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das Niveau des öffentlichen Diskurses bleibt hoch
das Niveau des öffentlichen Diskurses bleibt hoch

Ein «eingebetteter» Reporter hinter französischen Gardinen Marc Zitzman schreibt in der NZZ über ein neues Buch, das den Haftalltag hinter französischen Gardienen schildert

Wie soll Artik heissen? Freiburgs neues / altes / neugeborenes Innenstadtjugendkulturzentrum lässt via fudder.de ueber seinen Namen abstimmen!

Dailymail about the new Europe: Where Hitler failed by military means to conquer Europe, modern Germans are succeeding through trade and financial discipline. Welcome  to the Fourth Reich. (…) If Germany is to continue to prosper, Europe must prosper: but a ruthless solution may have to be imposed in order for that to happen. If the European project is to continue, Germany will not merely have to underwrite it, but control it.“

Eckhart Friebis lästert in einem offenen Brief über die Arbeit der CDU Fraktionsgeschäftstelle ab: „Zum einen gebe ich zu bedenken, dass weniger manchmal mehr ist, d.h. eine alltägliche Exhalation von Pressemitteilungen oder ähnlichen Verlautbarungen aus der CDU-Geschäftsstelle muss nicht zwingend auch ein Beleg für seriöse politische Arbeit und überdurchschnittliches kommunalpolitisches Engagement sein.“

Crashing the Tea Party – the New York Times about the problems of the Tea Party and its voters: „they seek “deeply religious” elected officials, approve of religious  leaders’ engaging in politics and want religion brought into political debates“

Two week in Upsala on Comparative Education: some thoughts

I spent the last two weeks on a hugely interesting and stimulating seminar on comparative education in Uppsala, Sweden.

We studied in a very European atmosphere of students from Germany, Spain, Italy, Greece, Sweden, Finland (or so), Denmark and Poland. Our lecturers came from Universities in this countries and Cyprus. So we had all the traps and possibilities shown so nicely by the auberge espaniol.

But of course we did study a lot and learn a lot, not only academically but because we had so many different styles of lecturers and so intensive discussions on the subjects with participants with very diverse backgrounds. Some oft hem going for teacher training others for more sophisticated approaches to education or more theoretical ones.

By the way, I blog this from a Swedish Rail X2000 that offers wireless internet free in every first class seat and for a small fee in the second class, on all routes not just on some like German Rail.

Swedish school system

Amongst others we had a very interesting presentation on the Swedish school system by Jessica Lindvert, Mats Wennerholm, Jenny Kallstenius from the Swedish national agency for schools (Skolverket). The agency supervises the school system, does testing and evaluations and provides the national curriculum. „Two week in Upsala on Comparative Education: some thoughts“ weiterlesen

Brennende Barikaden und Wagenleben

 Alle Jahre wieder, kommt das Wagenkind
auf die Stadt Freiburg nieder, wo wir sind

Zieht ohne unsren Segen auf einen Platz,
Geht vielen auf die Nerven.

Oh Polizei komm still und unerkannt,
dass treu sie pruegle heraus aus unsrer Stadt.

(nach Wilhelm Hey, Markus Anschütz, modifzierter Text)

Wohnen und wie man wohnen soll und kann ist ein umstrittenes Thema in Freiburg. Zum einen ist und bleibt Freiburg eine der wenigen attraktiven und weiter wachsenden Städte in Deutschland, zum anderen führt ein Flächennutzungsplan, der auf Innenentwicklung setzt, was dazu führt, das es länger braucht bis man Bauflächen gefunden hat und ein erst in den letzten Jahren abgearbeteiteter Schmelasstau im Baudezernat, zu einer Verknappung an Wohnflächen.

Egokulturliberale
Egokulturliberale

Gleichzeitig blockiert im Gemeinderat eine Mehrheit aus CDU, FDP, Freien Wählern, den

reaktionären Teilen der SPD die Ausweisung entsprechender Flächen für experimentelles Wohnen oder solche Plätze auf städtischem Gelände. Bei den Gruenen ist man inzwischen der Ansicht, das man solche auch eher fuer Mietskasernen braucht.

Ob nun brennende Barrikaden und möglichst viel Randale ein guter Weg sind die gesselschaftliche Anerkennung herbeizuführen, ist mehr als fraglich. Aber auf Seite der Grünen und anderen progressivere Gruppen scheint es auch einen mangelnden Willen zu geben politisches Kapital darauf zu verwenden.

