Verleihung des SPD Frauenpreises an ein Mitglied der sog. Initiative Familie

Anlässlich der geplanten Verleihung des SPD Frauenpreises an ein Mitglied der sog. Initiative Familie, schreibe ich diesen Leserbrief.

Die Initiative Familie hat soziale Teilhabe und Infektionsschutz für Kinder und Familien gegeneinander ausgespielt. In ihren Stellungnahmen finden sich Personen aus dem Querdenken Spektrum. Von diesem hat sich die Initiative nicht oder unzureichend abgegrenzt. Ihre Mitglieder lehnen zum Teil Impfungen für Kinder ab, prominentester Kopf der Initiative ist die der Sozialdemokratie fernstehende ehemalige CDU-Familienministerin Christina Schröder, möglicherweise wird die „InFam“ vom Institut für neue Soziale Marktwirtschaft, einer Lobbygruppe für Sozialabbau und knallharte Wirtschaftsinteressen, unterstützt. Immer wieder werden die Inhalte von „InFam“ von Querdenker Gruppen dankbar weiter verteilt.

Da wundert es schon, dass gerade die SPD Emmendingen eine Vertreterin dieser Gruppe mit einem Frauenpreis auszeichnen will und in ganz Emmendingen keine andere passende Kandidatin gefunden hat. Dass dies von engagierten Menschen, die sich seit über zwei Jahren für Infektionsschutz und und psychosozialer Kinderschutz einsetzten – Dinge die eben nicht im Widerspruch zueinander stehen, sondern einander bedingen – auch in sozialen Medien kritisiert wird, ist wenig verwunderlich.

Im übrigen unterstellt keiner der SPD Emmendingen oder Sabine Wölfle eine Nähe zu Querdenken oder rechtsextremen Ansichten.

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