Erfolgreicher Impftag für Familien

Ich bin immer noch überwältigt von den vielen positiven Rückmeldungen zu unserer Familienimpfaktion an Weihnachten.

Auf diesem Wege auch nochmal vielen Dank an alle die geholfen haben. So eine Aktion mit sehr wenig Vorlauf (Sonntag auf Sonntag) quasi privat umzusetzen und dann ohne größere Probleme, das ist schon eine heiße Sache. Danke auch an die Location, deren Namen ich nicht nennen will, aber ohne die es auch nicht gegangen wäre. Und auch an die Orte an denen wir nicht waren, die aber dennoch angeboten hatten, sich zur Verfügung zu stellen, teils auch mit Mitarbeitenden, die dafür ihre Weihnachtsferien unterbrochen hätten.

Aber man lernt bei so einer Aktion auch sehr viel darüber, wer einem mit welcher Begründung nicht helfen will oder kann.

Die sehr guten Fotos hat Großteils Jannis Große gemacht

Auch das öffentliche Echo war positiv.

So etwa der Artikel von Peter Disch in der Badischen Zeitung: In Freiburg haben Ärzte Kinder und Jugendliche geimpft, für die es keine Empfehlung der Impfkommission gibt. Zur Off-Label-Impfung reisen Familien von weither an – teils mit kleinen Kindern. Bezeichnend zur aktuellen Stimmung ist aber auch die Zwischenüberschrift: „Die Impfungen sind legal“

Der SWR Beitrag ist eher so Radio Eriwan, wo man als Antwort geben muss: „Im Prinzip ja.“ Aber es war nicht wirklich so und dann eine Reihe von Korrekturen folgen müssen. Denn es hatte nicht das Rote Kreuz organisiert und das ist auch keine Ärztegemeinschaft. Und ich hatte dann doch etwas mehr getan, als Kontakt hergestellt. Aber gut.

Erstaunlich fand ich, dass trotz zahlreicher Retweets, eines Post bei „Netzwerk Freiburg“ und auch eines Berichts im Wochenbericht, die Freiburger Coronaleugner Szene erst nach der Aktion durch den BZ Artikel mitbekam, was lief.

Und jetzt mir sehr fragwürdigen Argumenten, das ganze diskutiert. Aber das war ja irgendwie klar. Bezeichnend ist die Unterstellung, die mir nun schon mehrfach unterkam, das ganze würde nur für Geld passieren.

Im Artikel mit dem Hinweis auf die Impfaktion habe ich schon aufgeschrieben, warum ich es für sinnvoll halte Kinder gegeben Corona zu impfen. Und seit der Aktion kamen sicher noch mal eine Reihe von Argumenten, warum das gut und auch rechtlich unproblematisch ist dazu.

Es ist allerdings schon krass, dass es notwendig geworden ist, die mehr oder weniger gewöhnliche Tätigkeit eines Arztes an einem geheimen Ort abzuhalten, dann steht mehr auf dem Spiel als die gebetsmühlenhaft in den Raum gestellte „Gefahr einer Spaltung der Gesellschaft“. Dann kann man nur noch konstatieren, dass da eine gefährliche Gruppierung am Werk ist, deren Ziel es ist, unsere Gesellschaft und unsere Art zu leben zu bekämpfen.

So hat auch das BMG auf seinem FAQ stehen:

Wer haftet, wenn es zu gesundheitlichen Schäden durch die Impfung kommt? Mit dem Zweiten Gesetz zur Änderung des Infektionsschutzgesetzes wurde in § 60 IfSG klargestellt, dass für alle gesundheitlichen Schäden, die im Zusammenhang mit Schutzimpfungen eingetreten sind, die auf Grundlage der Coronavirus-Impfverordnung seit 27. Dezember 2020 vorgenommen wurden, bundeseinheitlich ein Anspruch auf Entschädigung besteht. Dieser Anspruch besteht unabhängig von den öffentlichen Empfehlungen der Landesbehörden.

Aktuelle Informationen zur COVID-19-Impfung

Ein weiterer Ersttermin ist in Freiburg nicht geplant, aber die Praxis am Spritzenhaus in Baiersbronn impft natürlich weiter.