MalteW im Gefängnis – ohne Holocaustverharmlosung geht es nicht

Ein der Anführer der in Freiburg hat Anfang der Woche, ihm vom AG Freiburg verbotene Äußerungen wiederholt, sowie mich in eine Reihe mit einem der schlimmsten NS Kriegsverbrecher und Organisatoren des Holocaust gestellt.

Beispielsweise heißt es in seinen Einlassungen: “Ein wichtiger Unterschied ist z.B., dass Eichmann zum Zuge kam und Müller (noch) nicht, aber auch Müller würde unter den richtigen Umständen die Züge fahren lassen”

Er behauptet quasi: Ich würde bei passender Gelegenheit mich an Kriegsverbrechen bzw. einem Völkermord in leitender organisatorischer Funktion beteiligen.

Die Abscheulichkeit dieser Äußerungen geht weit über eine Beleidigung von Einzelpersonen hinaus. Sie ist schwer in Worte zu fassen und dennoch emotional belastend.

Diese Äußerungen verharmlosen den Holocaust, sie sind antisemitisch, gegenüber mir ehrverletzend und beleidigend.

Ich habe diese Äußerungen angezeigt, berate mich mit Anwalt & Opferschutzorganisationen.

Meldestellen und Opferschutzorganisationen

Meldestelle #Antisemitismus des Demokratiezentrums Baden-Württemberg: https://demokratiezentrum-bw.de/antisemitische-vorfaelle/
Die Schilderung gegenüber der Meldestelle ist wichtig, weil dort eine statistische Auswertung der Falldaten vorgenommen wird und dies der langfristigen Arbeit nutzt.
Darüber hinaus gibt es eine neu gebildete Task Force gegen Hass und Hetze des Landeskriminalamtes Baden-Württemberg, die alle relevanten Meldestellen und Beratungsangebote in Baden-Württemberg bündelt:  https://www.initiative-toleranz-im-netz.de/

Die angedeuteten „74 Tage Kloster“ können nicht aus der von mir angestrebten zivilrechtlichen Unterlassungsklage kommen. Es müssen weitere Verurteilungen oder nicht bezahlte Strafbefehle vorliegen. Anzeigen und Anlässe dürfte es in den vergangen zwei Jahren genug gegeben haben.

Hier hat der Betroffene bewusst – die Möglichkeit um Spenden zu Betteln ist ja in der weit verbreitet – es auf sich genommen ins Gefängnis zu gehen. Seltsamerweise findet das in der lokalen Querdenken Szenen einen recht geringen Widerhall und es sind auch kaum Solidartitätsbekundungen in den Kanälen zu lesen.

Wahrscheinlich soll damit die schwindende Popularität innerhalb der Bewegung wieder hergestellt und ein Opfermythos geschaffen werden. Dem sollten wir nicht auf den Leim gehen.

2 Gedanken zu „MalteW im Gefängnis – ohne Holocaustverharmlosung geht es nicht“

  1. Danke für deine Berichterstattung und … auch wenn es jetzt blöd klingt, deine Privatfehde mit Malte. Denn wenn er im Knast hockt, verbreitet er keine Lügen über Gesundheitsmaßnahmen und gefährdet damit Menschen und auch keine russische Propaganda.

    1. Ich würde das jetzt nicht als Privatfehde bezeichnen. Da macht man es sich sehr einfach. Und die Holocaustverharmlosung ist auch nichts was irgendwie privat ist in unserem Rehctssystem.

Kommentare sind geschlossen.

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