Zwei politische Akteuere in Freiburg stechen daneben aber auch heraus:

Der Egoliberale Nikolaus Gayling (aus republikanischen Überzeugungen, habe ich beschlossen in diesem Blog grundsätzlich auf Adelstiel zu verzichten) der sich eine kleine Leserbriefschlacht mit der „Monopolpresse“ Badische Zeitung und ihrem Chefredakteuer Hauser liefert. So hat doch der Herr Hauser einen der Philospophen bei denen Gayling gelernt hat, in der Argumentation für den Polizeieinsatz mißbraucht:

„Im Leitartikel zur Räumung des „Kommando Rhino“ im Freiburger Stadtteil Vauban bemüht BZ-Chefredakteur Thomas Hauser den aus Wien stammenden englischen Philosophen Karl Raimund Popper (ein Lehrer des der Badischen Zeitung vielfach verbunden gewesenen Ralf Dahrendorf !) als Zeuge der Berechtigung eines starken Staates, sprich der polizeilichen Räumung.
Da würde sich Popper, den ich aus einem Seminar im Soziologischen Seminar der Universität Tübingen (bei einem von meinem Lehrer Dahrendorf organisierten Streitgespräch mit Adorno)  kennen lernen durfte, im Grabe umdrehen.
Weder Popper noch Dahrendorf lassen sich für eine Politik der Einschränkung von Freiräumen oder von Minderheiten einspannen.“ Bisher wohl unveröffentlichter Leserbrief des Schlossherrn an die Badische Zeitung. „Brennende Barikaden und Wagenleben“ weiterlesen

Skatepark Projekt für Freiburg update

Heute berichtet die Badische Zeitung über unser Skatepark für Freiburg Projekt:

Zähringen, Herdern, Brühl-Beurbarung, Industriegebiet Nord
12. August 2011 von: Anja Bochtler

Wie geht Demokratie ?

Jugendliche haben Plätze für einen Skatepark gesucht – und dabei in Rollenspielen viel gelernt.

ZÄHRINGEN. Braucht Freiburg einen neuen Skatepark? Und wenn ja, wo? Anna Willmann, Sarah Kolodzie und Ellen Kühner (alle 14) sind drei der Jugendlichen von sechs Klassen vier verschiedener Schulen, die darauf in Rollenspielen Antworten suchten. Ergebnis: Ihr Favorit für einen Skatepark wäre der ehemalige Alban-Stolz-Spielplatz in Zähringen. Vor allem aber haben sie beim „Projekt Skatepark für Freiburg“ mit den Studenten Sebastian Müller und David Ernst gelernt, wie Demokratie im Idealfall funktioniert.

Wie geht Demokratie ? (veröffentlicht am 12. August 2011 auf badische-zeitung.de) (mehr)

Und wir hatten auch ein Termin mit einem Journalisten vom Chilimagazin, welcher Mitte August über unser Skatepark für Freiburg Projekt berichten will. Beim Fototermin am ZOB wo sonst immer geskatet wird, gab es diesmal leider keine Skater (Künstlerpech!) dafür haben wir ein schönes Bild vom neuen Skateverbotsschild.

Hier gibt es das ganze Projekt zum Download und Informationen wie man es mit seiner Klasse spielen kann.

Auf skatement.de gibt es mehr Informationen zur aktuellen Skatelage, inzwischen gibt es auch eine Facebook Gruppe die einen Skateplatz für Freiburg fordert. Skatement ist eine Gruppe Freiburger Skater und Skate-o-philer (daher Freunde der Skater) die sich für eine Verbesserung der Skatesituation in Freiburg einsetzt. Über die neue Website soll dann auch die Kommunikation mit der Community einfacher werden und auch die arbeit transparenter gestaltet werden. Grundsätzlich darf jeder Mitarbeiten und die Treffen sind öffentlich.

