Intensivprogramm Udine, ein bisschen was auf Deutsch

Ich bin gerade in Udine im wunderschönen Oberitalien, irgendwo zwischen Venedig (zumindest beim Hinflug aus der Luft gesehen und den Flughafen und hässlichen Bahnhof) und Triest.

Wir sind hier um uns bei einem Erasmus Intensiv Seminar über International vergleichende Bildungsforschung, diesmal ist unser Thema Europäische Identität und Lehrerbildung.
Diese Seminare sind immer sehr spannend und sehr interessant, weil man dabei Studierende die alle irgendwas mit Bildung zu tun haben (Lehrer, Erwachsenenbildung, …) aus ganz Europa trifft. So auch Studenten aus Oulu die aus Singapore kommen oder Madrider Feuerwehleute die an der spanischen Fernuniversität Vergleichende Erziehungswissenschaft studieren.

Thank you Josfefine Krigh for the picture

Wie man sich bei international vergleichender Bildungsforschung vorstellen kann, ist dann auch warum die Finnen so gut bei PISA abschliessen ein Thema. Auf dem Bild diskutieren wir gerade darüber.

Im Moment scheint der Sinnstand zu sein, dass es an der Zusammensetzung ihrer Gesellschaft liegt: fast alle Mittelklasse, kaum Einwanderung, aber möglicherweise auch daran das sich eine progressive Schulstruktur (Gesamtschulen) mit konservativer Lehrerzentrierter Pädagogik verbindet. Aber hier ist das letzte Wort noch sicher nicht gesprochen und es ist umstritten ob PISA überhaupt vergleichende Bildungsforschung ist. „Intensivprogramm Udine, ein bisschen was auf Deutsch“ weiterlesen

European Identity and Teacher Education: IP Udine

Today the first day of our 11 day program on „European Identity and teacher education“ began in this really beautiful Italian Town of Udine. It is infernally hot – at least that is what the Italian newspapers said yesterday with up to 40 degrees celcius in some parts of the country. We will try to buy a fan today or tomorrow in order to make it a little bit more bearable.

This is a very intensive program and we will learn throughout the next 11 days and met and talk and learn from the some of the most important authors and lecturers in the field of comparative education.

Lennart Wikander, who is from the University of Uppsala, where the last years IP was held, gave a short introduction into this years program.

The Erasmus Network on Comparative Education started as Interuniversity Cooperation Network in 1997 became an Erasmus network. It started as student exchange thing. Back then Comparative Education was in crisis. But it became a topic again when people started to use the globalization and bring in new and young people into the field. In the network the participating universities changed and expanded.

The idea was to create a network throughout Europe with comparative researcher to better understand the relationship between culture, economic changes and education. Still a hot topic today as with the current situation in Europe.

One of the ideas was to ask yourself the questions: Are students full members of the university communities? Are they fully allowed do participate in the discussions. And make them full members of the faculty. „European Identity and Teacher Education: IP Udine“ weiterlesen

Links

Der Freiburger Stadtbahntracker – ultracooles Studentenprojekt, wenn man schon immer mal sehen wollte wo deine Bahn gerade ist: http://tracker.patrickbrosi.de/freiburg/

Dirk Schümmer über Parteien in der Eurokrise, die „verkommen in der Krise. Sie pflegen nur noch die Interessengärtchen der Rentner und verteilen lustig Zugewinne aus früheren Jahren, von denen längst nichts mehr übrig ist“ FAZ (Artikel)

Martin Jost auf seinem Blog „Hippokratischer Eid der Computeradmins“: „Ich werde Administratorrechte erteilen zum Nutzen der User nach meiner Fähigkeit und meinem Urteil, hüten aber werde ich mich davor, sie zum Schaden und in unrechter Weise anzuwenden.“ das ganze Blog

Dramatische Spiegel TV Reportage über die Arbeit von Notärzten in Marburg:http://www.spiegel.tv/filme/notaerzte-reportage/

English:

A night with the Booze Bus of the London Ambulance Service, not that diffrent from what we do in Freiburg, except we carry them in the normal ambulance – The Guardian (Articel)

The German Ideology for Europe, Austerity and its discontent. Le Monde diplomatique

The Rise of the Killer Drones: How America Goes to War in Secret – Rolling Stone (article)

One Town’s War on Gay TeensRolling Stone (article)

Why Democracy is a good way of solving problems: cognitive democracy

New York Times: Who Bit My Border? – Why is Papuas Border a little bit round.

Satirical look on how a Bill becomes a Law, very intresting for all political science students.

Beteiligungskongress in Stuttgart mit Rap!

Am 22. Mai 2012 war ich beim Beteiligungskongreß der Landesregierung in Stuttgart. Neben drei interessanten Impulsvorträgen, darunter von Roland Roth und Elke Löffler, Gouvernance-Beraterin aus Birmingham, gab es auch wieder eine interessante Diskussionrunde mit Udo Wenzel (wem sonst?) zum Thema Jugenbeteiligung.

Eine Dokumentation ist noch nicht online, hoffen wir das es die Landesregierung noch vor Ende der Legislaturperiode schafft.

