Umfeld

Dieses Plakat hing kürzlich am KuCa der PH:

Es zeigt einen auf  grünen Hintergrund, wie ein graues Scharf rausgekickt wird. Darunter „Ein Initaitve der Green City Freiburg für Ausgrenzung und Gentrifizierung.“ Als Urheber werden angegeben die Stadt Freiburg, die Grünen, CDU, Badische Zeitung und die Polizei. Als Verantwortlicher wird Walter Rubsamen vom Amt für Öffentliche Ordnung benannt.

Selbstverständlich sind diese Institutionen nicht die Urheber dieses Plakates. Scheinbar soll hier auf geschmackfreie Weise auf eine vermeintliche Gentrifizierungspolitik der Stadt (Wo genau auch immer? Etwa im Quartier untere Merzhauserstrasse?) hingewiesen werden.

Das Plakat scheint bewußt Anspielungen bei einem der übelsten SVP, einer rechtspopulistischen Schweizer Partei, seit einigen Jahren betriebenen Ausländerfeindlichen Plakatcampagne zu nehmen. Ob und wie man genau mit Anspielung auf diese Kampagne oder dem Abbrennen von Barrikaden, sich Sympathien verschafft ist mir unklar.

Es erinnert jedoch an ein ebenso misglücktes Vorhaben aus dem gleichen Umfeld, mithilfe eines Transparentes, welches eine brennede Fackel, die von einer vermummten autonomen Gestalt gehalten wird und der Aufschrift „KuCa bleibt“ auf die Problematik der KuCa Erhaltung hinzuweisen.

Wer genau das Plakat aufgehängt hat und was er damit bezweckt, ist mir nicht klar.