Zum Weltfrauentag zwei youtube clips mit einem der interessantesten Streitgespräche im Deutschen Fernsehen: Alice Schwarzer vs. Esther Villa.
Wahlprogrammzusammenfassung der FDP
Hochschulpolitik:
- Studienentgelte als wichtige Finanzierungssäule, aber keine Belastung während des Studiums, Trennung von den elterlichen Möglichkeiten der Finanzierung
- Keine Studiengebühren während des Studiums, dafür nach Beendigung des Studiums, nach Höhe des Einkommens (erst ab einer bestimmten Grenze), direkt an die Hochschulen – Abschaffung der Geschwisterregelung, Entlastung der Familien

"Der Graf" Nikolaus von Gayling Westphal kandidiert für die FDP im Wahkreis rund sein Schloß - Universität können zur mittelfristigen Finanzierung Kredite aufnehmen, damit konkrete Ausgaben gedeckt sind, bis die zu erwartenden Studiengebühren eingehen
- Die Hochschulen erhalten mehr Autonomie in Bezug auf ihre Organisationsform und der Gestaltung der Studiengänge, sie können auf eigenen Wunsch wieder das Diplom einführen
- Die Hochschulen sollen Mängel, wie z.B. übervolle Stundenpläne und hohe Prüfungsdichten, die durch eine schlechte Umsetzung der Bologna-Reformen entstanden sind, selbstständig erkennen und beheben „Wahlprogrammzusammenfassung der FDP“ weiterlesen
Wahlprogrammzusammenfassung der CDU
Die CDU hat für die kommenden Jahre kein Wahlprogramm vorgelegt sondern plant optimistisch und hat bereits ihr Regierungsprogramm 2011 – 2016 vorgelegt.
Schulpolitik:

- Weiterentwicklung des erfolgreichen Bildungssystems, Gewalt- und Suchtprävention, Anti-Mobbing-Programme oder Medienerziehung an der Schule
- Verhinderung von „bildungsfernen“ Milieus, Bildungserfolg unabhängig vom Elternhaus, Halbierung der Schulabbrecherquote
- Stärkung der Durchlässigkeit zwischen den Schularten, Vielfalt fördert alle
- Gleichwertigkeit von allgemeinen und beruflichen Schulen, Schaffung von 100 zusätzlichen Klassen und bis zu 17 neuen Standorten für berufliche Gymnasien
- Stärkung von Erziehung und Bildung in den frühen Lebensjahren, Verstärkte Zusammenarbeit zwischen Kindergarten und Grundschule, Geschlossene Lernphase vom dritten bis zum zehnten Lebensjahr (längeres gemeinsames Lernen) Vorlegung des Gesamtkonzept „Frühkindliche Bildung“
„Wahlprogrammzusammenfassung der CDU“ weiterlesen
Wahlprogrammzusammenfassung die Linke
Nachdem gestern die Analyse des Wahlprogrammes der Grünen dran war, heute nun das Programm der Linken.

Schulpolitik:
- Das selektive bestehende Schulsystem soll grundlegend verändert werden.
- Speziell Kinder mit Migrationshintergrund sind die Verlierer im Bildungssystem und sollen demnach am Besten gefördert werden.
Nach einer Analyse der gegenwärtigen Zustände fordert die Linke:
- Mehr Lehrer/innen und eine echte Krankheitsreserve von mind. 5%
- Eine vom Land finanzierte Ausstattung der Berufsschulen, die mit der technologischen Entwicklung Schritt hält. „Wahlprogrammzusammenfassung die Linke“ weiterlesen
Wahlprogrammzusammenfassung heute die Grünen
Für unsere Podiumsdiskussion mit den Landtagskandidaten (und einem Vertreter der CDU) an der PH haben meine Komilitonen und Komilitonin von der Fachschaft Politikwissenschaften Analysen des Hochschulpolitischen Wahlprogrammes angefertigt. Damit sich die Wähler auch dieses mal ein fundiertes eigenes Bild machen können, veröffentliche ich diese Analysen hier.

Wir fangen heute hier mit dem Programm der Grünen an.
„Wenn Schulen sich weiterentwickeln dürfen, müssen HauptschulrektorInnen nicht zu Schulrebellen werden oder Eltern per Gericht erzwingen, dass Kinder mit und ohne Behinderungen gemeinsam die Schule besuchenkönnen.
Gezielte Investitionen in Kindergärten, Schulen und Universitäten sowie vielfältige und flexible Serviceangebote im Gesundheits- und Pflegebereich schaffen weitere neue Arbeitsplätze und sichern den zukünftigen wirtschaftlichen Erfolg unseres Landes.
Dazu brauchen unsere Kommunen die Freiheit, Schulen so zu gestalten, wie es dem örtlichen Schulträger am sinnvollsten scheint. Es muss Schluss sein mit der Blockade im Kultusministerium. Wir wollen ermöglichen, dass Schulen Gemeinschaftsschulkonzepte erproben und eine qualifizierte und pädagogisch durchdachte Ganztagsbetreuung anbieten können, wo Eltern, Lehrer- und Schülerschaft dies wollen „Wahlprogrammzusammenfassung heute die Grünen“ weiterlesen
Demos als Konsumangebot
Wieder den ritualiserten Studentenprotesten! Und bitte mehr Ahnung von der Asta Arbeit.