Beteiligungsrap

Nicht so ganz begeisterter Südkurier Artikel zu dem Kongress.

Ökotopia

Ernst Callenbach der Autor des Buchs über eine bessere und umweltfreundlichere Gesselschaft ist gestorben. Auf der Website des Englischen Seminars findet sich ein Nachruf.

Man hat wohl auf seinem PC noch „Last Words to America“ gefunden, die sicher auch lesenswert sind. Als eine Art Vermächtniss an sein Land.

Nich zu letzt noch der Hinweis auf sein Buch: Ecotopia Das auch für mich sehr bewegend und unterhaltend war, ich habe es zunächst als Schüler einmal so als Science Fiction Roman gelesen und dann später im Seminar an der PH sehr viel reflektierter.

 

Politik Prüfung

Während die meisten das Lesen, habe ich gerade meine Prüfung in Politikwissenschaft und ihrer Didaktik. Schwerpunktthemen sind Kommunalpolitik und Methodenvergleich.

Das Thema Lokalpolitik hat auch einen ganz aktuellen Bezug, denn in England gibt es gerade Referenden über die Einführung direkt gewählter Oberbürgermeister. Siehe dazu den Artikel im Guardian: „Yes campaign for city mayors criticises government – Lack of clarity over mayoral powers blamed for expected low vote on referendums for new leadership role in 10 English cities“

Zum zweiten Thema gibt es auch eine schöne Mindmap:

Einige Methoden habe ich da auch schon, auf die ich mich konzentriereren will finden sich auf der sehr spannendne Seite der Akademie für Fortbildung und Personalentwicklung an Schulen:

Maßband-Methode – Eine Methode bei der sich Schüler anhand eines lanen Maßbandes zu einem Thema positionieren und dann ihre Positionierung begründen müßen. Ist aber eher eine Mikromethode die sich zum Unterrichtseinstieg eignet oder aber um Positionen nach und vor einem Unterricht abzufragen.

Mindmapping – Um Ideen, Konzepte miteinander zu vernetezen, Beziehungen aufzuzeigen, aber natürlich eine Mikromethode. Aber auch zur Strukturierung, Mitschreiben, für die Rechte und Linke Gehirnhälfte.

Struktur-Lege-Technik – Leider ist die Anleitung bei der Landesakademie… nicht ganz so super. Daher: wichtige Begriffe sammeln, entweder selbst oder durch den Lehrer vogegeben –> sich in Zweiergruppen erklären –> Nach Bedeutun zusammenlegen –> Zusammenhänge realisieren.

Zukunftswerkstatt – schon eher eine Markomethode die auch ihre Zeit in Anspruch nimmt. Thematisch offen, aber mit einer vorgegeben Struktur. Zur Bearbeitung gemeinsamer Probleme und deren integrativer Lösung.

Sozialstudie – Probleme aus dem Nahbereich der Schüler durch eigene Untersuchung begreifen. Sozialwissenschaftliche Forschungsmethoden anwensen, soweit dies an der Schule möglich ist. Beobachten und Aufzeichnen lernen.

Expertenbefragung – Eine Möglichkeit zur Befragung von Experten zu bestimmenten Themen, anhand der Informationsbschaffung, Handlungsorientierung aber auch Problem- und Interessenorientierung der Schüler einbezoen werden.

Rollenspiel – Hineinversetzen in andere Rollen, Rollenverhalten ausprobieren und verändern.

Links

Wegen Staatsexamensbelastung nur mal eine kleiner Blogbeitrag

Till Westermeyer plädiert brilliant für eine Fusion von FDP und Piraten: http://blog.till-westermayer.de/index.php/2012/03/25/fdp-und-piraten-jetzt-fusionieren-10-grunde/

Felix Neumann, der auch seine Magisterarbeit über die Piraten geschrieben hat, erklärt uns was zu Piratenpartei als Spaßpartei: http://fxneumann.de/2012/03/25/spass-und-protest/

Britain destroyed records of colonial crimes form the Guardian:  http://www.guardian.co.uk/uk/2012/apr/18/britain-destroyed-records-colonial-crimes

Reading

Some words to the books I have been reading in the past weeks, despite the heavy preparations for the exams, but of course some of the books I will use for my exams anyway.

State of Mind – „Where will the 99%, America, and the world be in twenty years? “State of Mind” is a future thriller that is relevant today.“ says the LA Times, the book is using cross media heavily. What would happen if chips for the mind would be available? Not only for accessing the internet but for controlling our bodies as well? Well written and a good thriller.

But to some more serious reading:

Pakistan: A Hard Country: A Hard Country – a very insightful book about one of the most troubling and interesting countries on the globe, which will be important to our future.

War of Words: Language Politics and 9/11 – How did the use of language prepare the (american) nation (or us) for the post 9/11 wars? Why did we hear phrases like „Global War on Terror“? A very interesting book.

Skateboarding, Space and the City: Architecture and the Body, Iain Borden –  writes about why skateboarding is important, why it is a counter consumerist discurse and why skate spaces in the city have to be built. I hope we can manage to get Mr. Borden to the city of Freiburg for a lecture, the city planners would love him.