TTN Freiburg startet in die Entwicklung eigener Anwendungen mit dem Octopus

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Im Raum sechs des Haus der Begegnung hatten sich Menschen von 17 bis 77 versammelt um mit der Octopus Platine von Guido Burger Anwendungen für das The Things Network zu entwickeln. Viele besaßen keine Programmierkenntnisse, die auch nicht von Nöten waren, denn die Platine lässt sich über die graphische Schnittstelle Ardublocks programmieren.

So war dann der Schwerpunkt nicht auf Programmieren sondern auf der Entwicklung eigener Anwendungen. Guido Burger führte in die Software Ardublocks und die Grundzüge des TTN Netzes ein.

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Mein erstes Programm!

Mein erstes Programm. Gelb ist die Grundlage, in diesem Fall eine Schleife in der der TTN Block in blau eingefügt ist. In den TTN Block gebe ich wiederum die DEV EUI, die App EUI und den App Key ein, lege den Port fest. Die Sensordaten vom Bosch Umweltsensor kommen dann in Feld 1, 2, und 3.

Die digitalen Lego Bausteine sind dann so gestaltet, dass nur das zusammen geschoben werden kann, was auch paast. So lassen sich auch anstelle der Übertragungs Blöcke, Anzeige Blöcke etwa für eine LED Matrix erstellen, die dann die Meßwerte auf der LED Matrix auswerfen. Siehe dazu etwa das Bild in meinem Instagram Beitrag, der so ein ganz einfaches Programm zum starten bringt.

Die Software mit den speziellen Ardublocks findet sich hier, nun einfach die 550 MB runterladen, dann in das Verzeichniss Arduino 1.8.5 und von dort die exe Datei ausführen. Auch für die Installation bei MacOs gibt es eine Anleitung. Bei MacOs ist es ganz wichtig zunächst die Treiber zu installieren – was auch in der Anleitung steht – und dann rechtsklick das Kontextmenü aufrufen, über „Paketinhalt anzeigen“, dann im Java Verzeichnis das Portabel Verzeichnis installieren. Klingt schwieriger als es ist. Hier gibt es die Package Datei zum Download für MacOs (ohne jegliche Gewähr).

Als weitere Frage taucht dann immer auf wie das mit der TTN Anwendung geht. Zunächst man kann auch in eine Reihe anderer Anwendungen die Daten etwa über WLAN fliessen lassen, etwa IFTT.

Will ich aber über TTN meine Daten übertragen, so brauche ich einen TTN Chip, am besten im Featherwing Format. Wenn ich mir die Sachen selber bestelle, muß ich das anlöten.

Dann brauche ich noch einen TTN Account, den ich mir in 2 Minuten anlegen kann. In meinem Account gehe ich auf „Applications“ und dann auf „add application“. Da muß ich dann eine Application ID eingeben. Diese generiert mir dann eine „Application EUIs“. Auf dieser Seite gehe ich dann auf „Register Device“ um meinen Sensor bzw. Ocotopus zu registrieren. Die Device ID lege ich selbst fest, bei „Device EUI“ klicke ich am besten auf die beiden Pfeile links, dann sagt mir die Konsole „this field will be generated“. In dem Moment wird dann auch unten die Schaltfläche grün. Voila.

deviceEUI

Diese Device EUI, Application EUI und den App Key, den ich durch klicken auf das Auge sichtbar machen kann, kopiere ich in die Ardublocks. Dann weiß der Ocotopus wohin er die Daten senden kann. Die kommen dann in der Konsole unter dem Reiter „Data“ wieder an. Im Reiter „Payload Formats“ kann ich eine Dekoder Funktion eingeben (das muß ich später noch hinschreiben, wie das geht).

Dann kann man noch eine eigene Integration etwa in Cayenne oder ähnliches eingeben, dazu an anderer Stelle mehr.

Was braucht man nun für so ein kleines Basteln?

Der Octopus hat auch einen analogen Eingang oben Links an den etwa ein Bodenfeuchte Sensor angeschlossen werden kann und oben rechts einen I2C Schnittstelle.

Die Einladung zum Ereigniss findet sich hier. Ich will mir einen Fahrradtracker bauen und ein Gerät mit dem ich unterwegs die Luftqualität meßen kann.

 

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One Response to “TTN Freiburg startet in die Entwicklung eigener Anwendungen mit dem Octopus”

  1. IoT Abenteur: Makerfairsee, Octopus und Feinstaubmessungen am Friedrich-Gymnasium | Sebastian Müllers Blog Says:

    […] Aber das war nicht die einzige coole Person, die ich getroffen habe und mit der wir so einiges gabastelt haben, was nützlich sein wird. Am Friedrich-Gymnasium gibt es ein Feinstaub Projekt. Die Schüler des Leistungskurses Physik haben eigene TTN Feinstaubsensoren gebaut und experimentieren auch gerade mit den Octopus Platinen. […]

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