Beteiligungskongress in Stuttgart mit Rap!

Am 22. Mai 2012 war ich beim Beteiligungskongreß der Landesregierung in Stuttgart. Neben drei interessanten Impulsvorträgen, darunter von Roland Roth und Elke Löffler, Gouvernance-Beraterin aus Birmingham, gab es auch wieder eine interessante Diskussionrunde mit Udo Wenzel (wem sonst?) zum Thema Jugenbeteiligung.

Eine Dokumentation ist noch nicht online, hoffen wir das es die Landesregierung noch vor Ende der Legislaturperiode schafft.

Beteiligungsrap

Nicht so ganz begeisterter Südkurier Artikel zu dem Kongress.

City 2020 – wie soll Freiburg aussehen?

Nachdem ich heute nochmals den BZ Artikel gelesen habe und dort von Herrn Mauch zitiert wurde:

„Ex-Stadtrat und Student Sebastian Müller sieht schon eine „missionarische Haltung, bürgerlich normierte Kultur in die Elendsquartiere zu bringen“.“ Zur angeregten Kultur in die Stadtteile besonders nach Haslach-Weingarten zu bringen und zum Thema Kulturhauptstadtbewerbung:

Sebastian Müller hält eine solche Bewerbung einerseits für unnötig, andererseits sieht er kein Interesse in der Bevölkerung: „Wo ist denn die Facebook-Gruppe mit 1000 Freunden?““

Wiedereinmal war die Diskussion von einem Kulturpessimimus und von einer gewissen „moral panic“ geprägt, von der ich inzwischen etwas genervt bin.Leider erlebt man die in Freiburg recht oft.

Aus meinem persönlichem Erleben weiß ich das es viele Jugendliche und jungen Menschen gibt die eben auch Hochkultur schätzen und machen, das aber gerade die Möglichkeiten der neuen Medien und ihr Kreativpotential von den etablierten Kulturschaffen entweder abschätzig oder abwertend behandelt werden.
Gerade wenn man denkt wie einfach es ist heute Film, Animation oder Musik professionell und qualitativ hochwertig zu produzieren und ohne Gatekeeper zu vermarkten bzw. auch einfach zugänglich zu machen. „City 2020 – wie soll Freiburg aussehen?“ weiterlesen

21.5. Skateparkplan Vorstellung im Haus der Jugend

Am 21. Mai von 17.00 bis 19.00 Uhr stellt Skatepark-Planer Maier im Haus der Jugend seinen ersten Entwurf für Bowl & Street am Karlsplatz zur Diskussion.
Am 21. Mai von 17.00 bis 19.00 Uhr stellt Skatepark-Planer Maier im Haus der Jugend seinen ersten Entwurf für Bowl & Street am Karlsplatz zur Diskussion.

Am 21. Mai von 17.00 bis 19.00 Uhr stellt Skatepark-Planer Maier im Haus der Jugend seinen ersten Entwurf für Bowl & Street am Karlsplatz zur Diskussion.

 

 

Sternwaldwiese: 440 Unterschriften übergeben

Heute um 11:30 waren wir beim Baubürgermeister Prof. Dr. Haag und haben die 440 Unterschriften zum Erhalt der Sternwaldwiese abgegeben. Trotz des Größenunterschiedes fand das Gespräch auf Augenhöhe statt. OK es gibt bessere Witze, aber ich ache auch bald Examen, drum habe ich in der Begründung auf viel auf die Sozialkapitaltheorie abgehoben und gesagt, dass die Sternwaldwiese auch für die Ausbildung von Sozialkapital wichtig ist.

TV Südbaden und SWR4 Freiburg haben auch berichtet, vielen Dank an Ralph Brenzel für die Fotos. Dr. Haag war sehr konziliant und hat vom Druck berichtet unter dem die Stadtverwaltung durch die Klagedrohungen diverser Anwohner steht. Auf jeden Fall will wohl die Verwaltung etwas gegen den Rauch unternehmen und ist auch für Aktionen mit dem Bürgerverein und /oder dem asta offen.

Unterschriftenübergabe „Rettet die Sternwaldwiese

Presseeinladung: Unterschriftenübergabe „Rettet die Sternwaldwiese“

Die Vollversammlung der Studierenden der Pädagogischen Hochschule hatte in einer Resolution ihre Besorgnis über Pläne ausgedrückt, das Grillen auf der Sternwaldwiese zu verbieten.

Während der Semesterferien wurden bereits über 300 Unterschriften gesammelt. Außerdem organisierten sich über 400 Menschen in einer Facebookgruppe, die den Erhalt der Sternwaldwiese als Grill- und Treffpunkt fordert.

Nun eine Woche nach dem Beginn des Semesters werden die Unterschriften am

Mittwoch, 25.04.12, 11.30 – 12.00 h

Raum 315, Technisches Rathaus

Fehrenbachallee 12, 79106 Freiburg

Baubürgermeister Dr. Haag übergeben.

