Mieterstrommodelle kein Ersatz für BalkonSolar

Leserbrief zu: “Balkonkraftwerke boomen – für die Wohnbau Lörrach sind sie „eine Zumutung“ in der Badischen Zeitung am Di, 5. Aug 2025, 17:00 Uhr (unter: https://www.badische-zeitung.de/balkonkraftwerke-boomen-fuer-die-wohnbau-loerrach-sind-sie-eine-zumutung)

Post by @balkonsolar@freiburg.social
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Sehr geehrte Damen und Herren,

Mieterinnen und Mieter auf mögliche Mieterstrommodelle zu verweisen und damit die eigene rechtswidrige Ablehnung von Balkonkraftwerken zu begründen, ist auch wirtschaftlich für den Mieter eine schlechte Sache.

Strompreise von lediglich zehn Prozent unter dem lokalen Grundversorger bedeutet für den Mieter in Lörrach statt 0,43 EUR/kWh 0,387 EUR/kwh. Selbst bei seriösen Ökostromanbietern mit 12 Monate Preisbindung, wie EWS kommt man auf 0,354 EUR/kWh oder 0,305 EUR/kWh als Genosse bei Greenplanet Energy. 

Für die Kabelführung durch Fensterläden gibt es inzwischen auch von seriösen Anbietern Flachkabel, so dass nicht gebohrt werden muss. 

Das Vorgehen der Mieter der städtischen Wohnbau – Steckersolargeräte gar nicht erst anzumelden – verwundert ob der umfangreichen Auflagen, auch des rechtlich nicht haltbaren Zwang zum Fachunternehmen kaum. Gerade auch angesichts eines aktuellen Urteils (az 311 S 44/24) des Landgericht Hamburgs, ist beim nicht-informieren des Vermieters auch scheinbar kein Nachteil zu erwarten. Hier wäre dringlich ein konstruktives Vorgehen von Seiten des Vermieters anzuraten. 

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