David und ich haben uns auch bei den beteiligten Klassen für ihr Mitmachen bedankt und schreiben ihnen diesen Brief

Projekt Skatepark für Freiburg
An die Schülerinnen und Schüler der Beteiligten Schulen

Freiburg, im August 2011

Betreff: Rollenspiel Skatepark in Freiburg bei Euch

Skater

Liebe Klassen,

wir wollen uns auf diesem Wege noch einmal bei Euch für die Teilnahme an

unserem Rollenspiel „Skatepark für Freiburg“ bedanken. Wir hatten am Montag, den 25.7.2011 unsere Projektprüfung, in dieser haben wir das Projekt vorgestellt und Fragen unserer Prüfer beantwortet. Es traf auf Begeisterung und wir haben die Note 1,5 bekommen. Wir sind mit der Note mehr als zufrieden, denn diese Note wird auch in unser erstes Staatsexamen hineinzählen.

Viel wichtiger als eine gute Note, war aber auch die Motivation, welche wir durch die 6 Durchgänge gewonnen haben. Es hat richtig Spaß gemacht die Rollenspiele durchzuführen und zu sehen welche Lösungen ihr entwickelt. „Skatepark Projekt für Freiburg update“ weiterlesen

Kommando Rhino

Solangsam spitzt sich die Situation auf dem Vauban zu und es gab Montag mittag auch schon eine kleine Barrikade, die aber durch unseren PH-Prof-Scheer wegverhandelt wurden (hier auch der Link zu der super dramatischen RDL Reportage)

Das Kommando Rhino und das KuCa irgendwas miteinander zu tun haben ist ja mehr als fraglich – hier besteht kein inhaltlicher Zusammenhang, leider sehen das gewisse Leute nicht so, aber vielleicht wird man mir das ja irgendwann erklären.

der bisher handfesteste Beitrag zur Kulturhauptstadtbewerbung

Gestern abend waren die guten Wagen schon weg und die schlechten bereits einbetoniert und verbarikadiert.

Etwas verwunderlich auch die Haltung der Grünen, die sich doch ein wenig starr zeigen und wenig flexibel bei der Haltung zu einer weiteren Wagenburg in Freiburg. Warum sich die Stadtverwaltung immer auf einen abgelehnten Antrag der UL von 1996 bezieht, ist doch etwas seltsam. Auch wenn an dieser Steller der Konflikt: Behindertenhotel gegen Wagenburg nun nicht so einfach gestrickt ist.

Update: gestern nacht hat man in einer großen Party zusammen mit der Polizei, den von Gerhard Frey (Grüne) prophetisch vorhergesagten Abgang mit brennender Barrikade gefeiert. Und auch in den Nachrichten: ein Polizist hat CMC dämliche Antworten* gegeben. (*Link zur Website von RDL mit mp3)

Rollenspiel: Skatepark für Freiburg

Wo könnte in Freiburg ein Skatepark stehen? Wie geht das eigentlich in einer Stadt wie Freiburg seine Interessen als Jugendlicher durchzusetzen? Wen muß man überzeugen und warum? Sind fragen um die sich das Projekt dreht.

Das Projekt besteht aus einem Rollenspiel, welches ca 90 min dauert und die Kommunalpolitischen Entscheidungswege hin zu einem Skatepark in Freiburg simuliert. Dabei haben die Autoren auf große Wirklichkeitsnähe geachtet und die Freiburger politischen Akteuere und Situation versucht nachzubauen.

Die Schülerinnen schlüpfen dabei in die Rollen der Skater, Anwohner, Gemeinderäte und Bürger Freiburgs die entweder für oder gegen einen Skatepark sind. Am Ende stimmt der Gemeinderat ab und entscheidet. „Rollenspiel: Skatepark für Freiburg“ weiterlesen

KuCa bleibt der Film

Das Thema „Erhalt des Kuca“ ist immer noch aktuell, im Hebst wird es im Bauausschuss des Gemeinderates wahrscheinlich wieder einen Sachstandsbericht zur gegenwärtigen Planung und Bebauung geben.

Das Video ist auch für die Bewerbung des Kulturcafes um den Landeslehrpreis, inwieweit der Landeslehrpreis der nun dafür geignete Preist ist, sei nun man dahin gestellt. Aber der Film ist ganz schön und wirklich sehenswert.

Gut teilweise ist der Film etwas „out-of-focus“ und im Gegenlicht gefilmt, aber wir studieren ja Lehramt und nicht Filmwissenschaften. Erstaunlich das sogar Herr Druwe sich recht positiv zeigt, vielleicht wird dass die KuCa Politik des Rektorats verändern.

PS: Morgen wählen gehen – evtl. sogar mich! Und beim Sommerfest verkauft die Fachschaft Politik auch Brötchen.