„Unterschriftenübergabe „Rettet die Sternwaldwiese“ weiterlesen

update Sternwaldwiese

Nachdem gestern fudder.de einen kleinen Artikel gebracht hat und nicht nur den Anwohnern eine Stimme gegeben hat, hat nun auch die Badische Zeitung angerufen, die auch was dazu bringen will. (Artikel ist verlinkt)

Inzwischen haben wir ca. 400 Unterschriften auf Papier und mehr als 200 auf der Facebookgruppe. Vielen Dank an alle die Unterschriften gesammelt haben und dies auch noch immer tun. Die Listenvordrucke gibt es hier (als PDF).

Die Unterschriftenübergabe zum Erhalt der Sternwaldwiese wird übrigens am Dienstag, den 25.04.12, 11.30 – 12.00 h – im Technischen Rathaus – stattfinden.

The ANNALS of the American Academy of Political and Social Science

The ANNALS of the American Academy of Political and Social Science has devoted its entire issue No. 633 form November 2011 to the topic of youth participation.

Some of the articles I found very interesting and I wish to summarize them here a little bit:

Daniel Hart and Robert Atkins: „American Sixteen- and Seventeen-Year-Olds Are Ready to Vote“ To quote from the abstract: „American 16- and 17-year-olds ought to be allowed to vote in state and national elections. This claim rests upon a line of argument that begins with an exegesis of legal and philosophical notions of citizenship that identify core qualities of citizenship: membership, concern for rights, and participation in society. Each of these qualities is present in rudimentary form in childhood and adolescence. Analyses of national survey data demonstrate that by 16 years of age—but not before— American adolescents manifest levels of development in each quality of citizenship that are approximately the same as those apparent in young American adults who are allowed to vote. The lack of relevant differences in capacities for citizenship between 16- and 17-year-olds and those legally enfranchised makes current laws arbitrary, …“

They argue that by the age of 16 most indicators that stand we use to look on to judge that someone is ready to be a citizen like knowledge about politics, the feeling of political efficacy, the skills needed for political action, the interest in politics and tolerance are comparable to adults or even exceeding some adult groups. Therefore this youth should be given the right to vote. The study is based on a survey conducted by the authors.

In Participatory Niches for Emergent Citizenship in Early Adolescence: An International Perspective Judith Torney-Purta and Jo-Ann Amadeo write about different perspectives and argue that rather then lowering the voting age, campaigns to involve children and youth should be focused on every day participatory niches and that those niches should be expanded: „we argue for promoting “emergent participatory citizenship” during the adolescent years. Directing serious attention to enhancing the politically and civically relevant niches that those between ages 10 and 18 occupy in their everyday lives, in our view, has greater potential for positive effects than does a campaign to lower the voting age worldwide.“ (All the quotes in this section are taken from the article)

The Authors conceptualize the terms as you can see her and try to give us an overview of the factors that help to built citizenship. „The ANNALS of the American Academy of Political and Social Science“ weiterlesen

Praxisforum Jugendbeteiligung, Grade der Partizipation

Vor einigen Tagen war in Freiburg das Praxisforum Jugendbeteiligung. Da waren Jugendliche, Jugendzentrumsmitarbeiter, Stadtplaner, Frau Barth von der LpB und viele andere, die auf diesem Gebiet tätig sind. Neben der alten und leidigen Diskussion warum es in Freiburg mit dem stadtweiten Jugendbeteiligugnsgremium nicht so klappt (wir erinnern uns an „schöne“ Diskussionen zwischen offener Jugendarbeit: „unsere Jugendlichen sind nicht beteiligungsgeignet“ und Politik / Verwaltung: „ihr arbeitet nicht genug“)

Nun ist das Freiburger Konzept bereits 6 Jahre alt, gerade im Jugendbereich eine Ewigkeit, es hat aus verschiedenen Gründen nicht richtig funktioniert und hat auch wichtige Akteure wie die Schulen draussen gelassen. Wie man nun ein funktionieriendes Konzept verwirklichen kann und nicht über die Fehler der Vergangenheit, darüber sollten wir uns unterhalten. (Die Grafik stammt von Freiburg Extra) Von den angedachten Hearings gab es lediglich eins bisher, der Schüllerat ist im moment recht schwach, beim Stadtjugendring ist Politik, wie schon lange, Nebensache und die Probleme der offenen Jugendarbeit habe ich oben geschildert. Lediglich die Projektbezogene Beteiligung durch das Jugendbüro scheint zu arbeiten.

Walter Spiess aus Flensburg hat Vorgestellt welche Grade der Beteiligung es gibt und jeden aufgerufen selbst zu prüfen wie er diese bei sich in seinen Zusammenhängen (Jugendzentrum, Schule, Verwaltung, …) verwirklicht.