Ich war nicht bei der 50. nicht angemeldeten Demo gegen Studiengebühren in Freiburg. Bisher haben die Studierendenproteste wenig bewirkt, außer einer eigentlich eher unsozialen Geschwisterregelung, bei der dritte Sohn der Millionärstochter keine Studiengebühren zahlt, das zweite Kind der alleinerziehenden Mutter aber durchaus.
Es gibt keinen Grund, diese Demonstrationen, wenn man sie denn für nötig hält nicht anzumelden, unangemeldete Demos überlässt man eher der Antifa, die kann das besser. Selbst wer keine Zeitung liest, sollte in Freiburg inzwischen gemerkt haben, dass Studierende gegeben Studiengebühren sind.
Während der usta „Demos als Konsumangebot für eine bestimmte Klientel“ (eigene Aussage) organisiert, bearbeitet er die wichtigen Fragen die uns als Studierende angehen nicht. Kaum eine Information oder Stimme zur Neuordnung der Studiengänge im Lehramtsbereich, keine sinnvoller Protest gegen die Kürzungen (außer dem allgemeinen Dauerprotest) und auch kein erfolversprechener Versuch auf die Politik der Landesregierung Einfluss zu nehmen. Es wird zwar Demonstriert aber nicht mit Politikern geredet. Außerhalb der CDU gibt es ja immerhin die Bereitschaft mit Studierenden zu sprechen. „Demos als Konsumangebot“ weiterlesen
Einige Daten über Jugendgemeinderäte in Baden-Württemberg
Dank der Auswertung der Daten über Jugendgemeinderäte in Baden-Württemberg kann ich nun eine erste gesamt Übersicht über die jeweiligen Institutionen präsentieren.
Diese Übersicht gibt es auch als PDF: Auswertung_JGR_BW_Staedte_uebersicht
Gespräch mit dem Ministerialdirigenten & Unterschriften an den Schüle
Am vergangenen Montag, den 21.2.2011 fanden an der Pädagogischen Hochschule zwei politische Ereignisse statt, Studierende verschiedener Fachschaften trafen sich mit Ministerialdirigent Dr. Utz vom Wissenschaftsministerium um die dramatische Unterfinanzierung und Überlast besonders des Faches Biologie zu diskutieren und um dem CDU Landtagskandidaten und Abgeordneten Dr. Klaus Schüle eine Unterschriftenliste zur besseren Finanzierung zu übergeben.

Innerhalb von zwei Wochen, davon eine Prüfungswoche (!) wurden mehr als 500 Unterschriften gesammelt, was rund 10% aller eingeschriebenen Studierenden entspicht und für die Kürze der Zeit ein sehr guter Wert ist.
Die Unterfinanzierung wird vorallem durch die Geschwisterregelung, welche die PHs stärker trifft als die Universitäten und durch die globale Minderausgabe, welche die Landesregierung über den gesamten Haushalt gelegt hat, verursacht. Dadurch gibt es Besetzungsperren welche nicht gesteuert werden können und so teilweise auch gerade die Fächer treffen die voll sind. Dies sollte die Unterschriftenliste vor der Landtagswahl in die Öffentlichkeit tragen.
Klaus Thomas Schüle ist der Landtagskandidat der Freiburger CDU im Ostwahlkreis und auch Abgeordneter, als solcher war er der passende Ansprechpartner, für uns da er die Finanzierungsentscheidungen der Landesregierung und des Landtags mitzuverantworten hat.
Er kam gegen Ende des Gesprächs mit Herrn Dr. Utz von einer Podikusdiskussion am Goethe-Gymnasium (ohne die Kandidaten der Linkspartei) und versprach sich für ein Sonderprogramm zur Sanierung der Naturwissenschaftlichen Räume und Einrichtungen einzustezen. Angesprochen auf das Anliegen zahlreicher Studierender, das KuCa zu erhalten, versprach er dafür nichts zu tun, da dies in den Selbstverwaltungsbereich der Hochschule falle.
Interview mit EchoFM zu diesem Thema:
„Gespräch mit dem Ministerialdirigenten & Unterschriften an den Schüle“ weiterlesen



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