Benni mit der Dreckschleuder

Seit Jahren müssen Menschen, die Erfahrung machen die Veranstaltungen mit Michael Blume organisieren, darüber berichten, an denen auch nur teilnehmen oder irgendwie entfernt in Zusammenhang stehen, vom „Journalisten“ (ich schreibe das in Anführungszeichen, er ist immerhin für den Trump Sender FoxNews tätig) Benjamin Weinthal im Stil von Presseanfragen angeschrieben werden.

Gedenkbrunnen an die Zerstörte Synagoge in Freiburg

Diese „Presseanfragen“ sind längliche E-Mails voll mit vagen Beschuldigungen und Verleumdungen gegen den Antisemitismusbeauftragten des Landes Baden-Württemberg Michael Blume. Allein im Jahr 2022 hat er fast 3.000 Mails an den dienstlichen Account von Michael Blume geschickt (im Schnitt: 8 E-Mails pro Tag). Ich habe seit dem 28.3.25 31 E-Mails bekommen. Er richtet seine E-Mails an einen recht bunten bundesweite Verteiler mit über 170 Empfängern, wie Bundes- und Landtagsabgeordnete, Ministerien, Presse­vertreter, Jüdische Organisationen, Pfarrer, Vereine und vieles mehr.

Ich bin in das Fadenkreuz der Dreckschleuder geraten, weil ich für den ProWindkraft Südbaden Verein am 11.9.25 eine Veranstaltung mit Michael Blume organisiere:

Soweit ich informiert bin verfolgt Weinthal verfolgt Herrn Blume seit 2021 auf den unterschiedlichsten Medien, also mit E-Mails, Twitterbeiträgen – der inzwischen X Account ist in Deutschland gesperrt- und Artikeln in diversen Publikationen. Der wirklich vage Vorwurf ist das bei, Michael Blume täte nicht genug gegen Antisemitismus.

Gedenkbrunnen an die Zerstörte Synagoge in Freiburg

Gegen diese Behauptung kann sich Dr. Blume nicht gerichtlich zur Wehr setzen, weil das eine Meinung ist, die man haben und auch äußern darf. Das Statement „XY tut nicht genug gegen Z“, ist eben egal was Z ist eine Einschätzung. So dürfte ich etwa sagen „die Lehrer der Hoppenstedt Schule tun nicht genug gegen Mobbing“ oder „Sebastian Müller nicht genug für die Verbreitung von Balkonkraftwerken“.

Ein weiterer Punkt der erschwert, das man dagegen vorgeht, ist dass Herr Weinthal in Jerusalem lebt, man also in wahrscheinlich vor einem dortigen Gericht zivilrechtliche verklagen müsste oder anzeigen.

Garniert wird das ganze immer noch mit Zitaten von mehr oder weniger Prominenten die irgendwie den Rücktritt von Blume fordern würden. Ob die Zitate so stimmen, das habe ich nicht geprüft.

Post by @ditol@freiburg.social
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Daneben teilt er noch anderweitig in den E-Mails aus, etwa mit der Frage: „Warum ermöglicht Sebastian Müller Antisemitismus und Irans Regime in Freiburg?“, schon das ist völlig absurd, so kann ich als normaler Bürger von Freiburg weder das Iran Regime stützen oder Antisemitismus ermöglichen, ich kontrolliere weder Medien (außer diesem Blog), noch politische Organisationen, noch sonst was.

Das Problem ist, dass wenn man nicht gewohnt ist, solche E-Mails zu bekommen, man wahrscheinlich im ersten Moment schlucken muss mit solchen Vorwürfen konfrontiert zu sein.

Dabei deutet er auch juristische Niederlagen in seinen Mails um: https://www.stuttgarter-nachrichten.de/inhalt.steinhoefel-baden-wuerttemberg-traenen-helfen-dem-staranwalt-nicht.ae9277fd-926a-4201-9e79-e8f8a75f8f9e.html

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