Grünen Stadtrat Sebastian Müller…

Laut "Der Sonntag" hat Grünen Stadtrat Sebastian Müller live aus der Haushaltseinbringung getwittert

Offensichtlich hat sich der Sonntag Redakteur Jens Kitzler wieder zulange in Freiburgs Bars herumgetrieben, anders kann ich mir die Einleitung zum großen Haushaltsartikel von ihm nicht erklären. Der sonst eigentlich ganz engagierte und zurechnunsfähige Journalist hat in der letzten Ausgabe des Wochenblats der Sonntag, behauptet: ….die live Übertragung kam aber von jeman anders, Grünen Stadtrat Sebastian Müller hat die…

Ich streite das alles ab! Ja ich habe getwittert aber Grünne Stadtrat bin ich nicht. Könnte mich aber die nächste Fasnet mit Karohemd, Pulli, Kordhose und Vollbart als einer verkleiden.

Meine Tweets zur Haushaltseinbringung kann man dann hier nachlesen: „Grünen Stadtrat Sebastian Müller…“ weiterlesen

Artik aufmachen!

Inzwischen fordern eine ganze Reihe von Initativen, wie Junges Freiburg aber auch der Stadtjugendring die Wiedereröffnung des JugendDenkMal unter der Ägide von Artik.

Daneben unterstützen schon länger verschiedene Gemeinderäte fraktionsübergreifend die Wiedereröffnung. Dazu gehören u.a. Simone Ariane Pflaum (Junges Freiburg), Nikolaus von Gayling (FDP) und Karin Seebacher (SPD).Am Tag der Haushaltseinbringung waren auch Artik Aktivisten im Gemeinderat und hatten dort das letzte Wort.

Ein Verwaltungsvorschlag,  zusätzliche Mittel für ArTik bereitzustellen und die klare Positionierung zu ArTik, machen den Jugendlichen und jungen Menschen allerdings weiter Mut und Hoffnung. Allerdings hat die Verwaltung eine sehr spezielle Form gewählt: sie bringt zwar eine Drucksache in den Gemeinderat öffentlich (!) ein, in der sie dem Gemeinderat vorschlägt die Räumlichkeiten des ehemaligen Z an Artik zu vermieten, aber sie stellt keine Finanzierung dafür in den Haushalt ein, so dass die Gemeinderäte diese Suchen müßen. „Artik aufmachen!“ weiterlesen

Schäden durch Powerpoint

Nachdem ich auch mal wieder im Seminar „Teaching Grammer“ bei Herrn Prof. Dr. Thaler (der nun leider an der Uni Augsburg) mich mal wieder über schlechte Powerpoint Folien und den unbedachten Gebrauch von Powerpoint aufgeregt habe. Hier nun zwei Hinweise wie man Schäden durch Powerpoint so richtig verursacht.

Aber auch in den Haushaltsreden der Bürgermeister war es ein visuelles Grausen: Die Bilder waren viel zu klein, auf den Folien waren zu viele Inforamtionen, teilweise waren die Kontraste zu gering, die Auflösung zu niedrig, und dazu war es auch noch total häßlich gestaltet. Teilweise war es auch einfach zu klein geschrieben und man konnte aus den Zuschauerräumen nichts erkennen. All dies trug nicht gerade zum Verständniss einer so komploxen Materie bei. Wenn man bedenkt, dass die Bürgermeister ihre Folien nicht selber machen, sondern von Mitarbeitern gestalten lassen, dann ist das noch katastrophaler.

Hier auch nun noch mal der Hinweis auf die Professor Tufte (leider nicht an der PH), der nicht nur den Nachweis erbringt, dass man durch schlechte Powerpoint Präsentationen Raumfähren abstürzen lassen kann, sondern auch wie wichtig gut gemachte Datenvisualisierungen sein können. „Schäden durch Powerpoint“ weiterlesen

Sind Jugendliche keine Bürger?

Jugendliche werden fit gemacht beim Haushalt dabei zu sein

Sind Jugendliche keine Bürger? Leserbrief zum neuen Beteiligungshaushalt

Auch für den neuen Haushalt soll es Bürgerbeteiligung geben, das ist gut so! Leider vergisst die Stadt wieder mal eine Gruppe total: die Jugendlichen.

Jugendliche haben ein besonders Recht auf Beteiligung: „Die Gemeinde kann Jugendliche bei Planungen und Vorhaben, die ihre Interessen berühren, in angemessener Weise beteiligen.“ steht in der Gemeindeordnung von Baden-Württemberg. Dieser Absatz wurde eingeführt weil man weiß, dass junge Menschen aufgrund des mangelnden Wahlrechts eine benachteiligte Gruppe sind und sie trotzdem recht auf Beteiligung haben.

Beim letzten Beteiligungshaushalt wurde die besonderen Anstrengungen der Gruppe Jugend im Haushalt von allen Fraktionen gelobt. Mit einer Reihe von Aktionen, wie Blog, Infoständen, Fragebogen, usw. gelang es Jugendliche in den Prozess einzubinden. „Sind Jugendliche keine Bürger?“ weiterlesen

Di 16:00 Rathaus: OB stellt Haushalt vor

Am Dienstag wird in den Gemeinderat vom Oberbürgermeister der Haushalt für die Jahre 2011/2012 eingebracht. Es gehen ja schon diverse Gerüchte rum was alles im Haushalt nicht enthalten sein wird und was im Haushalt drin sein wird. Es wird wieder Bürgerbeteiligung geben, allerdings in abgespeckter Form. Die Letzte war auch etwas teuer, leider scheint die Verwaltung das Thema Jugendbeteiligung aber vollkommen vergessen zu haben. Obowohl sie letztes mal die unkontroverseste war und von allen gelobt wurde.

der OB sagt wie er sich das mit dem Geld in den nächsten beiden Jahren so vorstellt
der OB sagt wie er sich das mit dem Geld in den nächsten beiden Jahren so vorstellt

Ich werde wahrscheinlich auch hingehen und twittern, bin gespannt wie nun dieser Haushalt aussehen wird und wie sich die Fraktionen in den kommenden Wochen verhalten werden. Haushalt ist für die GemeinderäteInnen eine der arbeitsreichsten Zeiten, man wird von allen Seiten bedrängt und mit Briefen bombardiert, letztenendes muss man zwischen vielen guten Dinge eine Auswahl an Prioritäten treffen.

Auf jeden Fall wird auch von Artik, der Verein der gerne, dass derzeit leerstehende und gelegentlich besetzte ehemalige JugendDenkMal übernehmen will, da sein um sein anliegen zu vertreten. Gut wäre es wenn möglichst viele Jugendliche und junge Erwachsene an dem Tag Flagge zeigen würden.

Unterschriftenliste bessere Finanzierung der PH

Deutlich zu sehen auf der Folie des Kanzlers: in den letzten beiden Jahren fehlt durch die Geschwisterregelung viel Geld

Die Unterfinanzierung der Pädagogischen Hochschulen und ihre Auswirkungen trifft auch die PH Freiburg, einige Studierende haben sich zu einer Gruppierung zusammengschlossen, die dies im Laufe der Landtagswahl in die Öffentlichkeit tragen will.

Dazu führen wir eine Unterschriftenliste durch. Im Aufruf heißt es:

„Derzeit führt diese systematische Unterfinanzierung dafür, dass im wissenschaftlichen Mittelbau rund 15 Stellen fehlen. Das bedeutet weniger Seminare, jahrelange Nichtbesetzung von Lehrstühlen, weniger Übungen, schlechtere Betreuung, qualitätsreduzierte Lehre, Streichung von nützlichen Zusatzangeboten, insgesamt schlechteren Studienbedingungen! Das bedeutet längere Studiendauer, schlechter gebildedete Lehrer und in Folge kein guter Unterricht der Schüler später.“ „Unterschriftenliste bessere Finanzierung der PH“ weiterlesen

Neues zur Zula

Am Mittwoch kam die Nachricht, dass alle Themen zur Wissenschaftlichen Hausarbeit genehmigt wurden. Freitag hatte ich nochmal Termin bei meinem Zweitkorrektor der nochmal einige gute Tips gegeben hat.

Am Sonntag habe ich einen kleinen Vortrag bei der Arbeitsgruppe zur Jugendbeteiligung in Freiburg gehalten. Die Folien gibt es hier zum download als PDF:

Präsentation_für_Jugendbeteiligung_im_quadrat

Doktorarbeit über Jugendgemeinderäte

Im Laufe meiner Zulassungsarbeit komme ich immer wieder zu interessanten Artikeln, Diplom-, Doktor-, Zulassungs- und Magisterarbeiten zum Thema meines Interesses. Ich werde hier in einer kleinen Serie diese diese Arbeiten vorstellen. Die Texte wanderen dann auch in meine Zulassungsarbeit.

Jugendgemeinderäte in Baden-Württemberg – Eine interdisziplinäre Evaluation„, Michael C. Hermann, Paffenweiler, 1996

Wer sich beteiligen will kann da von den Keksen naschen
Wer sich beteiligen will kann da von den Keksen naschen

Michael C. Hermann ist inzwischen Professor an der Pädagogischen Hochschule in Weingarten, 1996 hat er sich mit einer interdisziplinären Evaluation promoviert. Dies war die erste Arbeit die sich wissenschaftlich mit Jugendgemeinderäten auseinandersetze und seit damals die erste Untersuchung die sich auch mit den Einstellungen der Handelnden auseinadersetzt. In seiner Untersuchung wurden 107 Fragebögen berücksichtigt, die Rücklaufquote lag bei knapp 70% (s. 47), wobei die Schwankungen der Rücklaufquote auf das unterschiedliche Engagment der Gemeindebeamten zurückzuführen sein. Meist wurden die Fragebögen in

Sitzungen ausgefüllt, so dass Jugendliche die natürlich völlig mit den Räten gebrochen hatten und nicht mehr kamen, nicht erreicht wurden. Eine Einschränkungen die auch in meiner Arbeit gilt.

 

„Doktorarbeit über Jugendgemeinderäte“ weiterlesen